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	<title>Schreibgeplauder &#8211; Neyashas Allerlei</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Geschafft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 10:26:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29.11. habe ich um kurz vor Mitternacht den NaNo offiziell &#8222;gewonnen&#8220;. Da ich für gestern große Keksback-Pläne nach der Arbeit hatte, waren die letzten Tage noch etwas stressig, da ich unbedingt am 29. fertig werden wollte. Umso glücklicher war ich dann, als ich es geschafft habe. Als Fazit kann ich nun sagen, dass es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.11. habe ich um kurz vor Mitternacht den NaNo offiziell &#8222;gewonnen&#8220;. Da ich für gestern große Keksback-Pläne nach der Arbeit hatte, waren die letzten Tage noch etwas stressig, da ich unbedingt am 29. fertig werden wollte. Umso glücklicher war ich dann, als ich es geschafft habe.</p>
<p>Als Fazit kann ich nun sagen, dass es schön war, sich einfach mal wieder auf Schreiben einzulassen und die NaNo-Dynamik im Tintenzirkel hat sicher einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich viel Spaß damit hatte. Trotzdem war es auch stressig und ich musste mich mehr als einmal zum Schreiben zwingen. Der Roman ist noch lange nicht zu Ende und auch noch sehr chaotisch und ich hoffe, dass ich die Plotprobleme noch alle bezwingen kann. Gerade der Kriminalfall ist noch sehr, sehr dünn. Mein Fokus lag mal wieder auf den Charakterentwicklungen, aber auf der Handlungsebene gibt es doch noch einiges zu tun.</p>
<p>Ein (vorerst) letztes Mal gibt es nun zwei Schnipsel aus meinem Roman. Während Herun sich mit Sturm und Piraten konfrontiert sieht, hat Gabran mit Problemen ganz anderer Art zu kämpfen. Und da es letztes Mal eine doppelte Portion Herun gab, gibt es heute zweimal Gabran:</p>
<p><em>Möchtegerndetektive bei der Arbeit</em></p>
<p>Ich glaube, das hier war die Szene, mit der ich den meisten Spaß hatte. Gabran hat sich eine Geschichte ausgedacht, um an Passagierlisten von Schiffen im Hafen von Kronn zu kommen und Lewo darf sein schauspielerisches Können unter Beweis stellen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Lewo atmete tief durch, straffte die Schultern und öffnete die Tür. Mit energischen Schritten trat er ein und ging zu dem Schreiber, der müde an dem Tisch im Vorzimmer saß. „Wer ist hier für die Passagierlisten der Schiffe verantwortlich?“, fragte Lewo barsch. In seiner Stimme lag ein deutlicher cumeischer Akzent, er trommelte ungeduldig mit den Fingern auf den Tisch und sein Blick ging hochmütig durch den Schreiber hindurch. Es war, als hätte er sich vor Gabran in einen anderen Menschen verwandelt.<br />
(…)<br />
„Lidolf hat mir schon genug Zeit gestohlen und ich werde hier sicher nicht warten, bis er in Ruhe sein Morgenmahl beendet hat“, gab Lewo mit scharfer Stimme zurück. „Hol ihn sofort her! Melden kannst du Ratsherrn Ascon Stewon Eweit aus Cumea.“<br />
Der Schreiber wurde blass. „J-ja, Herr“, stammelte er und verschwand rasch im Nebenraum.<br />
„Das klappt wirklich. Ich hätte nicht …“ Gabrans Stimme erstarb, als ihn ein kühler Blick von Lewo traf, und das nervöse Kichern, das in ihm hochkriechen wollte, blieb in seiner Kehle stecken.<br />
(…)<br />
„Das hat Spaß gemacht!“<br />
Gabran war sich nicht sicher, ob er diese Auffassung von Spaß teilte; dafür war seine Angst, dass sie auffliegen könnten, zu groß gewesen. Aber es war schön, Lewo so begeistert zu sehen.<br />
„Du warst unglaublich“, stellte er voller Bewunderung fest.<br />
„Ach was. Du hast dir das ganze ausgedacht. Ich habe nur meine Rolle gespielt.“</p>
<p><em>Unerwartete Entwicklungen</em></p>
<p>Etwas später bekommt Gabran von seinem Freund Lewo eine Kritik zu seinem neuen Stück, die er so nicht unbedingt hören wollte und dann entwickeln sich die Dinge in eine Richtung, die Gabran so nicht erwartet hat (ich schon ;-)):</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Es ist … nett.“<br />
„Nett?“, wiederholte Gabran tonlos. Das war noch schlimmer als alles, was er befürchtet hatte.<br />
Lewo seufzte. „Es beinhaltet alles, was gut ankommt und im Königspalast werden sie es lieben. Aber es ist zu gefällig. Es ist zahnlos.“<br />
„Was erwartest du denn? Dass ich auf der Bühne eine Rebellion anzettle?“<br />
„Bitte sei nicht eingeschnappt. Ich sage nicht, dass es schlecht ist, aber … es hat keine Seele. Zumindest nicht deine Seele.“<br />
Es schmerzte umso mehr, weil Gabran wusste, dass Lewo recht hatte. Er hatte es schon die ganze Zeit beim Schreiben gefühlt. Dennoch … Lewo wusste besser als alle anderen, wie schnell es mit dem königlichen Theater vorbei sein konnte, wenn sie im Palast nicht zufrieden waren.<br />
„Ich muss auch von etwas leben. Barba Nebunt ist ohnehin schon kurz davor, mich endgültig durch Nesmeri zu ersetzen.“<br />
(&#8230;)<br />
„Gabran!“ Lewo war ebenfalls aufgestanden und hielt Gabran an den Schultern fest, damit er ihm nicht einfach den Rücken zudrehen konnte. „Bitte hör mir zu. Nesmeri schreibt genau solche gefälligen Stücke. Aber sie brauchen keine zweite Nesmeri. Sie brauchen jemanden, der etwas schreibt wie <em>Flucht aus Lana</em> oder <em>Das Amulett</em>. Stücke, die von <em>hier</em> kommen.“ Er legte Gabran eine Hand auf die Brust, dorthin, wo sein Herz vor Wut viel zu schnell schlug. „Und wenn ich mich irre &#8211; wenn sie wirklich von dir nur noch nette, gefällige Stücke wollen, dann bist du an das königliche Theater verschwendet. Du kannst mehr als das.“<br />
Gabran starrte ihn an. Es tat gut, diese Worte zu hören, aber mehr noch als die Worte nahm er die Berührung von Lewos Hand wahr und die Wärme, die von ihr ausging. Und obwohl seine Wut abgeflaut war, raste sein Herz noch immer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, und das war es nun also. Ich werde hoffentlich in der nächsten Zeit endlich wieder mehr zum Lesen kommen, die liegengebliebenen Rezensionen schreiben und alle Blogbeiträge bei euch nachlesen, die ich im November vernachlässigt habe.</p>
