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	<title>Classic Confessions &#8211; Neyashas Allerlei</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>Classic Confessions 21: Hast du Erfahrungen mit Theaterumsetzungen von Klassikern? Wenn ja &#8211; welche?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer längeren Pause beantworte ich wieder einmal eine Frage bei den Classic Confessions von Lauter &#38; Leise und dieses Mal geht es um Theaterstücke. Da ich gern ins Theater gehe, Theaterwissenschaft als Wahlfach in meinem Studium hatte, lange als Nebenjob im Publikumsdienst verschiedener Theater gearbeitet habe und seit ein paar Jahren mehr oder weniger&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://2.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/0tl90U09mt8OCH60rOBGPylPe29UjiVQQCPcB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img fetchpriority="high" decoding="async" border="0" height="207" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/10/classicconfessions.jpg" width="400" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
<br />
Nach einer längeren Pause beantworte ich wieder einmal <a href="https://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/10/classic-confessions-no-21-hast-du.html">eine Frage</a> bei den <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions von Lauter &amp; Leise</a> und dieses Mal geht es um Theaterstücke.<br />
Da ich gern ins Theater gehe, Theaterwissenschaft als Wahlfach in meinem Studium hatte, lange als Nebenjob im Publikumsdienst verschiedener Theater gearbeitet habe und seit ein paar Jahren mehr oder weniger regelmäßig Regieassistenz in einem Theaterverein mache, habe ich mich Theaterumsetzungen also schon von mehreren Seiten genähert und habe auch ganz unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht.</p>
<p>Damit dieser Beitrag hier nicht zu umfangreich wird und ich mich nicht gänzlich in Erinnerungen an alle möglichen Aufführungen verliere, möchte ich mich auf Theaterumsetzungen von Klassikern konzentrieren, die nicht ursprünglich als Theaterstück konzipiert waren. Natürlich variiert auch bei Dramen die tatsächliche Umsetzung meist sehr stark und es gibt unterschiedliche Zugangsweisen und Interpretationsmöglichkeiten. Aber besonders spannend finde ich es, wenn ein Buch auf die Bühne gebracht wird, das nicht von Vornherein auf die speziellen Anforderungen des Theaters zugeschneidert war.<br />
Gerade erst vor ein paar Tagen habe ich eine solche Romanumsetzung mit Vicki Baums <b>Menschen im Hotel</b> gesehen, die mich allerdings <a href="https://neyasha.at/2016/10/15/winterkatzes-herbstlesen-15-und-16/">nicht ganz überzeugt hat</a>.<br />
<b>Gefährliche Liebschaften</b> habe ich ursprünglich als Theaterstück von Christopher Hampton kennengelernt, als wir es bei uns im Verein aufgeführt haben. Ich liebe das Stück &#8211; und war dann beinahe ernüchtert, als ich endlich den Briefroman von Chaderlos de Laclos <a href="https://neyasha.at/2011/02/28/chaderlos-de-laclos-gefahrliche/">gelesen habe</a>, da er mir im Vergleich etwas zäh und blutleer vorkam. In diesem Fall habe ich also den umgekehrten Weg beschritten, aber sonst kannte ich in der Regel doch stets den Roman vor dem Theaterstück.<br />
Zahlreiche schöne Umsetzungen gibt es auch im Bereich des Jugendtheaters. Als ich eine Saison im Theater der Jugend gearbeitet habe, wurde dort &#8211; neben diversen modernen Kinderbüchern &#8211; auch <b>Die Schatzinsel</b> von Robert Luis Stevenson aufgeführt und Rudyard Kiplings <b>Just So</b>-Stories als wundervolles Musical umgesetzt. </p>
<p>Bevor ich jetzt doch endlos zu schreiben beginne, möchte ich noch eine meiner Meinung nach sehr gelungene und eine eher misslungene Bühnenumsetzung nennen. Auch Musicals bedienen sich ja gern bei Romanen und als vor ein paar Jahren <b>Rebecca</b> von den Vereinigten Bühnen in Wien inszeniert wurde, war ich sehr, sehr neugierig, da ich den Roman liebe. Leider hat mich die Musicalfassung dann sehr enttäuscht, da die Charakterentwicklung der Ich-Erzählerin zu sprunghaft verlief, manche Nebenfiguren zu sehr ins Lächerliche abrutschten und sich die Enthüllungen zum Ende hin nur schwer in Liedern umsetzen ließen. Abgesehen davon erinnerten Inszenierung und Lieder in einigen Punkten doch sehr an andere Produktionen der Vereinigten Bühnen wie &#8222;Elisabeth&#8220; und &#8222;Mozart&#8220;.<br />
