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	<title>Shoppingdiät &#8211; Neyashas Allerlei</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>Meine Shoppingdiät 2020 &#8211; 4. Quartal und Fazit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 13:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppingdiät]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier habe ich über meine geplante Shoppingdiät für das Jahr 2020 geschrieben, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht ging. Einen Rückblick auf das erste Quartal von Jänner bis März findet ihr hier, einen Rückblick auf April bis Juni hier und einen Rücklick auf Juli bis September hier. In diesem Beitrag&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://neyasha.at/2020/02/15/so-etwas-wie-eine-shoppingdiaet-oder-ein-low-buy-year/">Hier</a> habe ich über meine geplante Shoppingdiät für das Jahr 2020 geschrieben, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht ging. Einen Rückblick auf das erste Quartal von Jänner bis März findet ihr <a href="https://neyasha.at/2020/04/17/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-jaenner-bis-maerz/">hier</a>, einen Rückblick auf April bis Juni <a href="https://neyasha.at/2020/08/28/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-april-bis-juni/">hier</a> und einen Rücklick auf Juli bis September <a href="https://neyasha.at/2020/12/08/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-juli-bis-september/">hier</a>.</p>
<p>In diesem Beitrag möchte ich zuächst auf die Monate Oktober bis Dezember zurückblicken und dann mit einem allgemeinen Fazit abschließen.</p>
<h3>Oktober</h3>
<p>Da im Oktober noch einmal eine <a href="https://neyasha.at/tag/bernsteintrail/">mehrtägige Wanderung</a> anstand und ich bislang vor allem für sommerliche Temperaturen ausgerüstet war, habe ich im Oktober etwas wärmere Wandersocken und ein T-Shirt aus Merinowolle gekauft. Ansonsten war ich in diesem Monat wirklich sehr diszipliniert, was mir auch nicht weiter schwergefallen ist.</p>
<h3>November</h3>
<p>Dagegen hatte ich im November auf einmal einen totalen Durchhänger. Ende Oktober hatte Österreich die Kontrolle über die Corona-Situation verloren; Contact Tracing war in manchen Bundesländern nicht mehr möglich, die Intensivstationen stießen an die Grenzen. Daher begann im November zunächst ein &#8222;sanfter&#8220; und &#8211; als sich die Lage weiter zuspitzte &#8211; zwei Wochen später ein &#8222;harter&#8220; Lockdown. Das ganze in Kombination mit einer unglaublich stressigen Zeit in der Arbeit führte dazu, dass ich danach lechzte mir etwas schönes zu gönnen. Und damit meine ich nicht, dass ich z.B. ein bestimmtes Buch wollte, sondern es war mehr so ein allgemeines Bedürfnis nach neuen Dingen. Unternehmungen mit Freunden waren nicht möglich, Museums-, Kino- oder Theaterbesuche waren nicht möglich, das düster-graue Wetter verlockte auch nicht zum Wandern, alles war frustrierend. Und mir wurde so richtig bewusst, wie sehr man (oder zumindest ich) dazu neigen kann mit Shoppen einen anderen Mangel zu kompensieren.</p>
<p>Ich glaube, dass ich ohne meinen Vorsatz im November tatsächlich einen ganzen Stapel Bücher und Puzzles bestellt hätte. So aber hielt ich mich dann im letzten Moment davon ab. Letztendlich zog dennoch etwas dringend notwendiges und etwas schönes bei mir ein: Um in Zukunft besser im Home-Office arbeiten zu können, bestellte ich einen neuen Schreibtisch, der mir auch Platz bot für einen externen Monitor. Zum Glück hatte ich meinen alten Monitor drei Jahre lang im Keller aufgehoben und so muss ich also nicht länger mit meinem 13-Zoll-Laptop-Bildschirm auskommen. Und ich kaufte mir einen <a href="https://www.peters-pralinen.de/de/adventskalender-24-raetsel-gefuellt-mit-pecaree">ganz tollen Adventskalender</a>, der Rätsel und Pralinen sowie wunderhübsche Grafiken vereint.</p>
<h3>Dezember</h3>
