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	<title>Wörterregen (NaNo+T12) &#8211; Neyashas Allerlei</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Geschafft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 10:26:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29.11. habe ich um kurz vor Mitternacht den NaNo offiziell &#8222;gewonnen&#8220;. Da ich für gestern große Keksback-Pläne nach der Arbeit hatte, waren die letzten Tage noch etwas stressig, da ich unbedingt am 29. fertig werden wollte. Umso glücklicher war ich dann, als ich es geschafft habe. Als Fazit kann ich nun sagen, dass es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.11. habe ich um kurz vor Mitternacht den NaNo offiziell &#8222;gewonnen&#8220;. Da ich für gestern große Keksback-Pläne nach der Arbeit hatte, waren die letzten Tage noch etwas stressig, da ich unbedingt am 29. fertig werden wollte. Umso glücklicher war ich dann, als ich es geschafft habe.</p>
<p>Als Fazit kann ich nun sagen, dass es schön war, sich einfach mal wieder auf Schreiben einzulassen und die NaNo-Dynamik im Tintenzirkel hat sicher einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich viel Spaß damit hatte. Trotzdem war es auch stressig und ich musste mich mehr als einmal zum Schreiben zwingen. Der Roman ist noch lange nicht zu Ende und auch noch sehr chaotisch und ich hoffe, dass ich die Plotprobleme noch alle bezwingen kann. Gerade der Kriminalfall ist noch sehr, sehr dünn. Mein Fokus lag mal wieder auf den Charakterentwicklungen, aber auf der Handlungsebene gibt es doch noch einiges zu tun.</p>
<p>Ein (vorerst) letztes Mal gibt es nun zwei Schnipsel aus meinem Roman. Während Herun sich mit Sturm und Piraten konfrontiert sieht, hat Gabran mit Problemen ganz anderer Art zu kämpfen. Und da es letztes Mal eine doppelte Portion Herun gab, gibt es heute zweimal Gabran:</p>
<p><em>Möchtegerndetektive bei der Arbeit</em></p>
<p>Ich glaube, das hier war die Szene, mit der ich den meisten Spaß hatte. Gabran hat sich eine Geschichte ausgedacht, um an Passagierlisten von Schiffen im Hafen von Kronn zu kommen und Lewo darf sein schauspielerisches Können unter Beweis stellen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Lewo atmete tief durch, straffte die Schultern und öffnete die Tür. Mit energischen Schritten trat er ein und ging zu dem Schreiber, der müde an dem Tisch im Vorzimmer saß. „Wer ist hier für die Passagierlisten der Schiffe verantwortlich?“, fragte Lewo barsch. In seiner Stimme lag ein deutlicher cumeischer Akzent, er trommelte ungeduldig mit den Fingern auf den Tisch und sein Blick ging hochmütig durch den Schreiber hindurch. Es war, als hätte er sich vor Gabran in einen anderen Menschen verwandelt.<br />
(…)<br />
„Lidolf hat mir schon genug Zeit gestohlen und ich werde hier sicher nicht warten, bis er in Ruhe sein Morgenmahl beendet hat“, gab Lewo mit scharfer Stimme zurück. „Hol ihn sofort her! Melden kannst du Ratsherrn Ascon Stewon Eweit aus Cumea.“<br />
Der Schreiber wurde blass. „J-ja, Herr“, stammelte er und verschwand rasch im Nebenraum.<br />
„Das klappt wirklich. Ich hätte nicht …“ Gabrans Stimme erstarb, als ihn ein kühler Blick von Lewo traf, und das nervöse Kichern, das in ihm hochkriechen wollte, blieb in seiner Kehle stecken.<br />
(…)<br />
„Das hat Spaß gemacht!“<br />
Gabran war sich nicht sicher, ob er diese Auffassung von Spaß teilte; dafür war seine Angst, dass sie auffliegen könnten, zu groß gewesen. Aber es war schön, Lewo so begeistert zu sehen.<br />
„Du warst unglaublich“, stellte er voller Bewunderung fest.<br />
„Ach was. Du hast dir das ganze ausgedacht. Ich habe nur meine Rolle gespielt.“</p>
<p><em>Unerwartete Entwicklungen</em></p>
<p>Etwas später bekommt Gabran von seinem Freund Lewo eine Kritik zu seinem neuen Stück, die er so nicht unbedingt hören wollte und dann entwickeln sich die Dinge in eine Richtung, die Gabran so nicht erwartet hat (ich schon ;-)):</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Es ist … nett.“<br />
„Nett?“, wiederholte Gabran tonlos. Das war noch schlimmer als alles, was er befürchtet hatte.<br />
Lewo seufzte. „Es beinhaltet alles, was gut ankommt und im Königspalast werden sie es lieben. Aber es ist zu gefällig. Es ist zahnlos.“<br />
„Was erwartest du denn? Dass ich auf der Bühne eine Rebellion anzettle?“<br />
„Bitte sei nicht eingeschnappt. Ich sage nicht, dass es schlecht ist, aber … es hat keine Seele. Zumindest nicht deine Seele.“<br />
Es schmerzte umso mehr, weil Gabran wusste, dass Lewo recht hatte. Er hatte es schon die ganze Zeit beim Schreiben gefühlt. Dennoch … Lewo wusste besser als alle anderen, wie schnell es mit dem königlichen Theater vorbei sein konnte, wenn sie im Palast nicht zufrieden waren.<br />
„Ich muss auch von etwas leben. Barba Nebunt ist ohnehin schon kurz davor, mich endgültig durch Nesmeri zu ersetzen.“<br />
(&#8230;)<br />
„Gabran!“ Lewo war ebenfalls aufgestanden und hielt Gabran an den Schultern fest, damit er ihm nicht einfach den Rücken zudrehen konnte. „Bitte hör mir zu. Nesmeri schreibt genau solche gefälligen Stücke. Aber sie brauchen keine zweite Nesmeri. Sie brauchen jemanden, der etwas schreibt wie <em>Flucht aus Lana</em> oder <em>Das Amulett</em>. Stücke, die von <em>hier</em> kommen.“ Er legte Gabran eine Hand auf die Brust, dorthin, wo sein Herz vor Wut viel zu schnell schlug. „Und wenn ich mich irre &#8211; wenn sie wirklich von dir nur noch nette, gefällige Stücke wollen, dann bist du an das königliche Theater verschwendet. Du kannst mehr als das.“<br />