Ich könnte mir aber dennoch vorstellen, dass der Roman als Bühnenfassung prinzipiell funktionieren würde.</p>
<p>Was mich dagegen &#8211; überraschenderweise &#8211; sehr begeistert hat, war eine szenische Komplettlesung auf Englisch von <b>The Great Gatsby</b> im Rahmen der Wiener Festwochen. Da ich dort Dienst hatte, war ich zunächst nicht sehr angetan von einem Stück in zwei Teilen (jeweils gut drei Stunden und dazwischen eine längere Essenspause).<br />
Aber die Umsetzung war sehr spannend und gelungen: Ein Büroangestellter nimmt den Roman in die Hand und beginnt laut zu lesen. Nach einer Weile verleiht er dabei den Figuren unterschiedliche Stimmen und allmählich werden auch seine Kollegen zu Romanfiguren, bis sie schließlich ganze Szenen spielen. In einer Kritik von Charles McGrath bin ich über folgenden Satz gestolpert, der perfekt ausdrückt, was diese Inszenierung ausmacht: <i>It’s more a dramatization of the act of reading itself — of what happens when you immerse yourself in a book.</i></p>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich Theaterumsetzungen von Klassikern sehr gern mag. Soweit es um Dramen geht, erklärt sich das eh von selbst, aber ich sehe auch Romane gern auf der Bühne und bin da meist viel weniger nörgelig als bei Verfilmungen.<br />
Grenzenlos begeistert hat mich übrigens auch die Aufführung von Glattauers <b>Gut gegen Nordwind</b> &#8211; ob dieser Roman noch zum Klassiker wird, wird sich wohl in einigen Jahren zeigen.</div>
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		<title>Classic Confessions Nr. 11: Was ist dein klassisches Lieblingsdrama?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 19:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt wieder eine neue Frage bei den Classic Confessions von Lauter &#38; Leise und dieses Mal geht es um Dramen.&#160; &#160; Mir fällt es sehr schwer zu sagen, was für mich mein Lieblingsdrama ist. Ich bin seit ein paar Jahren Mitglied in einem Theaterverein, wenn auch in der letzten Zeit leider sehr inaktiv, und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://2.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/0tl90U09mt8OCH60rOBGPylPe29UjiVQQCPcB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" height="207" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/classicconfessions.jpg" width="400" /></a></div>
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</div>
<div style="text-align: justify;">
Es gibt wieder eine <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/08/classic-confessions-no-11-was-ist-dein.html">neue Frage</a> bei den <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions von Lauter &amp; Leise</a> und dieses Mal geht es um Dramen.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Mir fällt es sehr schwer zu sagen, was für mich mein Lieblingsdrama ist. Ich bin seit ein paar Jahren Mitglied in einem Theaterverein, wenn auch in der letzten Zeit leider sehr inaktiv, und für mich sind schon mal so ziemlich alle Stücke, an denen ich selbst mitgearbeitet habe, sehr positiv besetzt. Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsdrama fragt, denke ich also sofort an <i>Gefährliche Liebschaften</i> von Christopher Hampton, an Shakespeares <i>Sommernachtstraum</i>, an den <i>Reigen</i> von Schnitzler und an das <i>Hotel zu den zwei Welten</i> von Éric-Emmanuel Schmitt, wobei letzteres für mich noch nicht unbedingt als Klassiker zählt. Ob ich aber nun wirklich diese Dramen an sich so gern mag oder nur die schönen Erinnerungen an die Proben- und Aufführungszeit damit verbinde, lässt sich für mich nur schwer sagen.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Aber auch, wenn ich mich abseits vom Verein umsehe, fällt mir die Entscheidung sehr schwer. Ich habe Goethes <i>Faust</i> sehr gern gelesen, <i>Heldenplatz</i> hat mich mit Thomas Bernhard versöhnt und <i>Fräulein Julie</i> von Strindberg hat mich sehr beeindruckt.</div>
<div style="text-align: justify;">