<p>Außerdem gibt es bei Ariana wieder die traditionellen <a href="https://meinbuechertagebuch.wordpress.com/category/aktionen/advent-advent-2018/">Vorweihnachts-Lesewochen</a>, bei denen ich natürlich wieder teilnehmen werde. Ich weiß noch nicht, ob ich morgen dazu meinen ersten Beitrag schreiben kann, da ich gerade unterwegs zu meiner Familie bin. Aber sonst gibt es spätestens nächsten Montag meinen Einstiegsbeitrag. Ich habe auf jeden Fall schon einige frostige Bücher auf meinem Lesestapel, draußen zieht eine verschneite Winterlandschaft vorbei und ich habe gestern immerhin fünf Sorten Kekse gebacken. Ich bin also bereit für die Adventszeit!</p>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Die verflixte 3. Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 21:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte noch fast in jedem NaNo irgendwann den &#8222;Mid-Nano-Blues&#8220; und am schwersten habe ich oft in der 3. Woche gekämpft. Das ist die Zeit, in der es langsam schwer fällt, das Schreiben ganz in den Mittelpunkt zu stellen und die anderen Hobbys alle hinten anzustellen. Es ist auch die Zeit, in der man sich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte noch fast in jedem NaNo irgendwann den &#8222;Mid-Nano-Blues&#8220; und am schwersten habe ich oft in der 3. Woche gekämpft. Das ist die Zeit, in der es langsam schwer fällt, das Schreiben ganz in den Mittelpunkt zu stellen und die anderen Hobbys alle hinten anzustellen. Es ist auch die Zeit, in der man sich beim Roman gern mal dem Midpoint nähert oder es zumindest allmählich ans Eingemachte geht. Und da rächt es sich teilweise, wenn man den Roman gezwungenermaßen sehr schnell geschrieben hat und dementsprechend wenig Zeit für Pausen, Plotten und ggf. Umplanen hatte.</p>
<p>Auch dieses Jahr hatte ich mit der 3. Woche am zu kämpfen, obwohl es tatsächlich mehr ein zeitliches Problem war als ein inhaltliches. Kurz nach meinem <a href="https://neyasha.at/2018/11/12/nanowrimo-2018-bergfest/">2. Update</a> habe ich wieder zu arbeiten begonnen und hatte also ohnehin schon deutlich weniger Zeit und Kapazitäten fürs Schreiben (ihr könnt euch wohl denken, dass in der Arbeit nach Krankheit und Urlaub auch nicht eben wenig zu tun war &#8230;). Hier aber eine kleine Aufzählung, was ich seither noch alles gemacht habe: Ich war bei einem Konzert, im Kino, bei einem Pubquiz, bei einem Escape Game und bei meiner Familie für den Maturaball meiner Nichte.</p>
<p>Daneben noch das tägliche Pensum zu schreiben, war herausfordernd bis unmöglich. Zum Glück hatte ich mir vorher einen kleinen Vorsprung angeschrieben &#8211; so habe ich bis jetzt geschafft &#8222;grün&#8220; zu bleiben, obwohl ich nicht immer das Pensum geschafft habe. Außerdem habe ich wirklich fast jede freie Minute zum Schreiben genutzt und bin die ganze Woche immer viel zu spät ins Bett gegangen bin. Und länger hätte diese Woche auch wirklich nicht mehr dauern dürfen! Heute war ich in der Arbeit unglaublich müde und war auch zuhause noch nicht sehr produktiv. Ich bin unglaublich froh, dass nun Wochenende ist und ich nicht nur mehr Zeit habe zum Schreiben, sondern auch mal wieder zum Putzen, Wäsche waschen und vielleicht sogar Lesen komme.</p>
<figure id="attachment_5477" aria-describedby="caption-attachment-5477" style="width: 204px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5477 size-medium" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein-204x300.jpg 204w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein.jpg 477w" sizes="(max-width: 204px) 100vw, 204px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5477" class="wp-caption-text">(c) Serafina</figcaption></figure>
<p>Was mich sehr an der Stange gehalten und inspiriert hat, ist das tolle Cover, das mir Serafina aus dem Tintenzirkel im Rahmen einer Wichtelaktion erstellt hat.</p>
<p>Was nun den Roman selbst betrifft: Er ist ein ziemliches Flickwerk, mir fehlen sehr viele Übergangsszenen und einiges ist mir noch immer unklar. Aber alles in allem ist es weniger schlimm als ich befürchtet habe. Ich konnte inzwischen einige Plotlöcher stopfen, ich habe viel über meine Figuren dazugelernt und alles in allem sollte der Roman nicht ganz hoffnungslos sein. Mit Sicherheit wird er aber nicht bis zum Ende des Monats fertig werden &#8211; nach dem NaNo wird es also noch mit diesem Roman weitergehen.</p>
<p>Und nun gibt es als Abschluss des Beitrags noch zwei weitere Szenenschnipsel, die zum Teil thematisch an die Schnipsel meines letzten Updates anschließen:</p>
<p><em>1. Streit zwischen Herun und Maldwin</em></p>
<p>Ich habe beim letzten Mal geschrieben, dass sich recht unerwartet Fiwol, der Steuermann von Maldwins Schiff in Heruns Gedanken geschlichen hat. Tja, nicht nur in ihre Gedanken *g* und daher kommt es schließlich zu folgendem nicht so angenehmen Gespräch mit Maldwin:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Ich habe mit Fiwol geschlafen.“ So, sie hatte es gesagt.<br />
Kurz erschien eine Falte auf Maldwins Stirn, aber dann wurde sein Gesicht zu einer unbewegten Maske. „Aha.“<br />
„Ich weiß wirklich nicht, warum ich das getan habe.“ Sie hatte nicht vor, sich auf den ecwelischen Wein auszureden; es war schäbig genug gewesen, dass sie diesen bei Fiwol als Grund vorgeschoben hatte.<br />
„Wenn ich mir Fiwol anschaue, kann ich mir denken, warum du das getan hast“, warf Maldwin trocken ein. Sie hatten sich so lange nicht gesehen, dass Herun seinen Spott nicht mehr deuten konnte &#8211; wollte er damit nur Wut und Enttäuschung überspielen oder war es ihm tatsächlich gleichgültig?<br />
„Und er hat sich ein wenig in mich verliebt, scheint es.“ Sie sagte es beinahe trotzig, sie wollte eine klare Reaktion aus Maldwin hervorlocken.<br />
„Und hat der arme Narr eine Ahnung, worauf er sich da einlässt?“<br />
„Und fällt dir außer spöttischen Sprüchen nichts dazu ein?“<br />
„Was wäre denn deiner Meinung nach die angemessene Reaktion?“, fragte Maldwin mit einer solchen Kälte in der Stimme, dass es Herun das Herz zusammenkrampfte. Konnte er nicht wenigstens wütend sein, ihr Vorwürfe machen, damit sich die Situation in einem Streit entladen konnte?<br />
„Ich will, dass es dir nicht gleichgültig ist!“</p>