Gabran starrte ihn an. Es tat gut, diese Worte zu hören, aber mehr noch als die Worte nahm er die Berührung von Lewos Hand wahr und die Wärme, die von ihr ausging. Und obwohl seine Wut abgeflaut war, raste sein Herz noch immer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, und das war es nun also. Ich werde hoffentlich in der nächsten Zeit endlich wieder mehr zum Lesen kommen, die liegengebliebenen Rezensionen schreiben und alle Blogbeiträge bei euch nachlesen, die ich im November vernachlässigt habe.</p>
<p>Außerdem gibt es bei Ariana wieder die traditionellen <a href="https://meinbuechertagebuch.wordpress.com/category/aktionen/advent-advent-2018/">Vorweihnachts-Lesewochen</a>, bei denen ich natürlich wieder teilnehmen werde. Ich weiß noch nicht, ob ich morgen dazu meinen ersten Beitrag schreiben kann, da ich gerade unterwegs zu meiner Familie bin. Aber sonst gibt es spätestens nächsten Montag meinen Einstiegsbeitrag. Ich habe auf jeden Fall schon einige frostige Bücher auf meinem Lesestapel, draußen zieht eine verschneite Winterlandschaft vorbei und ich habe gestern immerhin fünf Sorten Kekse gebacken. Ich bin also bereit für die Adventszeit!</p>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Die verflixte 3. Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 21:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte noch fast in jedem NaNo irgendwann den &#8222;Mid-Nano-Blues&#8220; und am schwersten habe ich oft in der 3. Woche gekämpft. Das ist die Zeit, in der es langsam schwer fällt, das Schreiben ganz in den Mittelpunkt zu stellen und die anderen Hobbys alle hinten anzustellen. Es ist auch die Zeit, in der man sich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte noch fast in jedem NaNo irgendwann den &#8222;Mid-Nano-Blues&#8220; und am schwersten habe ich oft in der 3. Woche gekämpft. Das ist die Zeit, in der es langsam schwer fällt, das Schreiben ganz in den Mittelpunkt zu stellen und die anderen Hobbys alle hinten anzustellen. Es ist auch die Zeit, in der man sich beim Roman gern mal dem Midpoint nähert oder es zumindest allmählich ans Eingemachte geht. Und da rächt es sich teilweise, wenn man den Roman gezwungenermaßen sehr schnell geschrieben hat und dementsprechend wenig Zeit für Pausen, Plotten und ggf. Umplanen hatte.</p>
<p>Auch dieses Jahr hatte ich mit der 3. Woche am zu kämpfen, obwohl es tatsächlich mehr ein zeitliches Problem war als ein inhaltliches. Kurz nach meinem <a href="https://neyasha.at/2018/11/12/nanowrimo-2018-bergfest/">2. Update</a> habe ich wieder zu arbeiten begonnen und hatte also ohnehin schon deutlich weniger Zeit und Kapazitäten fürs Schreiben (ihr könnt euch wohl denken, dass in der Arbeit nach Krankheit und Urlaub auch nicht eben wenig zu tun war &#8230;). Hier aber eine kleine Aufzählung, was ich seither noch alles gemacht habe: Ich war bei einem Konzert, im Kino, bei einem Pubquiz, bei einem Escape Game und bei meiner Familie für den Maturaball meiner Nichte.</p>
<p>Daneben noch das tägliche Pensum zu schreiben, war herausfordernd bis unmöglich. Zum Glück hatte ich mir vorher einen kleinen Vorsprung angeschrieben &#8211; so habe ich bis jetzt geschafft &#8222;grün&#8220; zu bleiben, obwohl ich nicht immer das Pensum geschafft habe. Außerdem habe ich wirklich fast jede freie Minute zum Schreiben genutzt und bin die ganze Woche immer viel zu spät ins Bett gegangen bin. Und länger hätte diese Woche auch wirklich nicht mehr dauern dürfen! Heute war ich in der Arbeit unglaublich müde und war auch zuhause noch nicht sehr produktiv. Ich bin unglaublich froh, dass nun Wochenende ist und ich nicht nur mehr Zeit habe zum Schreiben, sondern auch mal wieder zum Putzen, Wäsche waschen und vielleicht sogar Lesen komme.</p>
<figure id="attachment_5477" aria-describedby="caption-attachment-5477" style="width: 204px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5477 size-medium" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" srcset="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein-204x300.jpg 204w, https://neyasha.at/wp-content/uploads/2018/11/Bühnenwege_klein.jpg 477w" sizes="(max-width: 204px) 100vw, 204px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5477" class="wp-caption-text">(c) Serafina</figcaption></figure>
<p>Was mich sehr an der Stange gehalten und inspiriert hat, ist das tolle Cover, das mir Serafina aus dem Tintenzirkel im Rahmen einer Wichtelaktion erstellt hat.</p>
<p>Was nun den Roman selbst betrifft: Er ist ein ziemliches Flickwerk, mir fehlen sehr viele Übergangsszenen und einiges ist mir noch immer unklar. Aber alles in allem ist es weniger schlimm als ich befürchtet habe. Ich konnte inzwischen einige Plotlöcher stopfen, ich habe viel über meine Figuren dazugelernt und alles in allem sollte der Roman nicht ganz hoffnungslos sein. Mit Sicherheit wird er aber nicht bis zum Ende des Monats fertig werden &#8211; nach dem NaNo wird es also noch mit diesem Roman weitergehen.</p>
<p>Und nun gibt es als Abschluss des Beitrags noch zwei weitere Szenenschnipsel, die zum Teil thematisch an die Schnipsel meines letzten Updates anschließen:</p>
<p><em>1. Streit zwischen Herun und Maldwin</em></p>
<p>Ich habe beim letzten Mal geschrieben, dass sich recht unerwartet Fiwol, der Steuermann von Maldwins Schiff in Heruns Gedanken geschlichen hat. Tja, nicht nur in ihre Gedanken *g* und daher kommt es schließlich zu folgendem nicht so angenehmen Gespräch mit Maldwin:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Ich habe mit Fiwol geschlafen.“ So, sie hatte es gesagt.<br />
Kurz erschien eine Falte auf Maldwins Stirn, aber dann wurde sein Gesicht zu einer unbewegten Maske. „Aha.“<br />
