<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mystery &#8211; Neyashas Allerlei</title>
	<atom:link href="https://neyasha.at/category/rezensionen/mystery/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://neyasha.at</link>
	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Jul 2024 16:15:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>
	<item>
		<title>Erika Ferencik &#8211; Ein Lied vom Ende der Welt</title>
		<link>https://neyasha.at/2024/07/27/erika-ferencik-ein-lied-vom-ende-der-welt/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2024/07/27/erika-ferencik-ein-lied-vom-ende-der-welt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jul 2024 06:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/?p=12603</guid>

					<description><![CDATA[erschienen bei GoldmannTaschenbuchausgabe unter dem Titel &#8222;Das Mädchen aus dem Eis&#8220; Die Linguistin Valerie ist noch dabei den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, als sie einen Anruf von dessen Forschungskollegen bekommt: Wyatt hat in der Arktis ein Mädchen gefunden, das eine unbekannte Sprache spricht. Die Aufnahmen der Sprache und die Fundumstände faszinieren Valerie und so&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2024/07/liedvomende.jpeg" alt="" class="wp-image-12606" width="195" height="311" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2024/07/liedvomende.jpeg 350w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2024/07/liedvomende-188x300.jpeg 188w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></figure></div>


<p><em>erschienen bei <a href="https://www.penguin.de/buecher/erica-ferencik-ein-lied-vom-ende-der-welt/buch/9783442316786">Goldmann</a></em><br><em>Taschenbuchausgabe unter dem Titel <a href="https://www.penguin.de/buecher/erica-ferencik-das-maedchen-aus-dem-eis/taschenbuch/9783442494750">&#8222;Das Mädchen aus dem Eis&#8220;</a></em></p>



<p>Die Linguistin Valerie ist noch dabei den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, als sie einen Anruf von dessen Forschungskollegen bekommt: Wyatt hat in der Arktis ein Mädchen gefunden, das eine unbekannte Sprache spricht. Die Aufnahmen der Sprache und die Fundumstände faszinieren Valerie und so macht sie sich auf in die Arktis, um dort das Rätsel zu lösen.</p>



<p>Sobald mir die Polargebiete als Handlungsort unterkommen, ist mein Interesse geweckt, und da mich bei diesem Roman auch Titel und Inhaltsgabe ansprachen, wanderte das Buch schnell auf meine Leseliste. Der Anfang gefiel mir auch sehr gut: Valerie hat mit Angststörungen zu kämpfen und alle Veränderungen sind für sie eine große Überwindung. Die Reise in die Arktis zusammen mit zwei Polarmeerforschern bringt sie also denkbar weit aus ihrer Komfortzone und ich war gespannt, wie sie im weiteren Verlauf mit dem Leben in der Arktis zurechtkommen würde. Auch die Ankunft in der Arktis und die erste Begegnung mit Najaa, dem Mädchen aus dem Eis, fand ich überzeugend beschrieben. Allerdings setzte zu dem Zeitpunkt bei mir auch eine gewisse Skepsis ein: Es deutete sich ein magisches bzw. Science Fiction-Element an, bei dem ich nicht wusste, was ich davon halten sollte.</p>



<p>Leider bestätigte sich diese Skepsis im Laufe der weiteren Handlung gleich in vielerlei Hinsicht. Einige meiner Kritikpunkte lassen sich unter &#8222;mangelnde Recherche&#8220; zusammenfassen. Valerie verhält sich zu keinem Zeitpunkt wie eine Wissenschaftlerin; sie geht planlos und konfus an die Kommunikation mit Najaa heran und macht entsprechend lange kaum Fortschritte. Dabei hat der Film &#8222;Arrival&#8220; gezeigt, wie spannend und überzeugend das systematische Decodieren einer Sprache dargestellt werden kann. Aber davon ist in &#8222;Ein Lied am Ende der Welt&#8220; leider nichts zu finden. Und auch eine ganze Reihe von weiteren Aspekten wirkt sehr undurchdacht und schlecht recherchiert. Die arktische Landschaft und der Alltag in der Forschungsstation werden zwar überzeugend beschrieben, aber dass Wyatt gänzlich eigenmächtig dort vor sich hinexperimentiert und alle beteiligten Personen einverstanden sind, die Existenz von Najaa geheimzuhalten (selbst als Najaas Leben dabei in Gefahr gerät), ist kaum nachzuvollziehen.</p>



<p>Najaas Hintergrundgeschichte geht schließlich ins Phantastische bzw. in die wissenschaftlich-technische Spekulation, was per se kein Problem wäre, wenn es denn überzeugend umgesetzt wäre. Aber auch hier scheint Erika Ferencik sich nicht mit Recherche aufgehalten zu haben, denn Konzepte, die eigentlich spannend und glaubwürdig sein könnten, vermischen sich mit völlig absurden Elementen, die in einem wirren Actionspektakel gipfeln.</p>



<p>Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass Valeries Charakterentwicklung dabei gänzlich auf der Strecke bleibt. Ihre Angststörungen spielen nur noch insofern eine Rolle, da der Verlust ihrer Medikamente sie kurzfristig aus der Bahn wirft. Hier wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt &#8211; aus Valerie hätte man soviel herausholen können!</p>



<p>Wenn ich mir andere Rezensionen durchlese, so kommt das Buch insgesamt nicht schlecht an, aber für mich persönlich war das ein Reinfall. Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe ich nur noch weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie die Autorin am Ende noch das Ruder rumreißen möchte &#8211; stattdessen wirft sie einfach nur jegliche Logik über Bord. Schade um einige sehr schöne Ideen, die in dem Roman stecken.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2024/07/27/erika-ferencik-ein-lied-vom-ende-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>C. K. McDonnell &#8211; The Stranger Times</title>
		<link>https://neyasha.at/2023/03/05/c-k-mcdonnell-the-stranger-times/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2023/03/05/c-k-mcdonnell-the-stranger-times/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2023 10:38:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi/Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/?p=11329</guid>

					<description><![CDATA[erschienen bei Eichborn Nach ihrer Scheidung kann Hannah, die bisher ein sorgloses Leben als High Society Lady geführt hat, bei der Suche nach einem Job nicht wählerisch sein. So beginnt sie eine Stelle bei der Zeitung &#8222;Stranger Times&#8220;, die nicht nur über die absurdesten Nachrichten berichtet, sondern auch sehr skurrile Angestellte und einen cholerischen Chef&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2023/03/strangertimes.jpg" alt="" class="wp-image-11330" width="155" height="246" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2023/03/strangertimes.jpg 630w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2023/03/strangertimes-189x300.jpg 189w" sizes="(max-width: 155px) 100vw, 155px" /></figure></div>


<p><em>erschienen bei <a href="https://www.luebbe.de/eichborn/buecher/literarische-unterhaltung/the-stranger-times/id_7829571">Eichborn</a></em></p>