<p>Im Dezember hatte ich dann zum Glück meinen Durchhänger wieder überwunden. Ich kaufte mir zwar ein Buch, aber das war eines, das ich unbedingt für die Weihnachtszeit wollte (&#8222;Die Abenteuer der Christmas Company&#8220;) und entsprang nicht einem allgemeinen Bedürnis nach neuen Büchern. Außerdem bestellte ich mir für den Urlaub im Lockdown einige neue Puzzles, aber da ich dafür Geld verwendete, das ich von meiner Taufpatin zu Weihnachten bekommen habe, fallen diese theoretisch unter Geschenke.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ja, und damit ist ein Jahr Shoppingdiät vorbei. Ich habe ab und zu damit gekämpft, aber alles in allem fiel es mir weniger schwer als ich befürchtet hätte. Natürlich kann ich nur schwer einschätzen, wie sehr das auch mit der aktuellen Situation zusammenhing und ob es mir in einem &#8222;normalen&#8220; Jahr anders gegangen wäre. So habe ich außer Wandersachen keine neuen Kleidungsstücke gekauft, obwohl ein paar langjährig getragene in diesem Jahr kaputtgingen. Aber mit all dem Home-Office und dem Mangel an Veranstaltungen, Feiern, etc. war der Bedarf an neuer Kleidung deutlich geringer. Zuhause kann man auch mal löchrige Jeans oder ein aus der Form geratenes T-Shirt anziehen &#8230;</p>
<p>Alles in allem war es eine interessante und lohnenswerte Erfahrung und obwohl ich mir ja auch öfter was gegönnt habe, habe ich doch deutlich bewusster eingekauft und kaum Spontankäufe getätigt.</p>
<p>Wie es damit 2021 weitergehen soll, weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht so genau. Ich möchte natürlich weiterhin bewusster einkaufen, umso mehr, da ich mich in letzter Zeit mit Minimalismus beschäftigt und einiges ausgemistet habe. Aber ob ich für mich dieselben &#8222;Regeln&#8220; anwende wie 2020 und erneut darüber blogge, darüber bin ich noch unschlüssig. Würde es euch denn interessieren, weiter von meinen Erfahrungen damit zu lesen?</p>
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		<item>
		<title>Zwischenstand meiner Shoppingdiät &#8211; Juli bis September</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 17:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppingdiät]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier habe ich ausführlicher darüber berichtet, dass ich in diesem Jahr so etwas wie eine Shoppingdiät geplant habe, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht geht. Wie meine Regeln dafür aussehen, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Einen Rückblick auf das erste Quartal von Jänner bis März findet ihr hier,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://neyasha.at/2020/02/15/so-etwas-wie-eine-shoppingdiaet-oder-ein-low-buy-year/">Hier</a> habe ich ausführlicher darüber berichtet, dass ich in diesem Jahr so etwas wie eine Shoppingdiät geplant habe, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht geht. Wie meine Regeln dafür aussehen, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Einen Rückblick auf das erste Quartal von Jänner bis März findet ihr <a href="https://neyasha.at/2020/04/17/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-jaenner-bis-maerz/">hier</a>, einen Rückblick auf das zweite Quartal von April bis Juni <a href="https://neyasha.at/2020/08/28/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-april-bis-juni/">hier</a>.</p>
<p>Mit meinem Rückblick auf die Monate Juli bis September bin ich so spät dran, dass ich überlegt habe, diese gleich zusammenzufassen mit den restlichen Monaten des Jahres. Aber da ich den Rückblick auf das vierte Quartal mit einem allgemeinen Fazit verbinden möchte, werde ich in diesem Beitrag doch noch getrennt auf die Sommermonate eingehen:</p>
<h3>Juli</h3>