„Ich weiß wirklich nicht, warum ich das getan habe.“ Sie hatte nicht vor, sich auf den ecwelischen Wein auszureden; es war schäbig genug gewesen, dass sie diesen bei Fiwol als Grund vorgeschoben hatte.<br />
„Wenn ich mir Fiwol anschaue, kann ich mir denken, warum du das getan hast“, warf Maldwin trocken ein. Sie hatten sich so lange nicht gesehen, dass Herun seinen Spott nicht mehr deuten konnte &#8211; wollte er damit nur Wut und Enttäuschung überspielen oder war es ihm tatsächlich gleichgültig?<br />
„Und er hat sich ein wenig in mich verliebt, scheint es.“ Sie sagte es beinahe trotzig, sie wollte eine klare Reaktion aus Maldwin hervorlocken.<br />
„Und hat der arme Narr eine Ahnung, worauf er sich da einlässt?“<br />
„Und fällt dir außer spöttischen Sprüchen nichts dazu ein?“<br />
„Was wäre denn deiner Meinung nach die angemessene Reaktion?“, fragte Maldwin mit einer solchen Kälte in der Stimme, dass es Herun das Herz zusammenkrampfte. Konnte er nicht wenigstens wütend sein, ihr Vorwürfe machen, damit sich die Situation in einem Streit entladen konnte?<br />
„Ich will, dass es dir nicht gleichgültig ist!“</p>
<p><em>2. Ein Sturm zieht auf</em></p>
<p>Und zur Abwechslung mal etwas Action. Ein Sturm zieht auf, während meine Leute auf dem Schiff &#8222;Itola&#8220; unterwegs sind. Das macht Herun ziemlich Angst und daher sagt Maldwin:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Keine Angst, die Itola hat schon schlimmeres überstanden.“<br />
Schlimmeres. Wie schlimm war der Sturm gewesen, der Maldwins Vater und Schwester getötet hatte? Herun konnte nicht aufhören an sie zu denken. Wie schaffte Maldwin es nur so ruhig zu bleiben?<br />
Das Unwetter zog nicht rasch über sie hinweg wie Renios gehofft hatte; es wurde tatsächlich schlimmer. Das Schiff hob und senkte sich in den Wellen; das Holz ächzte und stöhnte, als ob die Itola ein lebendiges Wesen wäre. Durch das Heulen des Windes und das Donnergrollen hörte Herun die befehlsgewohnte Stimme von Renios über das Deck schallen. Malwin stand auf.<br />
„Ich muss ihnen helfen.“ Seine Stimme klang noch immer ruhig. „Sie werden da draußen jetzt jede Hand brauchen.“<br />
Herun stand auf und kam ins Taumeln, als sich der Bug das Schiffes senkte. „Ich komme mit.“<br />
„Nein!“, sagte Maldwin scharf. „Du bleibst hier drin.“<br />
„Aber du …“<br />
„Ich habe einen großen Teil meines Lebens auf Schiffen verbracht, du bist zum ersten Mal auf einem.“ Er drückte kurz ihre Hand. „Du bist hier am sichersten.“<br />
Als er die Tür öffnete, schoss schäumende Gischt herein, schwappte über den Boden. Im nächsten Moment hatte Maldwin sich nach draußen geschoben und zog die Tür mit aller Kraft hinter sich zu.</p>
<p>Tja, und sie befinden sich auch noch in Piratengewässern. Blöde Sache. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf die Weise wird es wenigstens auch beim Schreiben nicht langweilig.</p>
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		<title>[NaNoWriMo 2018] Bergfest!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 22:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[In Tagen ist heute ja noch nicht NaNo-Halbzeit, sondern erst am 15.11., aber ich habe heute die 25.000 Wörter geknackt und somit die Hälfte geschafft. Da ich bis Mittwoch noch Urlaub habe, versuche ich derzeit, soviel Vorsprung wie möglich anzuhäufen. Wenn ich wieder arbeiten muss, wird es zeitlich sicher um einiges schwieriger &#8211; vor allem,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Tagen ist heute ja noch nicht NaNo-Halbzeit, sondern erst am 15.11., aber ich habe heute die 25.000 Wörter geknackt und somit die Hälfte geschafft.</p>
<p>Da ich bis Mittwoch noch Urlaub habe, versuche ich derzeit, soviel Vorsprung wie möglich anzuhäufen. Wenn ich wieder arbeiten muss, wird es zeitlich sicher um einiges schwieriger &#8211; vor allem, weil ich an einigen Abenden etwas vorhabe und das kommende Wochenende zu meiner Familie fahre.&nbsp; Das bedeutet, dass ich noch etwas skeptisch bin, ob ich es dieses Jahr schaffen kann, auch wenn ich aktuell so gut in der Zeit liege.</p>
<p>Von den reinen Zahlen mal abgesehen, sind die Dinge nun aber auch gut ins Laufen gekommen. Ich hatte am Anfang Probleme, ins Schreiben und in den Roman hineinzukommen, aber inzwischen flutscht es ganz gut. Okay, es gibt einen Krimi-Nebenplot, der von mir noch etwas vernachlässigt wurde, aber abgesehen davon erfreue ich mich an allerlei unerwarteten Entwicklungen, die für etwas mehr Konflikt sorgen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch endlich das diesjährige Projekt etwas genauer vorstellen. Es ist eine weitere Fortsetzung zu <a href="https://neyasha.at/blog-page/#buehnenzauber">Bühnenzauber</a> &#8211; nach &#8222;Bühnenrätsel&#8220;, das ich hier noch nie vorgestellt habe, in dem es aber um die Aufklärung eines weit zurückliegenden Mordes ging.</p>
<p>&#8222;Bühnenwege&#8220; ist also nun Band 3 in meiner Serie (die ursprünglich nie eine Serie werden sollte) und darin verlasse ich zum ersten Mal die Stadt Kronn. Denn Herun begibt sich auf eine Reise in den Süden, um die Heimat ihres Gefährten Maldwin kennenzulernen, den die Geschäfte zurück nach Cumea verschlagen haben. Währenddessen kommt ihr Bruder Gabran zuhause in Kronn einem Mordkomplott auf die Spur. Es sieht so aus, als hätte es jemand auf das Leben von Maldwin abgesehen. Was aber, wenn diese Person mit an Bord des Schiffes ist, das Herun in den Süden bringt? Für Gabran beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.</p>
<p>Soweit die Kurzbeschreibung, wobei meine Konzentration bisher vorranging auf der Reise lag.</p>
<p>Und für ein paar Einblicke in den Roman gibt es ein paar Szenenschnipsel aus den ersten Kapiteln:</p>
