Sonstiges

Ich sage meiner „ToDo“-Liste den Kampf an!

Ich habe eine paar wundervolle Tage in Dublin mit meiner Schwägerin und meiner Nichte hinter mir. Es war mal ein ganz anderes Weihnachten und wir mussten ein bisschen einfallsreich sein, da am 25.12. nicht nur alles geschlossen hat, sondern auch keine Züge und keine Busse fahren. Aber auf diese Weise hat es sich ergeben, dass wir mit Fahrrädern durchs menschenleere Dublin gefahren sind und bei strahlendem Sonnenschein auf North Bull Island spazieren waren. Ihr werdet noch einen genaueren Bericht und natürlich Fotos bekommen, aber jetzt habe ich nur zwei Tage, ehe es übermorgen zur traditionellen Silvesterreise mit meiner Freundin geht – dieses Jahr nach Bozen. Ja, mein Weihnachtsurlaub ist sehr gut gefüllt ….

Diese zwei Tage dazwischen will ich auf jeden Fall zum Lesen, zum Schreiben von Rezensionen und zum Fertigstellen diverser Dinge nutzen. Und damit ich nicht stattdessen im Internet versumpfe oder das Rezensieren wieder ewig vor mir herschiebe, werde ich über meine Fortschritte bloggen. Folgendes habe ich mir vorgenommen:

  • mindestens 5 Rezensionen schreiben (ein Teil davon vermutlich nur Kurzrezensionen)
    • 5 von 5 erledigt: „Jeder Tag ist Muttertag“ v. Hilary Mantel, „We Are Okay“ von Nina LaCour, „Nicht so das Bilderbuchmädchen“ v. Agnes Ofner, „Das Dorf in den roten Wäldern“ v. Louise Penny, „Tief eingeschneit“ v. Louise Penny
  • „Lessons from the Arctic“ v. Geir Kløver auslesen, um mein Sachbuch-Vorhaben noch erfolgreich abzuschließen
  • „To Davy Jones Below“ v. Carola Dunn auslesen
  • meinen Kalender für 2020 fertig gestalten
  • Häkeleien, die ich für eine späte Weihnachtsfeier brauche, zumindest beginnen

Also auf geht’s! Bei meinem nächsten Update kann ich hoffentlich schon einen der Punkte oben abhaken. Falls sich jemand meinem kleinen Produktivitätswochenende anschließen will, meldet euch in den Kommentaren!

Update um 16:30

Ich habe zwar erst eine Kurzrezension geschrieben (Hilary Mantel – Jeder Tag ist Muttertag), aber dafür bin ich mit meinem Kalender für 2020 fast fertig, was definitiv der aufwendigste Punkt auf meiner Liste ist. Mir fehlen im Grunde nur noch die Monatsillustrationen, die ich vermutlich ohnehin noch nichts fürs ganze Jahr machen werde und ein paar weitere Kleinigkeiten. Da ich aber dringend eine kleine Pause brauche und nicht mehr länger am Tisch sitzen mag, werde ich mich jetzt aufs Sofa mit einem meiner Bücher verziehen. Ich bin ziemlich erkältet und will übermorgen, wenn es nach Bozen geht, wieder fit sein, daher sind Decke und Tee dazu sicher eine gute Idee.

Update um 20:30

Ich hatte einen sehr gemütlichen und doch produktiven Nachmittag: So habe ich nicht nur drei Kurzrezensionen geschrieben, sondern auch „Lessons from the Arctic“ ausgelesen. Das war mal wieder ein typischer Fall von „Wieso war das Buch so lange auf meinem SuB?“, da es mir sehr gut gefallen hat. Beim Kalender habe ich heute nicht mehr weitergemacht, aber morgen ist ja schließlich auch noch genug Zeit. Für heute verabschiede ich mich also mal (auch wenn ich vielleicht noch „To Davy Jones Below“ weiterlesen werde) und melde mich morgen wieder mit hoffentlich ebenso erfolgreichen Updates.

Sonntag, 29.12.

Heute Morgen habe ich schon „To Davy Jones Below“ ausgelesen und kann also einen weiteren Punkt meiner Liste abhaken. Jetzt werde ich mich mal auf meinen Kalender und weitere Rezensionen stürzen – wenn ich da einigermaßen gut vorankomme, könnte ich am Nachmittag ganz gemütlich häkeln. Und natürlich muss ich noch für morgen packen, aber das wird nicht zu lange dauern.

Leider bin ich noch immer sehr verschnupft, aber ich werde der Erkältung weiterhin mit Tee zu Leibe rücken und hoffe auf rasche Besserung. Außerdem verbringen wir morgen eh den halben Tag im Zug, da ist also auch noch Gelegenheit zum Ausruhen.