<p><em>2. Ein Sturm zieht auf</em></p>
<p>Und zur Abwechslung mal etwas Action. Ein Sturm zieht auf, während meine Leute auf dem Schiff &#8222;Itola&#8220; unterwegs sind. Das macht Herun ziemlich Angst und daher sagt Maldwin:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Keine Angst, die Itola hat schon schlimmeres überstanden.“<br />
Schlimmeres. Wie schlimm war der Sturm gewesen, der Maldwins Vater und Schwester getötet hatte? Herun konnte nicht aufhören an sie zu denken. Wie schaffte Maldwin es nur so ruhig zu bleiben?<br />
Das Unwetter zog nicht rasch über sie hinweg wie Renios gehofft hatte; es wurde tatsächlich schlimmer. Das Schiff hob und senkte sich in den Wellen; das Holz ächzte und stöhnte, als ob die Itola ein lebendiges Wesen wäre. Durch das Heulen des Windes und das Donnergrollen hörte Herun die befehlsgewohnte Stimme von Renios über das Deck schallen. Malwin stand auf.<br />
„Ich muss ihnen helfen.“ Seine Stimme klang noch immer ruhig. „Sie werden da draußen jetzt jede Hand brauchen.“<br />
Herun stand auf und kam ins Taumeln, als sich der Bug das Schiffes senkte. „Ich komme mit.“<br />
„Nein!“, sagte Maldwin scharf. „Du bleibst hier drin.“<br />
„Aber du …“<br />
„Ich habe einen großen Teil meines Lebens auf Schiffen verbracht, du bist zum ersten Mal auf einem.“ Er drückte kurz ihre Hand. „Du bist hier am sichersten.“<br />
Als er die Tür öffnete, schoss schäumende Gischt herein, schwappte über den Boden. Im nächsten Moment hatte Maldwin sich nach draußen geschoben und zog die Tür mit aller Kraft hinter sich zu.</p>
<p>Tja, und sie befinden sich auch noch in Piratengewässern. Blöde Sache. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf die Weise wird es wenigstens auch beim Schreiben nicht langweilig.</p>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Bergfest!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[In Tagen ist heute ja noch nicht NaNo-Halbzeit, sondern erst am 15.11., aber ich habe heute die 25.000 Wörter geknackt und somit die Hälfte geschafft. Da ich bis Mittwoch noch Urlaub habe, versuche ich derzeit, soviel Vorsprung wie möglich anzuhäufen. Wenn ich wieder arbeiten muss, wird es zeitlich sicher um einiges schwieriger &#8211; vor allem,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Tagen ist heute ja noch nicht NaNo-Halbzeit, sondern erst am 15.11., aber ich habe heute die 25.000 Wörter geknackt und somit die Hälfte geschafft.</p>
<p>Da ich bis Mittwoch noch Urlaub habe, versuche ich derzeit, soviel Vorsprung wie möglich anzuhäufen. Wenn ich wieder arbeiten muss, wird es zeitlich sicher um einiges schwieriger &#8211; vor allem, weil ich an einigen Abenden etwas vorhabe und das kommende Wochenende zu meiner Familie fahre.&nbsp; Das bedeutet, dass ich noch etwas skeptisch bin, ob ich es dieses Jahr schaffen kann, auch wenn ich aktuell so gut in der Zeit liege.</p>
<p>Von den reinen Zahlen mal abgesehen, sind die Dinge nun aber auch gut ins Laufen gekommen. Ich hatte am Anfang Probleme, ins Schreiben und in den Roman hineinzukommen, aber inzwischen flutscht es ganz gut. Okay, es gibt einen Krimi-Nebenplot, der von mir noch etwas vernachlässigt wurde, aber abgesehen davon erfreue ich mich an allerlei unerwarteten Entwicklungen, die für etwas mehr Konflikt sorgen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch endlich das diesjährige Projekt etwas genauer vorstellen. Es ist eine weitere Fortsetzung zu <a href="https://neyasha.at/blog-page/#buehnenzauber">Bühnenzauber</a> &#8211; nach &#8222;Bühnenrätsel&#8220;, das ich hier noch nie vorgestellt habe, in dem es aber um die Aufklärung eines weit zurückliegenden Mordes ging.</p>
<p>&#8222;Bühnenwege&#8220; ist also nun Band 3 in meiner Serie (die ursprünglich nie eine Serie werden sollte) und darin verlasse ich zum ersten Mal die Stadt Kronn. Denn Herun begibt sich auf eine Reise in den Süden, um die Heimat ihres Gefährten Maldwin kennenzulernen, den die Geschäfte zurück nach Cumea verschlagen haben. Währenddessen kommt ihr Bruder Gabran zuhause in Kronn einem Mordkomplott auf die Spur. Es sieht so aus, als hätte es jemand auf das Leben von Maldwin abgesehen. Was aber, wenn diese Person mit an Bord des Schiffes ist, das Herun in den Süden bringt? Für Gabran beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.</p>
<p>Soweit die Kurzbeschreibung, wobei meine Konzentration bisher vorranging auf der Reise lag.</p>
<p>Und für ein paar Einblicke in den Roman gibt es ein paar Szenenschnipsel aus den ersten Kapiteln:</p>
<p><em>1. Herun nimmt Abschied von Gabran</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Sich von Gabran zu verabschieden, war schwieriger. Als ihr Bruder sie fest umarmte, wurde ihr erst so richtig bewusst, dass sie ihn zum ersten Mal in ihrem Leben länger als ein paar Tage nicht sehen würde &#8211; ihn noch nicht einmal sehen <em>könnte</em>. Zwischen ihnen würden in den nächsten Monden hunderte von Meilen liegen. Herun spürte ein halb unterdrücktes Beben in Gabran, aber als sie sich schließlich von ihm löste, bemühte er sich um ein Lächeln. „Hab eine gute Reise, Herun.“<br />
„Pass auf dich auf“, entgegnete Herun leise. „Ich werde dich vermissen.“<br />
Als sie den beiden Seeleuten zum Hafen folgte, war sie froh über die Regentropfen, die sich auf ihrem Gesicht mit den Tränen mischten und die verräterischen Spuren fortwuschen.</p>
<p><em>2. Gabran und sein Freund Lewo geraten aneinander</em></p>
<p>Hier &#8211; neben dem Krimiplot &#8211; einer der Konfliktpunkte von Gabran: Er und sein Freund Lewo möchten Nachforschungen anstellen, aber dabei kommt ihnen Lewos Arbeit ein bisschen in den Weg. Lewo war früher der männliche Hauptdarsteller im königlichen Theater, wo ihm die Frauenherzen zugeflogen sind. Dann hat sich herausgestellt, dass Lewo homosexuell ist und der König wollte ihn nicht mehr am Theater haben. Jetzt arbeitet Lewo als Wollschläger-Knecht und auf einmal werden einige Dinge wieder ausgegraben:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Gabran hasste das. Ausgerechnet Lewo mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, sich in Rollen einzufühlen wie sonst kaum jemand, musste dieser stumpfen Tätigkeit nachgehen.<br />