<p><em>1. Herun nimmt Abschied von Gabran</em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Sich von Gabran zu verabschieden, war schwieriger. Als ihr Bruder sie fest umarmte, wurde ihr erst so richtig bewusst, dass sie ihn zum ersten Mal in ihrem Leben länger als ein paar Tage nicht sehen würde &#8211; ihn noch nicht einmal sehen <em>könnte</em>. Zwischen ihnen würden in den nächsten Monden hunderte von Meilen liegen. Herun spürte ein halb unterdrücktes Beben in Gabran, aber als sie sich schließlich von ihm löste, bemühte er sich um ein Lächeln. „Hab eine gute Reise, Herun.“<br />
„Pass auf dich auf“, entgegnete Herun leise. „Ich werde dich vermissen.“<br />
Als sie den beiden Seeleuten zum Hafen folgte, war sie froh über die Regentropfen, die sich auf ihrem Gesicht mit den Tränen mischten und die verräterischen Spuren fortwuschen.</p>
<p><em>2. Gabran und sein Freund Lewo geraten aneinander</em></p>
<p>Hier &#8211; neben dem Krimiplot &#8211; einer der Konfliktpunkte von Gabran: Er und sein Freund Lewo möchten Nachforschungen anstellen, aber dabei kommt ihnen Lewos Arbeit ein bisschen in den Weg. Lewo war früher der männliche Hauptdarsteller im königlichen Theater, wo ihm die Frauenherzen zugeflogen sind. Dann hat sich herausgestellt, dass Lewo homosexuell ist und der König wollte ihn nicht mehr am Theater haben. Jetzt arbeitet Lewo als Wollschläger-Knecht und auf einmal werden einige Dinge wieder ausgegraben:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Gabran hasste das. Ausgerechnet Lewo mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, sich in Rollen einzufühlen wie sonst kaum jemand, musste dieser stumpfen Tätigkeit nachgehen.<br />
(…)<br />
„Du solltest auf der Bühne stehen, nicht irgendwelche talentlosen Schauspieler wie Halm. Das ist nicht gerecht!“<br />
Lewo zuckte die Schultern. „Was ist schon gerecht? Schau dir die Bettler beim Fischmarkt an, die um ihr Überleben kämpfen. Da kann ich froh sein, dass ich mir wenigstens meinen Lebensunterhalt verdienen kann.“<br />
„Wie kannst du das so nüchtern betrachten?“<br />
Lewo schob sich ein weiteres Stück Fladenbrot in den Mund und es kam Gabran so vor, als würde er das nur machen, um nichts darauf sagen zu müssen.<br />
„Als ob es irgendjemanden etwas angehen würde, wen du liebst“, fuhr Gabran fort.<br />
„Es ist nun mal, wie es ist.“ Jetzt konnte Lewo doch die Bitterkeit nicht aus seiner Stimme vertreiben. „Und wenn ich dich daran erinnern darf, dann hattest du zuerst auch Schwierigkeiten, mir überhaupt noch in die Augen zu sehen.“<br />
„Das ist nicht wahr!“<br />
„Ich sage ja nicht, dass das jetzt noch so ist. Aber …“ Lewo brach ab und schloss für einen Moment die Augen. Es schien, als wäre er sich nicht sicher, ob er überhaupt weitersprechen sollte. „Du warst letztes Jahr nicht bereit, dich gegen die anderen zu stellen. Die einzige, die das getan hat, war Herun. Also erzähl mir doch jetzt nichts von Gerechtigkeit.“</p>
<p><em>3. Herun wird von Zweifeln geplagt</em></p>
<p>Währenddessen beginnt Herun an ihrer Beziehung mit Maldwin zu zweifeln und verguckt sich ein wenig in Fiwol, den Steuermann des Schiffes:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die letzten Monde hatte Herun sich doch einige Male bei dem Gedanken ertappt, dass sie sich nachts einsam fühlte. Zuerst war da nur Sehnsucht nach Maldwin gewesen, später dann schlichtweg Sehnsucht nach einem Mann, nach Berührungen, nach Küssen.<br />
Und jetzt war da Fiwol. Gutaussehend, viel zu gutaussehend mit seinen vom Wind verwuschelten schwarzen Haaren, den dunklen Augen und seinem breiten Lachen. Eine jähe Wut auf Maldwin durchfuhr Herun. Wenn er nur hier wäre, wie es geplant gewesen war, dann würde sie sich jetzt nicht mit diesen Gedanken herumschlagen.<br />
Sie wusste mit einemmal nicht mehr, ob es die richtige Entscheidung gewesen war zu dieser Reise aufzubrechen. Ja, vor ihr mochte ein Winter gemeinsam mit Maldwin liegen. Aber wie sollte es danach weitergehen? Die Zeit mit ihm würde Herun nur wieder bewusst machen, wie sehr sie ihn vermisste und sie würde Gefühle wieder an die Oberfläche bringen, die sie in der langen Zeit alleine fast schon verdrängt hatte. Wozu das alles? Sie könnte wieder zu ihrem Leben vor Maldwin zurückkehren, sich an der Aufmerksamkeit von Männern wie Fiwol erfreuen und unverbindliche Nächte mit ihnen verbringen. War dieses Leben so schlecht gewesen?</p>
<p>Das mit Fiwol war übrigens eine der ungeplanten Entwicklungen &#8211; und es wird natürlich noch viel komplizierter als in der kurzen Szene oben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, dass ich es in den nächsten Tagen auch endlich wieder schaffe, eure Blogbeiträge zu lesen und zu kommentieren. Bisher ware ich vom Reisen, vom Schreiben und anderen Dingen so eingenommen, dass ich überhaupt nicht dazugekommen bin. Also habt Nachsicht mit mir, falls ich mich im November etwas rar mache.</p>
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		<item>
		<title>[NaNoWriMo 2018] Eine doppelte Reise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 14:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Streifzüge]]></category>
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					<description><![CDATA[Bald ist die erste Woche des NaNoWriMo vorbei und es ist mal an der Zeit für ein Update. Zuerst mal: Ich liege im grünen Bereich, was angesichts der Tatsache, dass ich vor Beginn krank war und mich weder auf den NaNo noch auf meine eigene Reise richtig vorbereitet hatte, doch einigermaßen erstaunlich ist. Am 1.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist die erste Woche des NaNoWriMo vorbei und es ist mal an der Zeit für ein Update. Zuerst mal: Ich liege im grünen Bereich, was angesichts der Tatsache, dass ich vor Beginn krank war und mich weder auf den NaNo noch auf meine eigene Reise richtig vorbereitet hatte, doch einigermaßen erstaunlich ist.</p>
