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	Kommentare zu: Nähe zu den Figuren um jeden Preis?	</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>
		Von: Fantasie und Traeumerei		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2712</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fantasie und Traeumerei]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 12:14:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hey,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich finde, dass man das gar nicht so sehr pauschalisieren kann. Ich habe gerade ganz stark darüber nachgedacht, welches Buch ich zuletzt in der auktorialen Perspektive gelesen habe und es fiel mir spntan gar keins ein, aber wenn ich es recht bedenke ist es bei meinem aktuellen so.&lt;br /&gt;Damit will ich aber auch sagen, dass es sicher nicht nur wichtig ist, in welcher Perspektive geschrieben wird, sondern vor allem wie die Figuren kreiert sind. Wenn sie sehr authentisch sind, zu spüren ist, dass der Schreiber viel Liebe hinein gesteckt hat, sie bis ins Detail ausgearbeitet hat, dann kann ich zu ihnen viel mehr Nähe aufbauen, als wenn sie einfach &#034;nur&#034; aus der Ich-Perspektive erzählt werden. &lt;br /&gt;Ich baue gerne Nähe zu den Charakteren auf, wobei manche ja auch extra so gestaltet sind, dass man Distanz zu ihnen wahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LG Nanni]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey,</p>
<p>ich finde, dass man das gar nicht so sehr pauschalisieren kann. Ich habe gerade ganz stark darüber nachgedacht, welches Buch ich zuletzt in der auktorialen Perspektive gelesen habe und es fiel mir spntan gar keins ein, aber wenn ich es recht bedenke ist es bei meinem aktuellen so.<br />Damit will ich aber auch sagen, dass es sicher nicht nur wichtig ist, in welcher Perspektive geschrieben wird, sondern vor allem wie die Figuren kreiert sind. Wenn sie sehr authentisch sind, zu spüren ist, dass der Schreiber viel Liebe hinein gesteckt hat, sie bis ins Detail ausgearbeitet hat, dann kann ich zu ihnen viel mehr Nähe aufbauen, als wenn sie einfach &quot;nur&quot; aus der Ich-Perspektive erzählt werden. <br />Ich baue gerne Nähe zu den Charakteren auf, wobei manche ja auch extra so gestaltet sind, dass man Distanz zu ihnen wahrt.</p>
<p>LG Nanni</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ariana		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2711</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ariana]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 07:21:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich würde auch sagen, dass es immer stark vom einzelnen Text abhängt, welche Erzählsituation die &#034;passende&#034; ist - und natürlich von der Intention des Autors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wundere mich ein bisschen, dass Leute wirklich einen Wechsel zwischen auktorialer und personaler Erzählperspektive als &#034;falsch&#034; ankreiden. Das passiert in der Literatur doch gar nicht so selten. Kann mich daran erinnern, wie schwierig das im Studium war, herauszufinden, ob eine bestimmte Passage &#034;noch auktorial&#034; oder &#034;doch schon personal&#034; ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon abgesehen hat das System der drei Erzählperspektiven nach Stanzel zumindest in der Literaturwissenschaft eher einen altmodischen Beigeschmack. Hast du dich schon mal mit den Erzählperspektiven nach Genette (Stichwort: Fokalisisierung) befasst? Da geht es mehr darum, wer sieht - also durch wessen Augen das Geschehen erzählt wird. Das finde ich auch ganz spannend - und wenn man das miteinbezieht, wird klar, dass es auch viele Mischformen in der Erzählperspektive gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall finde ich nicht, dass auktorial vor vorneherein ein No-go ist. Stelle man sich doch mal Klassiker, die auch heute noch gern und mit großer Begeisterung gelesen werden, ohne auktorialen Erzähler vor ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde auch sagen, dass es immer stark vom einzelnen Text abhängt, welche Erzählsituation die &quot;passende&quot; ist &#8211; und natürlich von der Intention des Autors.</p>
<p>Ich wundere mich ein bisschen, dass Leute wirklich einen Wechsel zwischen auktorialer und personaler Erzählperspektive als &quot;falsch&quot; ankreiden. Das passiert in der Literatur doch gar nicht so selten. Kann mich daran erinnern, wie schwierig das im Studium war, herauszufinden, ob eine bestimmte Passage &quot;noch auktorial&quot; oder &quot;doch schon personal&quot; ist.</p>
<p>Davon abgesehen hat das System der drei Erzählperspektiven nach Stanzel zumindest in der Literaturwissenschaft eher einen altmodischen Beigeschmack. Hast du dich schon mal mit den Erzählperspektiven nach Genette (Stichwort: Fokalisisierung) befasst? Da geht es mehr darum, wer sieht &#8211; also durch wessen Augen das Geschehen erzählt wird. Das finde ich auch ganz spannend &#8211; und wenn man das miteinbezieht, wird klar, dass es auch viele Mischformen in der Erzählperspektive gibt.</p>
<p>Auf jeden Fall finde ich nicht, dass auktorial vor vorneherein ein No-go ist. Stelle man sich doch mal Klassiker, die auch heute noch gern und mit großer Begeisterung gelesen werden, ohne auktorialen Erzähler vor &#8230;</p>
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		<title>
		Von: Neyasha		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2710</link>

