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	<title>Liebesroman &#8211; Neyashas Allerlei</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>[Kurzrezensionen] Drei Hörbücher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 17:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Khaled Hosseini &#8211; Traumsammler Khaled Hosseinis Romane &#8222;Drachenläufer&#8220; und &#8222;Tausend strahlende Sonnen&#8220; haben mir sehr gut gefallen und trotzdem dauerte es lange, bis ich endlich auch zu &#8222;Traumsammler&#8220; griff. Erst als mir in der Bücherei zufällig das Hörbuch unterkam, wurde mir dieser Roman wieder ins Gedächtnis gerufen. Wie in Hosseinis anderen Büchern geht es auch&#8230;]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Khaled Hosseini &#8211; Traumsammler</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/05/traumsammler-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-10053" width="225" height="225" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/05/traumsammler-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/05/traumsammler-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/05/traumsammler-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/05/traumsammler.jpg 400w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>


<p>Khaled Hosseinis Romane &#8222;Drachenläufer&#8220; und &#8222;Tausend strahlende Sonnen&#8220; haben mir sehr gut gefallen und trotzdem dauerte es lange, bis ich endlich auch zu &#8222;Traumsammler&#8220; griff. Erst als mir in der Bücherei zufällig das Hörbuch unterkam, wurde mir dieser Roman wieder ins Gedächtnis gerufen. Wie in Hosseinis anderen Büchern geht es auch in diesem viel um die wechselhafte Geschichte Afghanistans, die anhand von mehreren Einzelschicksalen erzählt wird.</p>



<p>Im Mittelpunkt des kaleidoskopartigen Romans stehen die beiden Geschwister Abdullah und Pari, die in ihrer Kindheit getrennt werden, als Pari zu einer reichen, kinderlosen Familie gegeben wird. Rund um die beiden wird nun eine Vielzahl von Geschichten erzählt: Von Paris Onkel, der als Diener bei jener reichen Familie arbeitet, von Paris Stiefmutter, von zwei afghanischen Männern, die in den USA leben und ihre Heimat besuchen, von Abdullahs Tochter und von einigen mehr, die alle mehr oder weniger mit dem Leben der beiden Geschwister verbunden sind. Manche dieser Geschichten werden nach und nach zu Ende erzählt, manche bleiben auch offen. Und manche sind eng miteinander verknüpft, während andere nur lose zusammenhängen. Ich fand diese episodenhafte Erzählweise sehr interessant, aber stellenweise ein wenig verwirrend. Das mag aber auch am Format gelegen haben, da man bei einem Hörbuch nicht einfach zurückblättern kann, wenn man einen Namen nicht mehr zuordnen kann.</p>



<p>Ein sehr bewegender und vielschichtiger Roman, der von Boris Aljinović und Maja Schöne angenehm gelesen wird, der für mich aber doch ein paar Längen hatte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mindy McGinnis &#8211; Be Not Far from Me</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/benotfar-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-10180" width="225" height="225" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/benotfar-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/benotfar-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/benotfar-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/benotfar.jpg 500w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>


<p>Als Ashley sich bei einem Campingausflug mit ihren Freunden nach einem aufwühlenden Vorfall nachts alleine vom Lager entfernt, verirrt sie sich in der Wildnis und muss verletzt und ohne Ausrüstung den Weg zurück in die Zivilisation finden.</p>



<p>Ein sehr spannendes Survival-Jugendbuch mit einer interessanten Hauptfigur. Ashley kommt aus armen Verhältnissen; sie lebt mit ihrem Vater in einem Trailer und tut sich schwer damit Menschen zu vertrauen. Auf sich alleine gestellt hat sie nicht nur mit Hunger und Durst und ihrer Verletzung zu kämpfen, sondern auch mit ihren eigenen Gefühlen und Gedanken. Tatsächlich spielt sich sehr viel in Ashleys Innerem ab; ihr Kampf ums Überleben steht zwar im Mittelpunkt, der Roman konzentriert sich aber auch stark auf den mentalen Aspekt. Gerade deshalb hat mir &#8222;Be Not Far from Me&#8220; sehr gut gefallen. Zwar fand ich die Ereignisse, die Ashley überhaupt erst in diese Situation bringen, teilweise nicht ganz logisch, aber darüber konnte ich gut hinwegsehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kim Fielding &#8211; The Little Library</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/littlelibrary-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-10193" width="225" height="225" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/littlelibrary-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/littlelibrary-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/littlelibrary-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/06/littlelibrary.jpg 500w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>


<p>Bei <a href="https://phelmas.wordpress.com/2022/01/26/ein-wohlfuhlbuch-the-little-library-von-kim-fielding/">Phelmas</a> bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden, den sie als &#8222;Wohlfühlbuch&#8220; bezeichnet hat &#8211; und dem kann ich mich nur anschließen. Er erzählt die Liebesgeschichte zwischen Elliott Thompson, der durch einen Skandal seinen Job verloren hat, und Simon Odisho, einem ehemaligen Polizisten, der ebenfalls nicht weiß, wie seine weitere berufliche Zukunft aussehen wird. Die beiden lernen einander durch einen kleinen Bücherschrank kennen, den Elliott in seinem Vorgarten aufstellt.</p>



<p>Ein sehr schöner, ruhiger Roman, der glücklicherweise nicht auf unnötige Missverständnisse oder fehlende Kommunikation setzt, um die Liebesgeschichte interessanter zu machen. Stattdessen sprechen Elliott und Simon tatsächlich über ihre Probleme und Ängste und es ist wirklich angenehm, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Erwachsenen zu lesen, die sich auch so verhalten  &#8211; auch wenn das erste Date so einige Peinlichkeiten zu bieten hat. Eine nette, ruhige und teilweise auch sehr amüsante Geschichte mit äußerst sympathischen Hauptfiguren.</p>
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		<title>[Kurzrezensionen] Von Schottland, Schund und Sühne</title>
		<link>https://neyasha.at/2021/01/12/kurzrezensionen-von-schottland-schund-und-suehne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 19:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Susanne Oswald &#8211; Der kleine Strickladen in den Highlands Nachdem Maighread auf einmal ohne Job und Freund dasteht, macht sie sich auf in die schottischen Highlands, um ihre totgeglaubte Großmutter kennenzulernen. Diese ist alles andere als begeistert über das unerwartete Auftauchen ihrer Enkelin, aber zum Glück gibt es da noch den hilfsbereiten Schotten Joshua &#8211;&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Susanne Oswald &#8211; Der kleine Strickladen in den Highlands</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7840 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/strickladen-300x300.jpg" alt="" width="198" height="198" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/strickladen-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/strickladen-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/strickladen-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/strickladen.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></p>