Nachdem ich mich nun also wieder davor gedrückt habe, nur einen einzigen Titel zu nennen, würde ich sagen, dass <b>Hexenjagd</b> von Arthur Miller mein Lieblingsdrama ist &#8211; und da ich es noch nie auf der Bühne gesehen habe, kann ich es in diesem Fall auch nicht auf eine bestimmte Inszenierung zurückführen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Das Stück basiert auf den wahren Ereignissen der Hexenprozesse von Salem, was die Handlung umso aufwühlender macht. Als Leserin muss man hilflos mitansehen, wie unschuldige Menschen Opfer haltloser Anschuldigungen werden und sich mit jedem Versuch, dagegen anzukämpfen, noch tiefer hineinreiten. Deshalb ist das Drama auf eine gewisse Weise furchtbar zu lesen, aber trotzdem sehr zu empfehlen. Es geht um Zivilcourage und Massenhysterie, um Denunziation und religiösen Wahn und obwohl es im 17. Jahrhundert angesiedelt ist, ist es auf eine gewisse Weise zeitlos. Zudem liest sich &#8222;Hexenjagd&#8220; sehr spannend und mitreißend.</div>
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		<title>Classic Confessions Nr. 10: Überdramatisiertestes Buchende in einem Klassiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2016 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich bei den Classic Confessions von Lauter &#38; Leise zwei Wochen ausgesetzt habe, versuche ich die aktuelle Frage wieder zu beantworten, auch wenn mir das gar nicht so leicht fällt.&#160; Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Klassikern mit tragischem Ende, aber meistens empfinde ich das als passend oder notwendig und nicht als überdramatisiert.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://2.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/0tl90U09mt8OCH60rOBGPylPe29UjiVQQCPcB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" height="207" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/classicconfessions-1.jpg" width="400" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Nachdem ich bei den <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions von Lauter &amp; Leise</a> zwei Wochen ausgesetzt habe, versuche ich die <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/08/classic-confessions-no-10.html#more">aktuelle Frage</a> wieder zu beantworten, auch wenn mir das gar nicht so leicht fällt.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Klassikern mit tragischem Ende, aber meistens empfinde ich das als passend oder notwendig und nicht als überdramatisiert.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ein bisschen in diese Richtung geht für mich &#8222;Romeo und Julia&#8220;, weil hier einfach so eine absurde Verkettung von Zufällen und unglücklichen Umständen zusammenkommt, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Als noch viel dramatischer &#8211; und ja, durchaus als überdramatisiert &#8211; empfinde ich aber das Ende im <b>Nibelungenlied</b>. Es sterben nicht nur so ziemlich alle namhaften Helden, sondern sämtliche Krieger der Burgunden und etliche der Hunnen. Und die meisten Tode sind auch einfach nur überflüssig, weil entweder Nichtigkeiten oder übertriebenes Ehrgefühl und verstiegene Rachegedanken der Grund dafür sind.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Natürlich &#8211; das ist ja durchaus eine Moral des Nibelungenliedes, dass es zur Tragödie kommt, weildie geforderten christlichen Tugenden der Zeit hinter den alten Vorstellungen von Blutrache, Gefolgschaftstreue und Schicksal zurückstehen. Trotzdem ist es schwer, das Ende zu lesen und sich dabei nicht händeringend zu wünschen, die Helden sowie Kriemhild mögen doch bitteschön Vernunft annehmen. Aber nicht von ungefähr wird schließlich schon in der ersten Strophe eine Geschichte &#8222;von weinen und von klagen&#8220; angekündigt.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Classic Confessions Nr. 7: Wie steht ihr zu Klassiker-Verfilmungen?</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/07/19/classic-confessions-nr-7-wie-steht-ihr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 18:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
		<category><![CDATA[Listen und Tags/Stöckchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hoffe, die Classic Confessions von Lauter&#38;Leise nehmen für euch in letzter Zeit nicht überhand. Da mein Blog gerade ein wenig unter der Kombination neuer Job + Abschlussprojekt + zuviele Freizeitunternehmungen + lieber lesen am Balkon statt schreiben am PC leidet, ist meine Postingfrequenz aktuell nicht sehr hoch und ich kann nur für wenig Abwechslung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://3.