(…)<br />
„Du solltest auf der Bühne stehen, nicht irgendwelche talentlosen Schauspieler wie Halm. Das ist nicht gerecht!“<br />
Lewo zuckte die Schultern. „Was ist schon gerecht? Schau dir die Bettler beim Fischmarkt an, die um ihr Überleben kämpfen. Da kann ich froh sein, dass ich mir wenigstens meinen Lebensunterhalt verdienen kann.“<br />
„Wie kannst du das so nüchtern betrachten?“<br />
Lewo schob sich ein weiteres Stück Fladenbrot in den Mund und es kam Gabran so vor, als würde er das nur machen, um nichts darauf sagen zu müssen.<br />
„Als ob es irgendjemanden etwas angehen würde, wen du liebst“, fuhr Gabran fort.<br />
„Es ist nun mal, wie es ist.“ Jetzt konnte Lewo doch die Bitterkeit nicht aus seiner Stimme vertreiben. „Und wenn ich dich daran erinnern darf, dann hattest du zuerst auch Schwierigkeiten, mir überhaupt noch in die Augen zu sehen.“<br />
„Das ist nicht wahr!“<br />
„Ich sage ja nicht, dass das jetzt noch so ist. Aber …“ Lewo brach ab und schloss für einen Moment die Augen. Es schien, als wäre er sich nicht sicher, ob er überhaupt weitersprechen sollte. „Du warst letztes Jahr nicht bereit, dich gegen die anderen zu stellen. Die einzige, die das getan hat, war Herun. Also erzähl mir doch jetzt nichts von Gerechtigkeit.“</p>
<p><em>3. Herun wird von Zweifeln geplagt</em></p>
<p>Währenddessen beginnt Herun an ihrer Beziehung mit Maldwin zu zweifeln und verguckt sich ein wenig in Fiwol, den Steuermann des Schiffes:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die letzten Monde hatte Herun sich doch einige Male bei dem Gedanken ertappt, dass sie sich nachts einsam fühlte. Zuerst war da nur Sehnsucht nach Maldwin gewesen, später dann schlichtweg Sehnsucht nach einem Mann, nach Berührungen, nach Küssen.<br />
Und jetzt war da Fiwol. Gutaussehend, viel zu gutaussehend mit seinen vom Wind verwuschelten schwarzen Haaren, den dunklen Augen und seinem breiten Lachen. Eine jähe Wut auf Maldwin durchfuhr Herun. Wenn er nur hier wäre, wie es geplant gewesen war, dann würde sie sich jetzt nicht mit diesen Gedanken herumschlagen.<br />
Sie wusste mit einemmal nicht mehr, ob es die richtige Entscheidung gewesen war zu dieser Reise aufzubrechen. Ja, vor ihr mochte ein Winter gemeinsam mit Maldwin liegen. Aber wie sollte es danach weitergehen? Die Zeit mit ihm würde Herun nur wieder bewusst machen, wie sehr sie ihn vermisste und sie würde Gefühle wieder an die Oberfläche bringen, die sie in der langen Zeit alleine fast schon verdrängt hatte. Wozu das alles? Sie könnte wieder zu ihrem Leben vor Maldwin zurückkehren, sich an der Aufmerksamkeit von Männern wie Fiwol erfreuen und unverbindliche Nächte mit ihnen verbringen. War dieses Leben so schlecht gewesen?</p>
<p>Das mit Fiwol war übrigens eine der ungeplanten Entwicklungen &#8211; und es wird natürlich noch viel komplizierter als in der kurzen Szene oben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, dass ich es in den nächsten Tagen auch endlich wieder schaffe, eure Blogbeiträge zu lesen und zu kommentieren. Bisher ware ich vom Reisen, vom Schreiben und anderen Dingen so eingenommen, dass ich überhaupt nicht dazugekommen bin. Also habt Nachsicht mit mir, falls ich mich im November etwas rar mache.</p>
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			</item>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Eine doppelte Reise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 14:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Streifzüge]]></category>
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					<description><![CDATA[Bald ist die erste Woche des NaNoWriMo vorbei und es ist mal an der Zeit für ein Update. Zuerst mal: Ich liege im grünen Bereich, was angesichts der Tatsache, dass ich vor Beginn krank war und mich weder auf den NaNo noch auf meine eigene Reise richtig vorbereitet hatte, doch einigermaßen erstaunlich ist. Am 1.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist die erste Woche des NaNoWriMo vorbei und es ist mal an der Zeit für ein Update. Zuerst mal: Ich liege im grünen Bereich, was angesichts der Tatsache, dass ich vor Beginn krank war und mich weder auf den NaNo noch auf meine eigene Reise richtig vorbereitet hatte, doch einigermaßen erstaunlich ist.</p>
<p>Am 1. November war ich noch unsicher, ob ich wirklich am nächsten Tag wie geplant zu meiner eigenen Reise aufbrechen könnte und das hat mich auch beim Schreiben etwas gehemmt. Am Freitag ging es dann aber doch wie geplant los und während Herun mit dem Schiff ihre Heimatstadt zum ersten Mal verlassen hat, habe ich eine kleine Städte-Zugtour begonnen: Ich bin am Freitag zu meiner Taufpatin in der Nähe von München gefahren und habe mich dort verwöhnen lassen, ehe es dann am Samstag zum <a href="https://supernova.eso.org/germany/">ESO Supernova Planetarium</a> ging. Dort hatte ich einen sehr spannenden Nachmittag, allerdings am Abend eine sehr stressige Weiterfahrt nach Bamberg, weil ich nur mit Müh und Not meine Züge erreichte. Zu dem Zeitpunkt merkte ich sehr deutlich, dass ich noch nicht wieder ganz gesund war und an dem Abend fiel es mir sehr schwer, im Hotel noch mein Pensum zu schreiben.</p>
<p>Am Sonntag hatte ich aber einen sehr schönen Tag in Bamberg &#8211; die Stadt ist wirklich ganz entzückend (Fotos folgen!). Das kalte, graue Wetter trieb mich allerdings auch viel nach drinnen und so verbrachte ich viel Zeit im Historischen Museum, in der Neuen Residenz und im Caféhaus. Dabei hatte ich auch einige Zeit, um über meinen Roman nachzudenken, dem zu dem Zeitpunkt noch das &#8222;gewisse Etwas&#8220; fehlte. Und schwuppsdiwupps, auf einmal war da ein Verbrechen, das Gabrans Handlungsstrang in Kronn und Heruns Handlungsstrang unterwegs miteinander verbindet. Das gab mir einigen Aufschwung beim Schreiben und der lange, ruhige Abend (mit dem Laptop auf dem Schoß ins Bett des Hotels gekuschelt) half mir auch gesundheitlich.</p>