<p>Nachdem Maighread auf einmal ohne Job und Freund dasteht, macht sie sich auf in die schottischen Highlands, um ihre totgeglaubte Großmutter kennenzulernen. Diese ist alles andere als begeistert über das unerwartete Auftauchen ihrer Enkelin, aber zum Glück gibt es da noch den hilfsbereiten Schotten Joshua &#8211; und einen kleinen Wollshop, um den sich niemand mehr zu kümmern scheint.</p>
<p>Gut, von einem Buch mit diesem Titel habe ich keine große Literatur, sondern entspannte Unterhaltung erwartet. Leider fand ich aber vieles an dem Roman sehr unlogisch und nervig. So konnte ich etwa nicht nachvollziehen, weshalb Maighread immer wieder vergeblich den Wollshop aufsucht und über diesen nachdenkt, statt einfach mal jemanden zu fragen, ob der dauerhaft geschlossen wurde und wem dieser gehört. Dann die Liebesgeschichte: Es gibt nicht nur ein sehr konstruiertes Missverständnis, sondern die Figuren sind auch noch unfähig, darüber einfach normal zu reden. Schade, da mir der Einstieg in die Geschichte gut gefallen hat und ich einige Aspekte des Romans durchaus mochte. Aber alles in allem war das leider ein Fehlgriff.</p>
<h3>Scottish Myths and Legends</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7841 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/scottishmyths-184x300.jpg" alt="" width="148" height="241" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/scottishmyths-184x300.jpg 184w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/scottishmyths.jpg 306w" sizes="auto, (max-width: 148px) 100vw, 148px" />Dieses Buch habe ich in Schottland sehr günstig erstanden und leider macht sich der billige Preis auch ein wenig bemerkbar: Zwar sind darin sehr viele Geschichten versammelt, aber diese wirken etwas lieblos und wahllos zusammengestellt. Weder gibt es eine Untergliederung nach Themen, Region oder Zeit noch gibt es irgendwelche Hintergrundinformationen.</p>
<p>Die Geschichten selbst sind recht unterschiedlich: So finden sich darin sowohl Sagen, die die Entstehung bestimmter Landschaftsformen erklären als auch märchenhafte Erzählungen, Anekdoten über schottische Helden und Beschreibungen von mythologischen Wesen. Davon haben mir naturgemäß manche beser gefallen als andere, aber insgesamt habe ich sie gern gelesen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die gut 50 Geschichten irgendwie untergliedert gewesen wären und ich auch etwas über ihre Entstehung oder Herkunft erfahren hätte.</p>
<h3>Anna Basener &#8211; Schund und Sühne</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7842 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/schundundsühne-189x300.jpg" alt="" width="152" height="241" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/schundundsühne-189x300.jpg 189w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2021/01/schundundsühne.jpg 314w" sizes="auto, (max-width: 152px) 100vw, 152px" /> Die Groschenromanautorin Kat erhält unerwartet ein Stipendium für einen Schreibaufenthalt auf Schloss Rosenbrunn. Hier lernt sie die Mitglieder der<span class="cr-widget-FocalReviews" data-hook="cr-widget-FocalReviews"><span class="a-size-base review-text" data-hook="review-body"> Familie Schell von Ohlen kennen, die darum bemüht sind nach außen den schönen Schein zu wahren, während sie mit ihren inneren Konflikten zu kämpfen haben. </span></span></p>
<p>Ich dachte, dass es sich bei diesem Roman um eine Art Parodie auf Groschenromane handeln würde, aber für mich mäanderte der Roman seltsam zwischen wenigen humorvollen Szenen und sehr viel Drama, das zu überzogen war, um realistisch zu wirken, aber nicht pointiert genug, um als gesellschaftliche Satire zu funktionieren. Alles in allem war der Roman zwar unterhaltsam zu lesen, aber er hatte leider einige Längen und der Erzählton kam mir sehr unausgewogen vor.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Drei frostig-verschneite Romane</title>
		<link>https://neyasha.at/2020/02/10/kurzrezensionen-drei-frostig-verschneite-romane/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 18:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi/Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Philip Pullman &#8211; Once Upon a Time in the North Bei diesem Kurzroman handelt sich sich um eine Art Vorgeschichte zu &#8222;His Dark Materials&#8220;. Der Aeronaut Lee Scoresby reist hier erstmals nach Novy Odense, eine Hafenstadt in der Barentsee, und ehe er sich versieht, verstrickt er sich in einen lokalen Konflikt, bei dem ihm der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Philip Pullman &#8211; Once Upon a Time in the North</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6528 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/onceupon-189x300.jpg" alt="" width="150" height="238" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/onceupon-189x300.jpg 189w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/onceupon.jpg 315w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
Bei diesem Kurzroman handelt sich sich um eine Art Vorgeschichte zu &#8222;His Dark Materials&#8220;. Der Aeronaut Lee Scoresby reist hier erstmals nach Novy Odense, eine Hafenstadt in der Barentsee, und ehe er sich versieht, verstrickt er sich in einen lokalen Konflikt, bei dem ihm der Eisbär Iorek Byrnison zu Hilfe kommt.</p>
<p>Es ist Jahre her, seit ich &#8222;His Dark Materials&#8220; gelesen habe und so war ich etwas skeptisch, ob ich gut in diese Geschichte hineinfinden würde. Tatsächlich ist aber keinerlei Vorwissen notwendig, da es abgesehen von den bekannten Figuren keinen direkten Zusammenhang zu den Trilogie gibt. Ich hatte sehr viel Freude mit dem arktischen Setting, da ich für so etwas einfach eine Schwäche habe &#8211; und ich finde, dass Pullman Novy Odense auch sehr überzeugend zum Leben erweckt. Der Plot selbst ist auch interessant, wobei es mir zum Ende hin etwas zu actionlastig wurde. Hierzu muss ich sagen, dass ich nicht der größte Fan von Action- bzw. Kampfszenen bin, da ich bei diesen gerne den Überblick verliere und dementsprechend Schwierigkeiten habe hineinzufinden. Daher hat mir die erste Hälfte des Buches deutlich besser gefallen als die zweite, aber das liegt ganz an meinen persönlichen Vorlieben.</p>