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/RhMebZGtGmYHJ0hyf701kbFnnL-INjRJwCKgB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" border="0" height="207" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/classicconfessions.jpg" width="400" /></a></div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Ich hoffe, die <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions von Lauter&amp;Leise</a> nehmen für euch in letzter Zeit nicht überhand. Da mein Blog gerade ein wenig unter der Kombination <i>neuer Job + Abschlussprojekt + zuviele Freizeitunternehmungen + lieber lesen am Balkon statt schreiben am PC</i> leidet, ist meine Postingfrequenz aktuell nicht sehr hoch und ich kann nur für wenig Abwechslung zwischen den wöchentlichen Fragen sorgen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Für die <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/07/classic-confessions-no-7-wie-steht-ihr.html">aktuelle Frage</a> bin ich auch schon wieder recht knapp dran, möchte sie aber unbedingt noch beantworten, da mein Herz ganz klar für Klassiker-Verfilmungen schlägt. Ich mag ja allgemein Buch-Verfilmungen sehr gern, bin dann aber häufig davon enttäuscht (vor allem in den letzten Jahren). Interessanterweise finde ich bei Klassikern viel eher Verfilmungen, die mir richtig gut gefallen. Möglicherweise liegt es daran, dass es in diesem Bereich sehr häufig Miniserien gibt, die den Vorteil haben, dass sich darin die Handlung langsam entfalten kann, Zeit für Charakterentwicklung bleibt und nicht so viele geliebte Buchszenen gestrichen werden müssen.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Tatsächlich sind die meisten meiner Lieblings-Klassiker-Verfilmungen Miniserien (großteils von BBC): Zuallererst möchte ich hier <b>North&amp;South</b> nennen, das ich für eine der besten BBC-Miniserien überhaupt halte &#8211; wobei ich in diesem Fall die Verfilmung noch vor dem Buch kannte. Ich bin außerdem ein großer Fan der <b>Jane Eyre</b>-Serie von 2006 mit Ruth Wilson und Toby Stephen, die sich in einigen Teilen recht weit von der Vorlage entfernt, meiner Meinung nach aber die Figuren und die allgemeine Stimmung des Buches sehr gut einfängt. Mit dem neuesten Kinofilm, der sonst so gepriesen wird, kann ich dagegen nicht sehr viel anfangen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ähnlich ist es mit der <b>Emma</b>-Serie von 2009, die für mich die reinste Offenbarung war, da ich zuvor weder mit dem Kinofilm von 1996 noch mit der BBC-Serie aus demselben Jahr viel anfangen konnte. Weder Gwyneth Paltrow noch Kate Beckinsale haben meiner Vorstellung von Emma entsprochen, während ich Romola Garai in der Rolle ganz wunderbar fand.</div>
<div style="text-align: justify;">
Bei <b>Sense and Sensibility</b> dagegen mag ich sowohl die Serie von 2008 als auch den Film mit Emma Thompson, wobei die Serie meiner Meinung nach großteils ein besseres Händchen bei der Besetzung hatte.</div>
<div style="text-align: justify;">
Weitere Miniserien, die ich sehr gelungen finde, sind <b>Great Expectations</b> von 2012 und <b>Ich Claudius, Kaiser und Gott</b>, eine Serie von 1976, die den Roman von Robert Graves toll umsetzt und zwar nicht mit großen Kulissen, dafür aber einem sehr intensiven Schauspiel und punktet.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Bei Verfilmungen in normaler Spielfilmlänge hat mich vor allem <b>Northanger Abbey</b> von 2007 überzeugt, die ebenso ironisch-süß wie das Buch ist und auch <b>Peter Pan</b> mit einem grandiosen Jeremy Sumpter als Peter. Ganz herrlich ist auch <b>Viel Lärm um nichts </b>von und mit Kenneth Branagh, das wohl meiner allerliebste Shakespeare-Verfilmung ist.</div>
<div style="text-align: justify;">
Herbe Enttäuschungen habe ich dagegen mit den <b>Buddenbrooks</b> von 2008 erlebt, außerdem mit <b>Sturmhöhe</b> mit Juliette Binoche und Ralph Fiennes (wobei ich in diesem Fall auch die Miniserie mit Tom Hardy nicht allzu gelungen finde). Auch die so gepriesene Verfilmung von <b>Stolz und Vorurteil</b> mit Keira Knightley finde ich lediglich mittelmäßig.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Woran ich aber oft auch sehr viel Freude habe, das sind (moderne) Adaptionen, die häufig nur locker auf der Vorlage basieren. So halte ich <b>Clueless</b> für eine der besten Umsetzungen von &#8222;Emma&#8220; &#8211; davon abgesehen, dass der Film einfach ein Riesenspaß ist, transportiert er den Plot sehr clever in ein High School-Setting. Auch <b>Große Erwartungen</b> mit Gwyneth Paltrow und Ethan Hawke finde ich sehr interessant, nicht zuletzt dank der starken Bildsprache von Alfonso Cuarón, die mich später auch beim dritten Harry Potter-Film so begeistert hat.<br />
