Lesetage

[Konstanzes Herbstlesen] 27. Oktober

Das letzte Oktoberwochenende und somit das letzte Wochenende von Konstanzes Herbstlesen hat begonnen. Dank Nationalfeiertag bin ich gestern schon ins Wochenende gestartet und habe die Zeit dazu genutzt, weiter eifrig an meiner Weltkarte zu arbeiten. Ich glaube aber nicht, dass ich bis zum NaNo noch fertig werde. Würde ich eine klassische Fantasykarte machen mit Bergen und Bäumchen, wäre ich vermutlich schon fertig, aber Höhenlinien sind so verflixt zeitaufwändig!

Das ist auch der Grund, weshalb ich die letzte Woche nicht viel gelesen habe. Ich bin daher noch immer mit Die seltsamsten Orte der Welt und Schiller beschäftigt, aber zumindest bei den Hörbüchern ist etwas weitergegangen: Ich habe Das Revier der schrägen Vögel zu Ende gehört, habe es aber etwas schwächer als den ersten Band gefunden. Dann habe ich mir als Inspiration für meinen „Fantasy-Roadtrip“, den ich im NaNo schreiben möchte, das Hörbuch Mittendurch statt drüber weg heruntergeladen, in dem die beiden Freunde Peer Bergholter und Jochen Müller über ihre Weltreise berichten. Sie sind der Meinung, dass der Weg das Ziel ist und sind daher mit Bussen, Zügen und Schiffen unterwegs, aber nie mit dem Flugzeug. Bisher finde ich das Hörbuch sehr unterhaltsam.

Ich werde jetzt mal einkaufen und es mir dann mit Büchern, Hörbuch und Grafiktablet bequem machen.

 

Update um 16:00

Ich habe heute einen großen Teil des Tages mit dem Grafiktablet auf den Knien auf dem Sofa verbracht und dabei weiter Mittendurch statt drüber weg gehört. Mir gefällt die Art und Weise, wie die beiden ihre Reise schildern, sehr gut. Man bekommt einige etwas andere Einblicke in die Länder, die sie bislang bereist haben (Russland, Mongolei, China, Vietnam) und die Schwierigkeiten, die sich immer wieder vor ihnen auftürmen, etwa mit abgelaufenen Visa, überfüllten Bussen, etc., sorgen für zusätzliche Spannung und Unterhaltung – auch wenn die Situationen für die beiden selbst wohl in dem Moment nicht so unterhaltsam waren. 😉

Ich habe außerdem ein paar Seiten bei Die seltsamsten Orte der Welt weitergelesen. Ich würde das Buch heute gern noch beenden, da ich daran nun schon so lange lese. Das heißt nicht, dass mir das Buch nicht gefällt, aber durch die kurzen, in sich geschlossenen Kapitel, neige ich sehr dazu, immer nur in kleinen Portionen weiterzulesen. Und allmählich würde ich wirklich gern was neues beginnen.

Jetzt gibt es aber erst mal einen Nachmittagskaffee. Bis später!

 

Update um 21:00

Ich dachte mir, nachdem ich ständig darüber schreibe, zeige ich euch mal den Zwischenstand der Karte. Mit den Inseln im Norden bin ich schon weiter als mit der im Süden; der Kontinent im Osten, von dem man hier Teile sieht, habe ich bislang noch außen vor gelassen. Blöd, dass ich hier so eine gebirgige Gegend habe (und dann auch noch die Fjorde im Norden) – sonst wäre das deutlich weniger Arbeit. 😉

Immerhin bin ich daneben bei meinem Hörbuch um einiges weiter gekommen – und dass Mittendurch statt drüber weg so kurzweilig und interessant ist, trägt sicher dazu bei, dass ich so eifrig vor mich hin pinsle.

Ein wenig zu kurz gekommen ist dabei natürlich mal wieder Die seltsamsten Orte der Welt, obwohl ich beim Nachmittagskaffee zumindest ein paar weitere Kapitel gelesen habe. Vielleicht werde ich das Buch heute im Bett auslesen – dann könnte ich morgen mit einem neuen beginnen (wenn ich es denn schaffe, mich mal von meiner Karte loszureißen).