<p>Nach ihrer Scheidung kann Hannah, die bisher ein sorgloses Leben als High Society Lady geführt hat, bei der Suche nach einem Job nicht wählerisch sein. So beginnt sie eine Stelle bei der Zeitung &#8222;Stranger Times&#8220;, die nicht nur über die absurdesten Nachrichten berichtet, sondern auch sehr skurrile Angestellte und einen cholerischen Chef zu bieten hat. Als sich in Manchester seltsame Kriminalfälle häufen, beginnt Hannah sich zu fragen, ob in den Nachrichten über übernatürliche Phänomene vielleicht ein wahrer Kern steckt.</p>



<p>Mir ist dieser Roman als witziger Krimi, in dem ein Zeitungsteam rätselhaften Vorfällen auf den Grund geht, empfohlen worden. Da das für mich nach einer verlockenden Mischung klang, habe ich das E-Book gekauft, ohne überhaupt die Leseprobe zu lesen. Schon in den ersten Kapiteln fragte ich mich, ob das die falsche Entscheidung war. &#8222;The Stranger Times&#8220; macht auf mich einen sehr bemüht lustigen Eindruck &#8211; Gags und skurrile Einfälle werden nahezu inflationär eingesetzt; nahezu jede Figur wird absurd überzeichnet. Ich will das dem Buch nicht unbedingt als Schwäche vorwerfen, da Humor etwas sehr subjektives ist. Ich liebe etwa den Sprachwitz in den Brenner-Krimis von Wolf Haas, tue mir aber sonst mit lustigen Büchern oft schwer. Insofern war ich wohl ohnehin nicht die passende Zielgruppe für diesen Roman.</p>



<p>Was für mich aber von Anfang an auch durchklang, war eine gewisse Warmherzigkeit unter all dem ruppigen Auftreten des Stranger Times-Teams, ein Anklang von &#8222;found family&#8220;. Mir gefiel auch, wie Hannah sich in diesem Job selbst zu finden beginnt &#8211; unabhängig von ihrem Ehemann und ihrem bisherigen Leben, in dem Selbstbestimmung wenig Rolle spielte. Diese Themen waren hauptsächlich der Grund, weshalb ich an dem Buch dranblieb und es gefiel mir zum Ende hin auch besser, zumal ich das Gefühl hatte, dass der Humor im Laufe des Romans ein bisschen sparsamer eingesetzt wurde.</p>



<p>Trotzdem war diese Geschichte für mich einfach nicht rund. Der Slapstick-Humor passt meiner Meinung nach nicht mit den sehr dramatischen und auch tragischen Vorfällen rund um ein mordendes Monster und dessen manipulativen Erschaffer zusammen. Für mich hätte es besser gepasst, wenn auch die Kriminalfälle eher skurriler Natur gewesen wären. Noch dazu bleiben auch die tatsächlichen Ermittlungen und die journalistische Recherche sehr im Hintergrund, was den Krimianteil des Romans auf ein Minimum reduziert.</p>



<p>Letztendlich hatte &#8222;The Stranger Times&#8220; für mich trotz des mitunter nervigen Humors zwar vielversprechende Ansätze, aber es war einfach nicht das richtige Buch für mich. Daher werde ich die Reihe nicht weiterlesen, auch wenn es mich interessieren würde, wie es mit den Figuren weitergeht.</p>



<p>Ich möchte von diesem Buch nicht abraten &#8211; wenn man diese Art von Humor mag, wird man sicher Spaß damit haben! Aber ich würde auf jeden Fall empfehlen, dass man vorher die Leseprobe liest um zu sehen, ob einem der Stil liegt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2023/03/05/c-k-mcdonnell-the-stranger-times/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oscar de Muriel &#8211; Loch of the Dead</title>
		<link>https://neyasha.at/2022/01/19/oscar-de-muriel-loch-of-the-dead/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2022/01/19/oscar-de-muriel-loch-of-the-dead/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 19:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi/Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/?p=9554</guid>

					<description><![CDATA[erschienen bei Penguin Schottland, 1889: Inspector Frey und &#8222;Nine-Nails&#8220; McGray werden in die Highlands berufen, um dort den jungen Erben Benjamin Koloman zu beschützen, der mit dem Tod bedroht wurde. Und tatsächlich gibt es bald nicht nur den ersten Toten, sondern die mysteriöse Koloman-Familie gibt den beiden Ermittlern immer mehr Rätsel auf. Eines gleich vorweg:&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class=" wp-image-9555 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/01/lochofthedead-197x300.jpg" alt="" width="132" height="201" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/01/lochofthedead-197x300.jpg 197w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2022/01/lochofthedead.jpg 227w" sizes="(max-width: 132px) 100vw, 132px" /><em>erschienen bei <a href="https://www.penguin.co.uk/books/294433/loch-of-the-dead/9781405926249.html">Penguin</a></em></p>
<p>Schottland, 1889: Inspector Frey und &#8222;Nine-Nails&#8220; McGray werden in die Highlands berufen, um dort den jungen Erben Benjamin Koloman zu beschützen, der mit dem Tod bedroht wurde. Und tatsächlich gibt es bald nicht nur den ersten Toten, sondern die mysteriöse Koloman-Familie gibt den beiden Ermittlern immer mehr Rätsel auf.</p>
<p>Eines gleich vorweg: Als ich dieses Buch 2019 in Schottland gekauft habe, habe ich mich vom Cover und dem Setting so begeistern lassen, dass mir nicht aufgefallen ist, dass es sich um den vierten Band einer Serie handelt. Die &#8222;Victorian Mysteries&#8220; rund um Frey und McGray beginnen mit &#8222;The Strings of Murder&#8220; und ich würde sehr empfehlen, auch tasächlich diese Fall zuerst zu lesen. Oft lassen sich ja die Bände in einer Krimiserie auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, aber hier wird doch sehr viel Bezug auf vergangene Fälle genommen und die persönliche Geschichte der beiden Ermittler nimmt auch einigen Raum ein.</p>
<p>Mir ist daher der Einstieg in diesen Krimi nicht ganz leichtgefallen und ich hatte auch zwischendurch immer wieder das Gefühl, dass mir Hintergrundwissen fehlt. Trotzdem funktioniert natürlich der eigentliche Kriminalfall auch für sich alleine und ich mochte diesen auch sehr gern.</p>
<p>Wie einige andere Krimiserien spielt auch diese mit sehr gegensätzlichen Ermittlern: Frey stammt ursprünglich aus der englischen Oberschicht und vertraut wissenschaftlichen Fakten; der Schotte McGray dagegen ist abergläubisch und möchte meistens mit dem Kopf durch die Wand. Man merkt, dass sich die beiden hier schon einigermaßen zusammengerauft haben, aber ihr gemeinsamer Start wohl nicht gerade konfliktfrei war. Ich habe mir mit McGray ein wenig schwergetan, da ich diesen als etwas anstrengend empfunden habe und konnte Freys Gedankengänge sehr viel besser nachvollziehen. Das mag aber auch daran liegen, dass Freys Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt werden, McGrays Kapitel dagegen aus der dritten Person. McGray hat eine traurige Vergangenheit hinter sich: Vor einigen Jahren ermordete seine Schwester die Eltern angeblich unter dem Einfluss des Teufels und lebt seither in einer Art geschlossenen Anstalt. Diese Hintergrundgeschichte spielt eine größere Rolle, da McGray auf der ständigen Suche nach einer Erklärung und Heilung ist &#8211; daher auch seine Bereitschaft, sich auf Übernatürliches einzulassen.</p>
<p>Auch bei dem Fall selbst scheint es nicht ganz mit rechten Dingen zuzugehen: Die Familie Koloman verhält sich in vielerlei Hinsicht seltsam und die Familie Nellys, die auf einer nahegelegenen Insel im Loch Maree lebt, scheint sich gar blutigen Ritualen hinzugeben. Die Gegend trägt das ihre zur mysteriösen Atmosphäre bei: Es gibt alte Gräberfelder, eine geheimnisvolle Quelle, deren Wasser angeblich Heilkräfte hat, auf den Inseln leben ungewöhnlich viele Fledermäuse und es scheinen immer wieder heidnische Rituale stattzufinden. Die beiden Ermittler wissen bald nicht mehr, was sie hier noch glauben und wem sie trauen sollen.</p>
<p>Das Buch pendelt zwischen Krimi und Horror (ohne allzu gruselig zu sein) und ich hatte teilweise meine Zweifel, ob sich alles logisch aufklären würde. Tatsächlich gab es aber nach einigen Wendungen und Verwirrungen eine befriedigende Auflösung, auch wenn diese nicht alle Fragen bis ins kleinste beantwortet. Ich fand sowohl den Fall und die Ermittlungen als auch die Auflösung spannend. Sehr gut hat mir auch das stimmungsvolle Setting am Loch Maree gefallen, auch wenn ich das Gefühl habe, das hier schon eine ziemliche Portion an &#8222;Klischee-Schottland&#8220; serviert wird.</p>
<p>Alles in allem eine spannende, atmosphärische Geschichte, in der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die beiden Ermittler konnten mich aber nicht ganz überzeugen, daher werde ich es wohl bei diesem einen Band belassen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2022/01/19/oscar-de-muriel-loch-of-the-dead/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von Briefen, Burgen und Stränden</title>
		<link>https://neyasha.at/2019/08/23/kurzrezensionen-von-briefen-burgen-und-straenden/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2019/08/23/kurzrezensionen-von-briefen-burgen-und-straenden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 14:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/?p=6062</guid>

