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	<title>30 Tage übers Schreiben bloggen &#8211; Neyashas Allerlei</title>
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	<description>Vom Lesen, Schreiben und von kreativen Dingen</description>
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		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 28. und 29. Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 17:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hast du schon einmal über eine Figur mit körperlichen oder geistigen Behinderungen geschrieben? Beschreibe sie, und wenn es keine passenden Hauptcharaktere gibt, dann vielleicht ein paar Nebenfiguren? Vor dieser Frage wollte ich mich eigentlich drücken, da ich sie nur mit einem lapidaren &#8222;nein&#8220; beantworten kann. Ich habe lange überlegt, aber mir fällt tatsächlich nicht mal&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<b>Hast du schon einmal über eine Figur mit körperlichen oder geistigen<br />
  Behinderungen geschrieben? Beschreibe sie, und wenn es keine passenden<br />
  Hauptcharaktere gibt, dann vielleicht ein paar Nebenfiguren?</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Vor dieser Frage wollte ich mich eigentlich drücken, da ich sie nur mit einem lapidaren &#8222;nein&#8220; beantworten kann. Ich habe lange überlegt, aber mir fällt tatsächlich nicht mal eine wichtigere Nebenfigur ein, die körperliche oder geistige Behinderungen hat. Nicht, dass ich mich da irgendwie bewusst dagegen entschieden hätte &#8211; ich habe ehrlich gesagt noch nie daran gedacht, über eine Figur mit körperlichen oder geistigen Behinderungen zu schreiben. Ich weiß auch nicht, ob ich mich da drübertrauen würde. Gerade geistige Behinderungen sind ein so schwieriges und sensibles Thema, dass ich mir auch kaum vorstellen könnte, es nur nebenbei abzuhandeln. Und ich denke nicht, dass ich mal einen Roman schreiben werde, in dem genau dieses Thema im Mittelpunkt steht.</div>
<div style="text-align: justify;">
Tja, und körperliche Behinderungen &#8230; Farn trägt in den Göttersteinen von einer schweren Verletzung ein steifes Bein davon, aber ich denke mal nicht, dass das zählt.</div>
<div style="text-align: justify;">
Daher nein &#8211; ich habe noch nie darüber geschrieben und es in nächster Zeit auch nicht wirklich geplant.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">

</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>Wie oft denkst du ans Schreiben? Bist du schonmal im Alltag über<br />
etwas gestolpert, das dich eine Geschichte oder Figur erinnert hat?</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich denke viel öfter ans Schreiben als man angesichts meiner Schreibflaute vermuten könnte. Es vergeht bestimmt kein Tag, an dem ich <i>nicht</i> ans Schreiben denke. Meine Figuren sind wahnsinnig präsent in meinem Kopf und manche Szenen gehe ich in Gedanken wieder und wieder durch. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, mal länger nicht über meine Geschichten und Figuren nachzudenken. Was allerdings das tatsächliche Schreiben betrifft &#8211; das mache ich derzeit nicht so oft. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div style="text-align: justify;">
Den 2. Teil der Frage kann ich nicht so einfach beantworten. Auf Anhieb fällt mir da nichts aus meinem Alltag ein, das mich explizit an eine Figur oder Geschichte erinnert hätte. Natürlich gibt es immer wieder mal Kleinigkeiten, aber etwas Konkretes könnte ich da jetzt nicht nennen. Ich denke auch, dass es öfter umgekehrt ist &#8211; dass mich also etwas aus meinem Alltag zu bestimmten Szenen oder Figuren inspiriert.</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 27. Frage</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/09/01/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-27-frage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 13:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2012/09/01/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-27-frage/</guid>

					<description><![CDATA[27. Spielen Äußerlichkeiten eine große Rolle in deinen Geschichten? Erzähl uns davon, oder wenn nicht, wie du deine Figuren ansonsten entwirfst Das ist eine interessante Frage, die ich mal wieder nicht allgemeingültig für meine Figuren beantworten kann &#8211; das hängt nämlich ganz vom Roman und den Figuren ab. Es ist schon vorgekommen, dass ich von&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<b>27. Spielen Äußerlichkeiten eine große Rolle in deinen<br />
Geschichten? Erzähl uns davon, oder wenn nicht, wie du deine Figuren<br />
ansonsten entwirfst</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Das ist eine interessante Frage, die ich mal wieder nicht allgemeingültig für meine Figuren beantworten kann &#8211; das hängt nämlich ganz vom Roman und den Figuren ab. Es ist schon vorgekommen, dass ich von einer Figur zuerst eine Zeichnung hatte, ehe ich sonst viel von ihr wusste. So war es etwa mit <a href="https://neyasha.at/2011/07/22/die-rose-von-ahron-andalind-aus-gonni/">Andalind </a>aus &#8222;Bühnenzauber&#8220; und Ramhild aus den &#8222;Göttersteinen&#8220;. Natürlich hatte ich auch da schon eine gewisse Vorstellung, sonst hätte ich die jeweiligen Personen auch nicht zeichnen können. Aber die Vorstellung war eben noch sehr vage.</div>