<p>Im Juli hatte ich &#8211; wie auch großteils im Frühling &#8211; weiterhin nicht großartig Lust auf Einkaufen (weder vor Ort noch online). Ich habe mir aber in diesem Monat dennoch gezielt ein paar Dinge gegönnt: Zunächst habe ich das Spiel &#8222;Just One&#8220; für ein Wochenende mit meinen Freundinnen gekauft und wir haben das Spiel auch tatsächlich unzählige Male gespielt. Und dann gab es im nahen Spielwarenladen eine Aktion für Puzzles, bei der ich zugeschlagen habe, da ich zu dem Zeitpunkt sowohl meine eigenen als auch die geliehenen Puzzles von Lyne schon alle durch hatte.</p>
<h3>August</h3>
<p>Mit einer Tee-Mischung von Sonnentor und dem e-Book &#8222;Greenwood&#8220; von Michael Christie ist meine Liste im August sehr kurz. Ich hätte auch das eine oder andere sommerliche Kleid bzw. einen Rock brauchen können, da einige meiner Sommerkleider nach Jahren des Tragens entweder nicht mehr im besten Zustand sind oder aber mir nicht mehr passen. Da ich aber den Sommer wechselweise im Home-Office und im Büro verbracht habe, haben es auch die alten Kleider weiterhin getan.</p>
<h3>September</h3>
<p>So einen Durchhänger wie zu Beginn des Jahres, als ich tatsächlich Lust auf zielloses &#8222;Shoppen&#8220; hatte, hatte ich auch bis September nicht mehr. Zwar sind im September erneut ein paar Sachen bei mir eingezogen, aber diese habe ich auch gezielt benötigt: Meine neuen Wanderschuhe, die Lowa Renegade, dürften meine teuerste Investition des Jahres gewesen sein. Sie haben sich aber seither schon super bewährt. Außerdem habe ich schon mal meinen Kalender für 2021 gekauft und Wolle für eine Babydecke (die ein Geschenk ist &#8211; daher könnte ich genaugenommen auch die Wolle dafür unter Geschenk verbuchen).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Soweit also meine Einkäufe im dritten Quartal. Ich habe ein paar notwendige Dinge gekauft und mir auch schöne Sachen gegönnt, aber alles in allem ist die Liste doch auch weiterhin überschaubar geblieben. Erneut ist es mir nicht besonders schwergefallen, mich darüber hinaus zurückzuhalten. Zu dem Zeitpunkt war ich daher optimistisch, dass ich mein Einkaufsverhalten inzwischen komplett im Griff hätte &#8211; aber ich kann schon mal verraten, dass ich im November dann auf einmal doch nochmal einen gewaltigen Durchhänger hatte. Aber darüber schreibe ich bei meinem nächsten Zwischen- bzw. dem Endstand mehr.</p>
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		<title>Zwischenstand meiner Shoppingdiät &#8211; April bis Juni</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 20:37:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppingdiät]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier habe ich ausführlicher darüber berichtet, dass ich in diesem Jahr so etwas wie eine Shoppingdiät geplant habe, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht geht. Wie meine Regeln dafür aussehen, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Einen Rückblick auf das erste Quartal von Jänner bis März findet ihr hier.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p><a href="https://neyasha.at/2020/02/15/so-etwas-wie-eine-shoppingdiaet-oder-ein-low-buy-year/">Hier</a> habe ich ausführlicher darüber berichtet, dass ich in diesem Jahr so etwas wie eine Shoppingdiät geplant habe, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht geht. Wie meine Regeln dafür aussehen, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Einen Rückblick auf das erste Quartal von Jänner bis März findet ihr <a href="https://neyasha.at/2020/04/17/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-jaenner-bis-maerz/">hier</a>.</p>
<p>Mit einem Rückblick auf das zweite Quartal bin ich denkbar spät dran, aber das liegt auch daran, dass es über April und Mai nicht sehr viel zu sagen gibt (während ich im Juni etwas über die Stränge geschlagen habe).</p>
<h3>April</h3>
<p>Mitte April haben die ersten kleineren Geschäfte wieder geöffnet, aber trotzdem haben in diesem Monat die Maßnahmen rund um das Coronavirus gewöhnliches Shopping weiterhin schwer gemacht. Das hat mir natürlich bei meinem Vorhaben geholfen und bis auf einen Tee und das Buch &#8222;Das Eis-Schloss&#8220; von Tarjei Vesaas habe ich im April nichts eingekauft, das über Lebensmittel und Grundbedürfnisse wie z.B. Klopapier (ja, das gabs im April wieder) hinaus gegangen wäre.</p>