<p>Am 1. November war ich noch unsicher, ob ich wirklich am nächsten Tag wie geplant zu meiner eigenen Reise aufbrechen könnte und das hat mich auch beim Schreiben etwas gehemmt. Am Freitag ging es dann aber doch wie geplant los und während Herun mit dem Schiff ihre Heimatstadt zum ersten Mal verlassen hat, habe ich eine kleine Städte-Zugtour begonnen: Ich bin am Freitag zu meiner Taufpatin in der Nähe von München gefahren und habe mich dort verwöhnen lassen, ehe es dann am Samstag zum <a href="https://supernova.eso.org/germany/">ESO Supernova Planetarium</a> ging. Dort hatte ich einen sehr spannenden Nachmittag, allerdings am Abend eine sehr stressige Weiterfahrt nach Bamberg, weil ich nur mit Müh und Not meine Züge erreichte. Zu dem Zeitpunkt merkte ich sehr deutlich, dass ich noch nicht wieder ganz gesund war und an dem Abend fiel es mir sehr schwer, im Hotel noch mein Pensum zu schreiben.</p>
<p>Am Sonntag hatte ich aber einen sehr schönen Tag in Bamberg &#8211; die Stadt ist wirklich ganz entzückend (Fotos folgen!). Das kalte, graue Wetter trieb mich allerdings auch viel nach drinnen und so verbrachte ich viel Zeit im Historischen Museum, in der Neuen Residenz und im Caféhaus. Dabei hatte ich auch einige Zeit, um über meinen Roman nachzudenken, dem zu dem Zeitpunkt noch das &#8222;gewisse Etwas&#8220; fehlte. Und schwuppsdiwupps, auf einmal war da ein Verbrechen, das Gabrans Handlungsstrang in Kronn und Heruns Handlungsstrang unterwegs miteinander verbindet. Das gab mir einigen Aufschwung beim Schreiben und der lange, ruhige Abend (mit dem Laptop auf dem Schoß ins Bett des Hotels gekuschelt) half mir auch gesundheitlich.</p>
<p>Dementsprechend gestärkt ging es dann gestern nach einem letzten Bamberger Stadtbummel weiter nach Frankfurt, wo mich auf einmal Sonne und Wärme begrüßten. Ich spazierte durch die Stadt, besichtigte das Goethe-Haus und betrachtete Frankfurt von oben (Main Tower). An dem Abend fiel mir aber das Schreiben wieder etwas schwerer. So viele Reiseeindrücke zu verarbeiten und dann noch täglich viel mehr zu schreiben als vorher jahrelang war doch eine kleine Herausforderung.</p>
<p>Während meine Figuren aber noch ganz am Anfang ihrer Reise stehen, geht meine heute schon wieder zu Ende. Ich hatte am Vormittag noch ein ganz wundervolles Treffen mit Konstanze und fand es toll, dass wir uns nach so vielen Jahren des Bloglesens endlich mal persönlich kennenlernen konnten.</p>
<p>Mittlerweile sitze ich im Zug, wo ich hoffentlich noch so einige Wörter schreiben werde. Normalerweise bin ich bei Zugfahrten recht produktiv und es ist bislang auch vielversprechend ruhig hier. Es könnte nur sein, dass meine Hände bei der engagierten Klimaanlage demnächst auf der Tastatur festfrieren &#8230;</p>
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		<title>Ohne Vorbereitung mit Volldampf in den NaNo</title>
		<link>https://neyasha.at/2018/10/31/ohne-vorbereitung-mit-volldampf-in-den-nano/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 16:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchstabengeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag beim Herbstlesen meinte ich noch, dass ich mich gesundheitlich etwas angeschlagen fühle &#8211; und dann bin ich im Laufe des Abends wirklich krank geworden. Unklare Schmerzen, die anscheinend von den Nieren ausgestrahlt haben, Fieber und unschöne Blutwerte haben dazu geführt, dass ich diese Woche bisher im Krankenstand und mit einem kleinen Ärztemarathon (Untersuchungen,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://neyasha.at/2018/10/28/konstanzes-herbstlesen-28-oktober/">Am Sonntag beim Herbstlesen</a> meinte ich noch, dass ich mich gesundheitlich etwas angeschlagen fühle &#8211; und dann bin ich im Laufe des Abends wirklich krank geworden. Unklare Schmerzen, die anscheinend von den Nieren ausgestrahlt haben, Fieber und unschöne Blutwerte haben dazu geführt, dass ich diese Woche bisher im Krankenstand und mit einem kleinen Ärztemarathon (Untersuchungen, Wartezimmer, Ultraschall, Wartezimmer, Röntgen, Wartezimmer, Wartezimmer, Wartezimmer) verbracht habe. Es ist nicht wirklich was dabei rausgekommen, außer dass meine Werte heute wieder besser waren und ich mich auch wieder besser (aber noch nicht ganz gut) fühle.</p>
<p>Nun beginnen morgen für mich zwei Wochen Urlaub, auf die ich mich unglaublich gefreut habe, aber derzeit stresst es mich ziemlich, dass ich nun diese Woche vorher nicht mehr in der Arbeit war. Gefühlt sind so viele Dinge nicht abgeschlossen &#8230; Außerdem möchte ich am Freitag nach Augsburg zu meiner Taufpatin fahren und von dort aus in den nächsten Tagen weiter nach München, Bamberg und Frankfurt. Ich hoffe sehr, dass das nun alles wie geplant klappt.</p>
<p>Aber war da nicht noch etwas? Ja, genau, der National Novel Writing Month, der morgen beginnt! Ich habe ja gefühlt das ganze Herbstlesen damit verbracht, die Landkarte, die ich dafür benötige, fertigzustellen, aber nun, am Abend vor dem Startschuss, ist der Stand der Dinge folgendermaßen: Die Karte ist nicht fertig, der Plot ist löchriger als ein Schweizerkäse, einige wichtige Fragen sind ungeklärt und ganz allgemein habe ich mir die letzten Tage vor dem NaNo etwas anders vorgestellt.</p>
<p>Ich hoffe nun, dass ich morgen trotz allem einen guten Start habe und in meinen Roman, der den Arbeitstitel &#8222;Bühnenwege&#8220; trägt, gut hineinfinde.</p>