<p>Dementsprechend gestärkt ging es dann gestern nach einem letzten Bamberger Stadtbummel weiter nach Frankfurt, wo mich auf einmal Sonne und Wärme begrüßten. Ich spazierte durch die Stadt, besichtigte das Goethe-Haus und betrachtete Frankfurt von oben (Main Tower). An dem Abend fiel mir aber das Schreiben wieder etwas schwerer. So viele Reiseeindrücke zu verarbeiten und dann noch täglich viel mehr zu schreiben als vorher jahrelang war doch eine kleine Herausforderung.</p>
<p>Während meine Figuren aber noch ganz am Anfang ihrer Reise stehen, geht meine heute schon wieder zu Ende. Ich hatte am Vormittag noch ein ganz wundervolles Treffen mit Konstanze und fand es toll, dass wir uns nach so vielen Jahren des Bloglesens endlich mal persönlich kennenlernen konnten.</p>
<p>Mittlerweile sitze ich im Zug, wo ich hoffentlich noch so einige Wörter schreiben werde. Normalerweise bin ich bei Zugfahrten recht produktiv und es ist bislang auch vielversprechend ruhig hier. Es könnte nur sein, dass meine Hände bei der engagierten Klimaanlage demnächst auf der Tastatur festfrieren &#8230;</p>
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		<title>Ohne Vorbereitung mit Volldampf in den NaNo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 16:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchstabengeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag beim Herbstlesen meinte ich noch, dass ich mich gesundheitlich etwas angeschlagen fühle &#8211; und dann bin ich im Laufe des Abends wirklich krank geworden. Unklare Schmerzen, die anscheinend von den Nieren ausgestrahlt haben, Fieber und unschöne Blutwerte haben dazu geführt, dass ich diese Woche bisher im Krankenstand und mit einem kleinen Ärztemarathon (Untersuchungen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://neyasha.at/2018/10/28/konstanzes-herbstlesen-28-oktober/">Am Sonntag beim Herbstlesen</a> meinte ich noch, dass ich mich gesundheitlich etwas angeschlagen fühle &#8211; und dann bin ich im Laufe des Abends wirklich krank geworden. Unklare Schmerzen, die anscheinend von den Nieren ausgestrahlt haben, Fieber und unschöne Blutwerte haben dazu geführt, dass ich diese Woche bisher im Krankenstand und mit einem kleinen Ärztemarathon (Untersuchungen, Wartezimmer, Ultraschall, Wartezimmer, Röntgen, Wartezimmer, Wartezimmer, Wartezimmer) verbracht habe. Es ist nicht wirklich was dabei rausgekommen, außer dass meine Werte heute wieder besser waren und ich mich auch wieder besser (aber noch nicht ganz gut) fühle.</p>
<p>Nun beginnen morgen für mich zwei Wochen Urlaub, auf die ich mich unglaublich gefreut habe, aber derzeit stresst es mich ziemlich, dass ich nun diese Woche vorher nicht mehr in der Arbeit war. Gefühlt sind so viele Dinge nicht abgeschlossen &#8230; Außerdem möchte ich am Freitag nach Augsburg zu meiner Taufpatin fahren und von dort aus in den nächsten Tagen weiter nach München, Bamberg und Frankfurt. Ich hoffe sehr, dass das nun alles wie geplant klappt.</p>
<p>Aber war da nicht noch etwas? Ja, genau, der National Novel Writing Month, der morgen beginnt! Ich habe ja gefühlt das ganze Herbstlesen damit verbracht, die Landkarte, die ich dafür benötige, fertigzustellen, aber nun, am Abend vor dem Startschuss, ist der Stand der Dinge folgendermaßen: Die Karte ist nicht fertig, der Plot ist löchriger als ein Schweizerkäse, einige wichtige Fragen sind ungeklärt und ganz allgemein habe ich mir die letzten Tage vor dem NaNo etwas anders vorgestellt.</p>
<p>Ich hoffe nun, dass ich morgen trotz allem einen guten Start habe und in meinen Roman, der den Arbeitstitel &#8222;Bühnenwege&#8220; trägt, gut hineinfinde.</p>
<p>Ich werde euch den November über weiter auf dem Laufenden halten!</p>
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		<title>Das It-Girl meiner Welt: Nanwig Hano</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 10:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Von Helden und Schurken]]></category>
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					<description><![CDATA[Nanwig ist eine Figur aus meinem Roman &#8222;Die Göttersteine&#8220; und die jüngere Halbschwester von Königin Bergund. Ich habe bisher noch nicht viel mit ihr geschrieben, aber sie wird im Laufe des Romans wichtiger und erhält auch eine eigene Perspektive. Bislang kann ich also noch nicht gut beurteilen, wie sie sich schreiben lässt, auch wenn sie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Nanwig ist eine Figur aus meinem Roman &#8222;Die Göttersteine&#8220; und die jüngere Halbschwester von <a href="https://neyasha.at/2011/06/24/pflicht-und-verantwortung-konigin/">Königin Bergund</a>. Ich habe bisher noch nicht viel mit ihr geschrieben, aber sie wird im Laufe des Romans wichtiger und erhält auch eine eigene Perspektive. Bislang kann ich also noch nicht gut beurteilen, wie sie sich schreiben lässt, auch wenn sie mir als Charakter bereits sehr klar vor Augen steht.</div>
<div></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/05/nanwig3.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-4947 size-medium" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/05/nanwig3-225x300.jpg" alt="Nanwig" width="225" height="300" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/05/nanwig3-225x300.jpg 225w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/05/nanwig3.jpg 450w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a></div>
<div style="text-align: justify;">Nanwig ist nahezu das Gegenteil von Bergund. Sie ist meistens fröhlich und unbeschwert und drückt sich vor ihren Pflichten, soweit das nur möglich ist. Mit ihren langen dunklen Locken, den blauen Augen und einem gewinnenden Lächeln gilt sie als eine echte Schönheit und das ist ihr selbst sehr wohl bewusst. Sie wendet auch einige Zeit und Mühe für ihr Äußeres auf. In der Hauptstadt bestimmt sie sozusagen die neuesten Modetrends: Die meisten Frauen von Rang und Namen orientieren sich an dem, was sie trägt. Davon abgesehen ist Nanwig auch an Klatsch und Tratsch interessiert und möchte immer wissen, worüber man gerade so spricht.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Man kann ihr vermutlich vorwerfen, dass sie ziemlich oberflächlich ist. Sie ist darüber hinaus aber auch sehr freundlich und offen und hat nur wenig Standesdünkel. Ihre Dienerinnen betrachtet sie als Freundinnen, sie flirtet mit der Palastwache und mischt sich durchaus mal unter das einfache Volk.