<h3>Mai</h3>
<p>Im Mai ist allmählich wieder so etwas wie Normalität eingekehrt, aber allzu viel Lust auf Einkaufen hatte ich weiterhin nicht &#8211; daher hatte ich auch in diesem Monat nicht wirklich das Gefühl eines Verzichts. Erneut habe ich meinen Vorsatz nur für den Kauf von Büchern gebrochen: Zunächst habe ich mir das e-Book <a href="https://neyasha.at/2020/05/16/kurzrezensionen-von-reisen-in-die-ferne-und-zu-sich-selbst/">&#8222;The Other Side of Lost&#8220;</a> von Jessi Kirby gegönnt und gegen Ende des Monats dann den Wanderführer &#8222;<span id="productTitle" class="a-size-extra-large">Via Sacra. Wiener Wallfahrerweg&#8220; von Hikeline.</span></p>
<h3>Juni</h3>
</div>
<p>Anders als in den Monaten davor wurde meine Liste im Juni ziemlich lang, da ich ziemlich viel für meine <a href="https://neyasha.at/tag/via-sacra/">Wanderung auf der Via Sacra</a> gekauft habe. Den Wanderrucksack habe ich immerhin gebraucht erstanden, aber dazu gesellten sich dann noch eine kurze Sommer-Wanderhose, eine Fleecejacke, ein schnelltrocknendes Shirt, ein Sonnenhut und ein dünnes Bambus-Reisehandtuch.</p>
<p>Jetzt im Rückblick kann ich sagen, dass sich alles davon gut bewährt hat, nicht nur bei meiner Pilgerreise, sondern auch bei weiteren Wanderungen. Trotzdem hat mich das ziemlich zum Nachdenken gebracht, was man nun für sich als &#8222;notwendige&#8220; Einkäufe betrachtet und was nicht. Notwendig war auf jeden Fall der Rucksack, da ich keinen hatte, der für so eine Unternehmung praktikabel gewesen wäre. Auch auf die kurze Wanderhose und den Sonnenhut hätte ich bei einer Wanderung mitten im Hochsommer nicht verzichten können. Der Rest fällt schon eher unter &#8222;Luxus&#8220;, da ich sowohl Fleecejacken als auch Shirts und natürlich Handtücher zuhause hatte, diese aber alle schwerer und/oder voluminöser gewesen wären &#8211; was dann nicht so toll ist, wenn man das Gepäck die ganze Strecke auf dem Rücken mit sich trägt.</p>
<p>Das hat mir dann auch gezeigt, wie schnell ich an die Grenzen gestoßen wäre, wenn ich ein tatsächliches Kaufverbot (oder auch nur ein Kleiderkaufverbot) in diesem Jahr für mich ausgesprochen hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="entry-content">
<p>Mir ist bei diesem Rückblick aufgefallen, dass ich im zweiten (anders als noch im ersten) Quartal sehr wenig über meine Shoppingdät nachgedacht bzw. damit gekämpft habe. Im April und Mai hatte ich kaum das Bedürfnis etwas zu kaufen und im Juni hat zwar einiges den Weg zu mir gefunden, aber das waren alles Sachen, die ich für mich als notwendig erachtet habe. Schwer zu sagen, ob das nun an Corona lag oder daran, dass ich mich nach den ersten Monaten schlichtweg daran gewöhnt habe nur Dinge zu kaufen, die ich wirklich brauche oder unbedingt haben möchte. Mal sehen, wie sich das in den nächsten Monaten weiter entwickelt.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischenstand meiner Shoppingdiät &#8211; Jänner bis März</title>
		<link>https://neyasha.at/2020/04/17/zwischenstand-meiner-shoppingdiaet-jaenner-bis-maerz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 16:34:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppingdiät]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe hier ausführlicher darüber berichtet, dass ich in diesem Jahr so etwas wie eine Shoppingdiät geplant habe, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht geht. Wie meine Regeln dafür aussehen, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Nun, da das erste Quartal des Jahres vorbei ist, möchte ich einmal berichten,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe <a href="https://neyasha.at/2020/02/15/so-etwas-wie-eine-shoppingdiaet-oder-ein-low-buy-year/">hier</a> ausführlicher darüber berichtet, dass ich in diesem Jahr so etwas wie eine Shoppingdiät geplant habe, wobei es mir um bewusstes Kaufen, nicht um einen kompletten Verzicht geht. Wie meine Regeln dafür aussehen, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Nun, da das erste Quartal des Jahres vorbei ist, möchte ich einmal berichten, wie es mir bislang damit ergangen ist.</p>