<p>Erwähnenswert ist auch noch die wundervolle Ausstattung dieser Ausgabe des Buches. Es ist fadengebunden, enthält eine ganze Reihe von Illustrationen und das Spiel &#8222;The Peril of the Pole&#8220;, das ich zwar noch nicht ausprobiert habe (es handelt sich um eine Variante des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%A4nsespiel">Gänsespiels)</a>, das aber rein von der Gestaltung her eine echte Augenweide ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sarah Morgan &#8211; Die Zeit der Weihnachtsschwestern</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6529 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/weihnachtsschwestern-300x300.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/weihnachtsschwestern-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/weihnachtsschwestern-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/weihnachtsschwestern-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/weihnachtsschwestern.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<div id="iframeContent" dir="auto">
<p>Suzanne McBride kann es kaum glauben: Zum ersten Mal seit langem werden alle drei Töchter Weihnachten bei ihr in den schottischen Highlands verbringen. Nichts wünscht sie sich so sehnlich als mit ihnen das perfekte Weihnachtsfest zu verbringen &#8211; aber die drei Schwestern haben nicht nur mit Konflikten untereinander, sondern auch mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen.</p>
<p>In der Adventszeit war ich auf der Suche nach einer netten Weihnachtslektüre und da kam mir dieser Roman wie gerufen. Und obwohl das sonst nicht so meine Art von Buch ist, habe ich die Lektüre sehr genossen. Die drei Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein und dementsprechend unterschiedlich sind auch die Probleme, mit denen sie sich herumschlagen: Beth fühlt sich nur noch auf ihre Rolle als Mutter reduziert und sehnt sich danach wieder arbeiten zu gehen; Hannah möchte niemanden an sich herankommen lassen und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, dass ihr Arbeitskollege sich in sie verliebt hat; Posy, die ihre Heimat nie verlassen hat, weiß nicht, wie sie ihrer Mutter beibringen soll, dass sie sich zuhause eingeengt und gefangen fühlt.</p>
<p>Natürlich ist &#8222;Die Zeit der Weihnachtsschwestern&#8220; ein recht typischer Familienroman, aber ich war doch überrascht, wie einfühlsam und auch ernsthaft Sarah Morgan die Konflikte beschreibt. Obwohl die drei Schwestern so einigen Klischees entsprechend, sind sie trotzdem runde und interessante Figuren, die mir alle auf ihre Weise sehr sympathisch waren. Zwar hat sich dann einiges schneller in Wohlgefallen aufgelöst als ich es realistisch gefunden hätte, aber zur Weihnachtsthematik hat das durchaus gepasst. Trotz einer Portion Kitsch also ein herzerwärmender Roman, der perfekt für lange Winterabende geeignet ist.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Lenz Koppelstätter &#8211; Der Tote am Gletscher</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6530 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2020/02/grauner1.jpg" alt="" width="150" height="227">Noch einmal Weihnachtszeit, aber dieses Mal der Auftakt zu einer Krimiserie: In einer stürmischen Nacht im Dezember stolpert Skipisten-Toni über die Leiche eines Einsiedlers &#8211; nicht nur ganz in der Nähe der Stelle, an der Jahre zuvor Ötzi gefunden wurde, sondern noch dazu mit einer Pfeilspitze in der Schulter wie die weltberühmte Mumie. Commissario Grauner und sein junger Kollege Saltapepe reisen aus Bozen an, um den rätselhaften Fall aufzuklären.</p>
<p>Ich habe vor ein paar Jahren diesen Krimi schon einmal abgebrochen. Damals hatte ich das Hörbuch aus der Bücherei ausgeliehen und konnte nicht recht hineinfinden. Als ich nun über Silvester in Bozen war und dort in der Buchhandlung nach zum Urlaub passender Lektüre gestöbert habe, hatte ich Lust, es noch einmal mit diesem Krimi zu versuchen. Und ich weiß nicht, ob es am Sprecher des Hörbuchs lag oder ob damals einfach der falsche Zeitpunkt war, aber dieses Mal hat mich der Roman von Beginn weg gefesselt. Gut, er bedient einige Klischees mit dem mürrischen Grauner und dem aus Süditalien stammenden Saltapepe, der sich in den Südtiroler Bergen völlig fehl am Platz fühlt, aber das Setting war sehr anschaulich beschrieben und der Kriminalfall hat mir richtig gut gefallen. Beide Ermittler tragen zudem Geheimnisse mit sich herum, auf die ein wenig penetrant angespielt wurde, die mich aber doch so neugierig gemacht haben, dass ich die Krimireihe vermutlich weiterlesen werde.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>[Kurzrezensionen] Von Briefen, Burgen und Stränden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 14:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jessica Brockmole &#8211; Eine Liebe über dem Meer Das Buch, das im Englischen den weniger generischen und sehr treffenden Titel &#8222;Letters from Skye&#8220; trägt, erzählt in Briefen von der Liebe zwischen der schottischen Schriftstellerin Elspeth und dem Amerikaner David während des 1. Weltkriegs. In einer weiteren Zeitebene forscht Elspeths Tochter während des 2. Weltkriegs dieser&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jessica Brockmole &#8211; Eine Liebe über dem Meer</h3>
<p><a href="https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Eine-Liebe-ueber-dem-Meer/Jessica-Brockmole/Diana/e431741.rhd"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6063" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/lettersfromskye.jpg" alt="" width="159" height="250"></a></p>
<p>Das Buch, das im Englischen den weniger generischen und sehr treffenden Titel &#8222;Letters from Skye&#8220; trägt, erzählt in Briefen von der Liebe zwischen der schottischen Schriftstellerin Elspeth und dem Amerikaner David während des 1. Weltkriegs. In einer weiteren Zeitebene forscht Elspeths Tochter während des 2. Weltkriegs dieser Liebesgeschichte nach.</p>
<p>Das Buch ist ein reiner Briefroman und kämpft mit den üblichen Problemen dieses Formats: Man erlebt viele Erlebnisse (auch Schlüsselmomente) nicht direkt mit und diese müssen daher in späteren Briefen reflektiert oder anderen Personen berichtet werden. Jessica Brockmole hat das durchaus geschickt gelöst und nur selten wirken Passagen allzu gezwungen oder konstruiert. Das Buch ist schön zu lesen, aber ganz überzeugen konnte es mich trotzdem nicht. Ich bin einfach über einige Punkte gestolpert, weil ich sie nicht allzu realistisch bzw. teilweise auch allzu vorsehbar und klischeehaft fand. Nett zu lesen, aber auch nichts, was mir allzu lange im Gedächtnis bleiben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Laura Andersen &#8211; Das geheime Turmzimmer</h3>
<p><a href="https://www.hoerbuch-hamburg.de/hoerbuecher/andersen-das-geheime-turmzimmer-4700/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6065 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-300x300.jpg" alt="" width="160" height="160" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1.jpg 342w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a>Carragh kann ihr Glück kaum fassen, als sie von Lord Aidan Gallagher den Auftrag erhält die Bibliothek einer alten irischen Burg zu katalogisieren. <span class="cr-widget-FocalReviews" data-hook="cr-widget-FocalReviews"><span class="a-size-base review-text" data-hook="review-body"><span class="">Sie hofft, dass sie bei ihren Arbeiten auf Manuskripte eines Schriftstellers stoßen könnte, der im 19. Jahrhundert mit der Tochter des Viscount Gallagher verheiratet war. Aber in Deeprath Castle scheint es noch einige mehr Geheimnisse als verschollene Manuskripte zu geben &#8211; so etwa der Mord von Aidans Eltern, der nun 20 Jahre später wieder aufgerollt werden soll.</span></span></span></p>