Ein ganz toller Film ist auch <b>Dreamchild</b>, der das Leben von Alice Liddell und ihre Bekanntschaft mit Lewis Carroll mit einer recht schaurigen Version von &#8222;Alice im Wunderland&#8220; verwebt. Mir hat aber auch die buchgetreue Umsetzung von <b>Alice im Wunderland</b> in dem Film von 1999 mit Tina Majorino sehr gut gefallen.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Nun ist dieser Beitrag länger geworden als geplant, aber wenn es um Verfilmungen von Klassikern geht, komme ich schnell einmal ins Schwärmen. Es gibt auch noch ganz viele, die ich mir irgendwann ansehen möchte &#8211; aktuell habe ich mit <b>East of Eden</b> (der Miniserie von 1981, nicht dem Spielfilm mit James Dean) begonnen und auch die neueste Verfilmung von <b>Der große Gatsby</b> steht noch auf meiner Liste.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>Und wie geht es euch mit Klassiker-Verfilmungen? Geliebt, gehasst oder habt ihr erst gar keine Interesse daran?</b></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Classic Confessions Nr. 6: Habt ihr eine bevorzugte Literaturepoche oder lest ihr gern quer durch die Vergangenheit?</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/07/10/classic-confessions-nr-6-habt-ihr-eine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 15:38:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
		<category><![CDATA[Listen und Tags/Stöckchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der aktuellen Frage der Classic Confessions von Lauter &#38; Leise musste ich eine Weile überlegen, ob ich in irgendeiner Weise von einer Lieblingsepoche sprechen kann. Auf eine literarische Epoche an sich kann ich es wohl nicht eingrenzen, aber ich stelle eine allgemeine Tendenz zum 19. Jahrhundert fest. Jane Austen, die Bronte-Schwestern, Goethes Spätwerke, Alexandre&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://3.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/RhMebZGtGmYHJ0hyf701kbFnnL-INjRJwCKgB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" border="0" height="207" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/classicconfessions-1.jpg" width="400" /></a></div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Bei der <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/07/classic-confessions-no-6-habt-ihr-eine.html">aktuellen Frage</a> der <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions</a> von Lauter &amp; Leise musste ich eine Weile überlegen, ob ich in irgendeiner Weise von einer Lieblingsepoche sprechen kann. Auf eine literarische Epoche an sich kann ich es wohl nicht eingrenzen, aber ich stelle eine allgemeine Tendenz zum 19. Jahrhundert fest. Jane Austen, die Bronte-Schwestern, Goethes Spätwerke, Alexandre Dumas, Elizabeth Gaskell, Adalbert Stifter &#8230; das sind AutorInnen, zu denen ich gern greife und deren Werke mir zu einem großen Teil auch gut gefallen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Allerdings bin ich ja eine Querbeet-Leserin und das ist bei Klassikern nicht viel anders. Ich mag auch deutlich frühere Werke, wobei mein Hauptaugenmerk da auf dem Mittelalter liegt &#8211; das 16. bis 18. Jahrhundert wird von mir (womöglich zu Unrecht) oft eher verschmäht.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Womit ich mir auch ein wenig schwertue, das sind Naturalismus und teils auch Expressionismus. Hauptmann, Schlaf, Döblin, Hamsun, Dostojewski und Joyce sind etwa Autoren, mit denen ich nur wenig anfangen kann.</div>
<div style="text-align: justify;">
Dafür lese ich dann aber Thomas Mann, Arthur Schnitzler, Heinrich Böll und John Steinbeck wieder sehr gerne.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Man merkt also, dass es bei mir gewisse zeitliche Schwerpunkte gibt und dazwischen Phasen, die eher nicht mein Fall sind. Aber eine Lieblingsepoche in dem Sinn, dass ich sagen könnte &#8222;hach, Sturm und Drang, das ist einfach meins&#8220;, habe ich nicht.<br />
Böse Zungen könnten außerdem anmerken, dass ich wohl eher auf der traditionellen Schiene als im Bereich der experimentellen Literatur unterwegs bin. Ja, das stimmt wohl irgendwie. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Classic Confessions Nr. 4: Habt ihr einen Lieblings-Kinderbuchklassiker und wenn ja: Welchen und warum?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 19:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