					<description><![CDATA[Jessica Brockmole &#8211; Eine Liebe über dem Meer Das Buch, das im Englischen den weniger generischen und sehr treffenden Titel &#8222;Letters from Skye&#8220; trägt, erzählt in Briefen von der Liebe zwischen der schottischen Schriftstellerin Elspeth und dem Amerikaner David während des 1. Weltkriegs. In einer weiteren Zeitebene forscht Elspeths Tochter während des 2. Weltkriegs dieser&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jessica Brockmole &#8211; Eine Liebe über dem Meer</h3>
<p><a href="https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Eine-Liebe-ueber-dem-Meer/Jessica-Brockmole/Diana/e431741.rhd"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6063" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/lettersfromskye.jpg" alt="" width="159" height="250"></a></p>
<p>Das Buch, das im Englischen den weniger generischen und sehr treffenden Titel &#8222;Letters from Skye&#8220; trägt, erzählt in Briefen von der Liebe zwischen der schottischen Schriftstellerin Elspeth und dem Amerikaner David während des 1. Weltkriegs. In einer weiteren Zeitebene forscht Elspeths Tochter während des 2. Weltkriegs dieser Liebesgeschichte nach.</p>
<p>Das Buch ist ein reiner Briefroman und kämpft mit den üblichen Problemen dieses Formats: Man erlebt viele Erlebnisse (auch Schlüsselmomente) nicht direkt mit und diese müssen daher in späteren Briefen reflektiert oder anderen Personen berichtet werden. Jessica Brockmole hat das durchaus geschickt gelöst und nur selten wirken Passagen allzu gezwungen oder konstruiert. Das Buch ist schön zu lesen, aber ganz überzeugen konnte es mich trotzdem nicht. Ich bin einfach über einige Punkte gestolpert, weil ich sie nicht allzu realistisch bzw. teilweise auch allzu vorsehbar und klischeehaft fand. Nett zu lesen, aber auch nichts, was mir allzu lange im Gedächtnis bleiben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Laura Andersen &#8211; Das geheime Turmzimmer</h3>
<p><a href="https://www.hoerbuch-hamburg.de/hoerbuecher/andersen-das-geheime-turmzimmer-4700/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6065 alignleft" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-300x300.jpg" alt="" width="160" height="160" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-300x300.jpg 300w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-150x150.jpg 150w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1-70x70.jpg 70w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/turmzimmer-1.jpg 342w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a>Carragh kann ihr Glück kaum fassen, als sie von Lord Aidan Gallagher den Auftrag erhält die Bibliothek einer alten irischen Burg zu katalogisieren. <span class="cr-widget-FocalReviews" data-hook="cr-widget-FocalReviews"><span class="a-size-base review-text" data-hook="review-body"><span class="">Sie hofft, dass sie bei ihren Arbeiten auf Manuskripte eines Schriftstellers stoßen könnte, der im 19. Jahrhundert mit der Tochter des Viscount Gallagher verheiratet war. Aber in Deeprath Castle scheint es noch einige mehr Geheimnisse als verschollene Manuskripte zu geben &#8211; so etwa der Mord von Aidans Eltern, der nun 20 Jahre später wieder aufgerollt werden soll.</span></span></span></p>
<p>Ich hatte bei dem Hörbuch mit einer locker-leichten und kitschigen Geschichte gerechnet, die man ohne allzu große Konzentration beim Häkeln horchen kann. Aber der Roman ist mehr Mystery als Romantik und enthält einige Anklänge an &#8222;Rebecca&#8220; oder &#8222;Jane Eyre&#8220;. Es gibt Mordermittlungen, mysteriöse Vorgänge, alte Familiengeheimnisse und erfreulich ausführliche und akkurate Beschreibungen von Carraghs Arbeit in der Bibliothek. Eine Liebesgeschichte ist natürich auch enthalten, aber diese entwickelt sich sehr nachvollziehbar und ich fand beide Hauptfiguren sehr interessant. Eine sehr schöne Mischung aus <span class="cr-widget-FocalReviews" data-hook="cr-widget-FocalReviews"><span class="a-size-base review-text" data-hook="review-body"><span class="">Schauerroman, Krimi, Liebesgeschichte und Familiensaga &#8211; und deutlich düsterer als man bei dem lieblichen Cover vermuten würde.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ian McEwan &#8211; On Chesil Beach</h3>
<p><a href="https://www.penguin.co.uk/books/1074122/on-chesil-beach/9781407013138.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6066" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/chesil-196x300.jpg" alt="" width="160" height="245" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/chesil-196x300.jpg 196w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2019/08/chesil.jpg 441w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a>England in den 60er Jahren: Edward und Florence wollen an der Küste von Dorset ihre Flitterwochen verbringen. Aber obwohl sie sich lieben, tragen sie ganz unterschiedliche Erwartungen und Ängste vor der Hochzeitsnacht in sich. Da sich beide nicht imstande fühlen über diese zu sprechen, werden diese zu einem unüberwindlichen Hindernis.</p>
<p>Ich fand &#8222;On Chesil Beach&#8220; toll zu lesen und halte es für eines der stärksten (und einfühlsamsten) Bücher von Ian McEwan. Edward und Florence sind beide sexuell zwar nicht ahnungslos, aber unerfahren, doch als Kinder ihrer Zeit schaffen sie es nicht, über ihre Gefühle und Ängste zu sprechen. Das führt zu einem Desaster, das umso trauriger ist, da man abgesehen davon eigentlich das Gefühl hat, dass die beiden miteinander glücklich werden könnten. Eine sehr gut geschriebene Novelle, die insofern unbehaglich zu lesen ist, da sie so unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuert. Obwohl es auch einige sehr schöne Momente gibt, ist das kein angenehmes Buch, aber sehr lesenswert!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2019/08/23/kurzrezensionen-von-briefen-burgen-und-straenden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Susanna Kearsley &#8211; The Shadowy Horses</title>
		<link>https://neyasha.at/2018/02/03/susanna-kearsley-shadowy-horses/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2018/02/03/susanna-kearsley-shadowy-horses/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 19:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Liebesroman]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2018/02/03/susanna-kearsley-shadowy-horses/</guid>