<div style="text-align: justify;">
Manche Figuren entsehen also zuerst optisch vor meinem inneren Auge, während andere schon einen sehr klar definierten Charakter, dennoch aber für mich noch kein Aussehen haben.&nbsp;&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Auch die Frage, ob Äußerlichkeiten eine große Rolle in meinen Geschichten spielen, kann ich nicht so eindeutig beantworten. </div>
<div style="text-align: justify;">
Andalind etwa wird den halben Roman lang sehr stark über ihr Äußeres definiert und von Gabran aufs heftigste angeschwärmt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Damit geht natürlich einher, dass ihr Äußeres auch eine große Rolle spielt und sie auch recht genau beschrieben wird.</div>
<div style="text-align: justify;">
Nun habe ich aber im selben Roman mit <a href="https://neyasha.at/2011/05/28/mit-dem-kopf-durch-die-wand-herun/">Herun</a> nahezu das genaue Gegenteil. <i>Ich</i> hatte schon lange vor der Zeichnung eine sehr genaue Vorstellung davon, wie Herun aussieht. Aber im Roman spielt das Aussehen von Herun kaum eine Rolle. Der Grund dafür ist ganz einfach der, dass es für Herun selbst keine große Rolle spielt. Sie findet ihr Aussehen in Ordnung, denkt aber nicht großartig darüber nach. In der Hinsicht trägt sie weder Komplexe mit sich herum noch ist sie eitel. Es ist also für die Figur und für den Roman schlichtweg egal, wie sie aussieht.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ganz anders ist es da etwa mit Riava, die sehr unglücklich mit ihrem Aussehen ist. Daher denkt sie natürlich auch öfter mal darüber nach und verhält sich logischerweise in manchen Situationen auch entsprechend. Und auch bei <a href="https://neyasha.at/2011/06/03/hinter-der-maske-dalar/">Vendalar</a> spielt das Aussehen durchaus eine wichtige Rolle, da er dadurch als &#8222;fremdartig&#8220; heraussticht. Er trägt quasi seine (problematische) Herkunft stets sichtbar mit sich herum, was für ihn nicht einfach ist.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Diese Beispiele zeigen vielleicht schon, dass Äußerlichkeiten in meinen Geschichten vor allem dann eine große Rolle spielen, wenn sie auch eine bestimmte Funktion haben. Was ich dagegen nicht mag, das ist eine Technik, die man recht häufig in manchen Liebesromanen findet: dass nämlich jede auftretende Person gleich mal mit Haar- und Augenfarbe vorgestellt wird und gern auch noch mit ihrer schlanken/hochgewachsenen/wohlgerundeten (in jedem Fall aber tollen) Figur. So etwas finde ich mühsam, wenn Charaktere nur zum Selbstzweck beschrieben werden &#8211; nicht, weil der Perspektiventräger sich bestimmte Gedanken zu deren Aussehen macht oder das Äußere in irgendeiner Hinsicht wichtig für die Geschichte ist, sondern nur, um ein möglichst rasch ein möglichst simples Bild in den Kopf der Leser zu pflanzen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Dabei habe ich nichts gegen Beschreibungen an sich &#8211; aber sowohl als Leserin als auch als Schreiberin möchte ich, dass sie persönlich und individuell sind (was genau fällt dem Perspektiventräger am Gegenüber auf bzw. über welchen Aspekt des eigenen Körpers würde vielleicht der Perspektiventräger nachdenken), sich in die Handlung einfügen und sich nicht auf ein Abarbeiten der wichtigsten &#8222;Eckdaten&#8220; beschränken.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ob mir das immer so gelingt oder ob ich nicht auch einige Beschreibungen in meinen Geschichten habe, die fehlplatziert oder schlichtweg misslungen sind, kann ich selbst natürlich nicht sagen.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 26. Frage</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/07/17/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-26/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 19:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun zur Kunst! Zeichnest du deine Figuren? Zeichnen andere sie? Nimm eine deiner eigenen Figuren und zeig uns dein Lieblingsbild von ihr! Ja, ich zeichne meine Figuren. Sie einigermaßen so aufs Papier zu bringen, wie ich sie mir vorstelle, war für mich sogar der Hauptantrieb, um das Zeichnen von Gesichtern zu üben. Leider habe ich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<b>Nun zur Kunst! Zeichnest du deine Figuren? Zeichnen andere sie? Nimm<br />
eine deiner eigenen Figuren und zeig uns dein Lieblingsbild von ihr!</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ja, ich zeichne meine Figuren. Sie einigermaßen so aufs Papier zu bringen, wie ich sie mir vorstelle, war für mich sogar der Hauptantrieb, um das Zeichnen von Gesichtern zu üben. Leider habe ich jetzt schon seit einer ganzen Weile nichts mehr gezeichnet, aber ich habe noch so einige Figuren auf der Liste, die auf ihr Porträt warten &#8230;</div>
<div style="text-align: justify;">
<b> </b></div>
<div style="text-align: justify;">
Ich habe beim Porträtieren meiner Figuren schon mit allerlei unterschiedlichen Materialen experimentiert: Öl, Bleistift, Buntstift, digital, &#8230;</div>
<div style="text-align: justify;">