<h3>Jänner</h3>
<p>Der Beginn war einerseits sehr leicht, andererseits doch auch mit einigem Umdenken verbunden. Man geht ja allgemein an Vorsätze meist mit einer großen Anfangsbegeisterung heran und das war bei mir in diesem Fall nicht anders. Hingegen musste ich in diesen ersten Wochen aber meine Regeln verinnerlichen und lernen, Einkäufe mehr zu hinterfragen, was es dann doch nicht ganz so einfach gemacht hat. Ich habe ein paar wenige Sachen gekauft: ein Kirschkernkissen, weiße Wolle für meine <a href="https://neyasha.at/2020/03/24/kreatives-haekeldecke-aus-granny-squares/">Häkeldecke</a> und ein Halbjahresabo für einen Babbel-Norwegischkurs.</p>
<h3>Februar</h3>
<p>Im Februar hatte ich erstmals ein paar Durchhänger und auch Momente, in denen mir klar wurde, dass ich doch eine gewisse Neigung dazu habe, durch Shoppen Zeit totzuschlagen. Vor allem die zweite Hälfte des Monats war bei mir sehr vollgepackt sowohl mit Arbeit als auch mit Freizeitunternehmungen und ich hatte manchmal einen Leerlauf zwischen einzelnen Terminen. Sonst, wenn ich solche Leerläufe habe und in der Stadt bin, stöbere ich gern in Buchläden, Dekogeschäften, bei Sonnentor durch die Teesorten, usw. Das heißt nicht, dass ich in solchen Fällen auch immer etwas kaufe, aber nun wollte ich mich gar nicht erst in Versuchung führen und musste diese Leerläufe anders füllen. Um mich mit einem Buch in die Sonne zu setzen, war es noch zu kalt, daher habe ich die Zeit letztendlich für kurze Museumsbesuche genutzt, also ein erfreulicher Nebeneffekt meiner Shoppingdiät.</p>
<p>In den Februar ist aber auch ein geplanter Buchhandlungsbesuch mit meiner Kollegin gefallen. Da wir beide im letzten Jahr einen so <a href="https://neyasha.at/2019/03/07/buchstabengeplauder-1-2019/">wundervollen gemeinsamen Besuch</a> in der Buchhandlung Herder hatten, habe ich ihr dieses Jahr zum Geburtstag einen Gutschein für Bücher &#8211; verbunden mit gemeinsamem Stöbern &#8211; geschenkt. Und natürlich habe ich da nicht nur für sie Bücher gekauft, sondern auch mir selbst, nämlich &#8222;Klara vergessen&#8220; von Isabelle Autissier und &#8222;Anna&#8220; von Niccolò Ammaniti. Ansonsten habe ich mir im Februar nur den Film &#8222;Once Upon a Time in Hollywood&#8220; gekauft, als Vorbereitung auf die Oscarnacht, war also wirklich sehr diszipliniert.</p>
<h3>März</h3>
<p>Der März hat für mich mit einer &#8222;Verschärfung&#8220; meiner Regeln begonnen. Zu Jahresbeginn habe ich überlegt, ob ich in mein Vorhaben auch eine Beschränkung von Restaurant- oder Cafébesuchen mit einschließen wollte, aber das war mir dann doch zuviel. Sozusagen als Kompromiss habe ich mir für die Fastenzeit vorgenommen, nicht essen zu gehen und auch kein Essen zu bestellen. Nun ja &#8230; was soll ich sagen. Es war noch nicht mal der halbe Monat vorbei, da hat sich auf einmal die Welt auf den Kopf gestellt und ich hätte sowieso nicht mehr auswärts essen gehen können &#8230;</p>
<p>Auch sonst haben die Maßnahmen rund um das Coronavirus erst einmal gewöhnliches Shopping unmöglich gemacht. Also zumindest für mein Vorhaben gute Voraussetzungen, sollte man meinen, aber tatsächlich habe ich dann begonnen, mir alle möglichen Gedanken zu machen: Ob ich denn nicht jetzt mehr als sonst online kaufen sollte, um kleine Läden zu unterstützen; ob das aber nicht andererseits eine unnötige Belastung für die Post bzw. Paketdienste wäre, usw. Letztendlich habe ich beschlossen, nicht immer über alle Dinge ewig nachzugrüblen, einfach weiter bei meinem Vorhaben zu bleiben, aber in dieser Zeit vielleicht etwas weniger streng zu sein. Daher habe ich mir dann einen ganzen Schwung an Puzzles gegönnt und anlässlich des Indie-Bookdays &#8222;Das Fischkonzert&#8220; von Halldór Laxness als e-Book gekauft.</p>
