Lesetage

[Konstanzes Herbstlesen] 14. Oktober

Guten Morgen! Es ist ein sonniger Sonntag und ein weiterer Tag von Konstanzes Herbstlesen. Gestern habe ich nicht mal mehr ein Abschluss-Update gemacht, weil ich so beschäftigt mit meiner Karten-Pinslerei war, dass ich mich dann um 1 Uhr gewaltsam losreißen musste, um endlich ins Bett zu gehen. Wenn ich so konzentriert mit etwas beschäftigt bin, werde ich einfach nicht müde und kann dann auch nicht so schnell einschlafen – umso müder bin ich nun heute Morgen.

Da ich gestern so viel mit Hörbuchuntermalung gewerkelt habe, bin ich bei Kommando Abstellgleis von Sophie Henaff schon etwa bei der Hälfte. Ich finde die Figuren des Krimis toll, kämpfe aber noch immer mit den vielen verschiedenen Namen und dem Gewirr an Handlungssträngen in der Gegenwart und der Vergangenheit.

Bei Bonnetts Die seltsamsten Orte der Welt habe ich gestern außerdem den ersten Abschnitt „Verlorengegangene Orte“ gelesen und fand den sehr interessant. Falls ich dazukomme, werde ich also auch bei diesem Buch heute bestimmt weiterlesen. Heute kommt aber am späten Nachmittag meine Schreibgruppe zu Besuch und bis dahin muss ich auch noch kochen, also mal sehen, wieviel Zeit ich zum Lesen finden werde.

Jetzt gibt es aber erst einmal Frühstück!

 

Update um 13:30

Ich habe mich heute nach dem Frühstück gleich wieder in die Karte vergraben und war damit den ganzen Vormittag beschäftigt. Damit das noch was bis zum NaNo-Start wird, müsste ich mich wohl doch mal rein auf die Region konzentrieren, die ich dann für die Handlung brauche. Eine Höhenlinien-Karte für die gesamte bekannte Welt ist einfach sehr viel (zumal das mit den Höhenlinien ohnehin immer sehr zeitaufwändig ist) …

Vom Hörbuch fehlen mir dementsprechend nur noch etwa eineinhalb Stunden. Mal sehen, ob ich das heute noch zu Ende höre. Jetzt werde ich vielleicht doch mal lieber etwas raus in die Sonne gehen und dort lesen.

Immerhin ist für den Besuch fast alles vorbereitet: Das Dessert steht im Kühlschrank, die Kürbissuppe köchelt vor sich hin, das Brot muss nur noch in den Ofen geschoben werden.

15 thoughts on “[Konstanzes Herbstlesen] 14. Oktober

  1. Auch wenn man sich am nächsten Tag immer richtig verkatert fühlt, finde ich es immer toll, wenn man sich so in eine Beschäftigung reinknien kann, das man alles um sich herum vergisst. Ich hoffe, du bist zufrieden mit den Fortschritten, die du gestern gemacht hast. 🙂

    Hab einen entspannten Start in den Tag und heute Nachmittag ein schönes Treffen mit deiner Schreibgruppe!

    1. Ich finde das auch immer toll – ich wünschte nur, ich könnte den Flow mal so richtig nützen, aber in der kommenden Woche sieht es dafür zeitmäßig mal wieder gar nicht gut aus.
      Was die Fortschritte betrifft … mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber ja, es wird.

      1. Dann vielleicht am Wochenende? Wenn du Samstag und Sonntag zusammen nimmst, dann kommt doch einige Zeit zusammen! Oder bist du wieder beruflich oder privat eingespannt? Auf jeden Fall ist es schön zu lesen, dass du weiter vorangekommen bist, und für den Besuch ist auch alles vorbereitet – dann erhol dich noch gut auf dem Balkon, bis er eintrifft! 🙂

        1. Ja, am Wochenende hab ich dann eh wieder Zeit, nur jetzt unter der Woche nicht wegen einerseits dienstlichen und andererseits privaten Dingen. Das Problem ist nur, dass ich dann immer ein bisschen brauche, um wieder reinzukommen, wenn ich dazwischen ein paar Tage pausiert habe. Deshalb würde ich mir wünschen, meine Abende wären diese Woche nicht so voll.

  2. Aloha, Neyasha.
    Stimmt, es ist die Passion (& die damit ausgeschütteten, körpereigenen „Drogen“ 🙂), die uns wach zu halten vermögen. Wobei sich der Körper dann doch irgendwann sein Recht auf Schlaf zurück holt. Die Faszination des Schlafs ist eh eine eigene.
    Der Oktober scheint ein goldener werden zu wollen, wie es scheint (wenn auch ohne Wind für Drachen 😉).

    bonté

    1. Hier ist es seit einigen Tagen schon wieder sehr windig. Eh klar, da für dieses Wochenende kein Drachensteigen geplant ist … 😉

  3. Deine Kartenmalerei klingt so gemütlich! Wenn ich mal Zeit zum Schreiben finde, mache ich mir auch dauernd Skizzen und Karten. Allerdings habe ich schon lange nicht mehr an einer ganzen Welt gewerkelt.
    Ich bin gespannt, was du weiter zu „Die seltsamsten Orte der Welt“ sagst – solche Bücher reizen mich immer, aber meist kann ich mich dann nicht zum Kauf durchringen.