Es ist auch ganz unterschiedlich, wann ich eine Figur zu Papier bringe. Manchmal steht sogar die Zeichnung ganz am Anfang der Charaktererschaffung &#8211; und in dem Fall kann es dann auch sein, dass die Zeichnung sogar wesentlich beeinflusst, in welche Richtung sich die Figur entwickelt. Manche habe ich während des Schreibens gezeichnet, manche erst nach Beendigung des Romans.</div>
<div style="text-align: justify;">
Das schwierigste sind immer Figuren, die schon sehr lange in meinem Kopf präsent sind. Von Vendalar etwa habe ich eine ganze Reihe von Bildern gezeichnet &#8211; bis ich schließlich doch mit einem zufrieden war.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich zeige euch jetzt einfach mal einige meiner Bilder:</div>
<p></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/bergund_neu3.jpg" /> <img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/ramhild.jpg" /> <img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/giser.jpg" /> </div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Hier seht ihr von links nach rechts <a href="https://neyasha.at/2011/06/24/pflicht-und-verantwortung-konigin/">Bergund</a>, ihre Schwester Ramhild und Giser Welltan, den königlichen Berater (alle drei aus den Göttersteinen).</div>
<p></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/carina.jpg" /> <img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/haendlerin3.jpg" /> <img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/vendalar2.jpg" /></div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Als nächstes habt ihr hier Carina, meine Ich-Erzählerin aus &#8222;Die geraubte Seele&#8220;, dann eine Nebenfigur aus den Frostpfaden und <a href="https://neyasha.at/2011/06/03/hinter-der-maske-dalar/">Vendalar.</a></div>
<p></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;">
<img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/gabran.jpg" /> <img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/herun_neu.jpg" /> <img decoding="async" border="0" height="200" src="https://neyasha.at/wp-content/uploads/2012/07/andalind.jpg" /></div>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">
Und schließlich sind hier noch die drei Figuren aus &#8222;Bühnenzauber&#8220;, die ich bereits gezeichnet habe: <a href="https://neyasha.at/2011/09/22/auf-der-suche-nach-der-muse-gabran/">Gabran</a>, seine Schwester <a href="https://neyasha.at/2011/05/28/mit-dem-kopf-durch-die-wand-herun/">Herun</a> und <a href="https://neyasha.at/2011/07/22/die-rose-von-ahron-andalind-aus-gonni/">Andalind</a>. </div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Mein Liebling unter diesen Bildern ist das von Herun. Das ist einfach wirklich sie, und ich finde, dass auch viel von ihrem Charakter in diesem Bild steckt. Das ist ja die eigentliche Schwierigkeit: eine Figur nicht nur rein von der Optik her passend in einem Bild einzufangen, sondern auch ihre Persönlichkeit in die Zeichnung zu legen. Wenn bei einem Bild alle beiden Komponenten stimmen (und das Bild auch rein handwerklich einigermaßen okay ist), dann erst kann ich soweit damit zufrieden sein, dass ich die Figur in meinem Kopf &#8222;abhaken&#8220; kann. Bis dahin probiere und probiere ich und verzweifle mitunter schon mal daran &#8211; so habe ich ausgerechnet Riava, meine absolute Lieblingsfigur, immer noch nicht passend zu Papier gebracht. Aber irgendwann wird es hoffentlich klappen.</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 25. Frage</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/05/29/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-25/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2012 19:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[Haben irgendwelche Figuren von dir Haustiere? Erzähl uns von ihnen! Angesichts der Tatsache, dass ich Tiere so gern mag und früher auch immer Haustiere hatte, ist es eigentlich erstaunlich, dass ich hierzu nicht viel beitragen kann. Allerdings sind Haustiere im Fantasybereich so eine Sache. So ist Linn aus den &#8222;Frostpfaden&#8220; etwa mit Rentieren aufgewachsen, aber&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Haben irgendwelche Figuren von dir Haustiere? Erzähl uns von ihnen!</b></p>
<div style="text-align: justify;">
Angesichts der Tatsache, dass ich Tiere so gern mag und früher auch immer Haustiere hatte, ist es eigentlich erstaunlich, dass ich hierzu nicht viel beitragen kann. Allerdings sind Haustiere im Fantasybereich so eine Sache. So ist Linn aus den &#8222;Frostpfaden&#8220; etwa mit Rentieren aufgewachsen, aber ich denke nicht, dass ich die Rentierherde einer Nomadenfamilie als <i>Haustiere</i> bezeichnen kann. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><b> </b></div>
<div style="text-align: justify;">
In den &#8222;Göttersteinen&#8220; sind meine Figuren so viel unterwegs, dass Tiere ohnehin eher problematisch wären. Und bei &#8222;Bühnenzauber&#8220; wiederum haben Tiere nirgends so recht reingepasst. Wie gesagt, in einem Fantasyumfeld kann das auch eher schwierig sein. Am ehesten hält man in einer so altertümlichen Welt nun mal Nutztiere &#8211; und da &#8222;Bühnenzauber&#8220; komplett im städtischen Bereich angesiedelt ist, fällt das auch flach.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich muss mich also mal den Romanen zuwenden, die im Hier und Jetzt angesiedelt sind. Da hat zumindest Emma, die Mitbewohnerin meiner Hauptfigur in &#8222;Die geraubte Seele&#8220;, eine Katze. Eine wirklich große Rolle spielt diese Katze allerdings nicht.</div>