<p>Und dann gab es im März natürlich noch die Erwerbungen für meinen Balkon (Holzfliesen, Pflanzen, Erde), wobei ich selbst noch nicht recht weiß, ob ich diese mit hineinzähle.</p>
<p>Alles in allem läuft es aber gut und ich bin gespannt, wie sich mein Vorhaben in den nächsten Monaten weiter entwickeln wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>So etwas wie eine &#8222;Shoppingdiät&#8220; oder ein &#8222;Low-Buy-Year&#8220;</title>
		<link>https://neyasha.at/2020/02/15/so-etwas-wie-eine-shoppingdiaet-oder-ein-low-buy-year/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2020 20:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppingdiät]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wollte über dieses Thema eigentlich gar nicht bloggen, aber da es mich oft anspornt und langfristig bei der Stange hält, wenn ich etwas öffentlich verkünde, schreibe ich nun doch einen Beitrag darüber. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger bzw. bewusster zu kaufen. Wie ihr schon am Titel sehen könnt, weiß ich nicht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte über dieses Thema eigentlich gar nicht bloggen, aber da es mich oft anspornt und langfristig bei der Stange hält, wenn ich etwas öffentlich verkünde, schreibe ich nun doch einen Beitrag darüber.</p>
<p>Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger bzw. bewusster zu kaufen. Wie ihr schon am Titel sehen könnt, weiß ich nicht so recht, wie ich meinen Vorsatz bezeichnen soll. Da ich ja nicht als erster Mensch auf so eine Idee komme, findet man im Internet so einiges zu dem Thema mit verschiedenen Bezeichnungen: Shoppingdiät, Konsumverzicht, No-Spend, Low-Buy, &#8230;&nbsp; Die meisten, die so etwas machen/gemacht haben, scheinen da aber um einiges radikaler zu sein als ich &#8211; bei mir ist das eher eine &#8222;sanfte&#8220; Variante.</p>
<p><strong>Wieso das Ganze?</strong></p>
<p>Aber worum geht es denn nun eigentlich und weshalb habe ich mir das für dieses Jahr vorgenommen? Ich bin nicht unbedingt ein Mensch, der sehr maßlos Dinge kauft, aber seit ich mich seit ein paar Jahren in der glücklichen Situation befinde, dass ich keine Geldsorgen mehr habe, habe ich manchmal doch etwas über die Stränge geschlagen. Ich habe nie mehr ausgegeben als ich mir leisten kann, bin auch nie in einen &#8222;Kaufrausch&#8220; verfallen &#8211; es waren mehr so Kleinigkeiten hier und da, von denen ich viele nicht unbedingt gebraucht hätte.</p>
<p><strong>Was sind meine Regeln?</strong></p>
<p>Der Grund, weshalb ich über meinen Vorsatz ursprünglich nicht bloggen wollte, ist die Tatsache, dass ich keine sehr klaren Regeln habe. Es geht mir nicht darum, eine bestimmte Summe zu sparen und ich habe auch keine Obergrenze, was ich in diesem Jahr ausgeben darf. Natürlich ist Geld sparen ein schöner Nebeneffekt (zumal wieder der eine oder andere Urlaub ansteht), aber ich möchte nicht in die Falle tappen, dass ich vor allem <em>billig</em> einkaufe, weil das nicht gleichbedeutend mit <em>bewusst</em> einkaufen sein muss. Es geht mir auch nicht darum, von einer Produktgruppe (z.B. Bücher) gar nichts in diesem Jahr zu kaufen. Stattdessen will ich ganz allgemein versuchen bewusster zu kaufen und im Zuge dessen auch einiges, das sich bei mir angesammelt hat, aufzubrauchen. Zusammengefasst sehen meine diffusen Regeln folgendermaßen aus:</p>
<ul>
<li>Ich habe für mich bestimmte Kategorien definiert (mehr dazu unten), bei denen ich meine Käufe so weit wie möglich einschränken will und alles auflisten werde, was ich doch kaufe. Ziel ist es, diese Liste so klein wie möglich zu halten.</li>
<li>Lebensmittel sind bis auf eine Ausnahme (auch dazu unten mehr) komplett ausgenommen.</li>