		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 21:33:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2699&quot;&gt;JED&lt;/a&gt;.

Es hängt auf jeden Fall von der Geschichte ab. Bei &#034;Bühnenzauber&#034; etwa wäre ich gar nicht erst auf die Idee gekommen, überhaupt anders als personal zu schreiben. &lt;br /&gt;Ich habe halt nur das Gefühl, dass es mir inzwischen selbst seltsam vorkommt, wenn ich nicht eine strenge personale Perspektive einhalte, weil ich sie mir eine Weile lang so eingebläut habe. Und das finde ich schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber inzwischen bin ich auch eher wieder bei dem Standpunkt gelandet, dass ich am besten versuche so zu schreiben, wie es die Geschichte verlangt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2699">JED</a>.</p>
<p>Es hängt auf jeden Fall von der Geschichte ab. Bei &quot;Bühnenzauber&quot; etwa wäre ich gar nicht erst auf die Idee gekommen, überhaupt anders als personal zu schreiben. <br />Ich habe halt nur das Gefühl, dass es mir inzwischen selbst seltsam vorkommt, wenn ich nicht eine strenge personale Perspektive einhalte, weil ich sie mir eine Weile lang so eingebläut habe. Und das finde ich schade.</p>
<p>Aber inzwischen bin ich auch eher wieder bei dem Standpunkt gelandet, dass ich am besten versuche so zu schreiben, wie es die Geschichte verlangt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Neyasha		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2709</link>

		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 21:30:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2700&quot;&gt;WindspriteMüsli&lt;/a&gt;.

Ja, er kann durch die Personen hüpfen und/oder auch über ihnen stehen. Ich finde, dass sich dadurch manchmal sehr reizvolle Möglichkeiten ergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2700">WindspriteMüsli</a>.</p>
<p>Ja, er kann durch die Personen hüpfen und/oder auch über ihnen stehen. Ich finde, dass sich dadurch manchmal sehr reizvolle Möglichkeiten ergeben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Neyasha		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2708</link>

		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 21:28:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2701&quot;&gt;Mira Bluhm&lt;/a&gt;.