<p>Ich werde euch den November über weiter auf dem Laufenden halten!</p>
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		<title>Mein Schreibjahr 2013 und Ausblick auf 2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2013 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Schreiberisch hat sich leider in diesem Jahr nur sehr wenig bei mir getan. Ich habe im Frühling Bühnenzauber weiter überarbeitet, aber fertig ist der Roman noch immer nicht. Das liegt zum Teil daran, dass es eher Kleinigkeiten rund um die Charakterentwicklung sind, die für mich noch nicht stimmen &#8211; und diese zu überarbeiten bzw. diesen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Schreiberisch hat sich leider in diesem Jahr nur sehr wenig bei mir getan. Ich habe im Frühling <b>Bühnenzauber</b> weiter überarbeitet, aber fertig ist der Roman noch immer nicht. Das liegt zum Teil daran, dass es eher Kleinigkeiten rund um die Charakterentwicklung sind, die für mich noch nicht stimmen &#8211; und diese zu überarbeiten bzw. diesen Kleinigkeiten konkret zuleibe zu rücken, ist alles andere als einfach.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Neu geschrieben habe ich nur im November den Beginn von <b>Bühnenrätsel</b>, der Fortsetzung von Bühnenzauber, die mir auch wieder einigen Input in Bezug auf die Figuren auch für den 1. Teil geliefert hat. Ich wollte den Roman auch im Dezember weiterschreiben, aber in diesem Monat war bei mir einfach der Wurm drinnen. Vor Weihnachten hatte ich zuviel Stress, dann war ich über die Feiertage ziemlich mit Familienfeiern und kochen und solcherlei Dingen eingespannt, und nun bin ich nicht nur total verkühlt, sondern habe mir auch noch eine leichte Darmgrippe eingefangen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Da ich heute frei habe, wollte ich viel schreiben, aber ich mag mich gerade einfach nur aufs Sofa schmeißen, mich in eine Decke kuscheln, &#8222;Downton Abbey&#8220; weitergucken und ein nettes Buch lesen und mir nicht über das derzeitige Plotloch in dem Roman den Kopf zerbrechen müssen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Daher habe ich den Dezember für mich erst einmal abgehakt. Falls ich die nächsten Tage noch etwas schreibe &#8211; schön. Falls nicht, dann eben nicht.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>2014</b> möchte ich aber endlich wieder richtig loslegen mit dem Schreiben. Es finde es schade, dass ich in den letzten beiden Jahren so wenig geschrieben habe, und es nervt mich, dass ich schon so lange einige unfertige Romane mit mir herumschleppe.</div>
<div style="text-align: justify;">
Deshalb versuche ich es 2014 wieder einmal mit einem Jahresziel &#8211; und zwar mit dem moderaten Ziel von 150.000 Wörtern. Das sollte auch in stressigen Zeiten machbar sein und auch noch Zeit für Überarbeitungen lassen. Falls nicht, werde ich das Ziel eventuell noch nach unten korrigieren.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Und konkret in Projekten gesprochen, nehme ich mir folgendes vor:</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; Die Göttersteine zu Ende schreiben.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; Bühnenrätsel zu Ende schreiben.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; Bühnenzauber fertig überarbeiten.</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; möglicherweise meinen Nachtjäger umplotten und weiterschreiben</div>
<div style="text-align: justify;">
&#8211; ein neues Projekt beginnen (idealerweise als NaNo-Projekt, aber das wird sich zeigen)</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich hoffe, dass das nächste Jahr schreibmäßig wieder erfolgreicher wird als dieses und ich zumindest ein paar meiner Ziele erreiche.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>[Schreibnovember] Zwischenstand</title>
		<link>https://neyasha.at/2013/11/21/schreibnovember-zwischenstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2013 10:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist also schon wieder mehr als die Hälfte des Novembers rum und ich kann erleichtert berichten, dass es mit dem Schreiben ganz gut läuft. Dafür, dass ich nun lange Zeit wirklich so gut wie gar nicht geschrieben habe, bin ich doch schnell wieder reingekommen. Allerdings ist &#8222;Bühnenrätsel&#8220; derzeit wirklich ein Spaßprojekt bzw. ein Austesten,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Nun ist also schon wieder mehr als die Hälfte des Novembers rum und ich kann erleichtert berichten, dass es mit dem Schreiben ganz gut läuft. Dafür, dass ich nun lange Zeit wirklich so gut wie gar nicht geschrieben habe, bin ich doch schnell wieder reingekommen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Allerdings ist &#8222;Bühnenrätsel&#8220; derzeit wirklich ein Spaßprojekt bzw. ein Austesten, was aus dem Roman vielleicht mal werden könnte. Ich habe bisher sehr viele Dialogszenen und Zwischenmenschliches, aber recht wenig tatsächliche Handlung. Ob daraus wirklich mal ein vernünftiger Roman wird, weiß ich noch nicht, aber es macht Spaß zu schreiben. Natürlich hatte ich zwischendurch ein paar Durchhänger (gerade eben, weil so wenig vernünftiger Plot vorhanden ist), aber in erster Linie ging es mir ja darum, irgendwie wieder ins Schreiben zu finden, und das zumindest funktioniert auf diese Weise ganz gut.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich merke auch, dass ich durch das Schreiben nun wieder viel mehr über meine anderen Romane nachdenke und es mich in den Fingern juckt, daran weiterzuschreiben. Es ist mir jetzt sogar ein Rätsel, weshalb ich so lange gar nichts geschrieben habe. Es war wohl die Luft raus und dann habe ich keinen Anknüpfungspunkt mehr gefunden, um überhaupt wieder hineinzufinden.</div>