Sonntag, Update um 15:00

Hurra, mein Kalender für 2020 ist fertig! Naja, nicht ganz fertig, da ich noch nicht alle Monatsillustrationen habe, aber die habe ich bisher auch immer im Laufe des Jahres gezeichnet. Aber Titelseiten, alle Monatskalender, die Übersicht für 2021, Überblickslisten, usw. sind nun erledigt. Gerade rechtzeitig, dass der neue Kalender morgen mitkommen kann. 🙂

Ich habe auch schon das meiste für morgen gepackt und liege also alles in allem sehr gut in der Zeit. Jetzt gönne ich mir mal einen Kaffee und dann schaue ich, ob ich mich noch zu der einen oder anderen Rezension aufraffen kann.

 

Sonntag, Update um 21:00

Nachdem ich heute Nachmittag noch zwei weitere Kurzezensionen geschrieben und mit der Häkelei begonnen habe, konnte ich nun alle Punkte auf der Liste abhaken. Es ist auch fast alles fertig gepackt und ich werde noch ein gemütliches Stündchen auf dem Sofa verbringen, ehe ich ins Bett verschwinde – denn morgen läutet der Wecker um 5:15. *brrrr*

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2020!

16 thoughts on “Ich sage meiner „ToDo“-Liste den Kampf an!

  1. Huiui! Für zwei Tage finde ich deine Liste aber ganz schön sportlich! 😀
    Ich bin gespannt, wie viel du davon schaffst.

    Schön, dass du ein tolles und besonderes Weihnachten hattest. Ich mag es, dass du so viele Kurztrips machst und uns davon berichtest. :))

    Viel Spaß beim Abarbeiten der Liste und komm gut ins neue Jahr! 🙂

    1. Ja, das stimmt – ich neige leider sehr dazu, meine ToDo-Listen etwas zu ehrgeizig anzulegen. Aber momentan habe ich das Gefühl, gar nicht mal so schlecht in der Zeit zu liegen.
      Danke! Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

      1. Wenn ich mir angucke, was du allein an dem einen Tag geschafft hast, bin ich schon ein bisschen beeindruckt. 😀

        Ich bin total gespannt auf deine Kurzrezension des LaCour Buchs. Ich lese die Autorin eigentlich wirklich gerne.

        Dann hoffe ich, dass du heute wieder genauso produktiv bist.

        Liebe Grüße

  2. Decke und Tee sind auf jeden Fall eine sehr gute Idee und wenn der Kopf zu sitzen: Dampfbäder (empfehle ich ständig, die haben wir die letzten Tagen sehr geholfen, lach). Gute Besserung und ich drücke die Daumen, dass Du für den Silversterurlaub fit bist.

    Mit einer Kurzrezension und dem Kalender und nun Entspannungsabarbeiten (Lesen) bist Du Deiner Liste ja schon ganz gut zu Leibe gerückt.

    Der 1. Weihnachtstag in Dublin ist offenbar wunderbar ruhig gewesen. Ich freue mich, dass Du so ein wunderbares Weihnachtsfest mit Deiner Schwägerin und Nichte verbringen konntest.

    1. Danke, ich hoffe auch, dass ich zum Silvesterurlaub wieder fit bin! Aktuell bin ich hoffnungsvoll, aber irgendwie ist es bei Erkältungen immer so schwer abzuschätzen, ob daraus noch mehr wird.
      Die Stille und Ruhe am 1. Weihnachtsfeiertag in Dublin war ganz wunderbar. Auf der Insel war es dann nicht mehr so ruhig (dorthin sind nämlich offenbar alle Dubliner gefahren, um traditionell im Meer zu baden), aber sehr schön. Und da wir sonst nicht viele Möglichkeiten hatten, haben wir uns ab dem späten Nachmittag mit Spielen häuslich in der Hotelbar eingerichtet, was eigentlich auch sehr gemütlich war.

      1. Gratulation noch zum erfolgreichen Abschluss der to-do-Liste. 🙂
        Ich hoffe, Du bist weiter gesundet, vorsorglich gute Besserung! Hab(t) einen schönen Urlaub und komm(t) gut ins neue Jahr!

        1. Wundersamerweise war mein Schnupfen wirklich am 30. in der Früh so gut wie weg und einem wundervollen Urlaub stand dann nichts mehr im Weg.

  3. Schön zu lesen, dass dein Urlaub in Dublin so angenehm war. Sonnenschein und Radfahren klingen nach einer guten Kombination und der perfekten Art eine ansonsten ruhige Stadt zu erkunden.

    Weniger schön ist wohl die Erkältung – ich wünsche dir gut Besserung und drücke fest die Daumen, dass Tee und Wärme dich in zwei Tagen wieder fit genug machen, dass du deinen Silvesterurlaub genießen kannst!