<p>Ich hatte bei dem Hörbuch mit einer locker-leichten und kitschigen Geschichte gerechnet, die man ohne allzu große Konzentration beim Häkeln horchen kann. Aber der Roman ist mehr Mystery als Romantik und enthält einige Anklänge an &#8222;Rebecca&#8220; oder &#8222;Jane Eyre&#8220;. Es gibt Mordermittlungen, mysteriöse Vorgänge, alte Familiengeheimnisse und erfreulich ausführliche und akkurate Beschreibungen von Carraghs Arbeit in der Bibliothek. Eine Liebesgeschichte ist natürich auch enthalten, aber diese entwickelt sich sehr nachvollziehbar und ich fand beide Hauptfiguren sehr interessant. Eine sehr schöne Mischung aus <span class="cr-widget-FocalReviews" data-hook="cr-widget-FocalReviews"><span class="a-size-base review-text" data-hook="review-body"><span class="">Schauerroman, Krimi, Liebesgeschichte und Familiensaga &#8211; und deutlich düsterer als man bei dem lieblichen Cover vermuten würde.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ian McEwan &#8211; On Chesil Beach</h3>
<p><a href="https://www.penguin.co.uk/books/1074122/on-chesil-beach/9781407013138.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6066" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/chesil-196x300.jpg" alt="" width="160" height="245" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/chesil-196x300.jpg 196w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/chesil.jpg 441w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a>England in den 60er Jahren: Edward und Florence wollen an der Küste von Dorset ihre Flitterwochen verbringen. Aber obwohl sie sich lieben, tragen sie ganz unterschiedliche Erwartungen und Ängste vor der Hochzeitsnacht in sich. Da sich beide nicht imstande fühlen über diese zu sprechen, werden diese zu einem unüberwindlichen Hindernis.</p>
<p>Ich fand &#8222;On Chesil Beach&#8220; toll zu lesen und halte es für eines der stärksten (und einfühlsamsten) Bücher von Ian McEwan. Edward und Florence sind beide sexuell zwar nicht ahnungslos, aber unerfahren, doch als Kinder ihrer Zeit schaffen sie es nicht, über ihre Gefühle und Ängste zu sprechen. Das führt zu einem Desaster, das umso trauriger ist, da man abgesehen davon eigentlich das Gefühl hat, dass die beiden miteinander glücklich werden könnten. Eine sehr gut geschriebene Novelle, die insofern unbehaglich zu lesen ist, da sie so unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuert. Obwohl es auch einige sehr schöne Momente gibt, ist das kein angenehmes Buch, aber sehr lesenswert!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von sommerlicher Liebe und dem Land der Bücher</title>
		<link>https://neyasha.at/2018/10/23/kurzrezensionen-von-sommerlicher-liebe-und-dem-land-der-buecher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 19:15:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den heutigen zwei Kurzezensionen handelt es sich um Bücher, die ich so schlecht fand, dass mir ein langer Verriss in den Fingern gejuckt hätte. Aus Zeitgründen behandle ich sie jetzt aber doch nur kurz im Doppelpack: Julianne Donaldson &#8211; Sommer in Edenbrooke Fällt für mich unter die Kategorie &#8222;So schlecht, dass es schon wieder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den heutigen zwei Kurzezensionen handelt es sich um Bücher, die ich so schlecht fand, dass mir ein langer Verriss in den Fingern gejuckt hätte. Aus Zeitgründen behandle ich sie jetzt aber doch nur kurz im Doppelpack:</p>
<p><strong>Julianne Donaldson &#8211; Sommer in Edenbrooke</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5438 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/edenbrooke.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/edenbrooke.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/edenbrooke-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/edenbrooke-70x70.jpg 70w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>Fällt für mich unter die Kategorie &#8222;So schlecht, dass es schon wieder amüsant ist&#8220;. Mir war nach leichter Sommerlektüre im Regency Mäntelchen, aber ganz so leicht hätte sie dann doch nicht sein müssen. Worum geht es? Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Marianne Daventry bei ihrer Großmutter in Bath, wo sie todunglücklich ist. Umso mehr freut sie sich über eine Einladung auf den Landsitz Edenbrooke, wo sie sich prompt in den Erben Sir Philip verliebt.</p>
<p>Wie viele Seiten (oder Hörbuchstunden) kann man mit dem Hin und Her, ob es nun Liebe ist oder doch nicht füllen? Sehr viele. Zu viele. Teilweise konnte ich nur noch händeringend den Kopf schütteln, während ich mitverfolgt habe, wie Marianne und Philip offensichtlich miteinander flirten (viel zu offensichtlich für den historischen Hintergrund) und dennoch den Gefühlen des jeweils anderen nicht glauben wollen. Dazu kommen noch ein sehr konstruierter Plot, Figuren, deren Verhalten überhaupt nicht ihren Beschreibungen entspricht und ein großer Haufen von Klischees.</p>
<p>Ich nehme mal an, man wird mit dem Roman deutlich glücklicher, wenn man eben genau das erwartet und nicht Jane Austen. Oder anders gesagt: Ich war sehr offensichtlich nicht die Zielgruppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Markus Walther &#8211; Buchland </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5439 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/buchland-212x300.jpg" alt="" width="150" height="212" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/buchland-212x300.jpg 212w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/10/buchland.jpg 245w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /> Manchmal gibt es Bücher, die inhaltlich so klingen als müssten sie genau meinen Nerv treffen und trotzdem bin ich mir sicher, dass sie nicht meinem Beuteschema entsprechen. &#8222;Buchland&#8220; ist so ein Fall und ich hatte auch überhaupt keine Lust, das Buch zu lesen. Da es ein Geschenk war, habe ich es dann doch gelesen, aber das waren natürlich schon von Anfang an keine guten Voraussetzungen.</p>
<p>Es geht darin um den Buchhändler Herr Plana, in dessen Antiquariat sich das Buchland verbirgt, in dem sich alle Bücher befinden, die je geschrieben wurden (und teils auch solche, die erst geschrieben werden). Dort hinein stolpert als neue Mitarbeiterin Beatrice, deren Ehe nach einem Schicksalsschlag in Scherben liegt &#8211; und die selbst Geschichten schreibt.</p>