<div style="text-align: justify;">
Und Tess, eine meiner Hauptfiguren in meiner gänzlich unphantastischen Romanidee vom letzten Jahr, hat Ratten. Allerdings habe ich von diesem Roman erst so wenig geschrieben (und momentan liegt er auch auf Eis), dass ich noch nicht einschätzen kann, ob diese öfter vorkommen.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Tja, ihr seht also: Mit Haustieren sieht es in meinen Romanen eher mau aus. Früher war das anders. Natürlich, in Pferdegeschichten kommen naturgemäß viele Pferde vor, aber abgesehen davon hatten da die Protagonistinnen auch oft einen Hund oder eine einigermaßen präsente Katze als Haustier. Da ich diesen Romanen aber doch mittlerweile entwachsen bin und auch nicht über Projekte plaudern will, die schon seit mehr als 10 Jahren abgeschlossen sind, gibt es über diese Haustiere nicht allzu viel zu erzählen.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich glaube, ich muss mal wieder ein paar mehr Tiere unterbringen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] Frage 24</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/05/23/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-frage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 19:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neyasha.at/2012/05/23/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-frage/</guid>

					<description><![CDATA[Tut mir Leid, dass es auf meinem Blog gerade so Stöckchen-lastig zugeht, aber ich bin gerade wirklich eine Leseschnecke, daher herrscht auch momentan so eine Rezensions-Flaute. So, jetzt aber zur Frage:&#160; Wie bereit bist du, deine Figuren zu töten, wenn der Plot danach verlangt? Was ist die interessanteste Art, auf die du jemanden umgebracht hast?&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<i>Tut mir Leid, dass es auf meinem Blog gerade so Stöckchen-lastig zugeht, aber ich bin gerade wirklich eine Leseschnecke, daher herrscht auch momentan so eine Rezensions-Flaute.</i></div>
<div style="text-align: justify;">
<i>So, jetzt aber zur Frage:&nbsp;</i><b> </b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
<b>Wie bereit bist du, deine Figuren zu töten, wenn der Plot danach<br />
verlangt? Was ist die interessanteste Art, auf die du jemanden<br />
umgebracht hast?</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Wenn der Plot es verlangt, dann bin ich dazu ohne weiteres bereit. Ich habe tatsächlich einmal eine Figur, deren Tod ich bereits geplant hatte, dann doch nicht getötet. Gefühlsmäßig zwar eher, weil ich es nicht übers Herz gebracht hatte, aber letztendlich war es auch wirklich notwendig, diese Figur noch weiterleben zu lassen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Wenn aber der Plot es wirklich verlangt, dann ziehe ich auch den Tod von geliebten Figuren durch &#8211; sowas steht mir auch am Ende der Göttersteine noch bevor und ich weiß, dass es daran auch nichts mehr zu rütteln gibt.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Ich bin auch prinzipiell kein Fan davon, wenn in einem Roman sämtliche Figuren immer alles überstehen, ganz egal, wie groß die Gefahren sind. Irgendwann höre ich dann nämlich auf, um die Figuren zu bangen, da sich der Gedanke &#8222;ist ja eh klar, dass alle überleben&#8220; einstellt. Damit meine ich jetzt nicht, dass grundsätzlich in Romanen immer jemand sterben soll. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aber es ist schon gut, wenn man merkt, dass der/die Autor/in bereit ist, in dem Fall auch zum äußersten zu gehen.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">
Umgekehrt mag ich es aber auch nicht, wenn wichtige Figuren einfach in einem Nebensatz sterben. Stichwort Harry Potter und Hunger Games &#8211; bei beiden gibts ja im letzten Band so gewisse Tode, die so hopplahopp mal eben geschehen. So etwas finde ich sehr schade. Man muss einen Tod ja nicht immer ewig inszenieren wie jenen von Boromir, mit salbungsvollen letzten Worten und ähnlichem, aber es sollte doch nicht einfach nebenbei geschehen.</div>
<div style="text-align: justify;">
Ob ich das selbst so hinbekomme, wie ich es beim Lesen gern hätte, kann ich allerdings nicht wirklich beurteilen. </div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">
Bei dem zweiten Teil der Frage muss ich allerdings passen. Die interessanteste Art, auf die ich jemanden umgebracht habe? Also ich habe da keine Darwin-Award-verdächtigen Szenarien und auch nicht so unglaublich spektakuläre Todesarten. Allerdings habe ich mal eine Kurzgeschichte geschrieben, in der am Ende der Ich-Erzähler stirbt. Das war vielleicht zumindest ungewöhnlich. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 22. und 23. Frage</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/05/17/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-22-und/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 19:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[Erzähl von einer Szene zwischen deinen Figuren, die du nie geschrieben oder jemandem erzählst hast. Sie muss nicht ernst gemeint sein. Um diese Frage bzw. Aufforderung schleich ich schon seit einer Weile herum und komme auf keinen grünen Zweig. Gibt es Szenen, die ich nie aufgeschrieben habe? Ich kann das ehrlich gesagt gar nicht so&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">