					<description><![CDATA[erschienen bei Allison &#38; Busby woher: Richard Booth&#8217;s Bookshop in Hay-on-Wye &#160; Die Archäologin Verity Grey wird zu einer Grabung in ein schottisches Dorf eingeladen. Ihr exzentrischer Arbeitgeber hat sein Leben der Suche nach dem letzten Lager der Neunten Legion gewidmet und glaubt, hier nun fündig geworden zu sein. Bald erfährt Verity, dass nicht archäologische&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="https://2.bp.blogspot.com/-Xo8IJUsDE1A/WnXrDC-tNrI/AAAAAAAAGTg/lg44op-QGIwxruxH2yqcJn7pleOPcB_YACLcBGAs/s1600/shadowy.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/02/shadowy.jpg" data-original-height="250" data-original-width="171" width="136" height="200" border="0"></a></div>
<p><i>erschienen bei <a href="http://www.allisonandbusby.com/book/shadowy-horses-the-kearsley-e-book">Allison &amp; Busby</a></i><br />
<i>woher: <a href="http://www.boothbooks.co.uk/">Richard Booth&#8217;s Bookshop</a> in Hay-on-Wye</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;">Die Archäologin Verity Grey wird zu einer Grabung in ein schottisches Dorf eingeladen. Ihr exzentrischer Arbeitgeber hat sein Leben der Suche nach dem letzten Lager der Neunten Legion gewidmet und glaubt, hier nun fündig geworden zu sein. Bald erfährt Verity, dass nicht archäologische Befunde der Grund für seine Überzeugung sind, sondern ein Dorfjunge, der den Geist eines römischen Legionärs sieht.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Susanne Kearsley hat selbst einige Jahre als Museumskuratorin gearbeitet und das merkt man dem Buch an. Sie schildert realistisch und detailliert den Alltag auf einer archäologischen Grabungsstätte und den Umgang mit Funden. Tatsächlich wird diesem Thema deutlich mehr Raum gewidmet als dem übernatürlichen Handlungsstrang rund um den Geist des Legionärs. Mir hat das sehr gut gefallen, aber ich denke, dass man schon eine gewisse Affinität zur Archäologie mitbringen muss, um das nicht langweilig zu finden.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Auch sonst schlägt der Roman eher ruhige Töne an. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, um das Dorf, die Umgebung und die Bewohner zu schildern, bis man die schottische Landschaft beim Lesen beinahe sehen kann.</div>
<div style="text-align: justify;">Durch die seltsamen Vorgänge rund um die Ausgrabungen bekommt die Idylle aber auch unheimliche Untertöne. Verity meint Menschen und Pferde zu hören, die nicht da sind, und stellt bald fest, dass der kleine Robbie sich den römischen Geist nicht nur einbildet.</div>
<div style="text-align: justify;">Was es mit diesem auf sich hat, hat mich letztendlich ein wenig enttäuscht, da man nur wenig über tatsächliche Ereignisse in der Vergangenheit erfährt und rund um die Neunte Legion alle Möglichkeiten offen bleiben. Das ist natürlich ein sehr kluger Schachzug, da die Lösung, die einem eher vage angeboten wird, auf diese Weise nicht mit aktuelleren Forschungsmeinungen in Konflikt gerät.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Die Figuren sind liebevoll, aber recht einfach gezeichnet &#8211; das ist dann auch mein größter Kritikpunkt an dem Roman. Ich mochte Verity, ihren Arbeitgeber Peter Quinnell und den schottischen Grabungsleiter David sehr gern, hätte mir aber etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht. Zwischen Verity und David entspinnt sich eine Romanze, die sich früh andeutet, dann aber recht langsam entwickelt. Gegend Ende rückt dann die Liebesgeschichte immer mehr in den Mittelpunkt, was mich aber nicht gestört hat, da ich die Gefühle zwischen den beiden sehr schön und nachvollziehbar beschrieben fand.</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">&#8222;The Shadowy Horses&#8220; ist ein sehr ruhiger Roman, der sich viel mit Archäologie und römischer Geschichte beschäftigt und vor diesem Hintergrund sowohl eine Geister- als auch eine Liebesgeschichte erzählt. Vermutlich nicht jedermanns Fall, aber mir hat er trotz mancher Schwächen sehr gut gefallen.</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2018/02/03/susanna-kearsley-shadowy-horses/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von Gedächtnisverlust, Barcelona und Terranauten</title>
		<link>https://neyasha.at/2018/01/20/kurzrezensionen-von-gedachtnisverlus/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2018/01/20/kurzrezensionen-von-gedachtnisverlus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2018/01/20/kurzrezensionen-von-gedachtnisverlus/</guid>