Auktorial zu schreiben ist auch wirklich nicht so einfach und wird oft gar nicht gleich als eine solche erkannt, wenn man ohne direkte Leseransprachen arbeitet.&lt;br /&gt;Daher kann ich deine Bedenken da verstehen.&lt;br /&gt;Wenn allerdings ein Erzähler ganz in den Hintergrund rückt, ist die Frage, ob es nicht ohnehin ein personaler ist. Perspektivenwechsel alleine machen einen Erzähler ja noch nicht auktorial, es kann auch eine personale Multiperspektive sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es stimmt, dass Kvothe als Ich-Erzähler durch die zeitlichen Abstand ohnehin auktoriale Tendenzen hat. Das fand ich auch gut umgesetzt, wobei ich auch nichts gegen das personale Ich habe. Eigentlich fällt mir gar keine Erzählperspektive ein, die ich nicht mag. *g*]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2701">Mira Bluhm</a>.</p>
<p>Auktorial zu schreiben ist auch wirklich nicht so einfach und wird oft gar nicht gleich als eine solche erkannt, wenn man ohne direkte Leseransprachen arbeitet.<br />Daher kann ich deine Bedenken da verstehen.<br />Wenn allerdings ein Erzähler ganz in den Hintergrund rückt, ist die Frage, ob es nicht ohnehin ein personaler ist. Perspektivenwechsel alleine machen einen Erzähler ja noch nicht auktorial, es kann auch eine personale Multiperspektive sein. </p>
<p>Es stimmt, dass Kvothe als Ich-Erzähler durch die zeitlichen Abstand ohnehin auktoriale Tendenzen hat. Das fand ich auch gut umgesetzt, wobei ich auch nichts gegen das personale Ich habe. Eigentlich fällt mir gar keine Erzählperspektive ein, die ich nicht mag. *g*</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Neyasha		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2707</link>

		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 21:20:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2702&quot;&gt;Birthe&lt;/a&gt;.

Ja, es ist wohl auf jeden Fall eine Genrefrage. Ich hatte jetzt in erster Linie auch Fantasy im Kopf (das hätte ich vielleicht auch dazuschreiben sollen) und da scheint die auktoriale Perspektive allmählich auszusterben. Zumindest kommt sie mir eher in älteren Romanen unter als in neueren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobald es eher in die literarische Richtung geht, sieht die Sache gleich wieder anders aus - vermutlich, weil da Mitfiebern selten die erste Intention der Autoren ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2702">Birthe</a>.</p>
<p>Ja, es ist wohl auf jeden Fall eine Genrefrage. Ich hatte jetzt in erster Linie auch Fantasy im Kopf (das hätte ich vielleicht auch dazuschreiben sollen) und da scheint die auktoriale Perspektive allmählich auszusterben. Zumindest kommt sie mir eher in älteren Romanen unter als in neueren.</p>
<p>Sobald es eher in die literarische Richtung geht, sieht die Sache gleich wieder anders aus &#8211; vermutlich, weil da Mitfiebern selten die erste Intention der Autoren ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Neyasha		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2706</link>

		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 21:04:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2703&quot;&gt;BücherFähe&lt;/a&gt;.

Mir ist es einfach schon ab und zu in Rezensionen aufgefallen, dass eine auktoriale oder halt nicht ganz strikt personale Perspektive bemängelt wurde, wobei ich jetzt nicht mehr sagen könnte, bei welchen Büchern genau.&lt;br /&gt;Aber dadurch ist bei mir der Eindruck entstanden, dass die auktoriale Perspektive nicht so beliebt ist, auch wenn manche es vielleicht nicht so genau in Worte fassen, dass es diese Art der Perspektive ist, die sie stört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls mich mein Eindruck da täuscht, fände ich es natürlich erfreulich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2703">BücherFähe</a>.</p>
<p>Mir ist es einfach schon ab und zu in Rezensionen aufgefallen, dass eine auktoriale oder halt nicht ganz strikt personale Perspektive bemängelt wurde, wobei ich jetzt nicht mehr sagen könnte, bei welchen Büchern genau.<br />Aber dadurch ist bei mir der Eindruck entstanden, dass die auktoriale Perspektive nicht so beliebt ist, auch wenn manche es vielleicht nicht so genau in Worte fassen, dass es diese Art der Perspektive ist, die sie stört.</p>
<p>Falls mich mein Eindruck da täuscht, fände ich es natürlich erfreulich.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Neyasha		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2705</link>

		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 20:57:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2704&quot;&gt;Mila&lt;/a&gt;.