<b>Erzähl von einer Szene zwischen deinen Figuren, die du nie<br />
geschrieben oder jemandem erzählst hast. Sie muss nicht ernst gemeint<br />
sein.</b></p>
<p>Um diese Frage bzw. Aufforderung schleich ich schon seit einer Weile herum und komme auf keinen grünen Zweig. Gibt es Szenen, die ich nie aufgeschrieben habe? Ich kann das ehrlich gesagt gar nicht so genau sagen. Ich habe oft Szenen schon sehr lange im Kopf, ehe ich sie dann aufschreibe und ich schreibe oft auch einzelne Szenenfragmente nieder, die dann letztendlich doch nicht im Roman landen. Aber ich könnte mich jetzt nicht bewusst an eine bestimmte Szene erinnern, die ich bereits klar im Kopf hatte, aber nie aufgeschrieben habe und auch nicht in naher Zukunft in einen Roman einbauen werde.<br />
Szenen, von denen ich noch nie jemandem erzählt habe, gibt es natürlich zuhauf. Aber, ganz ehrlich: Wenn ich über Szenen nicht erzählen möchte, dann gibt es dafür in der Regel einen Grund und ich möchte diese Szenen dann auch nicht gerade hier auf meinem Blog ausbreiten. </p>
<p><b>Wie lange brauchst du normalerweise, um eine ganze Geschichte<br />
fertigzustellen &#8211; vom Planen über das Schreiben bis zur<br />
Online-Veröffentlichung (wenn du deine Arbeiten postest)?</b></p>
<p>Auch so eine schwierige Frage &#8230; Und ich befürchte, eine präzise Antwort kann ich auch hier nicht liefern. Das schwankt bei mir wirklich stark. Ich habe schon Romane in etwa 3-4 Monaten geplant und geschrieben (das trifft auf die &#8222;Frostpfade&#8220; zu und im Grunde auch auf meine verkorkste Rohfassung von &#8222;Die geraubte Seele&#8220;). Am anderen Ende der Skala stehen die &#8222;Göttersteine&#8220; mit vielen, vielen Jahren. Allerdings ist bei den &#8222;schnellen&#8220; Romanen die Überarbeitung noch nicht mit eingerechnet. Überarbeiten ist ja meine Achillsferse &#8211; ich drücke mich immer ewig davor, daher kann es schon passieren, dass ich einen Roman nicht nur monate-, sondern sogar jahrelang in der Rohfassung fertiggestellt habe, ehe ich mich dann endlich an die Überarbeitung setze.<br />
Pi mal Daumen würde ich also sagen, dass ich für das Planen und Schreiben an sich meistens etwa ein halbes Jahr brauche, eher sogar kürzer. Fertiggestellt ist ein Roman dann aber noch nicht.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 21. Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hat eine deiner Figuren Kinder? Wie gut kannst du die rüberbringen? Ich habe natürlich Figuren, die Kinder haben, aber das sind bisher nur Nebenfiguren und keine Perspektiventräger. Und ich schätze fast, dass sich das auch nicht so schnell ändern wird. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht so das Händchen für Kinder habe und auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><b>Hat eine deiner Figuren Kinder? Wie gut kannst du die rüberbringen?</b></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">Ich habe natürlich Figuren, die Kinder haben, aber das sind bisher nur Nebenfiguren und keine Perspektiventräger. Und ich schätze fast, dass sich das auch nicht so schnell ändern wird. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht so das Händchen für Kinder habe und auch ungern aus der Sicht einer Mutter schreiben möchte.</div>
<div style="text-align: justify;">Das liegt zum einen daran, dass ich bezweifle, dass ich diese Sicht wirklich gut rüberbringen kann. Zum anderen finde ich, dass Kinder eine Hauptperson unglaublich einschränken. Das kommt natürlich immer darauf an, was für einen Roman man schreibt. Aber zumindest bei meinen bisherigen hatte ich immer Hauptfiguren, die recht frei agieren konnten und das fand ich auch ganz gut. Natürlich gibt es oft Einschränkungen verschiedenster Art und das kann auch mal notwendig sein, aber Kinder binden eine Figur eher mal an einen Ort oder zumindest ein stetes Leben.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">Davon abgesehen finde ich (kleine) Kinder eher anstrengend, um mal ganz ehrlich zu sein. Wenn ich da an diesen Jungen in &#8222;Die Straße&#8220; denke &#8211; puh, also der hat mir teilweise echt den letzten Nerv geraubt.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Bran und Arya hingegen im &#8222;Song of Ice and Fire&#8220; mag ich sehr, aber die verhalten sich meistens auch sehr viel älter als sie eigentlich sind. </div>
<div style="text-align: justify;">Mit wirklich &#8222;kindlichen&#8220; Kindern, die nicht schon aus irgendeinem Grund auf sich selbst gestellt sind, tu ich mir hingegen auch beim Lesen eher schwer.</div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">Irgendwann werde ich bestimmt auch mal über Eltern schreiben bzw. kleine Kinder prominenter in einem Roman unterbringen, aber wohl eher nicht in absehbarer Zeit.</div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 20. Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[Über welche Begegnungen und Handlungen schreibst du am liebsten? Hm, ich weiß gar nicht, ob ich das so allgemein sagen kann. Ich hatte schon richtig viel Freude mit Szenen, bei denen ich das gar nicht erwartet hätte und Ärger mit solchen, die sonst eigentlich durchaus zu meinen Favoriten gehören. Prinzipiell bin ich kein Fan von&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Über welche Begegnungen und Handlungen schreibst du am liebsten?</b></p>
