Buchstabengeplauder

Buchstabengeplauder #78

Wieder einmal ist eine Woche vergangen und ich habe nur einen recht bilderlastigen Plauderbeitrag für euch. In der letzten Zeit war ich einfach zu wenig in Wien – zuerst die Dienstreisen und dann war ich über den Feiertag bei meiner Familie, wo ich mit meiner Mutter die Landesgartenschau in Kremsmünster besucht habe. Die Gartenschau war auf zwei Standorte verteilt – das Stift Kremsmünster und das Schloss Kremsegg – und durchaus sehenswert, wenn auch etwas überteuert. Hier ein paar Eindrücke davon:

Stiftskirche

Allgemein ist bei mir der Juni sehr vollgestopft und wuselig. Bis zum 27. Juni muss ich noch eine Schulung vorbereiten (ich bin schon ziemlich nervös beim Gedanken daran), aber danach sollte es ruhiger werden und ich denke, dass ich dann auch den Kopf wieder freier haben werde fürs Bloggen.
Ein stiller Blog heißt allerdings bei mir nicht unbedingt, dass ich wenig lese. Gerade heute Abend habe ich Finstere Orte von Gillian Flynn ausgelesen, das mich nicht hundertprozentig überzeugt hat, das ich aber doch so spannend fand, dass ich noch bei Einbruch der Dämmerung mit angestrengten Augen draußen am Balkon gelesen habe. Auf dem Ebook-Reader tummelt sich außerdem gerade The Bell at Sealey Head von Patricia McKillip, das mir bislang sehr gut gefällt. Vom Aufbau her erinnert es mich ein wenig an „Alphabet of Thorns“, das eins meiner Lieblingsbücher von McKillip ist. Hoffentlich lösen sich all die Rätsel auch zufriedenstellend auf.
Da ich vorige Woche Geburtstag hatte, habe ich außerdem Zuwachs für den SuB bekommen:

Das Labyrinth der Lichter von Carlos Ruiz Zafón ist der Abschluss seiner Romane rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher. Sein vorheriges Werk Der Gefangene des Himmels hat mir nicht so gut gefallen, aber ich hoffe, dass der aktuelle Roman wieder etwas besser ist.
Zu diesem Wälzer gesellen sich noch zwei Sachbücher, die ich schon seit einer Weile auf der Wunschliste hatte – Gegen Vorurteile von Nina Horaczek und Sebastian Wiese sowie Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie.
Ich habe außerdem noch Büchergutscheine bekommen und einen Teil davon schon für zwei Ebooks eingelöst: When Marnie Was There von Joan Robinson und Wanderlove von Kirsten Hubbard. Beim Rest muss ich noch überlegen, welche Bücher ich noch vom ewigen Wunschlisten-Dasein erlösen möchte.
Auf jeden Fall ist genug Lesestoff für den Sommer gesichert!

9 thoughts on “Buchstabengeplauder #78

  1. Oh, du hattest Geburtstag? Herzlichen Glückwunsch nachträglich! 🙂

    Bundesgartenschauen scheinen immer überteuert zu sein (irgendwie ja auch verständlich, wenn man die Materialschlacht bedenkt), aber deine Fotos zeigen doch einige schöne Elemente. Ich hoffe, ihr habt den Tag genossen. 🙂

    Verflixt! Bei dir stolpere ich immer über Autoren, die ich schon lange weiterlesen will (Patricia McKillip) – ich sollte mir mal eine Liste anlegen und gezielt nach Titeln suchen!

    Ich wünsche dir viel Spaß und informative Lesestunden mit deinen Neuzugängen und das passende Wetter, um sie auf dem Balkon genießen zu können!

    1. Danke!

      Ja, es war ein schöner Tag bei der Landesgartenschau, wenn auch sehr heiß – aber noch harmlos im Vergleich zu heute in Wien. Nachdem es aktuell selbst spätabends noch 30 Grad bei mir auf dem Balkon hat, ist das Genießen der Lektüre erst mal nach drinnen verlegt. 😉

    2. Immerhin scheint es bei dir in der Wohnung etwas kühler zu sein. 🙂

      Da unsere Wohnung gut Wärme speichert und den ganzen Tag schön von der Sonne beschienen wird, bekomme ich nur mit frühmorgendlichem Lüften die Temperatur in der Wohnung auf um die 30 Grad. Ich wünschte, ich könnte hier wie in der alten Wohnung nachts die Rollläden schließen und die Fenster offen lassen, aber ohne Rollläden ist das leider keine Option.

    3. Gestern wars noch kühler, weil es gestern erstmals auch nachts so warm war. Heute sieht die Sache leider schon anders aus …

      Wieso kannst du ohne Rolläden die Fenster nicht offen lassen? Scheint dann gleich frühmorgens die Sonne rein? Bei mir sind weniger die fehlenden Rolläden das Problem als mehr der nahe Park, in dem es meist sehr laut ist (diverse Grüppchen von Jugendlichen, die nachts dort abhängen). Daher muss ich zumindest im Schlafzimmer nachts immer das Fenster schließen.

    4. Weil dann die Katze einen Ausflug aus dem zweiten Stock machen könnte, der große Tierarztkosten verspricht. Und wir können sie nicht im anderen Teil der Wohnung einschließen, weil sie dann die ganze Nacht durch an der Tür kratzen würde. Den Lärm würden wir bei dem Wetter vermutlich hinnehmen, obwohl der Verkehr hier in der Nacht auch nicht stoppt und die Straßenbahn vor der Tür und die in der Nacht vorbeifahrenden Autos mit Musikbeschallung nicht gerade leise sind.

    5. Ach Gott, logisch, ich kann auch schon vor Hitze nicht mehr denken …
      An den Verkehrslärm hab ich mich in all den Jahren in Wien gewöhnt (zumal hier weniger Verkehr ist als in meinen früheren Wohnungen), aber wenn Menschen laut reden, lachen, die Skaterbahn nutzen, etc. kann ich absolut nicht schlafen.

    6. Wenn man keine Wohnungskatze hat, denkt man da ja auch nicht so schnell dran. 🙂

      Ich finde unseren Verkehrslärm auch erstaunlich gut zu ertragen. Aber Menschen oder besonders laute LKWs, die durch unsere Straße fahren, lassen einen dann doch aufschrecken, und die Straßenbahn quietscht manchmal beim Bremsen an der Haltestelle.

  2. Dann noch alles Gute nachträglich zum Geburtstag!

    Den schwarzen Falter (?) finde ich offen gestanden ja irgendwie etwas ekelig *g*

    Die Zeit für den Blog wird schon noch wiederkommen. Das erste Jahr im Job ist ja bald vorbei und dann wiederholt sich in vielen Berufen vieles, so dass es weniger aufregend und anstrengend ist, da sich Routine entwickelt.

    1. Danke!
      Das ist eine Große Blaue Holzbiene. Ich hab die zum ersten Mal gesehen und war ziemlich fasziniert (man kann auf dem Foto nicht erkennen, wie riesig die ist). Ich konnte sie grade noch knipsen, ehe sie weggeflogen ist, daher ist das Foto leider nicht ganz scharf.

      Im Grunde hat sich eh schon viel Routine entwickelt, aber in den letzten Wochen war einfach sehr viel los, das selbst für die "alten Hasen" neu war (etwa der Start unserer neu konzipierten Ausbildung). Ab dem Juli sollte es dann erst mal wieder etwas ruhiger werden (vielleicht kann ich dann auch mal meine zahlreichen Plusstunden abbauen).

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