Es ist der dritte Sonntag im Monat und somit wieder Lesesonntag mit Konstanze. Ich habe vor drei Wochen nochmal einen gemeinsamen Lesetag mit meiner Nichte gemacht und dabei Der Pfad in einem Rutsch durchgelesen. So leseintensiv wird mein Tag heute wohl nicht werden, weil ich auch noch ein paar andere Dinge am Programm habe, aber mal sehen, wieviel Lesezeit ich unterbringen kann. Derzeit habe ich als E-Book „The Kingfisher“ von Patricia McKillip, in das ich aber noch nicht so ganz hineingefunden habe, und als Printbuch „Hiking Asia“ von Christine Thürmer, da meine Mutter und ich letzte Woche bei ihrem aktuellen Vortrag waren. Da bei mir heute noch Puzzeln und Malen geplant sind, werde ich bestimmt auch zu einem Hörbuch greifen, habe aber noch keins ausgesucht. Jetzt gibt es mal Frühstück und dann schaue ich, worauf ich als erstes Lust habe.
Oh, es klingt, als ob du einen wunderbar abwechslungreichen und gemütlichen Tag geplant hättest. Mir ist gerade durch den Kopf gegangen, dass du – zumindest meinem Gefühl nach – bei den Büchern von Christine Thürmer so gut wie nie etwas Negatives anzumerken hast, während du bei anderen Autor*innen schon regelmäßig Bemerkungen machst, dass du über einen Aspekt gerne mehr gelesen oder lieber weniger von etwas anderem gehabt hättest. Ich hoffe, du und deine Mutter hatten also einen schönen Abend mit ihrem Vortrag und du kannst ihr Buch genießen.
Uh, Hörbuch – das ist gerade bei mir ein wunder Punkt, ich hänge schon so lange bei meinem aktuellen Hörbuch (und habe nur noch eine gute Stunde vor mir), weil ich keine Beschäftigung für „neben dem Hören“ finde, die mich gerade reizt …
Das erste Buch von Christine Thürmer fand ich eigentlich gar nicht so gut, das hatte ich hier (als drittes) rezensiert: https://neyasha.at/2020/09/21/kurzrezensionen-drei-buecher-vom-wandern/
Allerdings habe ich es letztes Jahr bei meiner Weitwanderung nochmal als Hörbuch gehorcht und beim zweiten Mal hat es mir besser gefallen. Vielleicht habe ich es anders betrachtet, seitdem ich selbst mehr gewandert bin oder es lag einfach daran, dass ich wusste, was ich davon zu erwarten habe und was nicht. Ihre späteren Bücher fand ich dann eigentlich alle gut. Und ihre Vorträge sind immer sehr unterhaltsam, da sie ein ziemlicher Bühnenmensch ist, was eigentlich ein interessanter Kontrast zu ihren Alleinwanderungen ist.
Hm, ich habe wohl das gegenteilige Problem mit den Hörbüchern: Ich habe gerade viele Beschäftigungen, die für Hörbuchuntermalung geeignet sind, finde aber nicht das passende Hörbuch.
Ah, die Rezension hatte ich ganz vergessen – ich hatte nur noch einen allgemeinen Eindruck deiner Meinung zu der Autorin. *g* Wer weiß, vielleicht kann sie gerade deshalb so ein Bühnenmensch sein, weil sie weiß, dass sie danach wieder ein paar Monate mit sich allein verbringen kann. 😉
Kennst du „The Correspondent“ von Virginia Evans? Das könnte dir vielleicht gefallen. Es wird von verschiedenen Sprechern gelesen und ich mochte die Protagonistin und ihren Briefaustausch mit den verschiedenen Personen sehr. Vielleicht kannst du dir davon mal eine Hörprobe gönnen. 🙂