					<description><![CDATA[Mirjam Mous &#8211; Boy 7 Boy 7 ist ein Roman, den man wohl gut auch lesefaulen Jugendlichen in die Hand drücken kann: Er ist spannend, rasant, voller Rätsel und liest sich ungemein leicht. Es geht darin um einen Jungen, der in einer heißen Grasebene aufwacht und keine Ahnung hat, wer er ist und wie er&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mirjam Mous &#8211; Boy 7</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;" href="https://4.bp.blogspot.com/-PsPpreHhIZM/WmD591Sl5zI/AAAAAAAAGSQ/mkojVE1tngc8FwLzvV0NluNJpMWUOuvggCLcBGAs/s1600/boy7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/01/boy7.jpg" data-original-height="250" data-original-width="157" width="125" height="200" border="0"></a></div>
<div style="text-align: justify;">Boy 7 ist ein Roman, den man wohl gut auch lesefaulen Jugendlichen in die Hand drücken kann: Er ist spannend, rasant, voller Rätsel und liest sich ungemein leicht. Es geht darin um einen Jungen, der in einer heißen Grasebene aufwacht und keine Ahnung hat, wer er ist und wie er hierher gekommen ist. Bei sich hat er ein Handy, auf dem er sich selbst eine Nachricht hinterlassen hat: „Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die<br />
Polizei.“&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Es folgt ein Verwirrspiel, in das ein mysteriöses Mädchen, ein Schlüssel und ein geheimes Sperrgebiet involviert sind. Nach und nach erfährt man, wer Boy 7 ist und was es mit allem auf sich hat. Man darf die Auflösung nicht zu sehr im Hinblick auf Realismus hinterfragen, aber es fügt sich alles ohne Logiklöcher ineinander und so bekommt man doch eine befriedigende Lösung. Die Figuren sind nicht sehr komplex, aber doch stimmig gezeichnet.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">&#8222;Boy 7&#8220; ist kein Buch, das besonders in die Tiefe geht oder lange im Gedächtnis bleibt, aber es war immerhin eine sehr spannende und kurzweilige Lektüre.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;"><b>Carlos Ruiz Zafón &#8211; Das Labrinth der Lichter</b></div>
<div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;" href="https://1.bp.blogspot.com/-aHQNxeNcroI/WmD8Xy6-kyI/AAAAAAAAGSc/9SfwffLzHhAXFUidPez4ONNhW9Q4J9AyQCLcBGAs/s1600/labyrinthlichter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/01/labyrinthlichter.jpg" data-original-height="250" data-original-width="153" width="122" height="200" border="0"></a>&#8222;Das Labyrinth der Lichter&#8220; ist der abschließende Band rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher. Man erfährt, wie es mit Daniel und Fermín nach &#8222;Der Gefangene des Himmels&#8220; weitergeht, erhält neue Hintergründe zu einer Reihe von Figuren und bekommt mit Alicia Gris, die für die Geheimpolizei arbeitet und den verschwundenen Minister Mauricio Valls aufspüren soll, auch eine ganz neue Perspektive dazu.<br />
Ich habe den Roman spannend gefunden und mochte die ganzen Verwicklungen und Verwirrungen, die sich darin ergeben, habe aber auch ein paar größere Kritikpunkte. Einer davon ist Alicia, der alle Männer zu Füßen liegen (und zwar vom Kleinkind bis zum glücklich verheirateten Ehemann wirklich alle). Auch sonst lieben fast alle Alicia und würden sich jederzeit für sie aufopfern &#8211; und wenn ihre Schroffheit und Verschlossenheit dann sowohl für Leser als auch Nebenfiguren mal zu nervig wird, leidet sie unendlich (aber mit größter Tapferkeit) unter einer alten Verletzung, sodass einem das Mitleid nahezu aufgezwungen wird. Ich war auch kein großer Fan des ewigen Epilogs und hätte mir gewünscht, der Roman hätte bei einem der zahlreichen Enden vorher aufgehört, zumal er ohnehin sehr lang und stellenweise auch etwas langatmig ist.<br />
Alles in allem eine fesselnde Lektüre, die sehr schonungslos die Zeit des Franco-Regimes in Barcelona schildert und die Fäden der vorherigen Bände miteinander verknüpft, aber so ganz wollte der Funke leider nicht überspringen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;"><b>T.C. Boyle &#8211; Die Terranauten</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;" href="https://3.bp.blogspot.com/-kXlhb6kQ4hI/WmNid-S5V0I/AAAAAAAAGSs/9zXTfEHf9ho2iezr8ZxG4OkO-yuAaOInwCLcBGAs/s1600/terranauten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/01/terranauten.jpg" data-original-height="250" data-original-width="163" width="130" height="200" border="0"></a>In den neunziger Jahren wurde mit Biosphere 2 ein Kuppelbau errichtet, um zu beweisen, dass in einem eigenständigen, geschlossenen ökologischen System Leben langfristig möglich ist. An diesem Experiment orientiert sich T.C. Boyle mit seiner &#8222;Ecosphere 2&#8220;, in der acht Wissenschaftlicher zwei Jahre lang leben sollen. Aus der Sicht von drei Personen &#8211; Dawn, Linda und Ramsay &#8211; wird das Leben in E2 sowohl von innen als auch von außen geschildert.&nbsp;</div>
</div>
<div style="text-align: justify;">Dabei gerät das Experiment immer mehr zu einer medialen Show, bei der Beziehungsdramen, Einschaltquoten und PR bald wichtiger sind als das eigentliche Ziel. Damit wirft Boyle einen sehr zynischen und vermutlich auch zutreffenden Blick auf unsere Mediengesellschaft und auf Reality Shows. Ich hätte mir aber gewünscht, mehr über die wissenschaftlichen Aspekte von E2 und das Leben unter der Glaskuppel zu lesen. In der ersten Hälfte des Buches spielt das noch etwas mehr eine Rolle, aber dann ist mir der Roman zu sehr in Richtung Liebesgeplänkel abgedriftet. Schade, dass es abseits von diesem auch recht wenig um die Gruppendynamik zwischen den acht Versuchskaninchen im allgemeinen geht.</div>
<div style="text-align: justify;">&#8222;Die Terranauten&#8220; ist ein interessanter Roman, der nicht mit schwarzem Humor und Medienkritik spart, sich letztendlich aber zu sehr in seinen Beziehungsdramen verliert. Ich habe ihn durchaus gern gelesen, hätte mir aber einen etwas anderen Fokus gewünscht.</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2018/01/20/kurzrezensionen-von-gedachtnisverlus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diana Menschig &#8211; So finster, so kalt</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/11/05/diana-menschig-so-finster-so-ka/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2016/11/05/diana-menschig-so-finster-so-ka/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2016 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2016/11/05/diana-menschig-so-finster-so-ka/</guid>