<div style="text-align: justify;">Hm, ich weiß gar nicht, ob ich das so allgemein sagen kann. Ich hatte schon richtig viel Freude mit Szenen, bei denen ich das gar nicht erwartet hätte und Ärger mit solchen, die sonst eigentlich durchaus zu meinen Favoriten gehören.</div>
<div style="text-align: justify;">Prinzipiell bin ich kein Fan von Kampf- und Actionszenen &#8211; zumindest dann nicht, wenn viele Figuren involviert sind. Ich verliere da schnell den Überblick beim Schreiben und fühle mich davon überfordert.<br />
Was ich hingegen sehr mag, das sind &#8211; ich nenn sie mal &#8211; Rätsel- und Enthüllungsszenen. Wenn also Figuren etwas herausfinden, Rätsel aufdecken, Dinge erfahren, die so manches in einem anderen Licht erscheinen lassen. So etwas macht mir meistens Spaß.</div>
<div style="text-align: justify;">Ansonsten mag ich Szenen, bei denen es um die Beziehung von Figuren zueinander geht. Das muss nicht unbedingt Liebe sein (tatsächlich schreibe ich wirklich romantische Szenen nicht so gern), sondern da kann es auch um Freundschaft gehen oder umgekehrt um Figuren, die einander eben nicht mögen. Eben einfach Szenen, die das Verhältnis von bestimmten Personen auf irgendeine Weise verdeutlichen, verändern oder in eine andere Richtung entwickeln.&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Was ich schließlich auch mag, ich muss es wohl oder übel zugeben, das sind Beschreibungen der Welt. Das können klassische Landschaftsszenen sein oder auch nur kurze Passagen, die ein bestimmtes Detail näher beleuchten. Alles eben, was eine Fantasywelt greifbar und plastisch macht. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich seitenlang Landschaften beschreibe &#8211; keine Sorge! Aber manchmal neige ich wohl schon zu allzu ausführlichen Schilderungen, die dann im Laufe der Überarbeitung wieder gekürzt werden. Meistens merke ich es nämlich eh selbst, wenn mir die Pferde durchgegangen sind und ich wieder einen Gang zurückschrauben muss. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">Ja, man merkt schon: Ganz allgemein liegen mir &#8222;statische&#8220; Szenen mehr, bei denen vielleicht äußerlich nicht die große Action passiert, dafür aber einiges in den Personen. Szenen, in denen sich eben mehr im Inneren als an der Oberfläche abspielt.</div>
<div style="text-align: justify;">Daher sind wohl meine Romane insgesamt auch eher ruhig &#8211; aber hoffentlich trotzdem nicht langweilig.</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 17.-19. Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 18:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
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					<description><![CDATA[17. Lieblingsprotagonist! Warum? Das ist ohne Zweifel Riava, die ich hier nur deshalb noch nicht vorgestellt habe, weil ich dafür noch ein besseres Bild von ihr zeichnen wollte als das, was ich bisher habe. Ich weiß nicht genau, ob ich sie deshalb so mag, weil sie als Figur schon so &#8222;alt&#8220; ist. Ich habe auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>17. Lieblingsprotagonist! Warum?</b></p>
<div style="text-align: justify;">
</div>
<div style="text-align: justify;">Das ist ohne Zweifel Riava, die ich hier nur deshalb noch nicht vorgestellt habe, weil ich dafür noch ein besseres Bild von ihr zeichnen wollte als das, was ich bisher habe.</div>
<div style="text-align: justify;">Ich weiß nicht genau, ob ich sie deshalb so mag, weil sie als Figur schon so &#8222;alt&#8220; ist. Ich habe auch andere alte Figuren, die mir nicht so sehr am Herzen liegen und ich könnte auch nicht behaupten, dass Riava mir vom Charakter her ähnlicher ist als meine anderen Protagonisten. Woran es also genau liegt, weiß ich nicht, aber Riava macht es mir schon sehr leicht, sie zu mögen, weil sie einfach ein sehr liebenswerter Mensch ist. Ich habe bei ihr sogar fast etwas wie einen Beschützerinstinkt &#8211; es  tut mir richtig weh, wenn ich ihr etwas schlimmes antun muss, und in der Hinsicht bin ich sonst sehr skrupellos, glaubt mir. Andere Figuren wie Farn könnten da Geschichten erzählen &#8230; na, lassen wir das. *g*&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify;">Ich habe beim Schreiben also ein wenig den Wunsch, Riava zu beschützen. Mancmal ist sie so unsicher und voller Selbstzweifel, dass ich sie am liebsten in den Arm nehmen würde. Gleichzeitig ist sie aber ein echtes Stehaufmännchen, das niemals aufgibt und das finde ich bewundernswert.</div>
<div style="text-align: justify;">Außerdem  sie ist sehr gefühlsbetont, was bei meinen Hauptfiguren eher selten  ist. Die sind sonst eher so Kopfmenschen wie ich selbst, aber Riava ist  da ganz anders. Ich glaube fast, dass sie die einzige meiner weiblichen  Perspektiventräger ist, die sich aus ganzem Herzen und ohne Rücksicht  auf Verluste auf die Liebe einlässt. Umgekehrt mag ich aber auch ihre Rücksichtslosigkeit, die sie an den Tag legen kann, wenn jemand ihren Zielen im Weg steht oder denen, die sie mag, schaden will. Sie kann dann erschreckend kaltherzig sein und ist also nicht immer nur lieb und nett.<br />