<p>Mein größtes Problem mit diesem Buch war die Figurenkonstellation: Der Ich-Erzähler Herr Plana meint, seiner Mitarbeiterin (die im mittleren Alter und kein junges Mädchen mehr ist) oberlehrerhaft die Welt erklären zu müssen. Er, der arrogant und vermeintlich belesen auf die Welt herabblickt, wird nicht müde, gegen Ebooks im allgemeinen und gegen Bücher, die seiner Meinung nach die Welt nicht braucht, zu wettern und im Zuge dessen auch gleich noch gegen die dummen Leser. Als er Beatrice aufs simpelste in die Geheimnisse des guten Schreibens einweiht, wirkt das, als wollte in Wahrheit der Autor sagen &#8222;Schaut her, Leser, ich weiß genau, wie man es richtig macht&#8220;.</p>
<p>Ich habe noch selten eine Figur so nervig und unsympathisch gefunden wie Herrn Plana. Den Plot fand ich okay, aber auch der beste Plot hätte für mich dieses Buch nicht mehr retten können. Während mich &#8222;Sommer in Edenbrooke&#8220; immerhin noch unterhalten hat, so habe ich mich über dieses Buch nur geärgert.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Susanna Kearsley &#8211; The Shadowy Horses</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 19:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[erschienen bei Allison &#38; Busby woher: Richard Booth&#8217;s Bookshop in Hay-on-Wye &#160; Die Archäologin Verity Grey wird zu einer Grabung in ein schottisches Dorf eingeladen. Ihr exzentrischer Arbeitgeber hat sein Leben der Suche nach dem letzten Lager der Neunten Legion gewidmet und glaubt, hier nun fündig geworden zu sein. Bald erfährt Verity, dass nicht archäologische&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://2.bp.blogspot.com/-Xo8IJUsDE1A/WnXrDC-tNrI/AAAAAAAAGTg/lg44op-QGIwxruxH2yqcJn7pleOPcB_YACLcBGAs/s1600/shadowy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/02/shadowy.jpg" data-original-height="250" data-original-width="171" width="136" height="200" border="0"></a></div>
<p><i>erschienen bei <a href="http://www.allisonandbusby.com/book/shadowy-horses-the-kearsley-e-book">Allison &amp; Busby</a></i><br />
<i>woher: <a href="http://www.boothbooks.co.uk/">Richard Booth&#8217;s Bookshop</a> in Hay-on-Wye</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;">Die Archäologin Verity Grey wird zu einer Grabung in ein schottisches Dorf eingeladen. Ihr exzentrischer Arbeitgeber hat sein Leben der Suche nach dem letzten Lager der Neunten Legion gewidmet und glaubt, hier nun fündig geworden zu sein. Bald erfährt Verity, dass nicht archäologische Befunde der Grund für seine Überzeugung sind, sondern ein Dorfjunge, der den Geist eines römischen Legionärs sieht.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Susanne Kearsley hat selbst einige Jahre als Museumskuratorin gearbeitet und das merkt man dem Buch an. Sie schildert realistisch und detailliert den Alltag auf einer archäologischen Grabungsstätte und den Umgang mit Funden. Tatsächlich wird diesem Thema deutlich mehr Raum gewidmet als dem übernatürlichen Handlungsstrang rund um den Geist des Legionärs. Mir hat das sehr gut gefallen, aber ich denke, dass man schon eine gewisse Affinität zur Archäologie mitbringen muss, um das nicht langweilig zu finden.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Auch sonst schlägt der Roman eher ruhige Töne an. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, um das Dorf, die Umgebung und die Bewohner zu schildern, bis man die schottische Landschaft beim Lesen beinahe sehen kann.</div>
<div style="text-align: justify;">Durch die seltsamen Vorgänge rund um die Ausgrabungen bekommt die Idylle aber auch unheimliche Untertöne. Verity meint Menschen und Pferde zu hören, die nicht da sind, und stellt bald fest, dass der kleine Robbie sich den römischen Geist nicht nur einbildet.</div>
<div style="text-align: justify;">Was es mit diesem auf sich hat, hat mich letztendlich ein wenig enttäuscht, da man nur wenig über tatsächliche Ereignisse in der Vergangenheit erfährt und rund um die Neunte Legion alle Möglichkeiten offen bleiben. Das ist natürlich ein sehr kluger Schachzug, da die Lösung, die einem eher vage angeboten wird, auf diese Weise nicht mit aktuelleren Forschungsmeinungen in Konflikt gerät.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Die Figuren sind liebevoll, aber recht einfach gezeichnet &#8211; das ist dann auch mein größter Kritikpunkt an dem Roman. Ich mochte Verity, ihren Arbeitgeber Peter Quinnell und den schottischen Grabungsleiter David sehr gern, hätte mir aber etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht. Zwischen Verity und David entspinnt sich eine Romanze, die sich früh andeutet, dann aber recht langsam entwickelt. Gegend Ende rückt dann die Liebesgeschichte immer mehr in den Mittelpunkt, was mich aber nicht gestört hat, da ich die Gefühle zwischen den beiden sehr schön und nachvollziehbar beschrieben fand.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">&#8222;The Shadowy Horses&#8220; ist ein sehr ruhiger Roman, der sich viel mit Archäologie und römischer Geschichte beschäftigt und vor diesem Hintergrund sowohl eine Geister- als auch eine Liebesgeschichte erzählt. Vermutlich nicht jedermanns Fall, aber mir hat er trotz mancher Schwächen sehr gut gefallen.</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von Römern, Modells und Prinzessinnen</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/03/05/kurzrezensionen-von-romern-modells-und/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 19:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi/Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Philip Matyszak &#8211; Rom für 5 Denar am Tag: Ein Reiseführer in die Antike Philip Matyszak hat mit diesem Buch eine Einführung in die römische Antike der etwas anderen Art geschrieben: aufbereitet als ein Reiseführer mit Kultur- und Landeskunde und allerlei praktischen Tipps. Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen und großteils ist das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<b>Philip Matyszak &#8211; Rom für 5 Denar am Tag: Ein Reiseführer in die Antike</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/03/romdenar.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/03/romdenar.jpg" /></a></div>
<p>Philip Matyszak hat mit diesem Buch eine Einführung in die römische Antike der etwas anderen Art geschrieben: aufbereitet als ein Reiseführer mit Kultur- und Landeskunde und allerlei praktischen Tipps.<br />
Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen und großteils ist das Buch auch sehr unterhaltsam zu lesen, aber leider finde ich ausgerechnet die Sache mit dem Reiseführer nicht allzu konsequent umgesetzt. Das beginnt damit, dass der Autor sich nicht entscheiden kann, ob er sich nun an zeitgenössische oder zukünftige Reisende richtet. Manchmal scheint die Zielgruppe ein antikes Publikum zu sein, manchmal macht er aber auch Ausflüge in die Zukunft und beschreibt, was aus diesem oder jenem Bauwerk einmal werden wird. Dazu kommt, dass er die reizvolle Idee nicht so sehr ausschöpft, wie es möglich wäre. Zwar gibt es einige Exkurse zu Unterkünften und Reisewegen und der Schwerpunkt liegt vielleicht ein wenig mehr auf dem Alltagsleben, aber alles in allem ist es doch nur der übliche Überblick zu römischer Religion, Kultur und Rechtsprechung. <br />