					<description><![CDATA[erschienen bei Knaur woher: Büchereien Wien Märchen-Bingo Nach dem Tod ihrer Großmutter findet die Anwältin Merle Hansen in dem alten Haus der Verstorbenen ein Dokument eines Johannes aus dem 16. Jahrhundert. Darin berichtet dieser von den seltsamen Vorkommnissen rund um seine Adoptivschwester Greta. Merle schenkt der Erzählung zunächst keinen Glauben, aber als Kinder verschwinden und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/11/sofinster.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/11/sofinster.jpg" /></a></div>
<p>
erschienen bei <a href="http://www.droemer-knaur.de/buch/7907001/so-finster-so-kalt">Knaur</a><br />
woher: <a href="https://www.buechereien.wien.at/">Büchereien Wien</a></p>
<p><a href="https://neyasha.at/2015/12/18/challenge-marchen-bingo/">Märchen-Bingo</a></p>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Nach dem Tod ihrer Großmutter findet die Anwältin Merle Hansen in dem alten Haus der Verstorbenen ein Dokument eines Johannes aus dem 16. Jahrhundert. Darin berichtet dieser von den seltsamen Vorkommnissen rund um seine Adoptivschwester Greta. Merle schenkt der Erzählung zunächst keinen Glauben, aber als Kinder verschwinden und rund um das Haus seltsame Dinge geschehen, geht sie gemeinsam mit dem Märchenforscher Jakob Wolff der Sache auf den Grund.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Eine düstere, unheimliche Umsetzung des Märchens &#8222;Hänsel und Gretel&#8220; &#8211; das hat gleich meine Aufmerksamkeit geweckt. Zunächst hat mir der Roman auch gut gefallen, zumal ich es schön fand, einmal eine Protagonistin in den mittleren Jahren zu haben. Gerade im Bereich Contemporary Fantasy und Märchenadaptionen dominieren ja sonst eher jugendliche Figuren.</div>
<div style="text-align: justify;">
Leider hat meine Begeisterung nicht lange angehalten. Diana Menschig erzählt die Geschichte in zwei Zeitebenen &#8211; Merle und Johannes &#8211; und während mich die Ebene der Gegenwart anfangs noch gefesselt hat, wurde mir die Ebene der Vergangenheit schnell zu abstrus. Der Erzählstrang um Merle bietet zunächst noch Rätsel und unterschwelligen Grusel und ein paar Nachforschungen um Märchen. Dann driftet aber leider auch diese Handlungsebene völlig in Fantasy ab und die düstere Märchenstimmung geht dabei völlig verloren. Vielleicht hatte ich hier schlichtweg falsche Erwartungen an das Buch, aber es bleiben auch sehr viele Fragen offen und die Auflösung ergibt in mancher Hinsicht überhaupt keinen Sinn.</div>
<div style="text-align: justify;">
So wird noch nicht einmal die Motivation der Widersacherin richtig klar. So legt sie es zwar darauf an, schwanger zu werden, möchte dann aber ihr Kind töten und verschwindet dann aber einfach und lässt das Kind lebend zurück. Welche Ziele sie hier und auch später verfolgt wird überhaupt nicht klar.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Das Hauptproblem mit &#8222;So finster, so kalt&#8220; ist, dass zuvieles in das Buch hineingemischt wird, das teilweise nicht zusammenpasst und teilweise auch nirgendwohin führt. Ich hatte manchmal das Gefühl, als würde ich eine Rohfassung lesen, die erst noch gründlich überarbeitet werden muss. Auch das Tempo stimmt nicht und so ziehen sich manche Szenen endlos, während andere sehr hastig abgehandelt werden. So gibt es etwa zum Ende hin auch noch eine persönliche<br />
Tragödie in Merles Leben, die die Hauptfigur aber so schnell überwindet<br />
und die auch für die weitere Handlung so wenig beiträgt, dass sich mir<br />
der Sinn der ganzen Episode nicht erschließt.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ähnlich<br />
 ist es auch mit Jakob Wolff, der als mysteriöser Fremder eingeführt<br />
wird, aber offensichtlich nur, um hier etliche falsche Fährten zu legen.<br />
 Rückblickend ergeben viele seiner Handlungen keinen Sinn und bleiben<br />
gänzlich unaufgeklärt. </div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Alles in allem ergibt das Buch für mich keinen runden Eindruck. Die Idee dahinter ist interessant und der Anfang auch gut gelungen, aber im weiteren Handlungsverlauf wirkt die Geschichte sehr unausgegoren und unüberlegt. Auch die anfängliche Spannung löst sich in dem wilden Mischmasch schnell in Nichts auf.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8222;So finster, so kalt&#8220; ist mal eine etwas andere Märchenadaption, die mich aber leider ganz und gar nicht überzeugt hat. </div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2016/11/05/diana-menschig-so-finster-so-ka/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von roten Schals, zweiten Chancen und gefährlichen Schwärmen</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/08/18/kurzrezensionen-von-roten-schals/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2016/08/18/kurzrezensionen-von-roten-schals/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 18:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi/Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2016/08/18/kurzrezensionen-von-roten-schals/</guid>

