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[Tag] 11 Fragen und Antworten

Mirjam hat mir 11 interessante Fragen zugeworfen, die ich gern beantworten werde. Eigentlich sollte ich mir dann auch 11 Fragen ausdenken und diese an 5 Blogger weitergeben, aber ich muss gestehen, dass ich dieser „Verpflichtung“ nicht nachkommen werde.
Nun aber zu den Fragen:
1. Wie lange bloggst du schon und was war deine Motivation, einen zu eröffnen?
Seit August 2010, also seit bald 3 Jahren. Meine ursprüngliche Motivation war, bei Mellis 24h-Lese-Marathon teilzunehmen, bei dem für die Teilnahme ein Blog erforderlich war. Aber natürlich juckte es mich auch sonst in den Fingern, über Bücher, das Lesen und auch das Schreiben zu bloggen.
2. Was gibt dir das Schreiben? Und wie lange schreibst du schon?
Das ist mal eine schwierige Frage … Oft gibt mir das Schreiben ja nur Stress und Frust und das Gefühl einer lästigen Pflicht, aber wenn es darüber hinaus nichts gäbe, dann würde ich nicht schreiben. Das Schreiben gibt mir die Möglichkeit, ein Ventil für die Geschichten und Figuren zu finden, die durch meinen Kopf schwirren und mir solange keine Ruhe lassen, bis ich über sie schreibe. Es gibt mir ein Eintauchen in eine andere Wirklichkeit. Es gibt mir auch die Möglichkeit, über bestimmte Themen zu schreiben, die mir ein Bedürfnis sind.
Und das alles ist mir wohl doch Antrieb genug, um mich über die manchmal sehr schwierigen Phasen des Schreibens hinwegzutragen. Denn immerhin schreibe ich schon Geschichten seit ich 8 Jahre alt bin und somit gehört das Schreiben so fix zu meinem Leben, dass ich – trotz längerer Pausen – wohl niemals völlig damit aufhören könnte.
3. Was inspiriert dich für deine Geschichten? Wo oder wann bist du am kreativsten?
Inspiration finde ich eigentlich überall in meinem Alltag: in Büchern, in Filmen und Serien, in Liedern, in Bildern, früher sogar auch sehr stark im Studium. Meist sind es viele Kleinigkeiten, die mich inspirieren und die dann allmählich zu einem Ganzen zusammenwachsen.
Wo und wann ich am kreativsten bin, kann ich gar nicht so genau sagen. Es gibt weder eine bestimmte Tageszeit noch einen bestimmten Ort, wobei mich eine Wanderung oder ein Spaziergang im Grünen oft sehr in Schreibstimmung versetzen. Vielleicht, weil ich da in Ruhe meine Gedanken wandern lassen kann, was bei mir zwangsläufig dazu führt, dass ich über meine Geschichten nachdenke.
4. Was sind die ersten drei Dinge, die du morgens nach dem Aufstehen machst?
Brille aufsetzen (meine Kontaktlinsen geb ich immer erst später rein), Kaffee kochen, ins Badezimmer verschwinden
5. Chips oder Schoggi? Kaffee oder Tee?
Schoggi! Kaffee und Tee mag ich beides. Kaffee trink ich immer in der Früh, Tee am Nachmittag oder Abend.
6.  Welches Buch ist dein absolutes Highlight der letzten
Monate? Oder hast du ein Buch, das du schon seit Jahren immer wieder
gerne liest?
Mein absolutes Highlight der letzten Monate war Swallows and Amazons von Arthur Ransome. Natürlich war das nicht das einzige Lese-Highlight dieses Jahres, aber doch das, das mir spontan als erstes einfällt.
7.  Schreibst du zuerst den Plot und dann das Manuskript dazu, oder leiten dich viel eher deine Figuren durch deine Geschichte?
Ich habe es schon mit beiden Varianten probiert, aber das bessere Ergebnis erziele ich, wenn mich die Figuren leiten. Wenn ich vorher zu intensiv plotte, neige ich leider dazu, die Handlung und vor allem die Figuren totzuplanen. Bei mir können sich Figuren aber meist erst beim Schreiben so richtig entfalten – und wenn ich sie vorher bereits zu sehr in bestimmte Bahnen lenke, werden sie leblos und starr.
8.  Warst du schon mal in eine Romanfigur verliebt oder
wolltest du unbedingt eine Figur in einem Buch sein, welches du gerade
am Lesen warst? Wenn ja, welche?
Als Kind wollte ich unbedingt Bastian aus der „Unendlichen Geschichte“ sein. Ich wollte wie er direkt durch das Buch nach Phantasien hineinspringen können – oder auch in ein anderes Buch. So sehnlichst wie damals habe ich mir wohl nie wieder gewünscht, den Platz einer Romanfigur einnehmen zu können.
Und in eine Romanfigur verliebt war ich wohl auch schon, wobei ich es eher als ein Schwärmen bezeichnen würde. Spontan fallen mir ein: Jonathan aus „Die Brüder Löwenherz“ (mein Kindheitsschwarm!), Leo aus „Gut gegen Nordwind“, Ammar ibn Khairan aus „Die Löwen von Al-Rassan“, Aeneas aus „Kassandra“
9. An welchen Orten liest du gerne Bücher? Waren auch ungewöhnliche dabei?
Überall. *gg* Am liebsten lese ich aber entweder im Winter am Kachelofen bei meiner Familie oder im Sommer draußen in einem Park/im Garten.
Ungewöhnliche Orte waren sicher auch schon darunter. Als Kind etwa habe ich immer auf den Hochzeiten meiner zahlreichen älteren Cousinen und Cousins gelesen, weil ich mich dort gelangweilt habe. Und in Oslo habe ich öfter auf den Klippen der Insel Hovedøya gelesen.
10. Welches Land möchtest du gerne bereisen? Und was fasziniert dich an diesem Land?
Oje, wo soll ich da beginnen? Es gibt so viele Länder, die ich gern bereisen würde! Besonders unerreichbar, gleichzeitig aber auch besonders faszinierend ist für mich Grönland. Die karge Landschaft, der Hauch von Nordpol-Expeditionen (für die ich ein unerklärliches Faible habe) und die vielerortens unberührte Natur faszinieren mich daran wohl besonders.
11. Was sind deine nächsten Ziele, die du gerne erreichen möchtest?
Meine Doktorarbeit beenden und einen ordentlichen Job finden, um es mal ganz knapp und pragmatisch zu formulieren. Und etwas abseits von diesen notwendigen Zielen: „Bühnenzauber“ endlich fertig überarbeiten!

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