    Von deiner Liste hast du anscheinend schon den arbeitsintensivsten Punkt abgearbeitet, dann bekommst du den Rest hoffentlich auch noch stressfrei hin! Viel Spaß und Erfolg wünsche ich dir dabei! 🙂

    1. Wir haben ja zunächst schon etwas mit dem „Christmas Shutdown“ gekämpft, aber letztendlich war es Glück, dass wir gezwungen waren nach Alternativen zu suchen, da der Ausflug mit den Fahrrädern perfekt war. Schade war nur, dass meine Nichte gerade an dem Tag arbeiten musste und wir also nur zu zweit unterwegs waren.
      Inzwischen habe ich noch ein paar mehr Punkte (teilweise) abgehakt und bin also gut im „Rennen“.

      1. So klingt es wirklich – ohne diesen „Shutdown“ hättet ihr vermutlich nicht so schnell zum Fahrrad gegriffen. Und wer weiß, vielleicht könnt ihr das noch einmal zu dritt wiederholen, auch wenn deine Nichte nicht mehr in Dublin arbeiten solltet. 🙂

        Wow, du warst wirklich fleißig heute! Dann hoffe ich, du hast noch einen entspannten Abend und kannst den morgigen Tag ruhig angehen lassen und trotzdem noch ein paar Punkte abarbeiten.

  4. Viel Spaß in Bozen und einen guten Start ins neue Jahr!
    Das find ich echt schräg, dass in Dublin wirklich ALLES zu hat, habe ich gar nicht gewusst. Aber andererseits – warum auch nicht? So hat wirklich wenigstens jeder frei und Urlaub zu den Feiertagen und muss sich um nichts kümmern, der sonst Dienst schieben muss, was ja auch irgendwie fair ist… 😀

    1. Unsere Nichte hatte uns vorgewarnt, aber wir waren dann dennoch überrascht, was alles geschlossen hatte.
      Aber dass jeder frei hat, ist natürlich nie der Fall. Meine Nichte hatte Dienst, weil sie in einem Hotel arbeitet; dann Taxifahrer, Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten, ….
      Ich finde es einerseits auch gut, wenn möglichst wenige arbeiten müssen, andererseits ist es dann umso schwerer, WENN man arbeiten muss (so zumindest ist es mir früher mit Feiertagsdiensten gegangen).

      1. Hehe, nee, das ist schon klar, dass Ärzte und Co. natürlich trotzdem arbeiten müssen 😀 Aber ich meine halt, wenn so öffentlich vieles zu hat, dann haben natürlich mehr Menschen auch wirklich mal frei zu Feiertagen. Aber ja, ich kenne das auch, gefühlt als Einzige an Feiertagen arbeiten zu müssen. Wenn man schon früh morgens im Dunklen und Kalten los muss und nirgendwo sonst jemand auf den Beinen ist – dass man wirklich das Gefühl bekommt, man wäre die einzige Dumme, die heute raus muss 😀

  5. Liebe Neyasha,
    das klingt nach einem sehr entschleunigten ersten Weihnachtstag. Trotz deiner straffen Liste. Aber ich finde, wenn das Drumherum mal etwas weniger voll ist, kann man auch viel fokussierter und mit mehr Energie arbeiten.

    Dein Kalender ist super schön geworden. Ich habe im Herbst kurz überlegt, ob ich mir auch wieder etwas eigenes gestalten möchte, aber dann hat die Vernunft gesiegt. Es macht zwar viel Freude, aber ich habe so viel anderes vor, dass es im Endeffekt nur in Stress ausarten würde. Daher nutze ich jetzt einfach einen vorgefertigten Kalender von Odernichtoderdoch, der auch sehr schön gestaltet ist. Passen zwar nicht alle meine Listen hinein, aber ich habe ja noch viele andere digitale und analoge Tools (Notizbücher ;)), die mir dabei helfen den Überblick zu behalten.

    Komm gut ins neue Jahr.

    Liebe Grüße,
    Nanni

    1. Liebe Nanni,
      ja, stimmt, es war sehr entschleunigt und auch die letzten zwei Tage waren eigentlich trotz meiner Liste recht gemütlich.
      Ich finde ja einfach nicht den perfekten fertigen Kalender für meine Zwecke; noch dazu habe ich mich inzwischen an meine selbstgemachten gewöhnt. Aber ich muss schon zugeben, dass ich manchmal etwas gestresst und genervt davon bin, wenn das Jahresende näherrückt und ich damit immer noch nicht fertig bin. Insofern kann ich sehr gut verstehen, dass du lieber auf einen vorgefertigten zurückgegriffen hast.
      Ich wünsche dir auch einen guten Start ins neue Jahr!

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