<div style="text-align: justify;">
In den letzten Tagen habe ich aber nicht nur an &#8222;Bühnenrätsel&#8220; geschrieben, sondern auch in meine anderen (unvollendeten) Romane hineingelesen. Dabei habe ich festgestellt, dass mein &#8222;Nachtjäger&#8220;, den ich seit dem NaNo 2010 nicht mehr angerührt habe, gar nicht mal so ein hoffnungsloser Fall ist wie damals gedacht. Ja, ich habe mich ein wenig an die Wand geschrieben und ja, manches ist unstimmig und schlecht geschrieben, aber einige Szenen halte ich tatsächlich für gelungen und die Idee an sich mag ich immer noch. Ich muss mich da unbedingt mal ernsthaft mit den Plotlöchern auseinandersetzen und an dem Roman weiterarbeiten.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Und dann sind da ja auch noch meine endlosen &#8222;Göttersteine&#8220;, die ich ebenfalls aufgrund Plotlöcher und einer allgemeinen Überforderung mit dem Ende vor einer ganzen Weile beiseite gelegt habe. Aber immer, wenn ich in den Roman reinlese, merke ich nicht nur, was für eine fürchterliche Baustelle er ist, sondern auch, wieviel er mir bedeutet. Es wird wohl für immer mein Herzensprojekt bleiben, das mich zwar oft zur Verzweiflung bringt aufgrund der Komplexität, das ich aber gerade wegen der vielen Handlungsstränge und der oft schwierigen Themen darin mag. Und so sehr mich Herun, Gabran und Maldwin auch faszinieren, so sehr ich sie mag &#8211; sie liegen mir nicht auf dieselbe Weise am Herzen wie meine Göttersteine-Figuren.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich kann also nur sagen, dass es die richtige Entscheidung war, so spontan einen &#8222;kleinen&#8220; NaNo zu beginnen. Nicht nur, weil ich endlich mal wieder schreibe und durchaus meinen Spaß mit &#8222;Bühnenrätsel&#8220; habe, sondern auch, weil ich mich nun überhaupt wieder mit meinen Romanen auseinandersetze.</div>
<div style="text-align: justify;">
Mein Vorsatz, wieder mehr an meinen Romanen zu arbeiten, steht also &#8211; und ich hoffe sehr, dass ich ihn auch durch die stressige Vorweihnachtszeit hindurch retten kann.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Mein Schreibnovember 2013 &#8211; NaNo light</title>
		<link>https://neyasha.at/2013/10/31/mein-schreibnovember-2013-nano-lig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 21:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe beschlossen, dieses Jahr wieder nicht am NaNoWriMo teilzunehmen, aber in den letzten Tagen wurde ich irgendwie vom wilden Affen gebissen und hätte mich fast in einem Anfall akuten Wahnsinns doch noch angemeldet. Es ist schon so lange her, seit ich zuletzt wirklich geschrieben habe und ich würde so gern einfach frisch von der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Ich habe beschlossen, dieses Jahr wieder nicht am NaNoWriMo teilzunehmen, aber in den letzten Tagen wurde ich irgendwie vom wilden Affen gebissen und hätte mich fast in einem Anfall akuten Wahnsinns doch noch angemeldet.</div>
<div style="text-align: justify;">
Es ist schon so lange her, seit ich zuletzt wirklich geschrieben habe und ich würde so gern einfach frisch von der Leber weg loslegen.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Da ich aber in solchen Dingen sehr ehrgeizig bin und weiß, dass nur 50.000 Wörter tastächlich einer erfolgreicher NaNo für mich sind, hat dann doch die Vernunft gesiegt. Denn mir werden im November vermutlich 6 ganze Schreibtage fehlen und da ich auch sonst einiges zu tun habe, könnte ich die niemals aufholen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Deshalb habe ich mich nun für einen Kompromiss entschieden. Ich erkläre den November trotzdem zu meinem Schreibmonat, allerdings mit dem etwas bescheideneren Ziel von 35.000 Wörtern. Das sollte noch genug Herausforderung für ein NaNo-Feeling sein, aber eher machbar.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ob es allerdings dasselbe ist wie ein &#8222;richtiger&#8220; NaNo? Das bezweifle ich ein wenig, aber es ist eben ein Versuch.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Geschrieben wird &#8222;Bühnenrätsel&#8220;, meine Fortsetzung von &#8222;Bühnenzauber&#8220;. Und es ist gut, dass ich zumindest die Figuren schon kenne, denn vom Plot habe ich allenfalls nur vage Vorstellungen. Zwar habe ich in meinem Kopf schon eine ganze Anzahl ausformulierter Szenen, aber in denen sehe ich noch nicht wirklich einen großen Zusammenhang. Natürlich habe ich eine ungefähre Ahnung, worum es in dem Roman gehen soll, aber viel mehr auch nicht.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ob das gutgehen kann? Das wird sich in den nächsten 30 Tagen zeigen.</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[AcWriMo] Knapp daneben ist auch vorbei &#8230;</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/12/03/acwrimo-knapp-daneben-ist-auch-vorbei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 15:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Tja, nennen wir das Kind beim Namen: Ich hab bei meinem wissenschaftlichen &#8222;Ersatz-NaNo&#8220; beide Ziele nicht erreicht. Dass es mit dem Seitenziel nichts wird, war schnell abzusehen und nicht so schlimm. Ich war eben doch noch mehr mit Recherche beschäftigt, sowas lässt sich vorher schwer abschätzen. Dass ich allerdings das Stundenziel knapp nicht geschafft habe,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Tja, nennen wir das Kind beim Namen: Ich hab bei meinem wissenschaftlichen &#8222;Ersatz-NaNo&#8220; beide Ziele nicht erreicht. Dass es mit dem Seitenziel nichts wird, war schnell abzusehen und nicht so