		<category><![CDATA[Listen und Tags/Stöckchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe derzeit einiges um die Ohren und bin kaum jemals zuhause, worunter natürlich mein Blog mal wieder leidet. Ich komme auch gerade kaum dazu, eure Beiträge zu kommentieren. Ich möchte aber doch noch &#8211; gerade rechtzeitig &#8211; die vierte Frage beantworten, die Lauter &#38; Leise im Zuge der Classic Confessions gestellt hat. &#160; Mein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://3.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/RhMebZGtGmYHJ0hyf701kbFnnL-INjRJwCKgB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" border="0" height="166" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/06/classicconfessions.jpg" width="320" /></a></div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe derzeit einiges um die Ohren und bin kaum jemals zuhause, worunter natürlich mein Blog mal wieder leidet. Ich komme auch gerade kaum dazu, eure Beiträge zu kommentieren. Ich möchte aber doch noch &#8211; gerade rechtzeitig &#8211; die <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/06/classic-confessions-no-4-habt-ihr-einen.html">vierte Frage</a> beantworten, die Lauter &amp; Leise im Zuge der <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions</a> gestellt hat.</div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Mein liebster Kinderbuchklassiker ist ein Buch, das ich hier auf dem Blog schon öfter erwähnt habe: <b>Die Brüder Löwenherz</b> von Astrid Lindgren, für mich ist das eins der besten Bücher, das es gibt. Ich habe das Buch als Achtjährige nach dem Tod meines Vaters geschenkt bekommen und ich war in der Zeit sicher empfänglich für das Thema, das es behandelt, aber ich bin mir sicher, dass das nicht der Grund ist, weshalb ich den den Roman so liebe. Denn &#8222;Die Brüder Löwenherz&#8220; lässt sich nicht allein auf die Themen Tod und Jenseits reduzieren; es ist vor allem auch eine sehr spannende Abenteuergeschichte und die Geschichte eines Jungen, der über sich hinauswächst, aber dabei immer er selbst bleibt.</div>
<div style="text-align: justify;">
Bereits vorher, nämlich etwa in der ersten Klasse Volksschule, habe ich von Astrid Lindgren <b>Ronja Räubertochter</b> gelesen, das ich ebenfalls sehr mochte.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Andere Kinderbuchklassiker, die ich geliebt habe bzw. immer noch liebe, sind <b>Die rote Zora </b>von Kurt Held, <b>Krabat</b> von Otfried Preußler und <b>Die unendliche Geschichte</b> von Michael Ende. Sie haben für mich gemeinsam, dass sie ziemlich große und wichtige Themen auf eine kindgerechte Weise bearbeiten, sie dabei aber trotzdem nicht zu sehr vereinfachen. Ich denke, das ist es vor allem, was diese Bücher auch für Erwachsene noch so lesenwert macht. Und abgesehen davon sind diese Themen dort auch in eine spannende Handlung verpackt, wodurch die Bücher selbst dann fesseln, wenn man sie gänzlich oberflächlich liest.</div>
<div style="text-align: justify;">
Vor allem aber nehmen gute Kinderbücher wie die genannten Kinder ernst, gestehen ihnen Eigenständigkeit zu und machen sie auch nicht zu reinen Trägern einer Moral, die vermittelt werden soll.</div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp; </div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Classic Confessions Nr. 2: Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/06/11/classic-confessions-nr-2-habt-ihr-alle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2016 12:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
		<category><![CDATA[Listen und Tags/Stöckchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die zweite Frage, die Lauter &#38; Leise im Zuge der Classic Confessions gestellt hat, habe ich zum Teil&#160;schon einmal beantwortet, da ich vor drei Jahren meine Schullektüre im Deutschunterricht aufgelistet und kommentiert habe. Ich möchte jetzt nicht die gesamte Liste hier hereinkopieren &#8211; wenn ihr euch dafür interessiert, könnt ihr sie euch gern im verlinkten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://3.