Das heißt nicht, dass das Buch eine Enttäuschung war, aber die Reiseführer-Struktur&nbsp;ist meiner Meinung nach doch nur sehr oberflächlich über ein sonst nicht allzu einzigartiges&nbsp;Buch gestülpt. Wenn man gern einen etwas anderen Einstieg in das Thema römische Antike hätte, ist das Buch sicher nicht schlecht, aber wenn man einen fingierten Reiseführer sucht, kommt man eher nicht auf seine Kosten. Ich nehme an, ich hatte einfach die falschen Erwartungen an das Buch.</p>
<p>
<b>Robert Galbraith &#8211; Der Ruf des Kuckucks</b><br />
<i>ungekürztes Hörbuch, gelesen von Dietmar Wunder</i><b> </b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/03/kuckuck.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/03/kuckuck.jpg" /></a></div>
<p>Es hat nicht lange gedauert, bis klar wurde, dass sich hinter dem Pseudonym &#8222;Robert Galbraith&#8220; keine andere als J. K. Rowling verbirgt, die unter diesem Namen eine Krimireihe über den Privatdetektiv Cormoran Strike schreibt. <br />
In diesem 1. Band sollen&nbsp;Strike und seine Aushilfssekretärin Robin den rätselhaften&nbsp;Tod des berühmten Models Lula Landry untersuchen. Während die Polizei den Fall als Selbstmord abgeschlossen hat, ist Lulas Bruder der festen Überzeugung, dass seine Schwester ermordet wurde. Und so begibt sich Strike mitten hinein in die glamouröse Modelszene.<br />
Galbraith/Rowling hat hier einen soliden Krimi vorgelegt, der zwar noch einigen Spielraum nach oben lässt, der mich aber über weite Strecken doch gefesselt hat. Die Hauptfigur Cormoran Strike hat als Armyveteran, der in Afghanistan ein Bein verloren hat, eine ganz interessante Hintergrundgeschichte zu bieten, wenn er sich auch sonst in den altbekannten Bahnen von einzelgängerischen Detektiven und grummeligen Ermittlern bewegt. Ich fand aber sowohl ihn als auch Robin sehr sympathisch und könnte mir vorstellen, dass die beiden in den weiteren Bänden noch besser ausgestaltet werden.<br />
Den Kriminalfall fand ich gut konstruiert und spannend, nur stellenweise etwas ausufernd beschrieben. Man könnte etwas spitz sagen, dass sich hier die Stärken und Schwächen der Harry Potter-Reihe wiederfinden: ein wenig&nbsp;oberflächliche,&nbsp;wenn auch&nbsp;liebenswerte Figuren, ein starker Plot und stimmungsvolle Beschreibungen, aber alles in allem etwas zu geschwätzig. <br />
Da es mir aber wirklich Spaß gemacht hat, dem doch recht langen Hörbuch zu lauschen (das von Dietmar Wunder sehr schön gelesen wird), werde ich mir demnächst wohl auch den Folgeband aus der Bücherei ausleihen.</p>
<p>
<b>C. L. Wilson &#8211; Der Winter erwacht</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/03/wintererwacht.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/03/wintererwacht.jpg" /></a></div>
<p>Die Sommerprinzessin Chamsin ist sozusagen das schwarze Schaf ihrer Familie und so kommt es ihrem Vater sehr gelegen, dass er sie an den Winterkönig Wynter Atrialan verheiraten kann. Diesem geht es vor allem darum, einen Erben zu zeugen, aber schon bald fühlt er sich zu Chamsin hingezogen.<br />
Mal wieder ein erfolgloser&nbsp;Versuch, ins Romance-Genre hineinzufinden. Man könnte jetzt fragen, weshalb ich so etwas dann doch immer wieder lese. Nun ja, weil ich daran ab und zu meine Freude habe und auch finde, dass sich solche Bücher schön als leichte Lektüre in stressigen Zeiten eignen. Leider gefallen mir nur wenige auch tatsächlich und dieses gehört nicht dazu. Zunächst gab es für mich im Weltenbau massive Logiklücken und damit meine ich nicht nur&nbsp;die eher märchenhaften Länder&nbsp;Sommergrund und Winterfels. Auch Chamsins Familiengeschichte und die beschriebenen Gesellschaften fand ich nicht sehr überzeugend ausgeformt.<br />
Darüber hätte ich jetzt noch hinwegsehen können, wenn mich die Liebesgeschichte zwischen Wynter und Chamsin gefesselt hätte, aber es war mal wieder die übliche Konstellation eines vermeintlich kaltherzigen Helden und einer angeblich so starken und mutigen Heldin, die ich aber die meiste Zeit als sehr quengelig und handlungsunfähig empfunden habe. Von all dem überdrüber-tollen Sex, der die beiden von einem Höhepunkt zum nächsten trägt, will ich gar nicht erst anfangen &#8230;</p>
<p>Ich habe mich außerdem massiv darüber geärgert, dass &#8222;Der Winter erwacht&#8220; wirklich mittendrin aufhört, da hier mal wieder ein englisches Buch aufgespaltet wurde. Während ich das bei anderen Romanen&nbsp;(etwa &#8222;Die Furcht des Weisen&#8220; von Patrick Rothfuss) noch nachvollziehen kann, fand ich es hier wirklich unmöglich. Nicht nur, dass der Roman vom Umfang her auch in der deutschen&nbsp;Übersetzung zwischen zwei Buchdeckel passen sollte, man merkt außerdem deutlich, dass es sich am Ende&nbsp;nicht um einen Cliffhanger zwischen zwei Bänden, sondern um eine willkürliche Teilung handelt.<br />
Für mich hat das insofern einen Vorteil, da ich hier nun auch gut einen Schlusspunkt setzen kann&nbsp;und den Folgeteil nicht mehr lesen werde.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von Tschernobyl, der Stille und einem Kuss</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/02/05/kurzrezensionen-von-tschernobyl-der/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2016 19:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Alina Bronsky &#8211; Baba Dunjas letzte Liebe&#160; Baba Dunja ist als alte Frau in ihr geliebtes Dorf in der &#8222;Todesszone&#8220; rund um Tschernobyl zurückkehrt. Nach und nach sind ihr andere gefolgt und so führt das Grüppchen nun ein ruhiges Leben in der Abgeschiedenheit, bis eines Tages ein Fremder ins Dorf kommt. Ich habe vorige Woche&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Alina Bronsky &#8211; Baba Dunjas letzte Liebe&nbsp;</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/02/babadunja.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/02/babadunja.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Baba Dunja ist als alte Frau in ihr geliebtes Dorf in der &#8222;Todesszone&#8220; rund um Tschernobyl zurückkehrt. Nach und nach sind ihr andere gefolgt und so führt das Grüppchen nun ein ruhiges Leben in der Abgeschiedenheit, bis eines Tages ein Fremder ins Dorf kommt.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe <a href="https://neyasha.at/2016/01/26/buchstabengeplauder-46-und-eine/">vorige Woche erwähnt</a>, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe, als ich bei meiner Familie war und das sagt bereits einiges darüber aus, wie gut es mir gefallen hat. Alina Bronskys Roman ist auf der einen Seite ein trauriges, fast schwermütiges Buch und auf der anderen Seite aber auch warmherzig und manchmal witzig. Und ähnlich ambivalent erscheint auch das Dorf Tschernowo selbst: gleichermaßen ein lebensfeindlicher Ort und eine Idylle. Die Bewohner sind teils recht skurril, aber die wunderbare Ich-Erzählerin Baba Dunja steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Ihre trockene und zugleich kluge Erzählstimme kommt besonders gut zur Geltung, wenn sie ihren Alltag wie etwa eine Reise in die nächstgelegene Stadt oder ein Gespräch mit den Nachbarn beschreibt. Als dagegen die Ankunft des Fremden Aufruhr in das Dorf bringt, wirkt nicht nur Baba Dunja ein wenig verloren &#8211; auch die Handlung kam hier für mich ein wenig ins Trudeln.</div>