					<description><![CDATA[Michel Bussi &#8211; Die Frau mit dem roten Schal (ungekürzte Lesung von Thomas Wenke) Vor Jamals Augen stürzt sich eine junge Frau von den Klippen, aber niemand will ihm glauben, dass es Selbstmord war und bald steht er selbst unter Mordverdacht. Noch dazu sind in den letzten Jahren bereits zwei Frauen nach demselben Muster zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Michel Bussi &#8211; Die Frau mit dem roten Schal</b><br />
<i>(ungekürzte Lesung von Thomas Wenke)</i><b> </b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://1.bp.blogspot.com/-9PTNu-pfFsY/V7YLnZEOI4I/AAAAAAAAFHo/6Yq5dK_Jg80u8T7I0qcaudsqMDWRx8aZwCLcB/s1600/roterschal.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" height="150" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/roterschal.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Vor Jamals Augen stürzt sich eine junge Frau von den Klippen, aber niemand will ihm glauben, dass es Selbstmord war und bald steht er selbst unter Mordverdacht. Noch dazu sind in den letzten Jahren bereits zwei Frauen nach demselben Muster zu Tode gekommen und man hat den Mörder nie gefunden. Nun deutet auch hier alles darauf hin, dass Jamal der Tätige sein könnte.</div>
<div style="text-align: justify;">
Michel Bussis Krimi war sehr spannend zu lesen und hat mich beinahe bis zum Schluss rätseln lassen, wie genau denn nun die Auflösung sein könnte. Zwei Punkte haben mich aber doch gestört: Zum einen hat mich die Auflösung nicht überzeugt und ich fand sie zu konstruiert. Zum anderen ist ein Teil der Geschichte als Jamals Tagebuch betitelt und aufgebaut, aber er spricht darin die Leser teilweise direkt an, was bei einem Tagebuch überhaupt keinen Sinn ergibt. Das mag nur eine formale Sache sein, aber sie hat mich dennoch sehr irritiert. Alles in allem aber ein sehr fesselnder Roman, der einige überraschende Wendungen zu bieten hat.</div>
<p><b>Morgan Matson &#8211; Second Chance Summer</b><br />
<i>(ungekürzte Lesung von Brittany Pressley)</i></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/secondchance.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" height="150" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/secondchance.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Als Taylors Vater erfährt, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, will die Familie einen letzten gemeinsamen Sommer am See verbringen. Zuletzt war Taylor vor fünf Jahren hier und damals hat sie sowohl ihre beste Freundin als auch ihre erste Liebe aus eigener Schuld verloren. Nun muss sie nicht nur von ihrem Vater Abschied nehmen, sondern sich auch den Ereignissen von damals stellen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich liebe <a href="https://neyasha.at/2014/08/16/morgan-matson-amy-rogers-epic-detour/">Amy &amp; Roger&#8217;s Epic Detour</a>, aber <a href="https://neyasha.at/2015/02/16/kurzrezensionen-von-verschwundenen-und/">Since You`ve Been Gone</a> konnte mich nicht vollständig überzeugen. Ähnlich ging es mir jetzt auch mit &#8222;Second Chance Summer&#8220;. Zwar beschreibt Morgan Matson wieder wunderbar die Sommerstimmung am See und die kleinen Szenen des Alltags, aber die Figuren erinnern mich in einigen Punkten wieder an Amy und Roger. Auch die Beziehung von Taylor zu ihrem Vater und der Verlust eines geliebten Familienmitglieds sind zwar feinfühlig beschrieben, kamen mir aber allzu bekannt vor. Ich habe den Eindruck, als würde Morgan Matson immer bei denselben Themen haften bleiben, die sie aber in ihrem ersten Roman bereits perfekt umgesetzt hat. Alles, was nun danach kommt, scheint nicht mehr denselben Zauber und auch nicht mehr dieselbe Tiefe zu erreichen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Kein schlechtes Buch und auch schön zu lesen, mit Matsons Debüt kann &#8222;Second Chance Summer&#8220; meiner Meinung nach nicht mithalten.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>Frank Schätzing &#8211; Der Schwarm</b></div>
<div style="text-align: justify;">
<i>ungekürzte Lesung von Stefan Kaminski</i></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/derschwarm.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" height="150" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/08/derschwarm.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Überall auf der Welt häufen sich seltsame Geschehnisse rund um das Meer und seine Lebewesen, aber nur Signur Johanson sieht einen Zusammenhang bei all den Ereignissen. Bis auch andere endlich die Augen öffnen, ist es beinahe schon zu spät. </div>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe Schätzings Roman vor einigen Jahren bereits einmal gelesen und war damals unglaublich vom ersten Drittel des Romans gefesselt. Obwohl ich dieses Mal schon wusste, was es mit all den Ereignissen auf sich hat, habe ich den Roman wieder spannend gefunden. Wie damals konnte mich aber auch dieses Mal das letzte Drittel nicht überzeugen. Während Schätzing sonst einige Klischees sehr gut umschifft, scheint das Ende in ein Hollywood-Actions-Spektakel abzugleiten. Das ist schade, da ich den Roman sonst wirklich über weite Strecken für sehr gelungen halte. Zwar übertreibt Schätzing es manchmal mit dem Infodump und den lehrreichen Passagen, aber alles in allem sind seine wissenschaftlichen Exkurse durchaus interessant. Mir gefällt außerdem, dass hier Wissenschaftler verschiedenster Herkunft zusammenarbeiten, auch wenn die Amerikaner ein wenig zu sehr die Rolle der dumm-aggressiven Ignoranten einnehmen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe dieses Mal manches etwas kritischer betrachtet als beim ersten Lesen und ich würde &#8222;Der Schwarm&#8220; auch nicht als perfekten Roman bezeichnen, aber alles in allem hat er mir auch dieses Mal wieder gut gefallen.</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2016/08/18/kurzrezensionen-von-roten-schals/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>[Kurzrezensionen] Von rätselhaften Morden, Parallelwelten und mysteriösen Flugzeugabstürzen</title>
		<link>https://neyasha.at/2016/07/26/kurzrezensionen-von-ratselhaften-morden/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2016/07/26/kurzrezensionen-von-ratselhaften-morden/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 18:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2016/07/26/kurzrezensionen-von-ratselhaften-morden/</guid>

					<description><![CDATA[Maureen Johnson &#8211; Die Schatten von London Da ihre Eltern einen Lehrauftrag in England angenommen haben, soll die Amerikanerin Rory ein britisches Internat besuchen. Doch ihre Ankunft in London fällt mit einer Serie von Morden zusammen, die verdächtig an die Verbrechen von Jack the Ripper erinnern. Keine Überwachungskamera kann den Mörder aufzeichnen &#8211; und Rory&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Maureen Johnson &#8211; Die Schatten von London</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/schattenvlondon.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/schattenvlondon.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Da ihre Eltern einen Lehrauftrag in England angenommen haben, soll die Amerikanerin Rory ein britisches Internat besuchen. Doch ihre Ankunft in London fällt mit einer Serie von Morden zusammen, die verdächtig an die Verbrechen von Jack the Ripper erinnern. Keine Überwachungskamera kann den Mörder aufzeichnen &#8211; und Rory scheint die einzige zu sein, die ihn sehen kann.
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe mir diesen Auftakt zu einer phantastischen Jugendbuchreihe aus der Onleihe ausgeliehen, worüber ich froh bin, da ich die Serie wohl nicht weiterlesen werde. Mir hat der Beginn, als Rory sich allmählich im Internat einlebt, sehr gut gefallen, aber der phantastische Krimiplot über Geister und eine geheime Organisation war nicht mein Fall. Mir blieben viele Motive (vor allem die des Mörders) sehr unklar und auch die Organisation kam mir nicht sonderlich durchdacht vor.</div>
<div style="text-align: justify;">
Da das Internatsleben sehr lebhaft und glaubwürdig geschildert ist und ich Rory sowie die meisten Nebenfiguren sehr sympathisch fand, kann ich mir aber vorstellen, dass ich es mit einem realistischen Jugendbuch von Maureen Johnson noch einmal probieren werde.</div>
<p><b>Åsa Böker &#8211; Im Glanz der Welten</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/nordlanden.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/nordlanden.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Ähnlich wie mit &#8222;Die Schatten von London&#8220; ist es mir mit diesem Roman ergangen: Auch hier handelt es sich um einen Reihenauftakt und auch hier wird das Schulleben eines Teenagers mit einer phantastischen Handlung verknüpft. Und auch bei diesem Buch hat mir der Schulplot gut gefallen, während mich der Fantasyteil nicht zufrieden gestellt hat.
</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8222;Im Glanz der Welten&#8220; erzählt von der sechzehnjährigen Silke, die in der Schule gemobbt wird und schließlich in eine phantastische Parallelwelt flüchtet, in der sie an einer gefährlichen Suche nach den seltenen Diamantblumen teilnehmen muss.</div>
<div style="text-align: justify;">
Während Silkes Probleme mit ihren Schulkollegen sehr gut dargestellt werden, sind die phantastischen &#8222;Nordlande&#8220; für mich eher blass geblieben. Es werden einige Elemente der nordischen Mythologie und schweden Sagenwelt damit verwoben, aber alles in allem hatte ich den Eindruck einer typischen, mittelalterlich angehauchten Fantasywelt, die nicht sonderlich in die Tiefe geht. Vielleicht hatte ich deshalb diesen Eindruck, da für mich persönlich das Erzähltempo nicht gepasst hat. Da werden teilweise innerhalb von wenigen Sätzen Freundschaften geschlossen und wieder aufgelöst und größere Ereignisse fast nebenbei abgehandelt. Ich hätte mir hier mehr Ruhe in der Erzählung gewünscht, ausführlichere Beschreibungen und bessere Einblicke in die verschiedenen Figuren, da es neben Silke auch noch drei weitere Perspektiventräger gibt.<br />
Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu alt für dieses Buch &#8211; bei den Jugendlichen scheint es laut Rezensionen sehr gut anzukommen.</div>
<p><b>Sarah Lotz &#8211; Die Drei</b></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/diedrei.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" border="0" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2016/07/diedrei.jpg" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">
Und noch ein ebook aus der Onleihe, aber diesmal eines, das ich bereits vor längerer Zeit gelesen habe.</div>
<div style="text-align: justify;">
In dem Mysterythriller geht es um vier rätselhafte Flugzeugabstürze, bei denen es jeweils nur eine überlebende Person gibt. Eine davon stirbt kurz danach, hinterlässt vorher aber noch über ihr Handy eine beängstigende Nachricht. Die anderen drei sind Kinder, ihren Angehörigen danach seltsam verändert vorkommen. Oder ist das nur Einbildung?
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe &#8222;Die Drei&#8220; unglaublich spannend gefunden, aber auf eine subtile Weise auch unglaublich gruselig. Ich habe mir mit der Rezension lange Zeit gelassen, da ich nach dem Lesen das Buch erst einmal aus dem Kopf bekommen musste. Auch jetzt noch, Wochen später, gruselt es mich schon wieder, wenn ich daran zurückdenke.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Dabei handelt es sich beileibe um keinen Horrorroman und über weite Strecken wird noch nicht einmal klar, ob hier überhaupt etwas Mysteriöses vor sich geht, oder ob es sich lediglich um Zufälle und Einbildung handelt. Gerade das hat mir daran gut gefallen, auch wenn mich das Ende dann nicht ganz überzeugt hat.</div>
<div style="text-align: justify;">
Interessant ist auch der Aufbau des Romans, der im Stil einer Dokumentation geschrieben ist und Chat-Protokolle, Twitter-Meldungen und Interviews einflicht.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Die lose Fortsetzung &#8222;Tag Vier&#8220; werde ich dennoch nicht lesen, da diese Art von Grusel definitiv nichts für mich ist und mir nur schlaflose Nächte beschert.<b><br /></b></div>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2016/07/26/kurzrezensionen-von-ratselhaften-morden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thomas Finn &#8211; Aquarius</title>
		<link>https://neyasha.at/2015/01/24/thomas-finn-aquarius/</link>
					<comments>https://neyasha.at/2015/01/24/thomas-finn-aquarius/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2015 20:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2015/01/24/thomas-finn-aquarius/</guid>

