Lesetage

Lesesonntag im April 2026

Es ist der dritte Sonntag im Monat und somit wieder Lesesonntag mit Konstanze. Ich habe vor drei Wochen nochmal einen gemeinsamen Lesetag mit meiner Nichte gemacht und dabei Der Pfad in einem Rutsch durchgelesen. So leseintensiv wird mein Tag heute wohl nicht werden, weil ich auch noch ein paar andere Dinge am Programm habe, aber mal sehen, wieviel Lesezeit ich unterbringen kann. Derzeit habe ich als E-Book „The Kingfisher“ von Patricia McKillip, in das ich aber noch nicht so ganz hineingefunden habe, und als Printbuch „Hiking Asia“ von Christine Thürmer, da meine Mutter und ich letzte Woche bei ihrem aktuellen Vortrag waren. Da bei mir heute noch Puzzeln und Malen geplant sind, werde ich bestimmt auch zu einem Hörbuch greifen, habe aber noch keins ausgesucht. Jetzt gibt es mal Frühstück und dann schaue ich, worauf ich als erstes Lust habe.

Update um 13:00

An manchen Tagen fliegt die Zeit nur so dahin, aber heute bin ich stattdessen erstaunt, wieviel ich schon unterbringen konnte. Nachdem ich Fotos gesichtet und einen Beitrag für meinen Wanderblog geschrieben habe, habe ich eine Weile bei „Hiking Asia“ gelesen. Das ist jetzt kein Buch, in dem ich stundenlang am Stück versinken könnte, aber es ist unterhaltsam zu lesen, wie Christine Thürmer mit den Trails sowie dem Klima in Japan kämpft. Unterhaltsam und auch beeindruckend – so hart im Nehmen bin ich definitiv (noch) nicht. Da ich die letzten Wochenende nicht viel zuhause war, war heute auch das erste Mal, dass ich ausgiebiger am Balkon lesen konnte.

Danach habe ich mich dem Bild zugewandt, das sich meine älteste Schwester zum Geburtstag wünscht – es zeigt die Windmühle von Retz. Ich habe die Skizze gezeichnet und dann mal eine grobe Grundierung angelegt, die nur dazu dient das Weiß der Leinwand wegzubekommen und die Bleistiftskizze zu „erhalten“. In so einem großen Format zu malen (der Keilrahmen ist 40×50 cm), ist für mich sehr ungewohnt. Jetzt muss ich mal überlegen, wie ich bei dem Bild weiter vorgehen werde.

5 thoughts on “Lesesonntag im April 2026

  1. Oh, es klingt, als ob du einen wunderbar abwechslungreichen und gemütlichen Tag geplant hättest. Mir ist gerade durch den Kopf gegangen, dass du – zumindest meinem Gefühl nach – bei den Büchern von Christine Thürmer so gut wie nie etwas Negatives anzumerken hast, während du bei anderen Autor*innen schon regelmäßig Bemerkungen machst, dass du über einen Aspekt gerne mehr gelesen oder lieber weniger von etwas anderem gehabt hättest. Ich hoffe, du und deine Mutter hatten also einen schönen Abend mit ihrem Vortrag und du kannst ihr Buch genießen.

    Uh, Hörbuch – das ist gerade bei mir ein wunder Punkt, ich hänge schon so lange bei meinem aktuellen Hörbuch (und habe nur noch eine gute Stunde vor mir), weil ich keine Beschäftigung für „neben dem Hören“ finde, die mich gerade reizt …

    1. Das erste Buch von Christine Thürmer fand ich eigentlich gar nicht so gut, das hatte ich hier (als drittes) rezensiert: https://neyasha.at/2020/09/21/kurzrezensionen-drei-buecher-vom-wandern/
      Allerdings habe ich es letztes Jahr bei meiner Weitwanderung nochmal als Hörbuch gehorcht und beim zweiten Mal hat es mir besser gefallen. Vielleicht habe ich es anders betrachtet, seitdem ich selbst mehr gewandert bin oder es lag einfach daran, dass ich wusste, was ich davon zu erwarten habe und was nicht. Ihre späteren Bücher fand ich dann eigentlich alle gut. Und ihre Vorträge sind immer sehr unterhaltsam, da sie ein ziemlicher Bühnenmensch ist, was eigentlich ein interessanter Kontrast zu ihren Alleinwanderungen ist.

      Hm, ich habe wohl das gegenteilige Problem mit den Hörbüchern: Ich habe gerade viele Beschäftigungen, die für Hörbuchuntermalung geeignet sind, finde aber nicht das passende Hörbuch.

      1. Ah, die Rezension hatte ich ganz vergessen – ich hatte nur noch einen allgemeinen Eindruck deiner Meinung zu der Autorin. *g* Wer weiß, vielleicht kann sie gerade deshalb so ein Bühnenmensch sein, weil sie weiß, dass sie danach wieder ein paar Monate mit sich allein verbringen kann. 😉

        Kennst du „The Correspondent“ von Virginia Evans? Das könnte dir vielleicht gefallen. Es wird von verschiedenen Sprechern gelesen und ich mochte die Protagonistin und ihren Briefaustausch mit den verschiedenen Personen sehr. Vielleicht kannst du dir davon mal eine Hörprobe gönnen. 🙂

        1. Ja, ich finde ihren Werdegang sehr spannend, daher ist mein Eindruck ein sehr positiver, auch wenn das erste Buch für mich damals eher enttäuschend war.
          „The Correspondent“ hat mir bisher nichts gesagt, aber es klingt sehr interessant. Muss ich gleich mal reinhören.

  2. Oh, du hast wirklich viel in deinem Vormittag untergebracht! Und ich hoffe, dass du das Bild irgendwann zeigen kannst, wenn es fertig ist – ich mag Windmühlen. 🙂

    Es gibt ein paar vorhersehbare Elemente an „The Correspondent“, aber ich mochte die Figuren (und wie die Sprecher*innen sie gelesen haben). Mir gefiel es sehr über Jahre hinweg das sich ändernde Verhältnis zwischen der Protagonistin und all den anderen Personen zu verfolgen und ich habe mich sehr über einige der Briefe amüsiert, die da so geschrieben wurden. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, dann sollte ich demnächst vielleicht noch mal eine Rezension zu dem Hörbuch schreiben – das war eigentlich zu nett, um auf meinem Blog unterzugehen.

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