Challenges

Aktion „Lieblingsbücher lesen“

Caroline von I am bookish hat für 2020 eine sehr schöne Leseaktion ins Leben gerufen und zwar geht es darum, die Lieblingsbücher von anderen kennenzulernen.

Die Regeln sind ganz simpel: Alle, die mitmachen möchten, stellen eine kleine Liste mit Lieblingsbüchern (mind. 3-4 Bücher) zusammen. Aus den Listen der anderen TeilnehmerInnen sucht man sich dann jeweils mindestens eines der genannten Bücher aus und liest es. Idealerweise verfasst man dann auch eine Rezension/einen Leseeindruck dazu, auch wenn das keine „Pflicht“ ist.

Genaueres könnt ihr bei Caroline nachlesen und bei ihr könnt ihr euch auch für die Challenge anmelden.

Meine Lieblingsbücher-Liste

Es war gar nicht so einfach, die Bücher auszuwählen. Als Kind und Jugendliche habe ich meine Lieblingsbücher zigmal gelesen, aber in den letzten Jahren habe ich eher selten Büchern mehrmals gelesen, selbst wenn ich sie ganz toll fand. Daher ist es etwas schwieriger, tatsächliche Lieblingsbücher herauszufiltern. Bei manchen meine Lieblinge habe ich außerdem das Gefühl, dass sie ein wenig zu „speziell“ sind, als dass ich sie wirklich guten Gewissens empfehlen könnte. Letztendlich habe ich mich für eine Auswahl entschieden, bei der wohl für jeden Lesegeschmack etwas dabei sein sollte:

  • Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz
  • Morgan Matson: Amy & Roger’s Epic Detour (Amy on the Summer Road)
  • Richard Adams: Watership Down (Unten am Fluss)
  • Elizabeth Gaskell: Norden und Süden
    Bei der deutschen Übersetzung empfehle ich jene von Christina Neth. Diese gibt es auch von Gabriele Blum als Hörbuch gelesen.
  • John Steinbeck: Jenseits von Eden
  • Patricia McKillip: Alphabet of Thorn (Das Buch der Dornen)
  • Agatha Christie: Und dann gab’s keines mehr

Lieblingsbücher der anderen Teilnehmer

Skye Hall

  • Yoru Sumino: I Want to Eat Your Pancreas
  • Carl Sagan: Cosmos
  • Ray Bradbury: Fahrenheit 451
  • Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz

Twineety

  • Alexandra Bracken: Aus Licht gewoben
  • Victoria Schwab: Die Vier Farben der Magie
  • Brandon Sanderson: Alcatraz und die dunkle Bibliothek
  • Scott Westerfeld: Midnighters – Die Erwählten
  • Lynn Raven: Der Kuss des Kjer
  • Meg Rosoff: So lebe ich jetzt

Caroline

  • William Goldman: Die Brautprinzessin
  • Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes
  • J.K.Rowling: Harry Potter
  • John Irving: Owen Meany
  • Markus Zusak: Der Joker
  • Timothée de Fombelle: Vango
  • Elizabeth Kostova: Der Historiker
  • Ernest Cline: Ready Player One
  • Joel Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
  • Eva Rice: Die verlorene Kunst, Liebschaften zu pflegen

Gelesene Bücher

3 thoughts on “Aktion „Lieblingsbücher lesen“

  1. Ich freue mich sehr, dass du mitmachst! 😀
    Und ich finde deine Auswahl an Lieblingsbüchern auch richtig toll, da kenne ich tatsächlich noch gar keins (bzw. bei dem Buch von Morgan Matson muss ich nochmal die Inhaltsangabe lesen, ich habe irgendwie das Gefühl, das könnte ich schon einmal gelesen haben…) – wird also sehr interessant für die anderen!
    Allerdings – und das muss ich halt ehrlich dazu sagen – werden es offenbar gar nicht so wirklich viele „andere“. Der aktuelle Stand sind 3 Teilnehmer inklusive dir und mir. Das ist echt nicht viel und ich hatte eigentlich auch auf ein bisschen mehr gehofft, 6 oder 7 Leute wenigstens schon. Naja, das ist jetzt kein Drama; 3 sind auch OK, um erstmal zu schauen, wie das ganze überhaupt laufen könnte. Aber es kann natürlich auch sein, dass jetzt 2 von den 3en sagen, dafür lohnt sich die Aktion gar nicht. ?! Ich weiß es nicht, bin gerade etwas am Überlegen. Natürlich können wir die Lese-Aktion auch zu dritt machen, sehr gern sogar. Und vielleicht finden sich im Laufe der Wochen ja auch noch weitere Interessenten. Ich denke, ich lasse das erstmal so laufen und schaue, wie sich das entwickelt. Aber ich wollte es mal gesagt haben, damit niemand dann enttäuscht ist.
    Sehr interessant finde ich übrigens auch deine Überlegung, welche Lieblingsbücher du hier nennen wirst, und deine Sorge, manche könnten „zu speziell“ sein. Das find ich echt kurios, denn eigentlich machen es ja gerade diese speziellen Bücher so interessant und aufregend, sie kennen zu lernen und sich zu fragen „Was fand der andere daran so beeindruckend?“. Und eigentlich ist das „zu speziell sein“ ja das Problem der anderen Leser – aber nicht deins. Denn es ist dein Lieblingsbuch, das musst du doch nicht rechtfertigen oder erklären. Ich muss gestehen, ich habe bei meinen Büchern gar nicht groß überlegt, welche ich nenne, sondern spontan die aufgelistet, die mir in den Kopf kamen. Bei genauerer Betrachtung sind da manche vielleicht auch ein bisschen „speziell“, das kann schon sein. Aber jetzt ist es zu spät 😀
    Liebe Grüße!