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Kurz und gut: Sie ist ein perfektes Prinzesschen und führt das perfekte Leben &#8211; und ich habe natürlich nichts besseres zu tun, als ihr das zu zerstören. Hehe. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div style="text-align: justify;">Das klingt jetzt sehr gemein, aber ich mag Nanwig wirklich gerne und finde es interessant, ihren Charakter zu entwickeln und zu sehen, wie sie mit den unerfreulichen Ereignissen umgeht.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Man kann sich vielleicht vorstellen, dass sie und Bergund nicht immer gut miteinander klarkommen, auch wenn es zwischen den beiden keine echte Abneigung gibt. Aber sie verstehen einander nicht und sind auch oft genervt von der jeweils anderen.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">Ich habe leider bisher nur wenige Szenen mit Nanwig und die meisten sind noch dazu für sich allein nicht wirklich verständlich. Ich kann euch daher nur eine bieten, die noch eine äußerst rohe Rohfassung ist, da ich mir noch nicht sicher bin, ob sie überhaupt im Roman bleiben wird. Nur als kurze Erklärung vorneweg: Erling ist einer von Nanwigs Leibwächtern, Conlin ist ihr Vetter und Nesrun eine ihrer Freundinnen.</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;"><i>Als das Gelände abschüssiger wurde, zügelte Nanwig ihre Stute und wendete sie. Sie hatte ihr Gefolge weit hinter sich gelassen und wartete, bis die anderen sie eingeholt hatten. Ihre Freundinnen lachten, aber Erling machte ein finsteres Gesicht. &#8222;Herrin, das war leichtsinnig. Ihr könnt uns nicht einfach so weit vorausreiten.&#8220;<br />
&#8222;Was kann ich dafür, dass eure Pferde so langsam sind?&#8220;, neckte Nanwig ihn.<br />
Erling blieb weiterhin ernst. &#8222;Das war gefährlich. Ihr solltet so etwas wirklich nicht tun. Was, wenn Euer Pferd gestolpert wäre?&#8220;<br />
Nanwig schenkte ihm einen treuherzigen Augenaufschlag. Ihr war bewusst, dass der Wind ihre Haare zersaust und ihre Wangen gerötet hatte &#8211; und dass das eine Art von wilder Schönheit in ihr hervorbrachte, der Erling nur schwer widerstehen konnte. &#8222;Ach, nun sei doch nicht so streng mit mir!&#8220;<br />
Der junge Wächter wurde prompt rot im Gesicht und schien nicht mehr zu wissen, wohin er schauen sollte. Nesrun kicherte verhalten. &#8222;Ich bin nur besorgt um Euch&#8220;, brachte Erling schließlich hervor. &#8222;Schließlich sind wir hier, um Euch zu beschützen.&#8220;</i></div>
<div style="text-align: justify;"><i>&#8222;Aber das weiß ich doch.&#8220; Nanwig legte für einen kurzen Augenblick ihre Hand auf seinen Unterarm, was den Wächter noch verlegener machte. &#8222;Und dafür bin ich dir sehr dankbar.&#8220;</i></div>
<div style="text-align: justify;"><i>&#8222;Lass gut sein&#8220;, brummte Conlin genervt, auch wenn sie nicht wusste, ob er auf sie wütend war oder auf seinen Kameraden. &#8222;Und Erling, reiß dich zusammen, du weißt, dass meine liebe Base uns alle gern um ihren Finger wickelt.&#8220;</i></div>
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		<title>Vom Streben nach Glück: Farn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2014 17:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Von Helden und Schurken]]></category>
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					<description><![CDATA[Farn Lendech ist eine Figur aus meinem Roman &#8222;Die Göttersteine&#8220;, die eine deutlich &#8222;dunklere&#8220; Entwicklung genommen hat als ursprünglich geplant. Farn ist Mitte zwanzig und der Sohn eines skonländischen Fürsten. Er geht mit Königin Bergund eine politische Ehe ein, wobei von Farns Seite ehrliche Gefühle mit im Spiel sind, die von Bergund nicht erwidert werden.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Farn Lendech ist eine Figur aus meinem Roman &#8222;Die Göttersteine&#8220;, die eine deutlich &#8222;dunklere&#8220; Entwicklung genommen hat als ursprünglich geplant.</div>
<div></div>
<div style="text-align: justify;">Farn ist Mitte zwanzig und der Sohn eines skonländischen Fürsten. Er geht mit <a href="https://neyasha.at/2011/06/24/pflicht-und-verantwortung-konigin/">Königin Bergund</a> eine politische Ehe ein, wobei von Farns Seite ehrliche Gefühle mit im Spiel sind, die von Bergund nicht erwidert werden. Damit hat er schwer zu kämpfen &#8211; er ist ein warmherziger, offener und mitfühlender Mann, der keine Ehe ohne gegenseitige Zuneigung führen möchte. Lange versucht er sich deshalb einzureden, dass Bergund einfach noch etwas mehr Zeit braucht, aber die Situation frustriert ihn zunehmend.</div>
<div style="text-align: justify;">Zusammen mit verletztem Stolz, wachsender Ungeduld und einer Verkettung unglücklicher Umstände ergibt das schließlich eine explosive Mischung, die ihn einiges tun lässt, was er später bereut.</div>
<div></div>
<div style="text-align: justify;">Dabei bekommt Farn von anderer Seite durchaus Rückendeckung. Seine freundliche, aufgeschlossene Art macht ihn vor allem beim einfachen Volk sehr beliebt und auch mit Bergunds Geschwistern versteht er sich gut. Er hat aber immer ein wenig damit zu kämpfen, dass er in seiner Familie nie die Anerkennung bekam, die er sich gewünscht hätte und sich nun auch Bergund stets unterlegen fühlt. Noch dazu bringen ihn seine Neugierde und Unvorsichtigkeit in gewaltige Schwierigkeiten und setzen einige Ereignisse in Gang, die die Handlung erst so richtig in Fahrt bringen.</div>
<div></div>
<div style="text-align: justify;">Farn ist eine Figur, die recht einfach zu schreiben ist. Anfangs hatte ich noch ein wenig damit zu kämpfen, dass er mir &#8222;zu gut, um wahr zu sein&#8220; vorkam, aber das Problem hat sich im Laufe des Romans praktisch von selbst gelöst. Eher muss ich inzwischen des Gegenteil befürchten: nämlich, dass Farn im Laufe der Zeit alle Lesersympathien einbüßen könnte.</div>
