Kreatives

[Kreatives] Bilder für einen Tierkalender

Für 2026 habe ich erneut einen Kalender für meinen Partner gestaltet, aber dieses Mal mit einem klaren Thema, nämlich Tiere. Für die meisten Bilder habe ich als Referenz eigene Fotos von mir und Julian verwendet, aber für ein paar hatte ich auch Referenzfotos aus dem Internet. Das Üben beim Inktober ist mir dabei zugute gekommen, wobei ich dort alle Tierbilder im selben Stil (Tuschezeichnungen mit Aquarell) gemalt habe. Für den Kalender habe ich mich eher intuitiv je nach Motiv für den Malstil entschieden.

Farbstifte

Für kleine Details und sehr kontrollierte Schattierungen finde ich Farbstifte immer noch am besten geeignet, auch wenn der Zeitaufwand dafür enorm ist (oder ich bin einfach nur langsam). In den letzen Jahren habe ich immer mit Faber Castell Polychromos gezeichnet, die eher hart und daher sehr gut für feine Striche geeignet sind. Im Herbst sind neue Stifte bei mir eingezogen – Derwent Drawing -, die sehr weich, wachsig und deckend sind. Es war spannend mit beiden zu experimentieren. Die Pferde und Kühe sind mit Polychromos entstanden, die Murmeltiere und alle Hintergründe mit Derwent Drawing.

Mixed Media

Bei diesen zwei Bildern habe ich mit einer Kombination aus Aquarell und Gouache gearbeitet. Das hat bei dem Schmetterling, bei dem ich Gouache lediglich für einige Details am Ende zum Einsatz gebracht habe, sehr gut funktioniert. Bei der Biene hingegen nicht so sehr.

Beim folgenden Bild habe ich etwas für mich ganz neues ausprobiert und zwar habe ich über den Aquarellfarben noch ein paar Details mit Farbstiften hinzugefügt. Das etwas stärker strukturierte Aquarellpapier war dafür zwar nicht ideal, aber mit dieser Kombination würde ich in Zukunft gern mehr ausprobieren.

Aquarell und Tusche

Bei vier Bildern habe ich ähnlich gearbeitet wie beim Inktober – mit einer Vorzeichnung aus Tusche und dem anschließenden Kolorieren mit Aquarell. Dabei entstehen nicht so realistische Bilder, wie man es mit Farbstiften oder reinem Aquarell erzielen kann, aber ich mag die Ergebnisse ziemlich gern. Gerade, weil dadurch kein Fotorealismus möglich ist, wirkt das meinem Perfektionismus entgegen und vermeidet, dass ich mich zu sehr in Details verliere.

Aquarell

Und schließlich habe ich bei diesen letzten Bildern nur mit Aquarellfarben gearbeitet (abgesehen von etwas weißer Tusche beim Eisbär). Hier war es hilfreich, dass ich für die Weihnachtskarten so viele Winterlandschaften geübt hatte.

Irgendwie habe ich es geschafft, dass ich bei dem Kalender erneut in Zeitnot geraten bin, was am Ende zu etwas Stress geführt hat. Aber es hat mir erneut Freude bereitet mich so intensiv mit dem Malen zu beschäftigen. Farbstifte sind ja quasi ein „Heimspiel“ für mich, aber mit Aquarellfarben habe ich lange sehr gekämpft. Umso mehr freut es mich, dass ich mittlerweile wie selbstverständlich zu den Farben greife und mich nicht mehr so auf verlorenem Posten fühle.

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