    1. Schade, dass wir bis jetzt noch so eine kleine Runde sind – aber vielleicht kommen noch ein paar dazu; das Jahr ist ja noch sehr jung. Ich wär auf jeden Fall mit dabei, auch wenn es nur eine sehr kleine Aktion wird.
      Vielleicht habe ich mir wirklich zu viel Gedanken über die Auswahl gemacht, aber mir wären so viele passende Bücher eingefallen und da habe ich lieber jene ausgewählt, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie einen breiteren Lesegeschmack treffen können. Vielleicht wäre es tatsächlich interessanter gewesen, wenn ich speziellere Bücher ausgewählt hätte, aber bei ein paar war ohnehin das Problem, dass sie gar nicht erst auf Deutsch übersetzt wurden.

      Letztendlich wären bei mir ja auch noch „Harry Potter“ und „Herr der Ringe“ klare Kandidaten gewesen, aber ersteren hast du ja schon drauf und letzterer bedeutet mir so viel, dass es mir immer ein wenig das Herz bricht, wenn andere Leser gar nichts damit anfangen können (was in den letzten Jahren fast immer der Fall war, wenn ich ihn weiterempfohlen hatte).

      1. Da sprichst du etwas sehr wichtiges an, das mich auch schon beschäftigt hat – und deswegen Entschuldigung, dass dieser Kommentar erst so spät kommt! Ich habe auch den Gedanken gehabt, dass ich es überhaupt nicht gut vertragen könnte, wenn jemand eins meiner Lieblingsbücher schlecht macht. Ich meine, ich verstehe absolut, dass nicht jedes Buch jedem Leser gefallen kann. Und ich weiß auch, dass bei meinen Lieblingsbücher Bücher dabei sind, die anderen vermutlich nicht so sehr gefallen, die auf Unverständnis stoßen oder die einfach andere nicht so bewegen und begeistern können wie mich. Umgekehrt ist es ja genauso: Ich sehe schon jetzt in den Listen der anderen Teilnehmer der Aktion, dass da welche dabei sind, die mich überhaupt nicht interessieren und die ich deswegen lieber nicht lesen sollte, weil ich sonst sicher nicht nur Gutes darüber sagen könnte. Ich möchte nicht, dass jemand sich langweilt bei meinen Lieblingsbüchern. Ich möchte aber auch nicht, dass andere allzu offensichtlich Kritik daran üben. Klingt komisch, ist aber so. Kritik ist ok, wenn sie berechtigt ist – aber bei Lieblingsbüchern ist das nun mal so eine Sache. Da will man sowas nicht hören. Insofern habe ich auch überlegt, wie man damit umgehen könnte, wenn andere jetzt meine Lieblingsbücher zerreißen. Ich glaube, ich möchte das am besten einfach gar nicht wissen. Ja, ich glaube, ich werde sicher mal auf euren Blogs schauen, was ihr so lest, aber mich nicht allzu sehr in manche Rezensionen oder Leseeindrücke vertiefen (sofern denn überhaupt welche geschrieben werden). Denn ich möchte auch nicht zu frech und einschränkend sein, indem ich sage „Bitte schreibt nur Rezensionen, wenn euch die Bücher gefallen haben.“ Nein, das wäre ja auch nicht Sinn der Sache und auch nicht im Sinn der Meinungsfreiheit. Soll schon jeder so machen, wie er will. Und wenn er schlecht über ein Buch reden will, dann ist das halt leider so. Ist aber sein gutes Recht. Und dann ist es aber auch mein gutes Recht, das nicht zu lesen und dann vielleicht auch nie davon zu erfahren, dass mein Lieblingsbuch bei jemand anderem so schlecht angekommen ist.
        Das ist zumindest mein grober Plan, wie ich damit umgehen möchte. Mittlerweile sind wir übrigens zu viert. Alle Bücher sind auf der Aktionsseite nachzulesen.
        Viele Grüße!
        PS: Achso, ich konnte sowohl mit „Harry Potter“ als auch „Herr der Ringe“ sehr viel anfangen. Das nur noch zum Schluss. 😀

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