schlimm. Ich war eben doch noch mehr mit Recherche beschäftigt, sowas lässt sich vorher schwer abschätzen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Dass ich allerdings das Stundenziel knapp nicht geschafft habe, ärgert mich wirklich, zumal ich die Woche vorher noch meinte, dass es kein Problem mehr werden würde. Woran lag dann das Scheitern? Letzten Montag hatte ich eigentlich ziemlich viele Stunden eingeplant, aber dann beschloss ich spontan, mit meinen Weihnachtseinkäufen zu beginnen. Das war dann mal wieder maximaler Aufwand mit minimalem Ergebnis, sprich: Stundenlanges Rumgerenne und am Ende hatte ich doch das meiste nicht bekommen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Was ich am Montag nicht geschafft hatte, wollte ich am Donnerstag aufholen, da ich an dem Tag frei und somit viel Zeit hatte. Was ich natürlich nicht eingeplant hatte, war eine schlaflose Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wegen starker Halsschmerzen und in weiterer Folge eine starke Erkältung. So war ich am Donnerstag zu nichts zu gebrauchen und habe gerade mal zwei Stunden geschafft.</div>
<div style="text-align: justify;">
Tja, und am Freitag blieb mir zeitlich nicht viel Spielraum: zwei Stunden zwischen meinen zwei Diensten war alles, was an dem Tag möglich war, zumal ich durch die Erkältung auch nicht wirklich fit für eine Nachtschicht war.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Und so haben mir letztendlich gut drei Stunden gefehlt. Ich hab im November trotzdem viel weitergebracht, aber da ich ziemlich ehrgeizig bin, wenn es darum geht, bestimmte Ziele zu erreichen, wurmt mich das dennoch.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
So war das also mit meinem AcWriMo, der trotz allem ein gewisser Erfolg war. Ich danke euch allen fürs Anfeuern!</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[AcWriMo] Ein Schreibmarathon der anderen Art</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/11/01/acwrimo-ein-schreibmarathon-der-anderen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 08:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterregen (NaNo+T12)]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist seltsam, wenn ich nicht am 31. nach Mitternacht zu schreiben beginne und am 1. November in jeder freien Minute damit beschäftigt bin, für einen ordentlichen NaNo-Wordcount zu sorgen.&#160; Eigentlich ist es auch durchaus entspannt, da ich eh bis jetzt mit Kochen beschäftigt war und nachher die ganze Verwandtschaft kommt, ehe wir gemeinsam zum&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
Es ist seltsam, wenn ich nicht am 31. nach Mitternacht zu schreiben beginne und am 1. November in jeder freien Minute damit beschäftigt bin, für einen ordentlichen NaNo-Wordcount zu sorgen.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Eigentlich ist es auch durchaus entspannt, da ich eh bis jetzt mit Kochen beschäftigt war und nachher die ganze Verwandtschaft kommt, ehe wir gemeinsam zum Friedhof gehen. Schreibzeit rauszuschlagen, war also eh meistens nicht ganz einfach.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
So entspannt wird es aber im November nicht weitergehen, da ich (<a href="https://neyasha.at/2012/10/22/sonntagsgeplauder-39/">wie schon mal überlegt</a>) einen Dissertations-Marathon im November hinlegen werde, also einen AcWriMo.</p>
<p>Ich habe lange überlegt, was ich mir für ein Ziel setzen soll. Ein reines Stundenziel wie damals beim Überarbeitungs-Marathon wäre gut, weil ich ja nicht nur mit Schreiben, sondern auch noch viel mit Recherche und Lesen beschäftigt bin. Andererseits drück ich mich gern vorm Schreiben an sich und dem würde ich mit einem reinen Stundenziel nicht entgegenwirken.&nbsp;</p></div>
<div style="text-align: justify;">
Daher habe ich mich nun für zwei Ziele entschieden: Ich möchte im November 60 Stunden an der Dissertation arbeiten und 50 Seiten schreiben. Beides klingt nach nicht so wahnsinnig viel, aber ich habe einige Tage, an denen ich zu gar nichts kommen werde, einige, an denen die Arbeit zumindest nicht viel Zeit lässt und dann kann ich ja auch an meiner Diss nicht zwischendurch unterwegs mal schreiben, so wie ich es mit meinen NaNo-Romanen immer gemacht habe. Schließlich habe ich ja meine zig Ordner nicht überall dabei. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Was mir auch fehlen wird, das ist der Ansporn durch die Community, den ich beim NaNo im Tintenzirkel immer hatte. Beim <a href="http://www.phd2published.com/tag/acbowrimo/">AcWriMo</a> gibt es nur einen Austausch über Twitter, was nicht so mein Ding ist. Außerdem kenn ich die Leute dort alle nicht, daher ist es einfach nicht dasselbe wie das Gemeinschaftsgefühl im Tintenzirkel.<br />
Damit ich trotzdem nicht mittendrunter einfach aufgebe, habe ich eine <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AqnOzuGSXgXddEhrUXdIUW83VlFSVm55TkloS2FBLWc&amp;pli=1#gid=0">kleine Tabelle</a> erstellt, in der ich meinen täglichen Output eintragen möchte. Da es mir peinlich wäre, dort immer nur mickrige Zahlen stehen zu haben (falls jemals wer dort reinschaut), ist also hoffentlich genug Druck für mich da, dass ich das auch durchziehe.<br />
Rot eingefärbte Zeilen sind Tage, an denen ich (entweder wegen sehr langen Diensten oder aus sonstigen Gründen) zu nichts kommen werde und an denen ich also ohne schlechtes Gewissen 0 stehen haben darf. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Nun, dann hoffe ich mal, dass ich beide Ziele bis Ende des Monats erreiche und mir das ganze ein bisschen was bringt.</div>
]]></content:encoded>
					
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