<li>Ausgenommen sind auch alle Ausgaben für Unternehmungen, also z.B. Kino-, Theater- und Museumsbesuche, Ausflüge, Mitgliedschaft im Fitnessstudio, &#8230;</li>
<li>Gutscheine dürfen eingelöst werden, ohne dass ich das davon gekaufte auf die Liste setzen muss.</li>
<li>Ich habe ein paar fix geplante Käufe (Dinge, die ich schon seit längerem brauche), die ich ebenfalls nicht auf die Liste setze.</li>
</ul>
<p><strong>Von welchen Kategorien reden wir nun?</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kleidung und Schuhe:</strong> Das absurde ist, dass ich beides nicht gern einkaufe, aber dennoch (oder gerade deshalb) dazu neige Sachen zu kaufen, die ich eigentlich nicht brauche. Meist benötige ich etwas bestimmtes und kann einfach nicht das richtige finden. Da es mich dann zu sehr frustriert, nach stundenlanger Suche mit leeren Händen dazustehen, kaufe ich oft stattdessen irgendetwas ganz anderes (z.B. ein Sommerkleid, obwohl ich eigentlich eine Hose brauche). Diese &#8222;Ersatzkäufe&#8220; soll es dieses Jahr nicht geben.</li>
<li><strong>Bücher:</strong> Ich habe nie exzessiv Bücher gekauft und <a href="https://neyasha.at/2010/10/19/sub-aktueller-stand/">mein SuB</a> ist auch recht überschaubar. Dennoch habe ich beobachtet, dass ich in den letzten Jahren mehr Bücher gekauft habe als früher. Ich habe mich wohl von der Begeisterung, mir nun all die Bücher leisten zu können, hinreißen lassen. Letztes Jahr habe ich 34 Bücher gekauft; wenn man mein monatliches Audible-Abo hinzurechnet, waren es 46. Dieses Jahr möchte ich nun wieder mehr aus der Bücherei ausleihen und nur sehr gezielt neue Bücher kaufen. Mein Audible-Abo behalte ich dennoch, da mich das Hörbuchangebot der Bücherei nicht überzeugt (sehr viele der Hörbücher dort sind gekürzt).</li>
<li><strong>alle weiteren Medien: </strong>Filme, Musik, etc. &#8211; egal, ob in physicher (DVDs, CDs) oder digitaler Form. Auch hier ist ein Abo ausgenommen und zwar mein Netflix-Abo, wobei ich schon seit einer Weile darüber nachdenke es zu kündigen. Da mittlerweile DVDs bei den Büchereien Wien in der Jahreskarte inkludiert sind (früher haben sie extra gekostet), will ich einfach mehr ausleihen.</li>
<li><strong>Wolle, Bastel- und Büromaterial:</strong> Ich neige dazu, Wolle im Sonderangebot zu kaufen, auch wenn ich sie nicht konkret brauche sowie bei schönem Papier/Stiften/Washitape/etc. zuzugreifen, obwohl ich davon ausreichend zuhause habe. Dieses Jahr darf nur gekauft werden, was ich ganz konkret für ein bestimmtes Häkel-/Bastelprojekt benötige.</li>
<li><strong>Tee:</strong> meine eine Lebensmittel-Ausnahme. Ich habe zuhause wahrscheinlich genug Tee, dass ich damit durchs Jahr kommen kann, ohne überhaupt neuen zu kaufen. Leider tummeln sich bei mir auch noch ein paar ungeliebte Sorten (Geschenke und Fehlkäufe), aber solange ich sie nicht ganz furchtbar finde, möchte ich auch diese endlich aufbrauchen.</li>
<li><strong>alles, was sonst unter &#8222;Luxus&#8220; fällt:</strong> Das ist nun wirklich sehr vage formuliert und umfasst so Dinge wie z.B. ein neues Handy, Küchengeräte, etc. Anfang Februar ist mir etwa meine French Press runtergefallen und zerbrochen. Ohne meinen Vorsatz wäre ich gleich losgezogen und hätte eine neue gekauft, aber so habe ich mich erst mal umgehört und kann nun die von meiner Nichte haben, da sie ihre nicht mehr verwendet.</li>
</ul>
<p>Ich werde euch vermutlich ab und zu in diesem Jahr auf dem laufenden halten, wie es mir mit meinem Vorhaben geht. Bisher ist es mir noch nicht schwergefallen, allerdings hatte ich auch noch ein paar Gutscheine als &#8222;Backup&#8220;. Mal sehen, wie sich die Dinge entwickeln, wenn das Jahr weiter fortschreitet.</p>
<p><strong>Habt ihr euch schon einmal so etwas vorgenommen oder macht so etwas ähnliches sogar in diesem Jahr? Über einen Erfahrungsaustausch (oder auch einfach eure Meinung dazu) würde ich mich sehr freuen!</strong></p>
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