10 thoughts on “[Konstanzes Herbstlesen] 27. Oktober

  1. Selbst wenn Du die Karte bis zum 01.11. nicht fertig bekommst, so ist sie doch gewachsen und detaillierter geworden und dass Du Dich so intensiv mit ihr beschäftigst hast, ist bestimmt auch eine gute Ausgangslage für den von Dir geplanten Roadtrip.

  2. Schade, dass du mit der Karte nicht bis zum November fertig wirst. Aber ich bin mir sicher, dass die intensive Beschäftigung damit, dir eine bessere Vorstellung von deiner Welt gebracht hat, auch wenn du noch nicht alles aufzeichnen konntest. 🙂

    Das Hörbuch klingt gut! Ich bin gespannt, was du noch darüber erzählst. 🙂

    1. Ja, das denke ich auch. Und wer weiß, vielleicht schaffe ich bis November doch noch mehr als gedacht – zumindest heute läuft es sehr gut.
      Das Hörbuch ist wirklich sehr unterhaltsam. Ich bin gespannt, was die beiden noch alles erleben (aktuell sind sie in Vietnam).

      1. Sehr cool, dass es so gut läuft! Wie finanzieren die beiden Reisenden denn ihre Reise? Das finde ich ja immer einen wichtigen Aspekt, wenn es um solche Reiseberichte geht. So richtig sauer hat mich vor einiger Zeit diese Welle an „so kommst du ohne Geld um die Welt“-Berichteflut gemacht, weil das nur funktionierte, weil die Leute auf die Mildtätigkeit der Bewohner des jeweiligen Landes setzten, was ich wirklich unverschämt finde.

        1. Ich wollte gerade antworten, dass Maldwin als Händler selbst Schiffe besitzt und nicht eben arm ist, bis mir dämmerte, dass du nicht „meine“ zwei Reisenden des NaNo-Romans meinst. *lol* Man merkt, dass ich den ganzen Nachmittag sehr in meiner Welt gefangen war …

          Die beiden Reisenden finanzieren sich bislang ihre Reise schlicht aus ihren Ersparnissen. Sie sind in Ländern mit (für uns) eher günstigen Lebenserhaltungskosten unterwegs, übernachten in Schlafsälen in Hostels und wählen in Zügen 3. Klasse (wenn vorhanden) oder fahren in billigen Bussen. Das ist übrigens ein Aspekt, der mir an diesem Buch auch sehr gut gefällt – sie sind nämlich auf diese Weise meistens mittendrin unter den Einheimischen unterwegs, suchen auch bewusst den Kontakt und die Gespräche und nehmen die oft widrigen Reisebedingungen recht gleichmütig hin.
          Die von dir angesprochene Weise „ohne Geld“ zu reisen, ist mir vor einer Weile unangenehm bei einem Buch von Michael Wigge aufgefallen (das ich auch rezensiert habe). Bei dem war es eine Mischung aus Ausnutzen und Reporterstatus.

        2. *schmunzel* Gut zu wissen, dass dein Maldwin so gut für eine Reise gerüstet ist. 😀 Aber ich meinte wirklich die beiden anderen Reisenden und mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sie „günstig“ und Einheimischen-nah reisen und das Ganze von ihrem Ersparten finanzieren, klingt dein Buch noch besser.

          Deine Karte finde ich jetzt schon ziemlich beeindruckend! Da lohnt sich die ganze Arbeit schon, die du dir damit machst! Schön, dass du sie mal hergezeigt hast. 🙂

    1. Ach, man muss ja auch nichts damit machen, sondern kann einfach aus Freude Karten zeichnen. Ich komme mir bei meiner Höhenlinien-Pinselei im Atlasstil gerade auch gar nicht sehr kreativ vor, aber es macht trotzdem Spaß.

      1. Wenn ich sehe, wie viele Leute beim NaNoWriMo mitmachen, fange ich auch oft an zu überlegen, ob ich mal versuchen soll, was zu schreiben. Ich fürchte nur, mir fällt da nicht genug ein. Ich hätte damals den filmreifen Fantasy-Traum aufschreiben und ausbauen sollen 😀

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