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE-A/RhMebZGtGmYHJ0hyf701kbFnnL-INjRJwCKgB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"><img loading="lazy" decoding="async" border="0" height="166" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/06/classicconfessions-1.jpg" width="320" /></a></div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Die <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/06/classic-confessions-no2-hand-aufs-herz.html">zweite Frage</a>, die Lauter &amp; Leise im Zuge der <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">Classic Confessions</a> gestellt hat, habe ich zum Teil&nbsp;schon einmal beantwortet, da ich vor drei Jahren meine <a href="https://neyasha.at/2013/06/14/schullekture-von-freud-und-leid/">Schullektüre im Deutschunterricht</a> aufgelistet und kommentiert habe. Ich möchte jetzt nicht die gesamte Liste hier hereinkopieren &#8211; wenn ihr euch dafür interessiert, könnt ihr sie euch gern im verlinkten Beitrag ansehen. Hier möchte ich nur im Überblick auf die Schullektüre eingehen.</div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Wir haben im Deutschunterricht recht viel gelesen und zwar sowohl Klassiker als auch Gegenwartsliteratur und (in der Unterstufe) ein paar Kinder- und Jugendbücher. Ich habe alle Bücher gelesen und im Großen und Ganzen mochte ich sie auch. Der Deutschunterricht war für mich neben meiner Lese- und Schreibbegeisterung der Hauptgrund, weshalb ich mich für ein Germanistikstudium entschieden habe. Ich fand Literaturgeschichte wahnsinnig spannend und mochte meistens auch das Diskutieren über die gelesenen Bücher. Nur mit der Interpretation von Gedichten und Kurzgeschichten bis ins kleinste Detail konnte ich nichts anfangen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Mir hat die Schullektüre einige Lieblingsbücher beschert:&nbsp;Besonders gut&nbsp;in&nbsp;Erinnerung sind mir&nbsp;Kinderbuchklassiker wie <strong>Maikäfer flieg</strong> von Christine Nöstlinger und <strong>Krabat</strong> von Otfried Preußler, die ich auch danach noch unzählige Male gelesen habe. Auch <strong>Das Tagebuch der Anne Frank</strong> hat mir sehr gut gefallen, wobei ich das im Kopf gar nicht so sehr mit Schullektüre verbinde, da ich das Buch bereits vorher gelesen hatte. </div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Was die spätere Schullektüre betrifft, so sind mir Goethes <strong>Faust</strong>, Lessings <strong>Nathan der Weise</strong> und ganz besonders Schnitzlers <strong>Traumnovelle </strong>in sehr guter Erinnerung. Und Marlen Haushofers <strong>Die Wand</strong>&nbsp;zählt&nbsp;zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.&nbsp;Es gab natürlich auch das eine oder andere Werk, mit dem ich nichts anfangen konnte &#8211; Büchners <strong>Woyzeck</strong> etwa und Schillers <strong>Kabale und Liebe</strong>. Mir haben aber&nbsp;solche Bücher weder in der Schulzeit noch im Studium niemals das Lesen an sich verleidet. Es war für mich einfach so wie auch mit den Büchern, die ich in der Freizeit gelesen habe: manche fand ich toll, manche eher mittelmäßig und manche haben mir eben nicht gefallen.</div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Viele Klassiker, die für andere zur typischen Schullektüre zählen, habe ich übrigens erst&nbsp;im Studium gelesen. Der Grund dafür war, dass bei uns im Deutschunterricht damals einige Bücher sozusagen individuelle Lektüre waren, die dann im Rahmen von Referaten den anderen vorgestellt wurden. Dazu gehörten&nbsp;Goethes <strong>Werther</strong>,&nbsp;Kleists&nbsp;<strong>Der zerbrochne Krug</strong>&nbsp;und auch Fontanes <strong>Effi Briest</strong>. Ich mochte diese Bücher im Studium alle sehr gern, wobei die intensivere Auseinandersetzung damit sicher von Vorteil war. So finde ich es immer schade, wenn Werther rein auf eine unglückliche Liebesgeschichte reduziert wird.</div>
<div style="text-align: justify;">
&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Könnte man nun behaupten, dass mir die Schule die Liebe zu den Klassikern mitgegeben hat? Nicht direkt. Ich habe auch in der Freizeit alle Genres gelesen, die mir im heimischen Bücherregal und in der Stadtbücherei in die Finger gekommen sind und Klassiker auch gar nicht unbedingt mit Schullektüre verknüpft. Für mich war es sogar eine Überraschung, als ich festgestellt habe, dass nicht alle Leseratten gern Klassiker lesen und ihre Schullektüre oft in sehr schlechter Erinnerung haben. Für mich hat das alles immer sehr zum Lesen als Hobby dazugehört und ich habe Klassiker auch nie als &#8222;andere&#8220; Bücher betrachtet im Vergleich zu dem, was ich sonst so in meiner Freizeit gelesen habe.</div>
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		<item>
