Schon der fünfte Lesesonntag mit Konstanze in diesem Jahr – unglaublich, wie die Zeit vergeht. Da ich letztes Wochenende zwei Tage wandern war und nächstes vielleicht eine kleine Zelttour mache, ist bei mir gerade mal Wanderpause angesagt und somit habe ich Zeit zum Lesen. Ich habe mich heute in der Früh schon zu einer kleinen Laufrunde aufgerafft und kann also nun ohne schlechtes Gewissen den restlichen Tag gemütlich am Sofa herumlungern. 😉 Derzeit habe ich einige angefangene Bücher und muss mal schauen, welches ich heute fortsetze. Da in der Bücherei gerade ein Hörbuch „frei“ geworden ist, das ich schon vor längerer Zeit vorgemerkt habe – „Das Hotel Nantucket“ von Elin Hilderbrand – möchte ich auf alle Fälle auch damit etwas Zeit verbringen. Jetzt gibt es aber erst mal Frühstück!
Update um 12:00
Heute Vormittag habe ich mal wieder einige Zeit damit vorbracht einen Beitrag für meinen Wanderblog zu schreiben. Dann habe ich überlegt, was ich heute lesen könnte. Ich möchte an der Stelle kurz etwas persönliches unterbringen: Ich bin seit einigen Wochen wieder Single und möchte dazu auch gar nicht mehr schreiben, aber ich habe noch immer große Schwierigkeiten mich abzulenken und mich beim Lesen tatsächlich aufs Buch zu konzentrieren. Daher bin ich immer auf der Suche nach der idealen Lektüre. Sonst lese ich, wenn ich gestresst bin oder zuviel im Kopf los ist, gerne typische Wohlfühlbücher wie etwa „The Little Shop of Happy Ever After“ von Jenny Colgan. Allerdings haben diese meist typischerweise eine Liebesgeschichte im Fokus, was derzeit nicht gerade das ist, was ich suche. Daher habe ich es eher über die Spannungsschiene versucht und habe gerade auch mit „Sieben Stunden“ von Megan Miranda einen Thriller zuhause, da mir von der Autorin letztes Jahr „Der Pfad“ sehr gut gefallen hat. Vermutlich werde ich mit diesem Buch heute auch noch beginnen, allerdings habe ich mir vorerst stattdessen einen bereits bekannten Roman geschnappt: „The Other Side of Lost“ von Jessi Kirby, das ich vor sechs Jahren schon mal gelesen habe und sehr mochte. Darum geht es um die 18jährige Mari, die nach dem Tod ihrer Cousine den John Muir Trail wandern möchte. Wanderbücher gehen bei mir fast immer und Rereads sind ja oft besonders geeignet, wenn man sich gerade nicht so gut konzentrieren kann. Und der Roman hat mich auch in den ersten Kapiteln gleich wieder reingezogen. Dem werde ich mich also gleich wieder zuwenden.
Update um 18:00
Ich habe am Nachmittag noch einige Zeit in „The Other Side of Lost“ verbracht, das mir erneut sehr gut gefällt. Außerdem habe ich mit „Sieben Stunden“ begonnen, aber irgendwie konnte ich mir die Namen der Personen, die anfangs vorgestellt werden, nicht merken. Ob das nun an mangelnder Konzentrationsfähigkeit oder zuvielen Infos auf einmal lag, ist schwer zu sagen. Aber ich werde wohl das letzte Kapitel nochmal lesen und mir vielleicht die Namen notieren müssen. Ich habe halt auch ein katastrophales Namensgedächtnis …
Auch in „Das Hotel Nantucket“ habe ich mittlerweile reingehört. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob mir der Schreibstil zusagt, aber vielleicht muss ich erst noch etwas besser reinfinden. Währenddessen habe ich mir nach längerer Pause mal wieder ein Coloring Book geschnappt. Ich hatte zuletzt ein Acrylbild als Geschenk für meine Schwester gemalt und habe nun eine Auftragsarbeit für ein weiteres Geschenk. Ehe ich mich diesem zuwende, brauche ich dazwischen ein bisschen was einfacheres zur Entspannung. Ich habe auf der aktuellen Seite erstmals eine Aquarellgrundierung ausprobiert, bin mir aber noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Es hilft auf alle Fälle, dass das recht dünne Papier sich nicht gleich aufweicht, aber eine wirkliche Lösung scheint es mir nicht zu sein. Da bleibe ich in dem Buch wohl künftig wieder besser bei Farbstiften. Hier der aktuelle Stand der Dinge im Coloring Book und nachträglich noch das fertige Acrybild:


Update um 22:00
Tagsüber war ich so produktiv und dann bin ich abends doch irgendwie im Internet versumpft. Aber ein wenig Lesezeit habe ich schon auch noch untergebracht – sowohl bei „The Other Side of Lost“ als auch bei „Sieben Stunden“. Inzwischen habe ich in den Thriller etwas besser hineingefunden, aber ich habe doch so eine Ahnung, dass er mir nicht so gut gefallen wird wie mein erster Roman von Megan Miranda. Aber mal sehen. Da ich ihn nur aus der Bücherei ausgeliehen habe, macht es auch nicht soviel, falls ich ihn doch noch abbreche.