<div style="text-align: justify;">
Dennoch hat der Roman für mich noch die Kurve gekratzt und als ganzes ein rundes Bild ergeben. Vielleicht ist es verwegen, das so früh im Jahr zu sagen, aber ich denke, das wird eines meiner Lesehighlights 2016 sein. Ein ganz besonderes Buch, das ich allen nur wärmstens empfehlen kann.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>Patrick Rothfuss &#8211; The Slow Regard of Silent Things</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/02/slowregard.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/02/slowregard.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Dieser kurze Geschichte erzählt von Auri, einer Figur der Königsmörder-Chroniken, und ihrem Leben in den Gängen und Räumen unter der Universität. Das Buch lebt ganz von Sprache und Atmosphäre, da es kaum eine nennenswerte Handlung gibt. Ich muss zugeben, dass ich gerade deshalb einige sprachliche Probleme mit dem Buch hatte. Wenn es soviel um Beschreibungen, kleine Details und besondere Sprachbilder geht, ist es entscheidend, alles zu verstehen &#8211; und da bin ich mit meinen englischen Sprachfähigkeiten einige Male an die Grenzen gestoßen.</div>
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Aus dem Grund konnte mich das Buch auch nicht so ganz überzeugen, obwohl ich die Idee dahinter interessant finde. Es ist beeindruckend, wie gut Patrick Rothfuss sich in eine Figur wie Auri hineinfindet, die gleichermaßen zerbrochen und in sich selbst ruhend wirkt. Es ist auch faszinierend, ihren Alltag mitzuerleben und das Labyrinth unter der Universität besser kennenzulernen. Auri hat einen ganz besonderen Blick auf die Dinge und betrachtet Räume wie Gegenstände als eigenständige Charaktere.&nbsp;</div>
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&nbsp;&#8222;The Slow Regard of Silent Things&#8220; ist eine sehr stille Charakterstudie, die sicher nicht jedermanns Fall ist und ein größeres Interesse an sprachlichen Spielereien als einer tatsächlichen Handlung erfordert. Das Buch an sich ist mit den Illustrationen von Nate Taylor wunderschön gestaltet.&nbsp;</div>
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<b>Lynn Raven &#8211; Der Kuss des Kjer</b></div>
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<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/02/kjer.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/02/kjer.jpg" /></a></div>
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Im Auftrag seines kranken Königs entführt der Heerführer Mordan die junge Heilerin Lijanas, die dem Herrscher helfen soll. Lijanas hat anfangs nur Flucht im Kopf, fühlt sich aber mit der Zeit mehr und mehr zu Mordan hingezogen.</div>
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Ich hätte von der Beschreibung her nicht erwartet, dass das ein Buch für mich ist, aber da es für mich ein bisschen ähnlich wie <a href="https://neyasha.at/2014/01/09/cassandra-rose-clarke-assassins-curse/">The Assassin&#8217;s Curse</a> klang und mir auch mehrfach empfohlen worden war, habe ich es mir doch aus der Onleihe ausgeliehen. Hier hätte ich aber doch auf meine Intuition horchen sollen, denn der Roman war überhaupt nicht mein Fall. Wäre ich nicht gerade krank und mit haufenweise Lesezeit im Bett gelegen, hätte ich ihn wohl abgebrochen.&nbsp;</div>
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Ich fand den Roman ziemlich klischeehaft und konnte mit den Figuren überhaupt nichts anfangen. Die Art, wie sie beschrieben wurden und die Art, wie ich sie wahrgenommen habe, sind für mich meilenweit auseinandergeklafft: Mordan, den erfahrenen, fähigen und angeblich beherrschten Krieger, habe ich als emotional völlig instabilen Mann erlebt, der alles andere als ein souveräner Anführer ist und zudem mit seiner ach so schlimmen Kindheit nicht abschließen kann. Lijanas, beschrieben als stark, mutig und schlagfertig, habe ich als sehr schwache Frau empfunden, die ständig aus Gefahrensituationen gerettet werden muss und vor allem am Anfang die ganze Zeit auf trotzig-kindische Weise herumjammert (mit schlagfertig hatte das meiner Meinung nach nichts zu tun).</div>
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Mich haben auch Plot und Hintergrundwelt nicht so wirklich überzeugt (vor allem hätte ich mir mehr Diversität gewünscht, wenn man denn schon ein orientalisch angehauchtes Wüstensetting nimmt). Immerhin ließ sich der Roman schnell und flüssig dahinlesen, aber ansonsten war das einfach kein Buch für mich.</div>
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		<title>[Buchvorstellung] Leonora Stratton &#8211; One Fateful Night</title>
		<link>https://neyasha.at/2015/03/26/buchvorstellung-leonora-stratton-one/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 17:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;One Fateful Night&#8220; ist die erste Veröffentlichung einer lieben Freundin und Schreibkollegin von mir, die ich euch hier gerne vorstellen möchte. Der Roman ist im Verlag &#8222;Romance Edition&#8220; erschienen und sowohl als Taschenbuch als auch als ebook erhältlich (ISBN: 978-3902972354). Wie der Name des Verlags und auch das Cover schon vermuten lassen, handelt es sich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2015/03/fateful.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2015/03/fateful.jpg" /></a></div>
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&#8222;One Fateful Night&#8220; ist die erste Veröffentlichung einer lieben Freundin und Schreibkollegin von mir, die ich euch hier gerne vorstellen möchte. Der Roman ist im Verlag &#8222;Romance Edition&#8220; erschienen und sowohl als Taschenbuch als auch als ebook erhältlich (ISBN: 978-3902972354).</div>
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Wie der Name des Verlags und auch das Cover schon vermuten lassen, handelt es sich dabei um einen Liebesroman oder genauer gesagt um Regency Romance.</div>
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&nbsp;</div>
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Adelyna Mulgrave ist eine wohlbehütete junge Dame aus gutem Haus, die einer Hochzeit mit einem angesehenen Gentleman entgegenfiebert. Als ihr Verlobter von dem Lebemann Jared zu einem Duell herausgefordert wird, ist sie bereit alles zu tun, um das zu verhindern &#8211; und dieses &#8222;alles&#8220; führt leider zu einer äußerst verhängnisvollen Nacht, die ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt.</div>
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&nbsp;</div>
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&#8222;One Fateful Night&#8220; klingt zwar wie ein typischer Liebesroman, hat aber so einige Überraschungen zu bieten. Zunächst einmal durchzieht den Roman ein ständiges Augenzwinkern und der Humor kommt also nicht zu kurz. Dann gibt es auch eine ordentliche Prise Abenteuer und man findet darin nicht nur Schlägereien in einem Bordell, sondern etwa auch eine actionreiche Auseinandersetzung mit Schmugglern.</div>