		<title>Classic Confessions Nr. 1: Was ist für dich ein „Klassiker&#8220;?</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/06/06/classic-confessions-nr-1-was-ist-fur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 19:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesegeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Confessions]]></category>
		<category><![CDATA[Listen und Tags/Stöckchen]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch BücherFähe bin ich auf die Aktion &#8222;Classic Confessions&#8220; von Lauter&#38;Leise aufmerksam geworden. Die genaue Beschreibung könnt ihr bei ihr nachlesen, aber hier in aller kürzen: Ein Jahr lang wird sie jeden Mittwoch eine Classic-Confessions-Frage posten, die man bis zum folgenden Dienstag beantworten kann. Für jede beantwortete Frage landet dann der Name im Lostopf. &#160;&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Durch <a href="http://derbuchsalon.blogspot.co.at/2016/06/classic-confessions-1-was-ist-fur-dich.html">BücherFähe</a> bin ich auf die Aktion <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/p/uber-die-aktion.html">&#8222;Classic Confessions&#8220; von Lauter&amp;Leise</a> aufmerksam geworden. Die genaue Beschreibung könnt ihr bei ihr nachlesen, aber hier in aller kürzen: Ein Jahr lang wird sie jeden Mittwoch eine Classic-Confessions-Frage posten, die man bis zum folgenden Dienstag beantworten kann. Für jede beantwortete Frage landet dann der Name im Lostopf.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="https://2.bp.blogspot.com/-sMS4FJJHMkg/V1XZGyP9LqI/AAAAAAAAE94/u8hCT2Dl1cUvYz04QBKoTKreQzs61PF_gCLcB/s1600/classic%2Bconfessions.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/06/classicconfessions-2.jpg" width="400" height="207" border="0" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">Ich bin sonst nicht der größte Fan von solchen wöchentlichen Fragen/Aktionen, aber an dieser komme ich kaum vorbei, zumal ich der Meinung bin, dass Klassiker auf Bücherblogs ohnehin oft zu kurz kommen. Das heißt nicht, dass ich unbedingt jede Woche teilnehmen werde, aber wenn mich die Frage anspricht und ich die Zeit finde, einen Beitrag zu schreiben, werde ich mit dabei sein.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Die <a href="http://derzauberkasten.blogspot.co.at/2016/06/classic-confessions-no1-was-ist-fur.html">erste Frage</a> lautet:</div>
<h2 style="text-align: center;">Was ist für dich ein Klassiker?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;">Diese Frage ist zwar perfekt als Einstieg geeignet, für mich aber auch sehr schwierig zu beantworten. &#8222;Klassiker&#8220; zu definieren ist ebenso schwierig wie eine Antwort darauf zu finden, welche Werke man als &#8222;literarisch&#8220; bezeichnen würde.</div>
<div style="text-align: justify;">Für mich ist ein Klassiker zunächst mal ein Werk, das bereits eine bestimmte Zeit überdauert hat und auch einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt. Viele Klassiker waren bereits Bestseller, als sie veröffentlicht wurden, aber es gibt auch einige, die erst Jahre später zu Ruhm kamen (z.B. <b>Moby Dick, Dracula</b> oder auch die Werke von <b>Rainer Maria Rilke</b>). Darüber hinaus erwarte ich von einem Klassiker aber auch, dass er eine Aussage über die reine Handlungsebene hinaus besitzt oder aber zumindest für ein bestimmtes Genre prägend war.</div>
<div style="text-align: justify;">Daher geht der Begriff für mich auch über das hinaus, was man so gemeinhin als klassische Schullektüre kennt. So betrachte ich etwa die Romane von <b>Astrid Lindgren</b> als Kinderbuchklassiker, Tolkiens <b>Herr der Ringe</b> als richtunggebend für das Fantasygenre und die Werke von <b>Jules Verne</b> als Klassiker der Science Fiction.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Für viele sind Klassiker gleichbedeutend mit sperrigen, schwer zu lesenden Büchern, was ich sehr schade finde. Ich würde mir wünschen, dass mehr Leser unbefangener an Klassiker herangehen würden, also weder allzu ehrfurchtsvoll noch von vornherein ablehnend. Oder wie BücherFähe so schön geschrieben hat: <i>Klassiker sind auch nur Bücher!</i></div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Es gäbe noch einiges mehr, was ich gern über Klassiker und meine Erfahrung damit schreiben würde, aber da noch 52 weitere Fragen folgen werden, nehme ich an, dass sich noch reichlich Gelegenheit dafür ergeben wird.<i> </i></div>
]]></content:encoded>
					
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