Personale Perspektive heißt erst einmal nur, dass der Erzähler sozusagen aus dem Kopf einer bestimmten Figur erzählt - das kann sowohl in der 3. Person als auch der Ich-Perspektive sein. Ein Paradebeispiel für mehrere personale Erzähler ist eben das schon erwähnte &#034;A Song of Ice and Fire&#034; oder auch &#034;Harry Potter&#034; (von manchen ersten Kapiteln mal abgesehen). Und im Wesentlichen hatte ich bei meinem Beitrag auch den personalen Erzähler der 3. Person im Kopf, weniger einen Ich-Erzähler.&lt;br /&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2704">Mila</a>.</p>
<p>Personale Perspektive heißt erst einmal nur, dass der Erzähler sozusagen aus dem Kopf einer bestimmten Figur erzählt &#8211; das kann sowohl in der 3. Person als auch der Ich-Perspektive sein. Ein Paradebeispiel für mehrere personale Erzähler ist eben das schon erwähnte &quot;A Song of Ice and Fire&quot; oder auch &quot;Harry Potter&quot; (von manchen ersten Kapiteln mal abgesehen). Und im Wesentlichen hatte ich bei meinem Beitrag auch den personalen Erzähler der 3. Person im Kopf, weniger einen Ich-Erzähler.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mila		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2704</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mila]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 19:54:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich liebe ja alle Christine Nöstlinger Bücher, von denen soweit ich mich erinnere, keines aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Jetzt ist der Deutsch LK allerdings so lange her, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, ob sie damit gleich aus der auktorialen Perspektive geschrieben sind... :p Distanz und Künstlichkeit habe ich aber in keinem ihrer Bücher gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagegen fand ich es etwas schwierig, als Diana Gabaldon in den späteren Bänden der Highlander Serie auf einmal die Perspektive wechseln musste. Das erste Buch ist ja komplett aus Claires Sicht verfasst und von ihr erzählt. In späteren Bänden hat mich der Sprung in Jamies Gedanken dann etwas durcheinander gebracht, weil er vorher ja so still bleibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe ja alle Christine Nöstlinger Bücher, von denen soweit ich mich erinnere, keines aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Jetzt ist der Deutsch LK allerdings so lange her, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, ob sie damit gleich aus der auktorialen Perspektive geschrieben sind&#8230; :p Distanz und Künstlichkeit habe ich aber in keinem ihrer Bücher gefunden.</p>
<p>Dagegen fand ich es etwas schwierig, als Diana Gabaldon in den späteren Bänden der Highlander Serie auf einmal die Perspektive wechseln musste. Das erste Buch ist ja komplett aus Claires Sicht verfasst und von ihr erzählt. In späteren Bänden hat mich der Sprung in Jamies Gedanken dann etwas durcheinander gebracht, weil er vorher ja so still bleibt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: BücherFähe		</title>
		<link>https://neyasha.at/2014/02/10/nahe-zu-den-figuren-um-jeden-preis/#comment-2703</link>

		<dc:creator><![CDATA[BücherFähe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 19:15:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beim Lesen denke ich gar nicht so bewusst an die verwendete Erzählperspektive oder bilde mir da sofort eine Meinung. Es muss für mich einfach intuitiv zur Geschichte passen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich sehen Leute, die sich stark mit Literatur beschäftigen und/oder sie studieren, das anders, aber im Grunde genommen will der &#034;einfache&#034; Leser doch einfach nur eine gut erzählte Geschichte lesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange die Erzählperspektive zur Handlung passt und sie unterstützt, wird sich doch keiner daran stören. &lt;br /&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lesen denke ich gar nicht so bewusst an die verwendete Erzählperspektive oder bilde mir da sofort eine Meinung. Es muss für mich einfach intuitiv zur Geschichte passen. </p>
<p>Wahrscheinlich sehen Leute, die sich stark mit Literatur beschäftigen und/oder sie studieren, das anders, aber im Grunde genommen will der &quot;einfache&quot; Leser doch einfach nur eine gut erzählte Geschichte lesen. </p>
<p>Solange die Erzählperspektive zur Handlung passt und sie unterstützt, wird sich doch keiner daran stören. </p>
]]></content:encoded>
		
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