Und das alles zusammen macht sie eben zu meinem &#8222;Liebling&#8220;</div>
<p>
<b>18. Lieblingsschurke! Warum?</b></p>
<div style="text-align: justify;">Hm, das ist schon etwas schwerer, weil ich nur selten richtige &#8222;Schurken&#8220; habe. Einen richtigen Bösewicht habe ich immerhin mit dem Donaufürsten, der schon gewissermaßen cool ist. Aber viel herrlicher finde ich in demselben Roman ja das Wassermännlein in der Wien. Ich weiß nicht mal, ob man das überhaupt als Schurken bezeichnen kann, weil es dafür eine viel zu jämmerliche Gestalt ist. Aber die Szenen mit ihm haben unglaublich Spaß gemacht.</div>
<div style="text-align: justify;">Das Wienmännlein hat nämlich echt einen an der Klatsche und ich hatte wohl noch nie eine Figur mit einer so auffälligen Sprechweise. Mein jämmerliches Wassermännlein neigt nämlich zu Wiederholungen, zu vielen &#8222;Jajas&#8220; und &#8222;Neins&#8220; und zu einem recht seltsamen Kichern. Man muss ihm zugute halten, dass sein Leben auch kein Zuckerschlecken ist. Wer den Wienfluss kennt und weiß, wie der heutzutage aussieht, wird sich vorstellen können, dass ein Wassergeist es kaum schlechter treffen könnte. Wenn das arme Wienmännlein also inzwischen ein paar seltsame Marotten entwickelt hat und nicht unbedingt der netteste Zeitgenosse ist, ist das also eigentlich nur zu verständlich.</div>
<p><b><br />
19. Lieblingsnebenfigur, die sich in Rampenlicht gedrängt hat &#8211; und warum!</b></p>
<div style="text-align: justify;">Dass Nebenfiguren sich ins Rampenlich drängeln, kommt ja oft vor. Ich habe da auch so einige, vor allem aber Maldwin Hatras, mein reicher Händler, Gönner und Heruns Liebhaber. Er ist sehr von sich überzeugt und war schnell der Meinung, dass ich ihm mehr Aufmerksamkeit schenken müsste &#8211; was ich dann auch getan habe.</div>
<div style="text-align: justify;">Es macht mir nämlich sehr viel Spaß über Maldwin zu schreiben, und ich mag ihn auch einfach. Dementsprechend schnell habe ich ihm zugestimmt und ihm deutlich mehr Raum in &#8222;Bühnenzauber&#8220; gegeben als ursprünglich geplant. Die Perspektive hat er zwar nie bekommen, aber das ist ihm ganz recht. Maldwin lässt sich nämlich nicht gern in die Karten schauen.<b></b></div>
<div style="text-align: justify;">Seinen Vorstellungstext habe ich übrigens schon fertig geschrieben &#8211; ich wollte nur erst noch ein Porträt von ihm anfertigen, ehe ich den Text auf meinen Blog stelle. Er liegt mir allerdings schon seit Tagen in den Ohren, dass ich doch endlich den Text hochladen und das Bild später nachliefern soll. Und wie ich ihn kenne, wird er ja doch seinen Willen bekommen &#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><b><br />
</b></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[30 Tage übers Schreiben bloggen] 13. + 14. Frage</title>
		<link>https://neyasha.at/2012/01/10/30-tage-ubers-schreiben-bloggen-13-14/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Neyasha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 16:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibgeplauder]]></category>
		<category><![CDATA[30 Tage übers Schreiben bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Listen und Tags/Stöckchen]]></category>
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					<description><![CDATA[13. Über welche Kultur &#8211; fiktiv oder echt &#8211; schreibst du am liebsten? Ich bin sehr zögerlich, wenn es um reale Kulturen geht, weil ich immer befürchte, dass ich etwas falsch mache, Details nicht genug recherchiere, usw. Wenn ich diese Hemmungen nicht hätte, würde ich wohl am ehesten historische Romane schreiben, die in der römischen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>13. Über welche Kultur &#8211; fiktiv oder echt &#8211; schreibst du am liebsten?</b></p>
<div style="text-align: justify;">Ich bin sehr zögerlich, wenn es um reale Kulturen geht, weil ich immer befürchte, dass ich etwas falsch mache, Details nicht genug recherchiere, usw. Wenn ich diese Hemmungen nicht hätte, würde ich wohl am ehesten historische Romane schreiben, die in der römischen Antike (wenn auch weniger in Rom selbst als eher in den Nordprovinzen) angesiedelt sind. Oder auch in früheren Hochkulturen, wie etwa bei den Hethitern.<br />
Aus diesem Grund habe ich auch in meiner Fantasywelt Kulturen, die sich ein wenig daran orientieren. Wenn ich mich schon in der wirklichen Welt nicht drübertraue, möchte ich wenigstens etwas ähnliches in meinen Fantasyromanen verwursten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Allerdings muss ich sagen, dass jene Kultur, die mir bisher beim Schreiben am meisten Spaß gemacht hat, die der Rentiernomaden in &#8222;Frostpfade&#8220; war. Ich habe damals sehr viel recherchiert und mir sowohl bei den Samen als auch bei den Tschuktschen und den Inuit Anregungen geholt. Trotzdem sind meine Nomadenstämme etwas eigenständiges geworden &#8211; hoffe ich zumindest. Ich habe ihre Kultur teilweise erst beim Schreiben entdeckt und mich dort bei ihnen im hohen Norden sehr wohl gefühlt. Eine Freundin, die den Roman gelesen hat, bettelt mich schon seit einer Weile an, dass ich doch noch einen weiteren Roman dort ansiedeln soll und ich denke mittlerweile ernsthaft darüber nach. Es würde bestimmt keine Fortsetzung werden, da Linns Geschichte abgeschlossen ist, sondern etwas ganz neues. Aber ich würde eigentlich selbst ganz gern wieder zu den Rentiernomaden und vielleicht auch zu den Schneeläufern zurückkehren.</div>