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Adelyna kann auch mit einigen Überraschungen aufwarten. Sie ist zwar mit einer nahezu unendlichen Naivität gesegnet, ist aber alles andere als eine passive Heldin. Tatkräftig nimmt sie allerlei Unternehmungen in Angriff und scheut euch vor unangenehmen Auseinandersetzungen nicht zurück. Nun gut, ich muss einräumen, dass viele dieser Unternehmungen nicht eben klug sind und sie auch ziemlich in die Bredouille bringen, aber es ist einfach schön, wenn eine Liebesroman-Heldin nicht&nbsp;nur tatenlos vor sich hinschmachtet.</div>
<div style="text-align: justify;">
Jared ist da vielleicht ein etwas traditionellerer Held: ein draufgängerischer Nichtsnutz mit etwas lockerer Moral, der aber doch das Herz am rechten Fleck hat. Nach außen hin ist er also ganz das Gegenteil von Richard, dem immer korrekt wirkenden Verlobten von Adelyna. Gerade deshalb übt er natürlich auf sie eine große Anziehungskraft aus und dazu knistert es auch erotisch ordentlich zwischen den beiden. <br />
Die Liebesgeschichte mag zwar den Anfang in einer etwas unkonventionellen gemeinsamen Nacht nehmen, aber ich fand sie auch sonst sehr gut nachvollziehbar, da es nicht einfach nur Liebe auf den ersten Blick ist, sondern sich die Gefühle im Laufe der Zeit&nbsp;erst so richtig&nbsp;entwickeln.</div>
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&nbsp;</div>
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Normalerweise fallen Bücher dieses Genres nicht unbedingt in mein Beuteschema, aber mit &#8222;One Fateful Night&#8220; hatte ich beim Lesen großes Vergnügen. </div>
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Man sollte natürlich schon ein gewisses Interesse für Liebesromane mitbringen, damit man mit dem Roman seine Freude hat, aber ich könnte mir vorstellen, dass er &#8211; nicht zuletzt wegen der Ironie und einiger unkonventioneller Wendungen &#8211; auch für LeserInnen geeignet ist, denen Regency Romance sonst ein wenig zu kitschig ist. </div>
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Mit der Mischung aus historischem Liebesroman, Humor und einer Prise Erotik&nbsp;sollte der&nbsp;Roman außerdem&nbsp;alle&nbsp;Fans von Julia Quinn und vergleichbaren Autorinnen&nbsp;ansprechen. </div>
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		<title>Amanda Grange &#8211; Darcy&#8217;s Diary</title>
		<link>https://neyasha.at/2013/07/16/amanda-grange-darcys-diary/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2013 17:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Genre: Romantik Seiten: 224 Verlag: Robert Hale ASIN: B0078XFWYG Meine Bewertung: 3 von 5 Sternchen Dieser Roman war wieder einmal ein günstiger ebook-Fund, zu dessen Handlung es nicht viel zu sagen gibt: Er erzählt die Ereignisse aus &#8222;Pride and Prejudice&#8220;, die ja vermutlich allen hinlänglich bekannt sind, aus der Sicht von Mr Darcy. Normalerweise bin&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2013/07/darcy.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2013/07/darcy.jpg" border="0"></a></div>
<p>Genre: Romantik<br />
Seiten: 224<br />
Verlag: Robert Hale<br />
ASIN: B0078XFWYG<br />
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternchen</p>
<div style="text-align: justify;">
Dieser Roman war wieder einmal ein günstiger ebook-Fund, zu dessen Handlung es nicht viel zu sagen gibt: Er erzählt die Ereignisse aus &#8222;Pride and Prejudice&#8220;, die ja vermutlich allen hinlänglich bekannt sind, aus der Sicht von Mr Darcy.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Normalerweise bin ich kein großer Fan davon, wenn ein bekannter Roman von einer anderen Schriftstellerin aus einem neuen Blickwinkel erzählt wird. Aber mir war gerade so nach leicht-flockiger Lektüre, bei der ich weiß, was mich erwartet.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Und bekommen habe ich dann auch das, was ich erwarte habe, im positiven wie im negativen Sinn. Das Gedankenspiel, wie &#8222;Pride and Prejudice&#8220; aus Darcys Sicht aussehen könnte, fand ich prinzipiell recht reizvoll, da es zwischen Darcy und Elizabeth ja doch so einige Missverständnisse gibt und sie vieles falsch interpretieren. Es war durchaus amüsant, die ganze Geschichte einmal aus Darcys Blickwinkel zu betrachten und insgesamt hatte ich auch das Gefühl, dass Amanda Grange diesen auch recht überzeugend schildern konnte. Absolut köstlich war der erste missglückte Antrag, bei dem Darcy auch hinterher felsenfest der Überzeugung ist, er hätte sich wie ein wahrer Gentleman verhalten &#8211; bis Fitzwilliam ihm ein wenig auf die Sprünge hilft.</div>
<div style="text-align: justify;">
Sehr schön war auch das Verhältnis zwischen Georgiana und Darcy geschildert, da spürt man zwischen den Zeilen richtig die geschwisterliche Liebe.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Allerdings gab es auch einige Szenen, vor allem in der zweiten Hälfte, die auf mich sehr &#8222;out of character&#8220; wirkten. Vor allem, wenn Darcy ständig jede Regung von Elizabeth, jedes Lächeln und jeden Gesichtsausdruck beobachtet und analysiert, wird es etwas zuviel des guten. Jaja, er ist verliebt, aber das fand ich doch übertrieben. Auch die Tagebuchform fand ich nicht immer gelungen umgesetzt. Die Einträge setzen ein mit der Georgiana-Wickham-Sache, sind also ganz klar kein reines Ventil für Darcys unerwartete Gefühle Elizabeth gegenüber. Dennoch geht es ab einem bestimmten Punkt nur noch um sie und es scheint, als hätte Darcy daneben praktisch kein Leben mehr.</div>
<div style="text-align: justify;">
Und es stellt sich natürlich die prinzipielle Frage, ob jemand wie Darcy überhaupt ein Tagebuch führen würde.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Dass man bereits die ganze Handlung des Romans im Vorfeld kennt, ist stellenweise natürlich auch ein wenig problematisch, da man viele Dialoge so eben logischerweise schon kennt. Dennoch hatte das Buch eine gewisse Sogwirkung und ich konnte stellenweise kaum aufhören zu lesen. Oft aus Vorfreude auf bestimmte Szenen oder oft auch aus reiner Neugierde, wie Grange diese oder jene Szene wohl aus Darcys Sicht darstellen würde.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
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Insgesamt kann ich sagen, dass der Roman sehr nett zu lesen war und es Spaß gemacht hat, mal aus diesem Blickwinkel in die altbekannte Handlung einzusteigen. Leider fühlte sich die Tagebuchform manchmal allzu gezwungen an und auch die Art der Einträge klang für mich einige Male nicht nach Darcy, sondern nach Fangirl.</div>
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Dennoch überlege ich jetzt beinahe, ob ich es noch mit einem weiteren Roman dieser Art von Amanda Grange probieren soll &#8211; die Autorin hat nämlich noch ein paar weitere Tagebücher aus der Sicht von Austen-Männern geschrieben.</div>
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