					<description><![CDATA[Genre: Mysterythriller Dauer: 13 Stunden 46 Minuten (ungekürzte Lesung) gelesen von: Oliver Rohrbeck Verlag: Audible ASIN: B00NWIRNB6 Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternchen Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine kommt es zu einem Unfall, der Berufstaucher Jens Ahrens fast das Leben kostet. Als er aus der Bewusstlosigkeit erwacht, findet er sich gefangen in einem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2015/01/aquarius.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 0.5em; margin-right: 1em;"><img decoding="async" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2015/01/aquarius.jpg" border="0"></a></div>
<p>Genre: Mysterythriller<br />
Dauer: 13 Stunden 46 Minuten (ungekürzte Lesung)<br />
gelesen von: Oliver Rohrbeck<br />
Verlag: Audible<br />
ASIN: B00NWIRNB6<br />
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternchen</p>
<div style="text-align: justify;">
<p>Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine kommt es zu einem Unfall, der Berufstaucher Jens Ahrens fast das Leben kostet. Als er aus der Bewusstlosigkeit erwacht, findet er sich gefangen in einem Keller wieder und hat keine Ahnung, was die Entführer mit ihm und seinen Mitgefangenen vorhaben. Und auch sonst gehen in der Küstensiedlung Egirsholm seltsame Dinge vor sich: Menschen ertrinken in Telefonzellen und Häusern, man munkelt von Meerjungfrauen und alles scheint mit einem lange vergangenen Massaker in einer Hippiekommune zusammenzuhängen. Und was hat die untergegangene Stadt Rungholt mit all dem zu tun?</p></div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Finns Mysterythriller beginnt spannend, lässt dann aber leider im Laufe der Handlung nach. Dabei sind die Legenden, die er in dem Roman behandelt, faszinierend und die Schauplätze in Nordfriesland anschaulich beschrieben. Leider konnte mich der Roman aber nach einem starken ersten Drittel nicht mehr fesseln. Die Dialoge wirken gekünstelt, die Figuren sehr hölzern und emotional ging mir niemand von ihnen nahe. So fand ich auch die zahlreichen Flucht- und Actionszenen eher langatmig als rasant.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Dazu kommen vermeintliche Überraschungen und Wendepunkte, die keine sind, weil die Figuren dermaßen durchschaubar sind, dass man sie großteils schon bei ihrem ersten Auftreten entsprechend einordnen kann. Nur die Protagonisten sind selbst gegen die größten Winke mit dem Zaunpfahl immun und fallen bei den Enthüllungen dann stets aus allen Wolken.</div>
<div style="text-align: justify;">
Es hat mich außerdem sehr genervt, dass die ermittelnde Polizistin Meike Ehlers im Laufe des Romans zur Damsel in Distress mutiert &#8211; wohl, um den männlichen Protagonisten besser dastehen zu lassen?<br />
Sehr schön fand ich dagegen, wie die Hintergründe nach und nach enthüllt werden und man allmählich erfährt, was damals in der Hippiekommune geschehen ist und wie das alles mit den Mythen zusammenhängt. Hier hat Thomas Finn genau das richtige Timing &#8211; man findet das alles gemeinsam mit den Protagonisten heraus oder ist ihnen stellenweise mal ein wenig voraus, aber nicht so, dass man wegen ihrer Ahnungslosigkeit nur noch den Kopf schütteln kann. Schade, dass Finn mit den Figuren nicht dasselbe Gespür hatte.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Die Lesung von Oliver Rohrbeck war einerseits lebhaft vorgetragen (auch wenn es mich teilweise irritiert hat, dass mir Julian Kirrin einen Roman vorliest ;-)), andererseits schießt er aber mit dem Verstellen der Stimme teilweise etwas übers Ziel hinaus &#8211; vor allem bei den alten Damen.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">
Trotz einer interessanten Idee und erfrischend originellen mythologischen Hintergründen konnte mich &#8222;Aquarius&#8220; nicht überzeugen. Ich mag den Schreibstil von Thomas Finn sonst sehr &#8211; so waren seine Beiträge zur &#8222;Gezeitenwelt&#8220; für mich die Highlights und auch sein &#8222;Funke des Chronos&#8220; hat mir gut gefallen, aber mit diesem Roman hat er eindeutig nicht meinen Nerv getroffen.</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neyasha.at/2015/01/24/thomas-finn-aquarius/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