Konstanze präsentiert immer so schöne Essensfotos, aber ich vergesse das irgendwie immer. Ich kann aber zumindest berichten, dass ich am Abend einen Couscoussalat mit Pflücksalat vom Balkon, Gurke, Tomaten und Kichererbsen gegessen habe. Damit habe ich auch gleich ein Mittagessen für morgen in der Arbeit. Derzeit bin ich sehr diszipliniert und bereite fast immer was vor, aber mal sehen, ob ich diese Gewohnheit auch in die heißen Sommermonate retten kann. 😉
Jetzt werde ich mich allmählich auf den Weg ins Bett machen und dort noch ein bisschen weiterlesen. Habt noch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die Woche!
Uh, bist du heute schon aktiv gewesen … (Mein Mann hat mich eben mit einem Zombie verglichen, was ich dann doch etwas übertrieben finde. 😉 ) Bei Elin Hilderbrand musste ich gerade erst einmal schauen, woher mir der Name etwas sagt – ihr Roman „Swan Song“ ist in den letzten Monaten erstaunlich oft online erwähnt worden, wenn auch mit gemischten Kritiken. Hotelgeschichten haben ja in der Regel das Potenzial sehr nett zu werden, ich hoffe, du hast viel Spaß mit dem Hörbuch!
Einige angefangene Roman habe ich hier auch noch rumliegen, aber wenn ich heute lese, werde ich mich wohl eher auf „The Survivors“ konzentrieren. Das Buch hat mir die ehemalige Nachbarin geliehen und ich will es auslesen, bevor wir uns am nächsten Samstag wieder zum Frühstück treffen.
Zombie trifft es bei mir zwar vielleicht auch nicht, aber ich bin normalerweise vor dem Frühstück zu nicht sehr viel zu gebrauchen. 😉 Daher ist Morgensport sonst eher nicht so mein Ding, aber heute hat es mich irgendwie gepackt.
Ich bin auf das Buch von Elin Hilderbrand tatsächlich auch gestoßen, weil ich konkret nach Hotelgeschichten gesucht habe. Ich mag sowas sehr gern, aber das ist ein Thema, das man gar nicht so oft findet.
Ich hoffe, du hast eine gute Zeit mit „The Survivors“!
Bei mir ist es hingegen so, dass ich erst etwas Essen kann, wenn ich definitiv wach bin. *g*
Es ist wirklich schwierig nicht nur Hotelgeschichte, sondern auch gute Hotelgeschichten zu finden. Ich hoffe, der Roman von Elin Hilderbrand fällt in diese Kategorie. Auch wenn du erst einmal zu einem anderen Buch gegriffen hast und damit anscheinend genau die richtige Lektüre für heute gefunden hast. 🙂
Lustigerweise habe ich gerade ein Video geschaut, in dem es um „quick and easy reads“ gegen die Leseflaute ging – und wenn ich das richtig gesehen habe, dann war keine einzige Liebesgeschichte dabei. Was auf der Hand liegt, denn „Leandra the TBR zero“ liest nur ungern Liebesgeschichten. Vielleicht wären ein paar ihrer SF-Empfehlungen was für dich …
Danke für die Empfehlung! Muss ich mir nachher mal anschauen. Als ich zuletzt einer Empfehlung für „Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann“ in einem Video gefolgt bin, habe ich daraufhin „Atmosphere“ an einem Tag weggelesen. 🙂
Oh, die Windmühle ist toll geworden! Ich bin überraschend hingerissen von den Details im Vordergrund, die Mühle vor dem Himmel ist ja fast schon ein Selbstläufer, aber den Vordergrund finde ich richtig gut. 🙂
Ich gehe übrigens immer davon aus, dass die Autorin/der Autor Schuld sind, wenn ich mir die Namen so gar nicht merken kann. Hätten sie ihre Figuren individuell genug gestaltet und benannt, würde ich sie mir doch sicher merken können. ;D
Für den Vordergrund habe ich auch sehr viel Zeit aufgewendet (vermutlich mehr als für die Mühle). Da hatte ich ziemlich Angst, dass ich im „Endspurt“ noch das Bild ruinieren könnte.