<div style="text-align: justify;">Es tut mir leid, dass ich als Autorin ganz und gar nicht nett zu ihm bin und ihn somit auch in eine Abwärtsspirale aus Gewalt und Schuld treibe. Dabei würde er noch nicht einmal so große Forderungen an das Leben stellen: Eine Ehefrau, die ihn liebt, Kinder und ganz allgemein ein harmonisches Familienleben würden ihm schon reichen. Würde ich ihm diese Wünsche erfüllen, hätte ich eine glückliche, äußerst liebenswerte Figur &#8211; aber leider keinen interessanten Roman.</div>
<div></div>
<div style="text-align: justify;">Die folgende Szene zeigt Farn bei einem Gespräch mit Bergunds jüngstem Bruder Rungar. Sie stammt ziemlich vom Anfang des Romans, als Farn und Bergund noch in der Phase ihres vorehelichen Zusammenlebens (eine skonländische Tradition) sind:</div>
<div></div>
<div style="text-align: justify;"><i>Rungar sah verlegen zu Boden. “Ich war noch nie bei einem Essen außerhalb des Familienkreises dabei. Was, wenn ich mich blamiere?”<br />
“Wieso solltest du dich blamieren?”<br />
“Ich weiß es nicht. Vielleicht mache ich ja irgendetwas falsch und dann …” Rungar brach ab und sah vorsichtig zu Farn.<br />
Er hatte plötzlich Mitleid mit dem Jungen, zumal er sich auch selbst nicht unbedingt auf das Bankett heute Abend freute. Und wie sollte er Rungar sagen, dass er nicht fehlerlos sein musste, wenn er doch eine Schwester hatte, die weder sich noch anderen Fehler verzieh?<br />
“Es wird alles gutgehen”, versuchte Farn ihn dennoch zu beruhigen. “Bergund weiß, dass es dein erstes Abendessen in größerer Gesellschaft ist, und selbst wenn du etwas falsch machen solltest, ist das nicht so schlimm. Ich mache auch ständig Fehler und noch wurde ich nicht aus dem Palast geschmissen.”<br />
Rungar lachte nervös auf, flüsterte ein rasches “Danke” und lief mit raschen Schritten den Gang hinunter.<br />
Nachdem er verschwunden war, schien sich ein Knoten in Farns Magen zu legen. Der Junge hatte seine Worte für einen Scherz gehalten und das hatten sie auch sein sollen, aber ihm wurde bewusst, dass sie eine beängstigende Wahrheit enthielten. Manchmal hatte er tatsächlich das Gefühl, dass Bergund ihn lieber aus dem Palast werfen würde als ihn zu heiraten. </i></div>
<div style="text-align: justify;"><i>Dass sie sich in letzter Zeit immer mehr von ihm zurückzog, war ihm nicht entgangen. Aber wie wenig sie sich auf die Hochzeit freute, war ihm erst bei dem Gespräch gestern klar geworden. Es tat immer noch weh und es kratzte auch an seinem Stolz, wie er sich eingestehen musste. Hatte er sich immer nur etwas vorgemacht, wenn er früher das Gefühl gehabt hatte, dass Bergund ihn mochte? Oder hatte sie sich verändert, seitdem ihr so unerwartet früh die Bürde des Regierens aufgelegt worden war?<br />
Es würde besser werden, sagte Farn sich. Sie würden mit der Zeit enger zusammenwachsen und Bergund würde ihre Verbissenheit verlieren, wenn sie sich erst einmal an ihre Stellung als Königin gewöhnt hätte. Und er würde sich nicht anmerken lassen, wie unsicher er sich mit einemmal in ihrer Gegenwart fühlte.</i></div>
<div style="text-align: justify;"><i><br />
Als er in sein Zimmer trat, trug er seinem Leibdiener auf, ihm Wein zu holen. Er brauchte ein paar Schlucke zum Trinken, um sich den Staub von dem Übungsplatz aus der Kehle zu spülen.<br />
Nun &#8230; um den Abend heute zu überstehen, wäre wohl mehr notwendig als nur ein paar Schlucke.</i></div>
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		<title>Neue Seite: Meine Romane</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2014 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Donnerstag habe ich erwähnt, dass ich schon vor ewigen Zeiten eine Seite begonnen habe, auf der ich meine Romane vorstellen möchte. Nun habe ich mich endlich wieder drangesetzt und mich dem Schreckgespenst &#8222;Wie soll ich einen Monsterroman wie die Göttersteine kurz zusammenfassen&#8220; gestellt. Und tadaa: Rechts oben seht ihr nun in meiner Linkleiste die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Am <a href="https://neyasha.at/2014/05/15/buchstabengeplauder-8/">Donnerstag</a> habe ich erwähnt, dass ich schon vor ewigen Zeiten eine Seite begonnen habe, auf der ich meine Romane vorstellen möchte. Nun habe ich mich endlich wieder drangesetzt und mich dem Schreckgespenst &#8222;Wie soll ich einen Monsterroman wie die Göttersteine kurz zusammenfassen&#8220; gestellt.</div>
<div style="text-align: justify;">
Und tadaa: Rechts oben seht ihr nun in meiner Linkleiste die neue Seite <a href="https://neyasha.at/blog-page/">Romanprojekte</a>. Dort findet ihr bislang drei meiner Projekte &#8211; Frostpfade, Bühnenzauber, Die Göttersteine &#8211; mit einer kurzen Inhaltsangabe, Hintergründe zum Schreiben des Romans, ein paar Eckdaten (Länge, Genre, etc.) und Links zu den jeweiligen Figurenvorstellungen. Im Laufe der Zeit werden dann hoffentlich weitere Vorstellungen folgen (z.B. zu meinem aktuellen Projekt &#8222;Bühnenrätsel&#8220; oder dem auf Eis liegenden &#8222;Die geraubte Seele&#8220;).</div>
<div style="text-align: justify;">
Damit das ganze nicht zu unübersichtlich ist, könnt ihr die einzelnen Projekte innerhalb der Seite anspringen &#8211; da ich nun endlich herausgefunden habe, wie man innerhalb einer Blogseite Ankerpunkte setzt (bislang hatte ich es immer nur mit dem html-Code versucht, wie man es auf normalen Webseiten macht und übersehen, dass das bei Blogs etwas anders funktioniert).</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Auf diese Weise bekommt nun auch mein Blogtitel wieder etwas mehr Berechtigung &#8211; in letzter Zeit habe ich hier ja das &#8222;vom Schreiben&#8220; schändlich vernachlässigt.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein Ausflug in meine schreiberische Vergangenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 21:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich in eine noch existierende Urversion meiner &#8222;Göttersteine&#8220; hineingelesen. Die Gründe, weshalb ich überhaupt in die uralte Datei hineingeguckt habe, kann ich zwar jetzt nicht mehr nachvollziehen, aber ich bin froh, dass ich es getan habe. Einerseits hat es mir das beruhigende Gefühl gegeben, mich schreiberisch doch weiterentwickelt zu haben,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Vor ein paar Tagen habe ich in eine noch existierende Urversion meiner &#8222;Göttersteine&#8220; hineingelesen. Die Gründe, weshalb ich überhaupt in die uralte Datei hineingeguckt habe, kann ich zwar jetzt nicht mehr nachvollziehen, aber ich bin froh, dass ich es getan habe.</div>