    1. So ganz gemütlich ist es nicht – dafür mache ich mir zu viele Gedanken darüber, wie und wo die Berge realistisch sind und ob die Höhenlinien so passen, wie ich sie male.
      Ich finde „Die seltsamsten Orte der Welt“ bisher sehr gut, es hat auch inhaltlich einen etwas anderen Ansatz als vergleichbare Titel. Ich finde es nur immer so schade, wenn in solchen Büchern keine Karten und/oder Abbildungen enthalten sind.

      1. In manchen Foren gehen die Leute extrem wissenschaftlich an ihre Welten heran, daran erinnere ich mich noch. Mir war das dann meistens ein bisschen zu viel, weil man sich da an so vielen Details festbeißen kann; zu viel Realismus brauche ich in einer Fantasywelt gar nicht. Und jetzt bin ich eigentlich lieber in unserer Welt unterwegs und versehe die mit phantastischen Elementen 🙂 Trotzdem lese ich total gerne, wie andere ihre Welten bauen. Es gibt so viele tolle Ideen.

        Oh, keine Abbildungen? Das ist aber unerwartet!

        1. Ich bin da irgendwo dazwischen unterwegs, also quasi halbwissenschaftlich. Das macht mir am meisten Spaß und ich bin dann zufriedener mit den Ergebnissen als wenn ich mir über solche Sachen gar keine Gedanken machen würde. Aber gleichzeitig ist es eben dadurch kein ganz entspanntes Dahinbasteln mehr.

  4. Ich finde es klasse, dass Du gestern mit Deinen Karten gut vorangekommen bist. Und heute ist Sonntag, also was soll es. 🙂
    Ein weiterer Vorteil ist, dass Du Dein Hörbuch so schön am Stück weiterhören konntest, sonst würdest Du mit den Handlungssträngen und Charakteren vielleicht mehr zu kämpfen haben. 😉

    1. Ja, das stimmt – so vergesse ich wenigstens nicht noch ständig zwischendrin die Namen. Ich glaube, ich kämpfe vor allem damit, weil ich mir schwertue, wenn ich französische Namen nur höre. Da ich kein Französisch kann, sehe ich dann die Namen nicht vor mir und kann sie mir nicht merken.

      1. Ich erinnere mich noch heute daran, dass ich bei „Die Schatten von La Rochelle“ von Tanja Kinkel ständig mit den ganzen Louis-Charakteren durcheinander kam, lach. Schön, dass Du weiter gekommen bist – und ich werde gleich, wie Du, auf den Balkon wandern.

  5. Der Sonntag hier war auch mehr als sonnig. Bei uns waren 17 Grad angekündigt, aber geworden sind es letztendlich mehr als 25 Grad. Facebook hat mich heute daran erinnert, dass wir exakt vor 3 Jahren in der Nachbarstadt Schnee hatten. Ich kann das kaum fassen.
    Ich bin immer etwas wehmütig, wenn ich sehe, dass Menschen feste Schreibgruppen haben. Ich hätte so etwas auch gerne, aber so richtig geklappt hat das bei mir nie und irgendwie denke ich auch immer, dass ich dafür zu unregelmäßig schreibe (weswegen ich ja gerne eine Schreibgruppe hätte).
    Ich nehme mir jedes Jahr vor NICHT am NaNo teilzunehmen, aber irgendwie, wenn ich dann die ganzen Beiträge sehe und die Begeisterung von den Leuten, dann sehne ich mich doch wieder nach dem Schreibmonat. Aber mir fehlt der Kopfplatz zum Plotten und so ein richtiger Architect bin ich sowieso nie gewesen. Dieses Jahr fehlen mir irgendwie auch die Ideen und an alten Werken mag ich nicht weiter schreiben. Also bin ich (mal wieder) hin und her gerissen, was den NaNo angeht.
    Außerdem hast du meine absolute Bewunderung. Zeichnen liegt mir überhaupt nicht und sich so mit Leidenschaft in eine Welt zu knieen finde ich unfassbar großartig, Ich hoffe, du berichtest ein bisschen über den NaNo nächsten Monat, ich komme dann bestimmt immer mal wieder stöbern und lass ganz viel Motivation da 😉

    1. Nun ja, in unserer Schreibgruppe geht es inzwischen schon seit Jahren nur noch selten ums Schreiben – und gemeinsam geschrieben haben wir bei den Treffen ohnehin nie. Es sind eher Plaudertreffen.
      NaNo ist echt eine ganz eigene Sache. Für mich hat er schon super funktioniert, aber ich habe mich bei zwei Projekten damit auch schon völlig gegen die Wand gefahren, weil ich dazwischen keine Zeit mehr zum Plotten hatte. Dieses Mal bin ich optimistisch, weil ich einen sehr simplen Plot habe, einen definierten Endpunkt auf den ich zusteuere und Figuren, die ich schon seit Jahren kenne.

      Ich werde im November bestimmt auch über den NaNo berichten. Danke für deine motivierenden Worte!

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