<p><b>14. Wie erstellst du, so gebraucht, Stadtpläne und Landkarten? Hast du welche zum Vorzeigen?</b></p>
<div style="text-align: justify;">Ich liebe Landkarten! Inzwischen habe ich zwar schon lange mehr keine erstellt (eigentlich schon seit Jahren nicht mehr, was auch daran liegen mag, dass ich inzwischen Photoshop nicht mehr habe), aber eine Weile habe ich sehr, sehr ausgiebig meine Fantasywelt kartografiert, und das kommt mir auch jetzt noch beim Schreiben zugute. Wenn ich etwas mache, dann eben mit voller Leidenschaft. Halbe Sachen gibts nicht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><b> </b><br />
Also klar hab ich Karten zum Vorzeigen! Im Folgenden werde ich ein paar verschiedene Karten vorstellen &#8211; klickt einfach auf das Bild, dann kommt ihr zur größeren Version:</div>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="220">
<a href="http://www.acarneya.at/karten/raekant.jpg"><img decoding="async" border="0" src="http://www.acarneya.at/karten/raekant.jpg" width="200" /></a></td>
<td style="text-align: justify;">So wie die nebenstehende Karte sehen im Wesentlichen alle meine Detailkarten der verschiedenen Länder aus. Passend zur vorigen Frage seht ihr hier Räkant, das Land der Rentiernomaden.</td>
</tr>
<tr>
<td width="220"><a href="http://www.acarneya.at/karten/hoehen2.jpg"><img decoding="async" border="0" src="http://www.acarneya.at/karten/hoehen2.jpg" width="150" /></a></td>
<td style="text-align: justify;">Irgendwann wurde ich vom wilden Affen gebissen und habe die nebenstehende Höhenlinien-Karte erstellt (Räkant seht ihr oben rechts). Das war viel Arbeit (was, echt jetzt? *g*), aber es war eine fast schon meditative Arbeit, die sehr viel Spaß gemacht hat. Am schwierigsten war eigentlich die Vorarbeit, als ich überlegt habe, wie hoch die Gebiete wo eigentlich sind. Man glaubt gar nicht, wieviel man recherchieren muss, um solche Karten auch nur annähernd realistisch hinzubekommen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="220"><a href="http://www.acarneya.at/karten/klima.jpg"><img decoding="async" border="0" src="http://www.acarneya.at/karten/klima.jpg" width="150" /></a></td>
<td style="text-align: justify;">Einfach vom künstlerischen Aspekt her, aber katastrophal schwer bei der Planung war auch meine Karte der Klimazonen. Meine Güte, was ich da alles recherchiert habe! Woher hab ich da bloß die Zeit genommen? Kein Wunder, dass ich damals deutlich weniger gelesen habe als jetzt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Ich glaube, die meisten Karten fallen auch in meine Phase der totalen Schreibblockade. Während ich jetzt meine Fantasywelt schreibend erkunde, habe ich sie damals viel mehr aus dem Blickwinkel von Karten und historischen Hintergründen erforscht.</td>
</tr>
<tr>
<td width="220"><a href="http://www.acarneya.at/karten/handel.jpg"><img decoding="async" border="0" src="http://www.acarneya.at/karten/handel.jpg" width="150" /></a></td>
<td style="text-align: justify;">Besonders lustig, aber an Geekigkeit wohl nicht mehr zu überbieten, war das Erstellen meiner Handelskarte. Die habe ich in dem Sommer gebastelt, als ich Liebeskummer hatte. Naja, jeder findet so seine Wege damit umzugehen, nicht? *lach* Mittlerweile würde ich sie an einigen Stellen überarbeiten, aber so im Großen und Ganzen passt sie schon, und sie hat mir auch schon bei einigen Romanstellen weitergeholfen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="220"><a href="http://www.acarneya.at/karten/caragon.JPG"><img decoding="async" border="0" src="http://www.acarneya.at/karten/caragon.JPG" width="200" /></a></td>
<td style="text-align: justify;">Am ältesten von dieser Kartenparade hier ist die Stadtkarte von &#8222;Caragon&#8220; (bäh, diese Stadt würde ich jetzt gern noch umbenennen; vielleicht mach ich das auch mal). Die ist auch in irgendwelchen Ferien entstanden. Optisch finde ich sie noch immer toll, aber leider passt sie inzwischen nicht mehr, weil ich damals mit deutlich mehr Einwohnern gerechnet habe als jetzt. Die ist übrigens im Gegensatz zu den restlichen Karten nicht in Photoshop entstanden, sondern mit Feder und Tinte (!) auf Papier.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<div style="text-align: justify;">Ja, das war so ein kleiner Streifzug durch meine begeisterte Karten-Phase (ich hoffe, ihr haltet mich jetzt nicht für so bekloppt wie meine Familie, als ich mal den Fehler gemacht habe, ihnen die Stadtkarte zu zeigen). Mit 16 oder 17 Jahren habe ich übrigens mal überlegt, Kartografie zu studieren. Hätte ich vielleicht tun sollen, dann hätte ich jetzt möglicherweise sogar einen brauchbaren Job &#8230;</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
	</channel>
</rss>