Bei mir nimmt das leider manchmal schon extreme Ausmaße an – dass gerade mal eine Nebenfigur eingeführt wird und ich eine Seite später schon wieder ihren Namen vergessen habe. *g* In diesem Fall waren es allerdings mehrere Figuren und wohl zu viele auf zu wenigen Seiten.
Die Zeit hat sich wirklich gelohnt und du hast das Bild definitiv nicht im letzten Moment ruiniert!
Couscous-Salat klingt auch köstlich! Und um die frischen Zutaten vom Balkon beneide ich sowohl dich, als auch Anette … wobei ich zugeben muss, dass bei mir so wenig auf dem Balkon gewachsen ist, als ich noch einen hatte, dass damit eh kein Essen zu bestreiten gewesen wäre. Ich habe einfach keinen grünen Daumen …
Hab noch einen schönen Tagesausklang mit deinem Buch im Bett. Bis bald! 🙂
Ich habe ja früher sehr eifrig am Balkon gegärtnert und alles mögliche probiert: Tomaten, Erdbeeren, Radieschen, ein Obstbäumchen, Mangold, etc. Aber das war auch nicht immer von Erfolg gekrönt und ist schon ein ziemlicher Arbeitsaufwand. Und da ich ja doch in den letzten Jahren viel unterwegs war und dann jemanden zum Gießen gebraucht habe, habe ich das alles sehr reduziert. Daher baue ich mittlerweile nur noch Kräuter und Pflücksalat an.
Tach Neyasha! Wow, du warst schon laufen, damit hast du dein schlechtes Gewissen gewissermaßen an mich weitergereicht 😉 Wenn ich „Nantucket“ höre, muss ich direkt an das Lied „The Downeaster Alexa“ von Billy Joel denken, eins meiner Lieblingslieder von ihm. Viel Spaß dort! 😉
Oje, ich wollte mein schlechtes Gewissen nicht auslagern. *g* Ich muss bei Nantucket immer an Moby Dick denken (was nicht die allerbeste Assoziation ist ;-)). Das Lied muss ich mir mal anhören.
Habe den John Muir Trail gerade mal auf Wikipedia nachgeschlagen, das sieht ja traumhaft aus! Echt schade, dass die USA zu einem Risikoziel für Touristen geworden sind. Ich lese auch gerne Bücher, die in dieser Natur spielen, sollten idealerweise allerdings einen historischen Hintergrund haben 😉
Ja, der Trail ist bestimmt atemberaubend (wie auch etliche andere Trails in den USA). Ich weiß allerdings nicht, ob es mich bei anderer politischer Lage dorthin ziehen würde zum Wandern. Sowohl der lange Flug als auch die Bärenpopulation dort schrecken mich ab. *g*
Das stimmt auch wieder. Ich würde die Natur in den USA schon gerne einmal sehen, weiß aber nicht, ob ich noch mal Fernreisen machen werde. Wow, du kannst wirklich toll malen! Ich wünschte, ich hätte mehr Geduld dafür. Ich kaufe mir immer schöne Farben und Ausmalbücher und mache dann nix damit. Zuletzt ein Malen-nach-Zahlen-Bild, das ich immerhin angefangen habe, lol.
Danke! 🙂 Ja, es ist manchmal schon eine Geduldsprobe – vor allem so ein vergleichsweise großes Bild, wenn man sonst eher nur in kleinen Skizzenbüchern malt. Aber wenn ich so richtig drinnen bin, kann ich auch völlig die Zeit vergessen. Viel Spaß mit dem Malen-nach-Zahlen-Bild! Auf sowas hätte ich auch fast mal wieder Lust (hab ich zuletzt als Kind ausgemalt). 🙂
Lach, meine Kreativität hat beim Malen seine Grenzen, deshalb ist sowas prinzipiell ganz gut für mich. Wobei der Nachteil ist, dass man nicht schattieren kann, dafür hab ich 48 verschiedene Farben…
Schlaf gut und eine schöne Woche!