<div style="text-align: justify;">
Einerseits hat es mir das beruhigende Gefühl gegeben, mich schreiberisch doch weiterentwickelt zu haben, da ich vieles darin einfach nur haarsträubend (oder unfreiwillig komisch) fand. Andererseits war es aber auch interessant zu sehen, wie sehr die Handlung und die Figuren sich seither verändert haben. Es ist faszinierend, dass Riava seither und über all die Versionen und Veränderungen hinweg beinahe gleich geblieben ist, während der aktuelle Vendalar mit seiner Urversion kaum noch vergleichbar ist. Zugegeben &#8211; früher war er deutlich liebenswerter, dafür aber auch deutlich uninteressanter und alles in allem viel zu perfekt. Meinen heutigen verstockten Misanthrop mag ich als Schreiberin da doch viel lieber. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Interessant ist auch, wie sich mein Schreibstil seither verändert hat. Früher habe ich deutlich blumiger und verschnörkelter geschrieben &#8211; vieles davon kommt mir inzwischen extrem kitschig vor; einiges liest sich aber auch recht schön.</div>
<div style="text-align: justify;">
Vergleichsweise kommt mir mein derzeitiger Schreibstil beinahe zu nüchtern vor, wobei das auch eher daran liegen mag, dass ich in letzter Zeit ja in erster Linie bei Bühnenrätsel aus Heruns Sicht geschrieben habe, zu der ein blumiger Stil überhaupt nicht passen würde.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Alles in allem hat mir dieser kleine Ausflug in meiner schreiberische Vergangenheit auch wieder Lust gemacht, endlich die letzten fehlenden Kapitel der &#8222;Göttersteine&#8220; (zumindest des ersten Teils) zu schreiben. Sobald ich mich mit dem Roman beschäftige, wird mir aber auch immer bewusst, was für eine unglaubliche Baustelle das ist und wieviele Löcher es darin noch zu stopfen gibt. Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich dieses Monsterding jemals in den Griff bekommen werde.</div>
<div style="text-align: justify;">
Aber ich muss es zumindest versuchen. Denn zumindest eines hat mir das Lesen der Urversion wieder gezeigt: Es ist und bleibt nun einmal mein Herzensprojekt.</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Schreibjahr 2013 und Ausblick auf 2014</title>
		<link>https://neyasha.at/2013/12/28/mein-schreibjahr-2013-und-ausblick-auf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2013 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Schreiberisch hat sich leider in diesem Jahr nur sehr wenig bei mir getan. Ich habe im Frühling Bühnenzauber weiter überarbeitet, aber fertig ist der Roman noch immer nicht. Das liegt zum Teil daran, dass es eher Kleinigkeiten rund um die Charakterentwicklung sind, die für mich noch nicht stimmen &#8211; und diese zu überarbeiten bzw. diesen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Schreiberisch hat sich leider in diesem Jahr nur sehr wenig bei mir getan. Ich habe im Frühling <b>Bühnenzauber</b> weiter überarbeitet, aber fertig ist der Roman noch immer nicht. Das liegt zum Teil daran, dass es eher Kleinigkeiten rund um die Charakterentwicklung sind, die für mich noch nicht stimmen &#8211; und diese zu überarbeiten bzw. diesen Kleinigkeiten konkret zuleibe zu rücken, ist alles andere als einfach.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Neu geschrieben habe ich nur im November den Beginn von <b>Bühnenrätsel</b>, der Fortsetzung von Bühnenzauber, die mir auch wieder einigen Input in Bezug auf die Figuren auch für den 1. Teil geliefert hat. Ich wollte den Roman auch im Dezember weiterschreiben, aber in diesem Monat war bei mir einfach der Wurm drinnen. Vor Weihnachten hatte ich zuviel Stress, dann war ich über die Feiertage ziemlich mit Familienfeiern und kochen und solcherlei Dingen eingespannt, und nun bin ich nicht nur total verkühlt, sondern habe mir auch noch eine leichte Darmgrippe eingefangen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Da ich heute frei habe, wollte ich viel schreiben, aber ich mag mich gerade einfach nur aufs Sofa schmeißen, mich in eine Decke kuscheln, &#8222;Downton Abbey&#8220; weitergucken und ein nettes Buch lesen und mir nicht über das derzeitige Plotloch in dem Roman den Kopf zerbrechen müssen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Daher habe ich den Dezember für mich erst einmal abgehakt. Falls ich die nächsten Tage noch etwas schreibe &#8211; schön. Falls nicht, dann eben nicht.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>2014</b> möchte ich aber endlich wieder richtig loslegen mit dem Schreiben. Es finde es schade, dass ich in den letzten beiden Jahren so wenig geschrieben habe, und es nervt mich, dass ich schon so lange einige unfertige Romane mit mir herumschleppe.</div>
<div style="text-align: justify;">
Deshalb versuche ich es 2014 wieder einmal mit einem Jahresziel &#8211; und zwar mit dem moderaten Ziel von 150.000 Wörtern. Das sollte auch in stressigen Zeiten machbar sein und auch noch Zeit für Überarbeitungen lassen. Falls nicht, werde ich das Ziel eventuell noch nach unten korrigieren.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Und konkret in Projekten gesprochen, nehme ich mir folgendes vor:</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; Die Göttersteine zu Ende schreiben.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; Bühnenrätsel zu Ende schreiben.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; Bühnenzauber fertig überarbeiten.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; möglicherweise meinen Nachtjäger umplotten und weiterschreiben</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; ein neues Projekt beginnen (idealerweise als NaNo-Projekt, aber das wird sich zeigen)</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich hoffe, dass das nächste Jahr schreibmäßig wieder erfolgreicher wird als dieses und ich zumindest ein paar meiner Ziele erreiche.</div>
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